Hinweise für Menschen mit Behinderungen

An dieser Stelle finden Sie verschiedene Informationen zu undsereen barrierefreien Zugängen:

Hinweise für Rollstuhlfahrende

Hinweise für Menschen mit Sehbehinderung

Hinweise für Menschen mit Hörbehinderung

Hinweise für Rollstuhlfahrende

Das Cinema ist leider nur eingeschränkt für Rollstuhlfahrer geeignet. Die räumlichen Gegebenheiten stellen sich wie folgt dar:

Behindertenparkplätze
keine

Foyer, Kinokasse & Café
ohne Hindernisse erreichbar;
Breite der Eingangstür: 137 cm

Cinema 1
liegt im Untergeschoss und ist mit Rollstuhl nicht erreichbar

Cinema 2 & Kurbelkiste
Der Zugang zu den Kinos ist durch den Seiteneingang möglich; Breite des engsten Durchgangs: 93 cm. Beide Säle verfügen über jeweils 2 optionale Rollstuhlplätze.

Toiletten
Die Toiletten liegen im Untergeschoss, sind mit Rollstuhl nicht erreichbar und nicht rollstuhlgerecht.

Eine Alternative befindet sich wochentags bis zirka 16 Uhr in direkter Nachbarschaft bei der LWL-Behindertenhilfe. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befinden sich im Gebäude Warendorfer Straße 26-28 behindertengerechte Toiletten. Der Zugang ist in der Friedensstraße 2, die Toilette im Erdgeschoss links.

Die KOMM Münster hat die genauen Zugangsdaten erfasst. Die größte Steigung zu den Sälen Cinema 2 und Kurbelkiste beträgt 2 %. Die geringste Durchgangsbreite beträgt 93 cm mit einer Schwelle von 2 cm. Zu den Toiletten und dem Cinema 1 muss man 14 Treppenstufen steigen.


Die Informationen der KOMM Münster findet man hier.

Hinweise für Menschen mit Sehbehinderung

Die Speisekarte in unserer Cafe-Kneipe Garbo liegt auch in Brailleschrift vor. Bitte an der Theke fragen.

Filme werden zunehmend mit Audiodeskription ausgestattet.

Unser Kino ist mit zwei verschiedenen System ausgestattet. Für beide benötigen sie ein Smartphone und beide Systeme sind kostenfrei. Bei Voranmeldung können wir Ihnen leihweise auch ein Smartphone zur Verfügung stellen.

Greta und Starks

1. Man installiert die entsprechende App, Greta für Audiodeskription, auf seinem Smartphone.
2. Vor seinem Kinobesuch lädt man die Audiodeskription auf das Smartphone.
3. Während des Kinobesuchs startet man den Film vom Smartphone. Das Gerät synchronisiert sich über den Ton mit dem Film auf der Leinwand.
Mehr Informationen und aktuelle Filme unter: www.gretaundstarks.de

Sennheiser Cinema Connect

1. Man installiert die entsprechende App, auf seinem Smartphone.
2. Man verbindet sich im Kinosaal mit dem entsprechenden W-LAN
3. Mit Beginn des Film erscheint ein Auswahlmenü und man wählt Audiodeskription.

Den Kopfhörer für das Telefon nicht vergessen!

Wir zeigen die Audiodeskription zurzeit über einen Link oben in der rechten Spalte auf der jeweiligen Filmseite an.

Mit Audiodeskription

   

     


Kostenlos im AppStore für iOS und bei Google Play erhältlich.

Weitere Infos zu Greta & Starks

Infos zu aktuelle Filmen mit Audiodeskription weiter unten

   

     


Kostenlos im AppStore für iOS und bei Google Play erhältlich.

Weitere Infos zu Sennheiser Cinema Connect

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Hinweise für Menschen mit Hörbehinderung

Zur Hörunterstützung bieten wir drei verschiedene Systeme an, Hörverstärkung und Untertitel. Alle Systeme sind kostenfrei und teilweise wird ein Smartphone dafür benötigt.

 

Induktionsschleife

Für Träger*innen von Hörgeräten mit T-Spule befinden sich in allen Sälen Induktionsschleifen. Zur Nutzung ist es notwendig kurz an der Kasse Bescheid zu geben, da die Schleifen nicht dauerhaft in Betrieb sind, um Ton-Überlagerungen zu vermeiden.

Sennheiser Cinema Connect

Sie benötigen ein Smartphone und ggf. einen Kopfhörer dafür. Das System bietet Hörunterstützung und Untertitel.

1. Man installiert die entsprechende App, auf seinem Smartphone.
2. Man verbindet sich im Kinosaal mit dem entsprechenden W-LAN
3. Mit Beginn des Film erscheint ein Auswahlmenü und man wählt Hörunterstützung oder Untertitel.

Eine Hörunterstützung gibt es für alle Filme, Untertitel nur bei extra gekennzeichneten Filmen. Dieses System gibt es zurzeit nur in unseren kleinen Sälen Cinema 2 und Kurbelkiste.

Greta und Starks

Das Sytem zeigt Untertitel zum Film auf einem Smartphone an.

1. Man installiert die entsprechende App, Starks für Untertitel, auf seinem Smartphone.
2. Vor seinem Kinobesuch lädt man die Untertitel auf das Smartphone.
3. Während des Kinobesuchs startet man den Film vom Smartphone. Das Gerät synchronisiert sich über den Ton mit dem Film auf der Leinwand. Die entsprechend ausgestatteten Filme kennzeichnen wir auf unserer Website.
Mehr Informationen und aktuelle Filme unter: www.gretaundstarks.de

Kopfhörer zur Verstärkung des Ton

Mit Hilfe einer Infrarot-Tonübertragungsanlage von Sennheiser wird der Filmton im Saal ausgestrahlt. Spezielle Kopfhörer empfangen den Filmton und geben den Nutzern so die Möglichkeit, die Lautstärke individuell für beide Ohren einzustellen. Wer zu Hause eine entsprechende Anlage besitzt, kann unter Umständen sogar seinen eigenen Kopfhörer benutzen, ansonsten steht ein Kopfhörer an der Kasse kostenlos zur Verfügung.

