Die 19. Queerstreifen: Große Kinomomente und dokumentarische Einsichten

Queerstreifen 2017

Liebe Freundinnen und Freunde der Queerstreifen,

im vergangenen Jahr konnten wir mit den 18. Queerstreifen unsere Volljährigkeit feiern. Zwölf Monate später wissen wir: Das Erwachsenwerden hat unserem schwul-lesbisch-queeren Filmfestival nicht geschadet, im Gegenteil. So präsentieren wir als Eröffnungsfilm ein reifes Meisterwerk: „120 BPM“. Der schwule Kultregisseur Pedro Almodóvar, Jurypräsident des Cannes-Festivals 2017, hielt eine flammende Rede, wie sehr ihn Robin Campillos Aids-Drama berührt habe. Das Melodram gewann an der Croisette den Großen Preis der Jury und gilt als einer der wichtigsten schwulen Filme des Jahres.

Almodóvar war auch ein enger Freund der großen lesbischen Sängerin Chavela Vargas. Er verwendete ihre Songs für die Soundtracks seiner Filme und verhalf ihr dadurch in den neunziger Jahren zu einem glorreichen Comeback. Unser Dokumentarfilm „Chavela“ präsentiert Vargas als begnadete Interpretin mexikanischer Rancheras, als wilde Partykönigin und als geheime Geliebte von Frida Kahlo. Insgesamt sieben Dokumentarfilme bilden einen eigenen Schwerpunkt unseres Festivals. Sie beleuchten unter anderem das Leben so unterschiedlicher Persönlichkeiten wie des Jazzpianisten Fred Hersch, des „Stadtgeschichten“-Autors Armistead Maupin und der „Street Queen“ Marsha P. Johnson.

Aber auch die großen Kinomomente kommen nicht zu kurz: In „God’s Own Country“ treffen in der unwirtlich schönen Landschaft von Yorkshire ein junger Schafzüchter und ein rumänischer Wanderarbeiter aufeinander – die große romantische Liebesgeschichte à la „Brokeback Mountain“ kann beginnen! Leichte Töne schlägt die französische Komödie „Embrasse-moi!“ an, die einen amüsanten Liebesreigen rund um die charmante Océanerosemarie spinnt.

Eine musikalische Eröffnung (diesmal mit der Berliner Rapperin Lady Lazy), ein Sektempfang, ein Kinder- und Familienprogramm sowie eine Kurzfilmrolle runden unser Programm ab.

Wie im vergangenen Jahr laden wir alle Gäste ein, jeden besuchten Film zu bewerten. Auf diese Weise wollen wir den Publikumsfavoriten ermitteln, außerdem losen wir aus den abgegebenen Votings eine Gewinnerin oder einen Gewinner aus. Als Preis winkt ein Festivalpass für die Queerstreifen 2018 – damit die magischen Kinomomente weitergehen!

Das Queerstreifen-Team wünscht anregende Unterhaltung!

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Do 2. Nov. Fr 3. Nov. Sa 4. Nov. So 5. Nov.
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2017
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2017
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2017
11:00 Uhr:
Apricot Groves
19:00 Uhr:
Eröffnung mit Lady Lazy und Dj FVU
17:45 Uhr:
Marikas Missio
14:45 Uhr:
The Death and Life of Marsha P. Johnson
11:00 Uhr:
The Ballad of Fred Hersch
20:40 Uhr:
120 BPM
19:10 Uhr:
The Untold Tales of Armistead Maupin
16:45 Uhr:
Close-Knit
12:30 Uhr:
Chavela
  21:00 Uhr:
Embrasse-moi!
19:10 Uhr:
Signature Move
12:30 Uhr:
Die Wunde (Inxeba)
  22:45 Uhr:
Die Wunde (Inxeba)
20:50 Uhr:
God's Own Country
14:20 Uhr:
Best of 28th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg
    23:00 Uhr:
Apricot Groves
14:45 Uhr:
Alle sind anders! 2017
      16:15 Uhr:
HOMØE – Auf der Suche nach Geborgenheit
      18:15 Uhr:
Bones of Contention
      19:45 Uhr:
Extra Terrestres

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Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kino für Kinder spezial

Alle sind anders! 2017

Do 2. bis So 5. November 2017 · 14:45 Uhr am Sa 5. November mit Moderation
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Ein Kinder- und Familienprogramm

Bereits im dritten Jahr zeigen wir ein Kinder- und Familienprogramm, das sich mit Formen des Anders-Seins auseinandersetzt. Auch in diesem Jahr richtet sich unser Programm wieder an Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren. Aber auch ältere Kinder und Erwachsene sind gern gesehen. Alle Filme sind in deutscher Sprache oder kommen ohne Sprache aus. Kleine Anmoderationen am Samstag erleichtern den Einstieg in die Filme.

