Zappenduster - Monsters in the Closet

Messer im Herz

Fr 17. Juli 2026 · 22:30 Uhr
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Im Sommer 1979 macht ein Serienkiller Jagd auf Cast und Crew von Schwulenpornos.

Paris, Sommer 1979. Filmemacherin Anne verdient ihr Geld als Regisseurin und Produzentin drittklassiger Schwulenpornos. Als sie von ihrer Freundin Loïs verlassen wird, beschließt Anne die Geliebte, die zugleich die Cutterin ihrer Filme ist, mit einem ambitionierten Filmprojekt zurückzugewinnen. Doch eine brutale Mordserie überschattet den Dreh: Ein mysteriöser Killer dezimiert, bewaffnet mit einem Dildo mit Schnappklinge, Cast und Crew. Als die polizeilichen Ermittlungen nicht vorankommen, will Anne dem Mörder selbst eine Falle stellen. Doch ihr Plan bringt das verbleibende Team in größte Gefahr …

Nach seinem sinnlich-surrealen Debütfilm „Begegnungen nach Mitternacht“ (2013) entwirft der französische Regisseur Yann Gonzalez einen wilden und höchstreferentiellen Genre-Mix aus blutigem Giallo-Schlitzer, düsterem Psycho- Thriller und frivolem Erotik-Melodram, der zugleich liebevolle Hommage an das französische Schwulenporno- und Undergroundkino der 70er Jahre ist.

Frankreich/Mexiko/Schweiz 2018 · R: Yann Gonzalez · Db: Yann Gonzalez, Cristiano Mangione · K: Simon Beaufils • Mit Vanessa Paradis, Kate Moran, Nicolas Maury, Félix Maritaud, Félix Maritaud u.a. · ab 16 J. · franz./span.OmU · 102'

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Eintrittspreise
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Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR

Familienkino
6,90 EUR

Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)

Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak
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(Sneak-Deal 11,00 EUR)

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Zappenduster - Monsters in the Closet

Lesbische Vampire, Körperhorror und das monströse „Andere“

Queerness und Horrorfiktion haben seit jeher eher ein kompliziertes Verhältnis zueinander: Historisch gesehen frauen-, homo- und transfeindlich, war das Genre gleichzeitig (oft ungewollt) feministisch und bot Raum für alternative Deutungen. Bekannte Motive, wie das widerstandsfähige „Final Girl“, Körperhorror, kostümierte Schurk*innen oder Monster, die im Verborgenen lauern, rufen Momente unheimlicher Vertrautheit und emotionaler Verbundenheit hervor. Dennoch liegt die Verantwortung oft bei Zuschauenden selbst, gezielt nach Charakteren und Szenen zu suchen, die persönliche Erfahrungen queerer Menschen in unserer Welt widerspiegeln.

Die Reihe „Monsters in the Closet“ wurde von Harry M. Benshoffs gleichnamigem Buch und „It Came from the Closet: Queer Reflections on Horror“ inspiriert. Letztere Sammlung umfasst 25 Essays queerer und trans* Autor*innen, die persönliche Beziehungen zu missverstandenen Monstern reflektieren und Parallelen zu gelebten Erfahrungen ziehen.

Spielplan

Freitag, 24. April 2026
19:30
22:30
Montag, 27. April 2026
18:00
19:30
Dienstag, 28. April 2026
18:00
Freitag, 8. Mai 2026
22:30
Montag, 11. Mai 2026
19:30
Freitag, 15. Mai 2026
18:00
Samstag, 16. Mai 2026
14:45
Dienstag, 19. Mai 2026
18:30
Mittwoch, 20. Mai 2026
22:15
Freitag, 22. Mai 2026
22:30
Sonntag, 24. Mai 2026
17:00
Donnerstag, 28. Mai 2026
14:30
Neu!
Montag, 1. Juni 2026
18:00
Dienstag, 2. Juni 2026
19:30
Donnerstag, 4. Juni 2026
Neu!
Freitag, 5. Juni 2026
22:30
Donnerstag, 11. Juni 2026
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Donnerstag, 18. Juni 2026
Neu!
Freitag, 19. Juni 2026
22:30
Donnerstag, 25. Juni 2026
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Sonntag, 28. Juni 2026
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Freitag, 3. Juli 2026
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Freitag, 17. Juli 2026
22:30