Die Linse: Mutter-Söhne
Der Junge mit dem Fahrrad
Mo 15. Dezember 2025 · 18:00 Uhr
Mit einer Einführung der Kuratoren Sebastian Aperdannier und Jens Schneiderheinze und moderierten kurzen Nachfilmgespräch
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„Le gamin au vélo“ ist der zwölfjährige Junge Cyril, der nur einen Wunsch hat: Seinen Vater wiederzufinden, der ihn auf unbestimmte Zeit in einem Kinderheim untergebracht hat, ohne eine Telefonnummer zu hinterlassen. Doch der Vater ist aus seiner Wohnung ausgezogen und meldet sich nicht mehr bei ihm. Bei seiner verzweifelten Suche trifft er auf Samantha, die Besitzerin eines Friseursalons, die sich bereit erklärt, ihn an den Wochenenden bei sich aufzunehmen. Zunächst ist Cyril allerdings kaum in der Lage die Liebe zu erkennen, die Samantha ihm entgegenbringt und ihre Gutmütigkeit muss manche schwere Probe bestehen. Dabei ist es doch gerade diese Liebe, die dem Jungen mit dem Fahrrad am meisten fehlt, um seinen Zorn zu besänftigen.
Belgien/Italien/Frankreich 2010 · R: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne · Db: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne · K: Alain Marcoen • Mit Thomas Doret, Cécile de France, Jérémie Renier, Egon Di Mateo, Fabrizio Rongione, Olivier Gourmet · ab 12 J. · 87'
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Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Mütter-Söhne
In der 3. Auflage von „Männerfilmen“, widmen wir uns nach „Väter und Söhne“, sowie „Männerl(i)eben“ nun in einer weiteren siebenteiligen Filmreihe der Bedeutung und dem Einfluss von Müttern auf die Identitätsbildung und damit auf das Leben ihrer Söhne. Die naturgemäß „erste Frau“ im Leben eines jeden Mannes ist die eigene Mutter. Je nach ihren eigenen individuellen Erfahrungen, Entwicklungsprozessen sowie gesellschaftlichen und historischen Umständen kann sich ein Kaleidoskop unterschiedlichster Rollen in der Mutter-Sohn- Beziehung auffächern, welches die neue Filmreihe „Mütter-Söhne“ versucht abzubilden.
So geht es um die abwesende Mutter und die Schwester, die die Mutter-Rolle übernimmt. Die Aussprache mit der Mutter und die Suche nach einer Ersatzmutter stehen im Fokus. Es geht um bedingungslose Liebe und um die Suche nach Anerkennung und Unterstützung. Aber oft stecken noch viel mehr Themen in den Filmen, die es zu entdecken gilt.
Zu Beginn eines jeden Films geben die Kuratoren Sebastian Aperdannier und Jens Schneiderheinze wieder Einblicke in ihre Auswahlentscheidungen und moderieren ein kurzes Nachfilmgespräch.
Nach der erfolgreichen Verknüpfung von Literatur und Film im vergangenen Jahr wird es auch in der aktuellen Reihe wieder eine Lesung der literarischen Vorlage geben auf die dann die Verfilmung folgt. Diesmal „Sommer mit Fremden“ von Taichi Yamada gefolgt vom gleichnamigen Film „All of Us Strangers“ von Andrew Haigh.