Ein monatlicher Rundbrief, welche Filme im Programm allgemein mit Untertiteln gezeigt werden kann abonniert werden. Bitte dazu eine email an uns schreiben.

Danke für die Spenden

Nur durch die Spenden der nachfolgenden Personen und Firmen ist die Anschaffung der Hörbehindertenanlagen möglich geworden. Wir bedanken uns bei:

Cultur- & Begegnungszentrum Achtermannstraße - cuba · R. Emmerich · Elke Kaiser · Merlin Kaiser · Konzertbüro Schoneberg GmbH · Die Kornkammer Amelsbüren - Rolf Marsmann · Krämer Marktforschung · kröger & wallrafen Internet-Projekte · Die Mitarbeiter von Cinema & Garbo 1998 · Peter Neumann · Das Ohr - Center Of Music · Rechtsanwälte Pascher, Dietrich, Behrens, Ahlert Münster · Delia Rott · Sabine Schäfer · Thomas Schauder · Marion Tüns · Dr. Dorle Weyers · Die Linse

Mit Untertiteln

   

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 Informationen zu Filmen mit Untertiteln sind weiter unten.

   

     


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Filme, die durch Greta & Starks unterstützt werden:

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Die Blumen von gestern

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»Ein meisterlicher Film, der stilsicher zwischen Komik und Tragik balanciert, ohne albern oder kitschig zu sein. Aberwitzig, anspruchsvoll, genial.« (FBW Prädikat Besonders wertvoll)

Totila Blumen (Lars Eidinger) ist Holocaust-Forscher. Als solcher versteht er keinen Spaß. Weder im Allgemeinen noch im Besonderen, wenn seine Kollegen versuchen, aus einem Auschwitz-Kongress ein werbefinanziertes Medien-Event zu machen und somit das Erbe des gerade erst verstorbenen und von Totila hoch verehrten Professors Norkus mit Füßen treten.

Als man Totila dann auch noch die sehr junge und sehr nervige französische Studentin Zazie (Adèle Haenel) als Praktikantin vor die Nase setzt, die ihm folgt wie ein Hündchen und mit seinem direkten Vorgesetzten (Jan Josef Liefers) ein Verhältnis hat, ist der stets ernst und überlegt dreinblickende Mann am Ende. Doch Jammern hilft nicht – erst recht nicht bei seiner gestressten Frau (Hannah Herzsprung), die ihn auffordert, weniger zu hadern und sich mit dem zu arrangieren, was das Leben gerade anbietet.

Und so macht Totila weiter seine Arbeit, unterstützt von der überdrehten, exzentrischen Zazie. Die jedoch scheint ihre ganz eigene Agenda zu haben – eine Agenda, die eng mit Totilas Herkunft und seinem wohlgehüteten Familiengeheimnis verknüpft ist.

Deutschland/Österreich 2016 · R & Db: Chris Kraus · K: Sonja Rom • Mit Lars Eidinger, Adèle Haenel, Hannah Herzsprung, Jan Josef Liefers u.a. · ab 12 J. · 125'

Der Regisseur
Chris Kraus, geboren 1963 in Göttingen, war zunächst Drehbuchautor und dramaturgischer Berater für Regisseure wie Volker Schlöndorff, Detlef Buck und Rosa von Praunheim. Sein Kinodebüt als Regisseur gab Kraus 2002 mit dem Mutter-Sohn-Drama SCHERBENTANZ, das mehrfach prämiert wurde (u.a. mit zwei Bayerischen Filmpreisen und mehreren Nachwuchspreisen). Kraus’ zweiter Kinofilm VIER MINUTEN (2007) war einer der erfolgreichsten deutschen Filme der letzten Jahre und gewann über 60 nationale und internationale Auszeichnungen (u.a. den Deutschen Filmpreis als Bester Spielfilm). Auch Kraus’ dritter Kinofilm POLL (2011) fand große Beachtung bei Kritik und Publikum. Die internationale Koproduktion, eine epische Liebesgeschichte am Vorabend des Ersten Weltkrieges im Baltikum, wurde mit fast 20 Preisen geehrt: unter anderem mit vier Goldenen Lolas, drei Bayerischen Filmpreisen, einem Bambi sowie zahlreichen Festivalpreisen in ganz Europa. Chris Kraus, der auf den Hofer Filmtagen 2014 für sein Lebens- werk geehrt wurde, startet seinen neuen Film DIE BLUMEN VON GESTERN im Januar 2017 in den deutschen Kinos (Quelle: Presseheft)

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Schulkino-Filmtipp zu DIE BLUEMEN VON GESTERN
Empfohlen ab 10. Klasse
Themen: Holocaust, (Deutsche) Geschichte, Täter, Opfer, Schuld (und Sühne), Verantwortung, Liebe, Familie, Lebenskrise(n), Trauma
Fächer: Geschichte, Sozialkunde, Ethik, Deutsch, Religion
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

Mit der Klasse ins Kino
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Nocturnal Animals

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Nur noch am Mi, 8. Februar 2017!

