Filme, Schauspiel, Vorträge rund um Kunst und Medizin

„Der Traum der Medizin“ – Interdisziplinäres Festival

Theater Operation, gegründet 2007 in Münster/Berlin, arbeitet an der Schnittstelle von darstellender Kunst und Medizin und spielt seitdem erfolgreich in ganz Deutschland seine beiden Stücke „Halbstarke Halbgötter“ und „SOMNIA – auf der Intensivstation“. Medizinische Fallstudien von Kollegen und Patienten sind die treibende Kraft um die Inszenierungen des Arztes und Theatermachers Tugsal Mogul.

Der Traum der Medizin. Das interdisziplinäre Festival zeigt im Oktober Literatur-, Theater- und Filmvorträge rund um Koma, Kunst und Krankenhäuser. Den Auftakt geben drei Filme im Cinema. Im Theater im Pumpenhaus stehen vom 27. bis 30. Oktober neben den oben genannten Inszenierungen Lesungen, Schauspiel, Vorträge und Performances im Fokus. Gleichzeitig veranstaltet die Akademie Franz-Hitze-Haus vom 29. bis 30. Oktober die Tagung „Arzt trifft Patient – Nur ein Traum?“.

Weitere Informationen unter www.theater-operation.de, www.pumpenhaus.de, www.franz-hitze-haus.de

Der Traum der Medizin wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Münster.

Die Filme im Überblick

Mo 17. Oktober · 19:00 Uhr: Seelenvögel
Poetische und bewegende Annäherung an drei krebskranke junge Menschen und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod.

Mi 19. Oktober · 19:00 Uhr: Der Doktor – Ein gewöhnlicher Patient
William Hurt, in der Rolle des glatten, erfolgreichen Dr. Jack MacKee, wird plötzlich selbst zum Patienten

So 23. Oktober · 11:00 Uhr: Schmetterling und Taucherglocke
Verfilmung der Autobiographie des ehemaligen Chefredakteurs der französischen Elle, der mit 43 Jahren einen Hirnschlag erlitt

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„Der Traum der Medizin“ – Interdisziplinäres Festival (1)

Seelenvögel

Mo 17. Oktober · 19:00 Uhr
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Poetische und bewegende Annäherung an drei krebskranke junge Menschen und ihre Auseinandersetzung mit dem Tod

Pauline ist fünfzehn, schreibt Gedichte, möchte Schauspielerin werden und viel reisen. Der zehnjährige Richard spielt gern Schach und redet über Leukozyten wie andere über Legosteine. Der sechsjährige mit Downsyndrom geborene Lenni ist für die Familie ein Wonneproppen. Alle drei leiden an Leukämie. Sie leisten der heimtückischen Krankheit zwar heftigen Widerstand, setzen sich aber ebenso auf sehr bildstarke Weise mit dem Tod auseinander.

Thomas Riedelsheimer wurde 1963 geboren und studierte an der Filmhochschule in München. Er arbeitet als freier Filmemacher, Kameramann und Editor. Zu einer seiner erfolgreichsten Arbeiten zählt "Rivers and Tides"(2001), ein Dokumentarfilm über den Künstler Andy Goldsworthy, der in den USA 2,5 Mio. Dollar einspielte. Riedelsheimer gewann u.a. den den Golden Gate Award und Grand Prize, San Francisco, den Grand Prize FifA, Montreal, den Deutschen Filmpreis und den Adolf-Grimme-Preis.

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Offizielle Homepage
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Linksammlung filmz
Presseschau film-zeit

Deutschland 2009 · Regie, Drehbuch und Kamera : Thomas Riedelsheimer · Musik: Marina Schlagintweit, André Buttler, Max Hundelshausen, Elischa Kaminer · ab 6 J. · 94‘

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Mo 17. Oktober · 19:00 Uhr
Seelenvögel
Mi 19. Oktober · 19:00 Uhr
Der Doktor – Ein gewöhnlicher Patient
So 23. Oktober · 11:00 Uhr
Schmetterling und Taucherglocke

 

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Online-Kartenvorbestellung
Internet-Reservierung

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

„Der Traum der Medizin“ – Interdisziplinäres Festival (2)