Alle Kinder sind anders: Es gibt große Kinder und kleine, dicke und dünne, Kinder mit langen Haaren und mit kurzen. Manche Kinder haben eine dunkle Hautfarbe, andere sind ganz hell. Manche Kinder sind gut in der Schule, andere können gut malen. Manche Kinder haben Mutter und Vater, andere haben zwei Mütter oder zwei Väter oder nur eine davon. Alle sind eben anders und jeder ist besonders. Und das ist toll, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist!

Unser Programm mit verschiedenen Kurzfilmen erzählt genau davon.

Deutschland 2017 · R: verschiedene · ab 6 J. · ca. 80'

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Gratis: Rap und Schampus

Eröffnung mit Lady Lazy und Dj FVU

Do 2. November 2017 · 19:00 Uhr · Eintritt frei!
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Mit ihren Texten macht Lady Lazy auf Ungerechtigkeiten im Alltag, im Hip Hop und in gesellschaftlichen Strukturen aufmerksam, kritisiert diese und hat sich zum Ziel gesetzt, vor allem Menschen, die wie sie Normen und festgefahrene Rollenbilder ablehnen und in diese nicht hineinpassen, musikalisch und inhaltlich zu empowern. In ihren bisherigen Songs befasst sie sich inhaltlich vor allem mit Themen wie Sexismus, Homo- und Transphobie, Coming Outs, Konsumkritik und Leistungszwang.

Begleitet wird sie von Dj FVU. FVU hat vor Jahren angefangen, Hits aus den 80ern, 90ern und 2000ern mit Punkrock und linken Rap zu mischen. In diesem Jahr allerdings kam die Liebe und Auseinandersetzung mit queerem Rap. Es war FVU wichtig, diese zm Teil sehr unbekannten Rappenden im Lichte des Strobos erstrahlen zu lassen.

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Eröffnungsfilm – Präsentiert von der AidsHilfe

120 BPM

Do 2. November 2017 · 20:40 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Auf die Dauer hilft nur Power: Preisgekröntes Drama über den Kampf gegen die Aids-Epidemie in Frankreich

Paris in den frühen 1990er Jahren: Die Gay Community ächzt unter der Aids-Seuche und steht dabei allein auf weiter Flur: Die Regierung von Präsident Mitterrand tut wenig, um den Betroffenen zu helfen, die Pharmakonzerne halten wirksame Heilmittel zurück und in der Bevölkerung herrscht kaum Empathie. Jetzt schlägt die Stunde von Aktionsgruppen wie Act Up, die den Kampf gegen die Ausgrenzung aufnehmen: Unter Führung des cleveren Thibault veranstalten sie immer wieder spektakuläre Aktionen, bei denen auch die entschlossene Sophie, der charismatische Sean sowie Neuling Nathan mitmischen. Zwischen Sean und Nathan entwickelt sich schnell eine Beziehung, doch Sean trägt das tödliche Virus bereits in sich …

Regisseur Robin Campillo (mit Eastern Boys bei den QUEERSTREIFEN 2014 vertreten), engagierte sich früher selbst bei Act Up. Sein bewegendes Aids-Drama gewann 2017 bei den Filmfestspielen Cannes fünf Auszeichnungen, unter anderem den Großen Preis der Jury.

120 BATTEMENTS PAR MINUTE · Frankreich 2017 · R: Robin Campillo · Db: Robin Campillo, Philippe Mangeot · K: Jeanne Lapoirie • Mit Nahuel Pérez Biscayart, Arnaud Valois, Adèle Haenel u.a. · ab 12 J. · franz.OmU · 140'

Trailer im Original mit engl. Untertiteln, im Cinema in franz.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Marikas Missio

Fr 3. November 2017 · 17:45 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Beruf oder Liebe?