»Liebe, Moral und Rache – das sind die Grundthemen, die Tom Ford („A Single Man“) in seinem zweiten Film mit perfider Logik verfolgt. Hochspannung mit einem Hauch von Horror als intellektuelles Vergnügen!« (programmkino.de)

Oscar 2017: Michael Shannon nominiert als bester Nebendarsteller!

Die Kunsthändlerin Susan Morrow führt in Los Angeles ein privilegiertes, aber unerfülltes Leben mit ihrem neuen Ehemann Hutton Morrow . Als dieser erneut zu einer seiner zahlreichen Geschäftsreisen aufbricht, erhält sie ein Manuskript mit dem Titel NOCTURNAL ANIMALS, geschrieben von ihrem Ex-Ehemann Edward Sheffield, mit dem sie seit Jahren keinen Kontakt mehr hat. In der beigefügten Notiz fordert Edward sie auf, das Buch zu lesen.

Der Roman ist Susan gewidmet, doch sein Inhalt ist brutal und niederschmetternd. Edward erzählt darin die Geschichte von Tony Hastings, der mit seiner Familie durch Texas fährt und dort eines Nachts von Ray Marcus und dessen Gang von der Straße abgedrängt wird. Machtlos muss Tony dabei zusehen, wie seine Familie entführt wird und seine größten Ängste Wirklichkeit werden. Tief bewegt von Edwards Worten erinnert sich Susan an die intimsten Momente ihrer Liebesbeziehung zu ihm.

Der Roman zwingt sie dazu, ihre selbst getroffenen Lebensentscheidungen in einem ganz neuen Licht zu sehen. Je weiter die Erzählung in NOCTURNAL ANIMALS auf eine Abrechnung zuläuft, desto dramatischere Auswirkungen hat sie nicht nur auf ihren Helden, sondern auch auf Susan.

USA 2016 · R & Db: Tom Ford · K: Seamus McGarvey • Mit Amy Adams, Jake Gyllenhaal, Michael Shannon, Armie Hammer (Hutton Morrow), Aaron Taylor-Johnson u.a. · engl.OmU + dF · 115'

Der Regisseur Tom Ford
Der US-amerikanische Designer und Filmregisseur wurde durch seine Arbeit als Kreativdirektor für das Mode-Label Gucci (1994-2004) international populär und mehrfach ausgezeichnet. Dabei bediente sich der Texaner Tom Ford revolutionärer Neuerungen in der Mode, welche den Namen Gucci zum führenden Design-Haus des jungen Jahrtausends machten. Vom "People Magazin" wurde Ford indes zu einem der 50 schönsten Menschen weltweit gewählt und das "Time Magazine" ernannte ihn zum "besten amerikanischen Designer". 2006 präsentierte er die ersten Kollektionen des eigenen Labels, im April 2007 eröffnete er in New York den ersten Tom Ford Flagship Store. 2009 legte er mit dem Drama "A Single Man" sein Spielfilmdebüt als Regisseur vor. (Quelle: Who is who)

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Rafi Pitts widmet seine Kriegsgroteske den sogenannten Green-Card-Soldaten – in atemberaubenden Bildern, frisch aus der Gegenwart

Der 19-jährige Nero ist Amerikaner, Mexikaner, wenn man es ganz genau nimmt. Aufgewachsen ist er in Los Angeles, irgendwann musste er wieder gehen. Doch Nero hat sich sein Zuhause selbst ausgesucht und dorthin will er wieder zurück. Es gelingt ihm, an den Grenzkontrollen vorbei, sich durchzuschlagen bis nach Los Angeles.

Hier lebt sein Bruder in einer fürstlichen Villa in Beverly Hills, in einem prachtvollen Möglichkeitsraum, der eindrücklich vermittelt, was es bedeuten kann, echter U.S. Bürger zu sein. Doch wie begrenzt auch dieser Raum ist, wird Nero schneller klar als ihm lieb ist. Nur noch eine Möglichkeit bleibt ihm, auch rechtlich zu denen zu gehören, mit denen er im selben Land leben will: Nero wird zum Green-Card-Soldaten und zieht in die Kriegsgebiete der USA, wird zum Kämpfer für diese seltsame Freiheit, die der Westen einst versprochen hat.

Kehrt er lebendig zurück, gewinnt er die Staatsbürgerschaft der Vereinigten Staaten. Es gibt sie wirklich, die Green-Card-Soldaten, die ihr Leben als Pfand für die nationale Identität einsetzen.

SOY NERO · Deutschland/Frankreich/Mexiko 2016 · R: Rafi Pitts · Db: Rafi Pitts, Rázvan Rádulescu · K: Hristos Karamanis • Mit Johnny Ortiz, Rory Cochrane, Joel McKinnon Miller, Aml Ameen, Michael Harney u.a. · ab 12 J. · engl./span.OmU + dF · 118'

Der Regisseur
Rafi Pitts Filme werden international gefeiert und ausgezeichnet. Sein erster Spielfilm, DIE FÜNFTE JAHRESZEIT (2000), war die erste französisch- iranische Koproduktion seit der iranischen Revolution im Jahr 1979. Der Film feierte seine Premiere in Venedig. SANAM (2000) wurde von der französischen Kritik als iranischer SIE KÜSSTEN UND SIE SCHLUGEN IHN gepriesen. 2003 präsentierte Pitts seinen kontroversen Dokumentarfilm ABEL FERRARA NOT GUILTY in Locarno. IT‘S WINTER wurde 2006 im Wettbewerb der Berlinale gezeigt. Ein Jahr später zeichnete das Seattle International Film Festival Pitts mit dem Emerging Master Award für seine Arbeit aus. 2010 wurde Pitts‘ fünfter Spielfilm, ZEIT DES ZORNS, für den Goldenen Bären der Berlinale nominiert. 1967 im Iran geboren, verbrachte Pitts seine Kindheit in Teheran. Während des Krieges zwischen Iran und Irak floh er 1981 nach England, wo er 1991 sein Film- und Kamera-Studium am Londoner Harrow College of the Polytechnic beendete. Sein erster Kurzfilm, IN EXILE, wurde im selben Jahr auf dem London International Film Festival gezeigt. In den 90er Jahren zog Pitts nach Paris und arbeitete für Regisseure wie Leos Carax, Jacques Doillon und Jean- Luc Godard. (Quelle: Presseheft)

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Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

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Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte...