Der Doktor – Ein gewöhnlicher Patient

Mi 19. Oktober · 19:00 Uhr
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William Hurt, in der Rolle des glatten, erfolgreichen Dr. Jack MacKee, wird plötzlich selbst zum Patienten

Herzchirurg Dr. Jack MacKee (William Hurt) erledigt seine Arbeit ohne emotionale Anteilnahme. Stattdessen singt er lieber und flirtet mit den OP-Schwestern. Auch Frau und Sohn hält er gefühlsmäßig auf Distanz. Bis ein bösartiger Knoten an seinem Kehlkopf sein Leben verändert. Die veränderte Perspektive und die Freundschaft zu June (Elizabeth Perkins), einer an einem Tumor sterbenden Leidensgenossin, ermöglichen es ihm, seine emotionalen Barrieren zu überwinden und zu seiner Familie zurückzufinden.

Randa Haines wurde 1945 in L.A. geboren und arbeitet als Produzentin und Regisseurin für Film und Fernsehen. Ihr bekanntester Film ist "Children of a Lesser God" (1986), für den Marlee Matlin 1987 den Academy Award als Beste Schauspielerin erhielt und Haines den Silbernen Bären auf der 37. Berlinale. 1989 war sie Jurymitglied bei der 39.Berlinale.

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The Doctor · USA 1991 · Regie: Randa Haines· Drehbuch: Robert Caswell · Kamera: John Seale • Mit Adam Arkin, Christine Lahti, Ken Lerner, Tony Fields, Wendy Crewson u.a. · ab 12 J. · DVD-Projektion · 118‘

 

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Mo 17. Oktober · 19:00 Uhr
Seelenvögel
Mi 19. Oktober · 19:00 Uhr
Der Doktor – Ein gewöhnlicher Patient
So 23. Oktober · 11:00 Uhr
Schmetterling und Taucherglocke

 

„Der Traum der Medizin“ – Interdisziplinäres Festival (3)

Schmetterling und Taucherglocke

So 23. Oktober · 11:00 Uhr
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Verfilmung der Autobiographie des ehemaligen Chefredakteurs der französischen Elle, der mit 43 Jahren einen Hirnschlag erlitt

Jean-Dominique Bauby (Mathieu Amalric) wird 1995 durch einen Hirnschlag aus seinem bisherigen glamourösen Leben gerissen. Bei ihm wird das unheilbare "Locked-in-Syndrom" diagnostiziert. Seine einzige Kommunikationsmöglichkeit ist sein linkes Auge. Mit dessen Lidaufschlag beginnt er, seine Memoiren zu diktieren, wobei er nicht nur sein Leben nacherzählt, sondern ganze Gedankenwelten enstehen läßt, die durch ihre Kraft und poetische Schönheit eine Hymne auf das Leben, die Liebe und die Menschlichkeit darstellen.

Julian Schnabel wurde 1951 in New York City geboren und ist ein US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Filmregisseur. Er studierte an der University of Houston in Texas und wird Ende der siebziger Jahre durch seine neoexpressionistischen Arbeiten bekannt. 1996 gibt Schnabel mit "Basquiat" sein Debüt als Regisseur. 2000 erscheint "Before Night Falls", ein weiteres Künstlerporträt, das bei den Filmfestspielen in Venedig mit 4 Preisen ausgezeichnet wird. Für "Schmetterling und Taucherglocke" erhält Schnabel 2007 den Preis für beste Regie auf den Filmfestspielen in Cannes.

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LE SCAPHANDRE ET LE PAPILLON · Frankreich/USA 2007 · Regie: Julian Schnabel · Drehbuch: Ronald Harwood · Kamera: Janusz Kaminski · Musik: Paul Cantelon • Mit Mathieu Amalric, Emmanuelle Seigner, Marie-Josée Croze, Anne Consigny, Patrick Chesnais, Marina Hands, Max von Sydow u.a. · 112‘

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Mo 17. Oktober · 19:00 Uhr
Seelenvögel
Mi 19. Oktober · 19:00 Uhr
Der Doktor – Ein gewöhnlicher Patient
So 23. Oktober · 11:00 Uhr
Schmetterling und Taucherglocke

 

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00