Marika Gruber ist katholische Religionslehrerin. Seit ihrer Kindheit ist dies ihr Traumberuf. Bevor sie unterrichten durfte, musste ihr die Missio Canonica erteilt werden, die Lehrerlaubnis der katholische Kirche. In einem persönlichen Lebenszeugnis musste sie erklären, dass sie ein Leben nach der Sittenlehre der katholischen Kirche führen wird. Diese Urkunde kann bei bestimmten Loyalitätsverstößen wieder entzogen werden, etwa wenn man offen homosexuell lebt.

Dem jahrelangen Druck, ihre Beziehung mit Partnerin Anke Gruber gegenüber Kolleg_innen und Vorgesetzten zu verstecken, setzt Marika ihren tiefen Glauben entgegen. Nach 14 Jahren Doppelleben muss sie eine Entscheidung treffen.

Michael Schmitt ist in seinem kurzweiligen und unterhaltsamen Dokumentarfilm den Protagonistinnen sehr nahe gekommen, denn Marika ist seine Schwägerin. Er interviewt seine Eltern und Marikas Mutter, zeigt Marika und Anke auf dem CSD in Köln und in Regensburg, wo sie leben. Der Film bietet angesichts des Katholikentags 2018 in Münster eine gute Diskussionsgrundlage.

Deutschland 2017 · R & Db: Michael Schmitt · K: Nikola Krivokuca, Johannes Obermaier • Mit Maria Alfer, David Berger, Brigitte Distler u.a. · ab 6 J. · 73‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

The Untold Tales of Armistead Maupin

Fr 3. November 2017 · 19:10 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Amüsante Doku über den Schöpfer der „Stadtgeschichten“

Nichts deutete in Armistead Maupins Jugend darauf hin, dass er mal der beliebteste Geschichtenerzähler der amerikanischen LGBT-Community werden würde. Der als Sohn einer traditionellen weißen Südstaaten-Familie in North Carolina aufgewachsene Maupin war als junger Mann konservativ und ging als Soldat nach Vietnam, erst viel später verschlug es ihn nach San Francisco.

Regisseurin Jennifer M. Kroot (To be Takei) schafft in ihrem Dokumentarfilm, stets elegant und unterhaltsam zwischen ausgelassenen und ergreifenden Momenten hin und her zu wechseln. Und immer wieder kommt es zu Szenen, bei denen man einfach lachen muss. Maupin selbst bietet dabei einen entwaffnend offenen Einblick in seinen Weg vom Vietnamkrieg in die Saunen von San Francisco der 70er Jahre und schließlich an die Spitze des Kampfs um Bürgerrechte als LGBT-Aktivist. Auch Freund_innen und Mitstreiter_innen wie Neil Gaiman, Olympia Dukakis oder Amy Tan kommen im Film zu Wort.

USA 2017 · R & Db: Jennifer M. Kroot · K: Shane King • Mit Armistead Maupin, Olympia Dukakis, Neil Gaiman u.a. · ab 6 J. · engl.OF · 90‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere – Präsentiert von LiVas e.V.

Embrasse-moi!

Fr 3. November 2017 · 21:00 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Romantische lesbische Komödie

Océanerosemarie hat viele Freundinnen und Ex-Geliebte, aber sie sehnt sich nach der großen Liebe, der wahren, einzigen. Eines Tages begegnet ihr beim Joggen im Wald Cécile, und sie ist sicher, die Richtige gefunden zu haben. Wie kann sie sie von ihrer Liebe überzeugen?

Zusammen mit der Regisseurin Cyprien Val schrieb und inszenierte die Humoristin, Sängerin, Comédienne und Schauspielerin Océanerosemarie/Océane Michel eine unterhaltsame Komödie, in der Lesbischsein selbstverständlich ist.

Im Oktober 2017 erhielt Océanerosemarie von der französischen Organisation SOS homophobie einen Tolerantia Award (dieses Jahr in Warschau vergeben). Als Begründung wurde ihr Engagement genannt, da sie sich für die Sichtbarkeit von Lesben in der französischen Gesellschaft einsetzt.

Frankreich 2017 · R & Db: Océane Michel, Cyprien Vial · K: Pascal Auffray • Mit Océane Michel, Alice Pol, Michèle Laroque u.a. · ab 12 J. · franz.OmU · 86‘

Trailer im Original mit engl. Untertiteln, im Cinema in franz.OmU

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Präsentiert von:


LiVas e.V.