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»Der Film erzählt von einer großen Scheu, von ihrer Überwindung, von der Liebe zur Literatur und der immer akuten Frage, die uns die Dichter seit Tausenden von Jahren stellen: Wie wollen wir leben?« (Regisseurin Corinna Belz)

Viele seiner Buchtitel klingen wie die Titel einer Jukebox und wurden zu Losungen mehrerer Generationen von Lesern: „Publikumsbeschimpfung“, „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“, „Wunschloses Unglück“, „Der kurze Brief zum langen Abschied“, „Das Gewicht der Welt“, „Immer noch Sturm“. In den Sechzigern zeigte Peter Handke als einer der ersten, wie das geht: der Schriftsteller als angry young man und Popstar des Literaturbetriebs, kompromisslos in seiner Sprache und der Vielfalt seines Schreibens, Prosa, Theater, Drehbücher, Gedichte, Essays, Übersetzungen.

Kaum war er auf den Bestsellerlisten, kehrte er dem Rummel den Rücken. Er ging auf Reisen, und immer nahm er seine Leser mit in den Rhythmus seiner Sprache, in seine langen, schwingenden Sätze. Seit vielen Jahren lebt und arbeitet Peter Handke in seinem Haus in einer Pariser Vorstadt, ein stiller, gastlicher, von Leben und Schreiben, Sprachlichem und Nicht-Sprachlichem aufgeladener Ort – „eine Rettung“, wie Handke einmal sagt.

Hier beginnt der Film von Corinna Belz, von hier aus bricht er auf zu seinen mal hoch konzentrierten, mal fast beiläufigen, immer aufmerksamen Erkundungen und Begegnungen, hierher kehren wir ein ums andere Mal zurück. Peter Handkes genauer, freier Blick wird spürbar in seinen Texten, den Gesprächen, dem Kosmos seiner Notizbücher, den zahlreichen bisher unveröffentlichten Polaroids.

Deutschland 2016 · R & Db: Corinna Belz · K: Nina Wesemann, Axel Schneppat, Piotr Rosolowski · ab 0 J. · 89'

Die Regisseurin
Corinna Belz studierte Philosophie, Kunstgeschichte und Medienwissenschaften in Köln, Zürich und Berlin. Als Autorin, Regisseurin und Produzentin war sie an zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen beteiligt. Zu ihren Arbeiten zählen die Dokumentarfilme "Die wirklichen Dinge passieren in der Nacht" (1992, Co-Regie: Marion Kollbach), "Leben nach Microsoft (2001, Co-Regie: Regina Schilling), "Ein anderes Amerika" (2002), der für den Grimme-Preis nominiert wurde, sowie "Drei Wünsche" (2004). 2009 war Belz außerdem in einem Team hochkarätiger Regisseure an der Mammutdokumentation "24h Berlin" beteiligt. Nachdem sie bereits 2007 mit "Das Kölner Domfenster" eine preisgekrönte Kurzdokumentation über die Arbeit des Künstlers Gerhard Richter gedreht hatte, realisierte sie 2009 eine abendfüllende Kinodokumentation über Richters Schaffen: "Gerhard Richter – Painting" startete im Spätsommer 2011 in den deutschen Kinos und wurde 2012 mit dem Deutschen Filmpreis in Gold als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet. (Quelle: filmportal.de)

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Welcome to Norway

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Rune Denstad Langlo („Nord“) nimmt Vorurteile geschickt aufs Korn – in einer schwarzhumorgie Komödie um einen fremdenfeindlichen Hotelier, der eine Flüchtlingsunterkunft eröffnet

Primus ist ein Mann mit großen Visionen und noch größeren Niederlagen. Am größten aber ist bei ihm die Abneigung gegen alles Fremde. Die vielen Flüchtlinge, von denen allseits die Rede ist, kommen ihm trotzdem gerade recht. Sein Pleite gegangenes Hotel im Norden Norwegens soll dank ihnen doch noch zur Goldgrube werden, denn sie können hier kostengünstig zwischengelagert werden. Und dafür winken saubere Subventionen aus der Staatskasse.

Seine Frau Hanni und Tochter Oda trauen ihren Augen nicht, als ganze Busladungen in das Hotel einmarschieren, in dem Zimmer, Türen, Heizung und Strom fehlen. Nicht vorbereitet ist Primus auf die diplomatischen Verwicklungen, die nun auf ihn lauern: Christen weigern sich mit Arabern, Sunniten mit Schiiten das Zimmer zu teilen.

Der optimistische, aber etwas vorlaute Abedi erweist sich als unverzichtbarer Vermittler und wird für den Einzelgänger Primus schnell zum ständigen Begleiter. Doch dann fordert die Ausländerbehörde auch noch Sprachkurse und einen Kooperationsrat, sonst gibt es kein Geld …

Norwegen 2016 · R & Db: Rune Denstad Langlo · K: Philip Øgaard • Mit Anders Baasmo Christiansen, Henriette Steenstrup, Olivier Mukuta, Slimane Dazi, Nini Bakke Kristiansen u.a. · ab 6 J. · mehrspr.OmU + dF · 95'

Der Regisseur
WELCOME TO NORWAY ist Rune Denstad Langlos (geb. 1972) dritter Spielfilm. Sein erster Film, die preisgekrönte Tragikomödie NORD (2009), erhielt unter anderem den FIPRESCI-Preis als bester Film im Panorama-Programm der Berlinale. Darüber hinaus gewann Langlo für NORD die Auszeichnung als „Best New Narrative Filmmaker“ beim Tribeca Film Festival in New York. Sein zweiter Spielfilm CHASING THE WIND kam 2014 in die Kinos. Langlo führte außerdem Regie bei dem Dokumentarfilm 99% HONEST (2008) und der Doku-Serie TOO MUCH NORWAY (2005). Rune Denstad Langlo gehört zur norwegischen Produktionsfirma Motlys und ist neben seiner Arbeit als Regisseur erfolgreicher Film- und Fernsehproduzent (Quelle: Presseheft)

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Premierentag € 5,50
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Schulkino-Filmtipp zu WELCOME TO NORWAY
Empfohlen ab 7. Klasse
Themen: Flüchtlinge, Vorurteile, Migration, multikulturelle Gesellschaft, Europa, Gemeinschaft/Gemeinschaftssinn, Heimat
Fächer:Sozial-/Gemeinschaftskunde, Politik, Deutsch, Ethik, Religion
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Remainder

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Nur noch bis Mittwoch, 8. Juni!

Faszinierender, surrealistischer Psychothriller von Videokünstler Omer Fast – nach dem Roman von Tom McCarthy

Ein großer, schwerer, unförmiger Gegenstand durchschlägt das Glasdach des urbanen Atriums und trifft einen jungen Mann. Als Tom aus dem Koma erwacht, hat er das Gedächtnis verloren. Alles, was bleibt, sind die achteinhalb Millionen Pfund Entschädigung, mit der sich der Konzern, der offenbar die Verantwortung für den Unfall trägt, das Stillschweigen des Opfers erkauft hat – und ein paar fragmentarische Erinnerungsfetzen.

Ein Haus; eine Frau, die Rinderleber brät; die fernen Töne einer Klavierfuge; ein kleiner Junge im blau-roten Anorak, der oben im Treppenhaus steht und die Hand mit einer Münze ausstreckt. Freunde tauchen auf, an die er sich nicht erinnert, der joviale Greg, die geheimnisvolle Catherine, zwei Männer auf der Suche nach einem Koffer. Er gerät in Situationen, die er schon einmal erlebt zu haben scheint.

Tom versucht seine Vergangenheit, seine Identität, sein gelebtes Leben aufzuspüren und zu rekonstruieren. Immer obsessiver schafft sich Tom eine Welt, die seine gewesen sein könnte. Die nachgestellten Szenen werden komplizierter, aufwändiger und gefährlicher, bis die Gegenwart die Vergangenheit, die Träume und Erinnerungen die Wirklichkeit einzuholen scheinen. Es gibt keine Grenze mehr.

Deutschland/Großbritannien 2015 · R: Omer Fast · Db: Omer Fast · K: Lukas Strebel • Mit Tom Sturridge, Cush Jumbo, Ed Speleers, Danny Webb, Nicholas Farrell u.a. · engl.OmU + dF · 104'

Der Regisseur
Omer Fast
wurde 1972 in Jerusalem geboren und wuchs in Jerusalem und New York auf. Omer Fast hat seinen BA/BFA an der Tufts University/School of the Museum of Fine Arts (1995) gemacht, und seinen MFA am Hunter College (2000). Unter den Ehrungen, die er erhielt, ist der Preis der Nationalgalerie für junge Kunst (2009), der Bucksbaum Award (2008), und der Louis Comfort Tiffany Foundation Prize (2003). Wichtige Ausstellungen seiner Werke waren zu sehen u.a. im Rose Art Museum (2013), im Imperial War Museum, London (2013), im Moderna Museet, Stockholm (2013), im Musée d’Art Contemporain, Montréal (2013), in Kassel auf der Documenta (2012), auf der Biennale von Venedig (2011) uvm. Omer Fast lebt und arbeitet in Berlin (Quelle: Presseheft)

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Ein Leben zu zweit auf 9 m² – nach dem Bestseller von Emma Donoghue. »Ein unglaublich berührendes und meisterliches Kino-Erlebnis.« (FBW Prädikat Besonders wertvoll)

RAUM ist die außergewöhnliche Geschichte von Jack, einem lebhaften Fünfjährigen, um den sich seine liebende Mutter Ma kümmert. Wie jede Mutter will sie, dass Jack glücklich und sicher ist. Sie zieht ihn liebevoll auf, spielt mit ihm, erzählt ihm Geschichten – doch ihr beider Leben ist alles andere als normal. Sie sind gefangen in diesem Raum.

Ma hat daher ein ganzes Universum innerhalb des Raums für Jack erschaffen und wird vor nichts Halt machen, um sicherzugehen, dass Jack auch in dieser tückischen Umgebung in der Lage ist, ein vollkommenes und erfülltes Leben zu führen. Aber als Jack immer mehr Fragen über ihre Situation stellt und Ma an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stößt, beschließen sie eine riskante Flucht. Erfolg oder Misserfolg hängen nun von Jack ab.

ROOM · Irland/Kanada 2015 · R: Lenny Abrahamson · Db: Emma Donoghue · K: Danny Cohen • Mit Brie Larson, Jacob Tremblay, Joan Allen, Sean Bridgers, William H. Macy u.a. · engl.OmU + dF · 118'

Der Regisseur
Lenny Abrahamson arbeitete in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren an ersten Kurzfilmen. Während seines Studiums am Trinity College Dublin gründete er mit dem späteren Filmproduzenten Ed Guiney die Trinity Video Company. Seine erste professionelle Regiearbeit 3 Joes erschien 1991 und wurde auf diversen Filmfestivals aufgeführt. 2004 gab er mit der Dramödie Adam & Paul sein Langfilmdebüt. Im Jahr 2007 folgte sein zweiter Film Garage. Abrahmsons Film Frank mit Domhnall Gleeson, Maggie Gyllenhaal und Michael Fassbender in den Hauptrollen feierte seine Premiere beim Sundance Film Festival 2014. Ein Jahr später verfilmte Abrahamson mit Raum Emma Donoghues gleichnamigen Roman, der lose vom Kriminalfall des Josef Fritzl inspiriert wurde. Seine Regiearbeit brachte ihm u. a. eine Oscar-Nominierung ein. (Quelle: Wikipedia)

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Schulkino-Filmtipp zu RAUM
Empfohlen ab 10. Klasse
Themen: Erziehung, Kindheit, Fantasie, sexuelle Gewalt, Vereinsamung, Freiheit, Familie, Identität, Trauma, Individuum (und Gesellschaft), Psychologie, Öffentlichkeit
Fächer: Englisch, Deutsch, Psychologie, Ethik, Philosophie, Sozialkunde
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»Mit seiner fundierten Kritik daran, wie Frauen in der Türkei behandelt werden, ein immens politischer Film. Vor allem aber ein grandios erzähltes Drama.« (FBW Prädikat Besonders wertvoll)

Sommer in einem türkischen Dorf. Lale und ihre vier Schwestern wachsen nach dem frühen Tod der Eltern bei ihrem Onkel auf. Als sie nach der Schule beim unschuldigen Herumtollen mit ein paar Jungs im Meer beobachtet werden, lösen sie einen Skandal aus. Ihr als schamlos wahrgenommenes Verhalten hat dramatische Folgen: Das Haus der Familie wird zum Gefängnis, Benimmunterricht ersetzt die Schule und Ehen werden arrangiert. Doch die fünf Schwestern - allesamt von großem Freiheitsdrang erfüllt - beginnen, sich gegen die ihnen auferlegten Grenzen aufzulehnen.

Einfühlsam und kraftvoll zugleich setzt die junge Regisseurin Deniz Gamze Ergüven die unzähmbare Lebenslust der fünf Schwestern in Szene, die sich in einer von Männern geprägten Gesellschaft ihr Recht auf Selbstbestimmung erkämpfen. Mit lichtdurchfluteten Bildern trotzt der Film dem dramatischen Geschehen und setzt der Brutalität zarte Sinnlichkeit und jugendliches Aufbegehren entgegen, die den Zuschauer tief berühren und mit Hoffnung erfüllen.

Frankreich/Türkei/Deutschland 2015 · R: Deniz Gamze Ergüven · Db: Deniz Gamze Ergüven, Alice Winocour · K: David Chizallet, Ersin Gok • Mit Günes Nezihe Sensoy, Doga Zeynep Doguslu, Elit Iscan, Tugba Sungurolgu, Ilayda Akdogan u.a. · ab 12 J. · türk.OmU + dF · 94'

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Durchschnittsnote: 1,84
Weiterempfehlung: 93%

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Schulkino-Filmtipp zu MUSTANG
Empfohlen ab 9. Klasse
Themen: Mädchen, Frauen, Menschenrechte/-würde, Gender/Geschlechterrollen, Widerstand, Diskriminierung, Macht, Gewalt/Sexuelle Gewalt, Erwachsenwerden, Islam, Werte
Fächer: Deutsch, Politik, Sozial-/Gemeinschaftskunde, Ethik, Türkisch, Religion
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Der Gewinner des Deutscher Drehbuchpreises 2013: Ein repressives Erziehungssystem im unerhörten Kontrast zur Liberalisierung Ende der 1960er Jahre

Sommer 1968: Studentenunruhen, Vietnamkriegsproteste, Rolling Stones, sexuelle Revolution. Während Deutschland in eine neue Ära der Freiheit aufbricht, wird der 14-jährige rebellische Wolfgang gegen den Willen seiner Mutter Ingrid vom eifersüchtigen Stiefvater Heinz in die Diakonie FREISTATT, ein entlegenes Fürsorgeheim für schwer Erziehbare, abgeschoben. Der anfangs freundliche Hausvater und Hobbygärtner Brockmann, der einen anständigen Jungen aus ihm machen will, steht einem Erziehungsheim vor, das sich als eine Bewahranstalt mit harten Regeln, merkwürdigen Hierarchien (die neuen Autoritäten müssen als Oberbruder oder Bruder angesprochen werden) erweist und anstelle einer Ausbildung muss Wolfgang harte Zwangsarbeit im Moor leisten.

Wolfgang will sich nicht unterkriegen lassen, doch als er sich gegen den prügelnden Oberbruder Wilde auflehnt, muss er schmerzlich lernen, dass die anderen Jungen, angeführt von Bernd in einem von Zwietracht und Gewalt beherrschten Alltag, keineswegs an seiner Seite stehen. Einzig Erzieher Krapp scheint um Milde und eine Form von Freundschaft bemüht. Der sensible afrodeutsche Zögling Anton wird Wolfgangs bester Freund.

Als Wolfgang es wagt, zarte Bande zu Brockmanns Tochter Angelika zu knüpfen, verschärft sich das Ausmaß der psychischen und körperlichen Gewalt, die der Hausvater gegen ihn einsetzt. Tapfer leistet Wolfgang Widerstand. Als Reaktion auf eine Strafmaßnahme entsteht Solidarität zwischen den Jungen und es kommt zum offenen Aufstand.

Deutschland 2014R: Marc Brummund • Db: Nicole Armbruster, Marc Brummund • K: Judith Kaufmann • Mit Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Katharina Lorenz, Max Riemelt u.a. • ab 12 J. • 108'

Der Regisseur Marc Brummund
1991–1996 Studium der Psychologie und Journalistik an der Universität Hamburg 1996–1999 Dokumentar - filmstudium an der ZELIG Schule für Fernsehen und Film in Bozen, Italien Seit 1999 Regisseur zahlrei - cher Werbefilme (Renault, Volksbank, WWF , Statoil, Nescafé, HypoVereinsbank, Pepsi, United Nations, Carlsberg) in 12 Nationen mit Auszeichnungen in Riga, Lissabon, Kiew, Cannes Ab 2002 regelmäßige Jury- und Dozententätigkeit 2004–2006 Studium der Meisterklasse Regie am Filmstudium der Hamburg Media School „Heim“, „Kühe schubsen“ und „Land gewinnen“ werden von der AG Kurzfilm und German Films zu den besten Kurzfilmen ihres Jahres gewählt Ab 2008 Regieaufträge für Primetime TV -Serien wie „Die 25 Stunde“ ( RTL ) und „Der Dicke“ ( ARD ) 2011 Russisch-Estnische Kino-Doku „Fish & Onions“ 2014 Reihenpilot „Nord bei Nordwest“ ( NDR / ARD Degeto) Mitglied der Deutschen Filmakademie Rund 60 nationale und internationale Auszeich - nungen u a auf der Berlinale 2007, beim Deutschen Kurzfilmpreis 2005 und 2007, „Next Generation“ Cannes 2006, beim First Steps Award 2007, Studio Hamburg Nachwuchspreis „Beste Regie“ 2007, Nomi - nierung zum Studenten Oscar 2007 Emder Dreh - buchpreis 2012 (Grimme-Jury), Deutscher Drehbuch - preis (Lola in Gold) 2013 (Quelle: Presseheft).

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Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

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Schulkino-Filmtipp zu FREISTATT
Empfohlen ab 9. Klasse
Themen: Erziehung, Erwachsenwerden, Familie, deutsche Geschichte, Religion, Gewalt
Fächer: Geschichte, Deutsch, Ethik, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Religion
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

Mit der Klasse ins Kino
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Ex Machina

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Nur noch bis Mittwoch, 8. Juli!

Science-Fiction-Thriller von Alex Garland (Drehbuchautor von "The Beach", "28 Days Later" und "Sunshine"), in dem sich ein Programmierer in eine Roboterfrau verliebt. Übernahme aus dem Cineplex!

Der neue Film von Alex Garland („28 Days Later“, „Sunshine“) ist eine erschreckend realistische Nearfuture-Vision über das Wesen künstlicher Intelligenz: Im Chalet eines Internet-Millionärs wird ein junger Mann Teil eines sehr speziellen Experiments.

Er soll die Fähigkeiten künstlicher Intelligenz testen, die sich unter der Hülle einer schönen Roboterfrau verbergen. Doch schon bald mündet der wissenschaflliche Versuch in ein psychologisches Duell, in dem die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verwischen.

»Eine unterkühle Zukunftsvision als fesselndes Kammerspiel mit komplexen Figuren ...intelligenten Diskursen über Perfektion und den Wert der Menschlichkeit. Großartig.« (WDR)

USA/Großbritannien 2014 · R & Db: Alex Garland · K: Rob Hardy • Mit Domhnall Gleeson, Oscar Isaac, Alicia Vikander, Corey Johnson, Sonoya Mizuno u.a. · ab 12 J. · engl.OmU + dF · 108'

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Wir sind jung. Wir sind stark.

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Nur noch bis Dienstag, 17. März!

Ein kraftvoller, hochaktueller Film über die rassistischen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen im Jahr 1992. 

Rostock-Lichtenhagen 1992. In der verödeten Wohnsiedlung hängen die Jugendlichen herum und wissen nichts mit sich anzufangen. Tagsüber gelangweilt, harren sie der Nächte, um gegen Polizei und Ausländer zu randalieren. Auch Stefan (Jonas Nay), der Sohn eines Lokalpolitikers (Devid Striesow), streift mit seiner Clique ziellos durch die Gegend. Es brodelt, aber immer nur bis kurz vor dem Siedepunkt. Ohne Job und eine Aufgabe finden die Freunde immer nur sich selbst als Ziel kleinerer und großer Grausamkeiten. Liebe ist austauschbar, Freundschaft und Loyalität sind nur Beiwerk einer aufgesetzten Ideologie. Auch Lien (Trang Le Hong) lebt mit ihrem Bruder und ihrer Schwägerin in der Siedlung, im sogenannten Sonnenblumenhaus, das von Vietnamesen bewohnt wird. Sie glaubt in Deutschland eine Heimat gefunden zu haben und will auch nach der Wende bleiben. Ihr Bruder dagegen plant die Rückkehr, weil er vor dem Hintergrund der wachsenden Anfeindungen um die Zukunft seiner Familie fürchtet.

WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. erzählt die Geschichte eines Tages, dem 24. August 1992, aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Menschen. Sie alle eint die Sehnsucht nach einer Heimat, Liebe und Anerkennung. Doch am Ende dieses Tages werden einige von ihnen um ihr Leben fürchten, während andere Molotow-Cocktails werfen und Interviews geben.

WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK. zeigt, wie eine Gesellschaft vor den Augen der Weltpresse, in einer der schlimmsten Ausschreitungen der Nachkriegsgeschichte, moralisch gegen die Wand fährt.

Deutschland 2014R: Burhan Qurbani • Db: Burhan Qurbani, Martin Behnke • K: Yoshi Heimrath • Mit Jonas Nay, Joel Basman, Saskia Rosendahl, Devid Striesow, Thorsten Merten u.a. • ab 12 J. • 128'

Der Regisseur
Burhan Qurbani wurde 1980 in Erkelenz als Sohn afghanischer Eltern geboren und studierte Spielfilmregie an der Filmakademie Baden-Württemberg. Für seinen Kurzfilm „Illusion“ gewann er den Preis der Deutschen Filmkritik 2008 und wurde beim Middle East International Film Festival mit der „Black Pearl“ als „Best upcoming filmmaker of the year 2008“ geehrt. Der Film lief in der Kurzfilmsektion in Cannes und im Studentenwettbewerb des Internationalen Filmfestivals San Sebastian. „Shahada“, Qurbanis Diplomfilm, lief auf der 60. Berlinale 2010 im Wettbewerb und wurde beim Chicago International Film Festival mit einem Golden Hugo ausgezeichnet. "Shahada" gewann zudem den Hessischen Filmpreis, den Preis der Gilde Deutscher Filmkunsttheater und wurde für den First Steps Award nominiert. Als Teil des Omnibus-Projektes „20x Brandenburg“ drehte Qurbani die Kurz-Dokumentation „Krieger ohne Feind.“ Das Projekt wurde 2011 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. (Quelle: Pressheft Zorro Film).

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Schulkino-Filmtipp zu WIR SIND JUNG. WIR SIND STARK
Empfohlen ab 9. Klasse
Themen: Deutsche Geschichte, Rechtsextremismus, Ausländer, Diskriminierung, Jugend/Jugendliche, Vorurteile, Rassismus, Rechtsstaatlichkeit, Familie, Individuum und Gesellschaft
Fächer: Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Politik, Ethik
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Mit einer großartigen Besetzung bereist Wes Anderson (Die Tiefseetaucher, Die Royal Tenenbaums, Moonrise Kingdom) die europäische Geschichte und feiert die Kunst des grenzenlosen Erzählens.

Wes Andersons kunterbunter Bilderbogen GRAND BUDAPEST HOTEL eröffnete kürzlich die Berlinale. In einer fantastischen Mischung aus Komödie, Krimi, Drama und Historienfilm erzählt er die abenteuerliche Geschichte von Gustave H. (Ralph Fiennes), dem legendären Concierge eines berühmten europäischen Hotels, und seinem Protegé, dem Pagen Zero Moustafa (Tony Revolori).

Beide werden enge Freunde als sie in den Streit um ein großes Familienvermögen und den Diebstahl eines wertvollen Gemäldes verwickelt werden. Dies geschieht zu einer Zeit, in der Kriege ausbrechen und Europa sich vollkommen verändert. Erneut frönt Anderson seiner Liebe zu liebevoll-skurrilen Charakteren, detailversessenen Kulissen und überbordender Fabulierkunst.

Bis in die kleinste Nebenrolle wundervoll besetzt mit Tilda Swinton, Jude Law, Bill Murray, Edward Norton, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe, Jeff Goldblum, Harvey Keitel, Saoirse Ronan, Jason Schwartzman, Léa Seydoux, F. Murray Abraham, Tom Wilkinson, Owen Wilson, Florian Lukas und Karl Markovics.

Oscars 2015: Beste Filmmusik, Bestes Make-up, Bestes Kostümdesign, Bestes Szenenbild

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THE GRAND BUDAPEST HOTEL • Deutschland, USA 2013Regie: Wes Anderson • Drehbuch: Wes Anderson • Kamera: Robert Yeoman • Musik: Alexandre Desplat • Mit Ralph Fiennes, F. Murray Abraham, Mathieu Amalric, Adrien Brody, Willem Dafoe u.a. • ab 12 J. • engl.OmU + dF • 100'

Der Regisseur
Wes Anderson wurde in Housten/Texas geboren und studierte an der University of Texas in Austin. Er war Regisseur und Co-Autor von "Bottle Rocket" (1995), "Rushmore" (1998), "Die Royal Tenenbaums" (2001), "Die Tiefseetaucher" (2004), "Darjeeling Limited" (2007), den Kurzfilm "Hotel Chevalier" (2007) und führte Regie bei „Der fantastische Mr. Fox“ (2009) und „Moonrise Kingdom“ (2012).

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Spielplan

Samstag, 25. Februar 2017
14:45
Sonntag, 26. Februar 2017
14:45
17:00
Freitag, 3. März 2017
19:00
Montag, 6. März 2017
19:00
Dienstag, 7. März 2017
19:00
Mittwoch, 8. März 2017
19:00
Samstag, 11. März 2017
14:45
Montag, 13. März 2017
19:00
21:00
Freitag, 17. März 2017
19:00
Mittwoch, 22. März 2017
19:45
20:00
Montag, 27. März 2017
19:00
Mittwoch, 5. April 2017
20:00
Samstag, 8. April 2017
14:45
Sonntag, 9. April 2017
14:45
Montag, 10. April 2017
18:00
Donnerstag, 13. April 2017
14:45
Freitag, 14. April 2017
14:45
Samstag, 15. April 2017
14:45
Sonntag, 16. April 2017
14:45
Mittwoch, 19. April 2017
14:45
Donnerstag, 20. April 2017
14:45
Samstag, 29. April 2017
14:45
Sonntag, 30. April 2017
14:45
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 11. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
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Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
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Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
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Samstag, 29. Juli 2017
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Sonntag, 30. Juli 2017
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Mittwoch, 2. August 2017
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