19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere – Präsentiert von anders und gleich – Nur Respekt Wirkt

The Death and Life of Marsha P. Johnson

Sa 4. November 2017 · 14:45 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Ein investigativer Dokumentarfilm begibt sich auf Spurensuche zur Aufklärung des Todes der Trans-Ikone

Wer tötete Marsha P. Johnson? Als die „Street Queen“ der New Yorker Christopher Street 1992 tot im Hudson River gefunden wurde, diagnostizierte die Polizei Selbstmord. Es entzündete sich Protest gegen das Vorgehen der Polizei, die es nicht in Betracht zog, weitere Recherchen anzustellen.

Regisseur und Journalist David France macht sich auf, Marshas Tod – und ihr atemberaubendes Leben – zu erforschen. Marsha lernte in den 1960ern Sylvia Rivera kennen, beide definierten sich als Drag Queens. Das radikale Duo kämpfte zusammen gegen Polizeigewalt, sie legten sich mit der intoleranten Mehrheit der schwul-/lesbischen Community an und brachten die Stonewall Riots ins Rollen. 1970 bildeten sie die weltweit erste Organisation für Trans-Rechte – STAR (Street Transvestites Action Revolutionaries).

Die Aktivistin Victoria Cruz versucht unerbittlich, die Umstände von Marshas Tod aufzuklären. Es entsteht eine Collage der Zeiten und der Kämpfe, die an Aktualität nicht verloren hat. Wie selbstverständlich das T zu LGBT gehört, bleibt eine relevante Frage.

USA 2017 · R: David France · Db: David France, Mark Blane · K: Tom Bergmann, Adam Uhl • Mit Marsha P. Johnson, Sylvia Rivera, Victoria Cruz · ab 12 J. · engl.OF · 107‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere – Präsentiert von anders und gleich – Nur Respekt Wirkt

Close-Knit

Sa 4. November 2017 · 16:45 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Wie ist diese Familie gestrickt?

Die elfjährige Tomo muss oft alleine klar kommen; denn die alleinerziehende Mutter kommt meistens spät und betrunken nach Hause. Als sie gar nicht wiederkommt, sucht Tomo ihren Onkel Makio auf, der sie bei sich und seiner Freundin Rinko, einer Transfrau, aufnimmt. Die Situation ist für das Mädchen am Anfang nicht einfach. Aber Rinko kümmert sich fürsorglich um Tomo, und schon bald entsteht eine enge Beziehung zwischen den beiden. Rinko kocht wunderbar und schafft ein gemütliches Zuhause. Außerdem bringt sie Tomo das Stricken bei, damit diese ihre Wutanfälle besser kontrollieren kann. Das Stricken wird schon bald zu einem gemeinsamen Freizeitprogramm der kleinen Familie, sozusagen als Zeichen des Zusammenhalts gegen die übrige Gesellschaft; denn sie wird auch mit der Trans- und Homophobie in Japan konfrontiert.

„In ruhigen, konzentrierten Bildern zeigt der Film die Selbstverständlichkeit nichtnormativer Sexualität und den Wert von Familien, die nicht von Konventionen, sondern durch Fürsorge und Liebe definiert werden.“ (Berlinale-Programm)

Der Film erhielt den Teddy-Jurypreis der diesjährigen Berlinale.

KARERA GO HONKI DE AMU TOKI WA · Japan 2017 · R & Db: Naoko Ogigami · K: Kozo Shibasaki • Mit Tôma Ikuta, Rinka Kakihara, Kenta Kiritani u.a. · ab 12 J. · jap.OmU · 127‘

Trailer im Original mit engl. Untertiteln, im Cinema in jap.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere – Präsentiert vom Uni-AStA-Lesbenreferat

Signature Move

Sa 4. November 2017 · 19:10 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Coming-of-age und Generationenkonflikt auf pakistanisch

Zaynab, Rechtsanwältin in Chicago mit pakistanischen Wurzeln hat ihr Leben eigentlich gut im Griff: Der Job läuft und nun hat sie über eine Mandantin auch noch das Wrestling für sich entdeckt. Einzig ihre sehr traditionelle Mutter Parveen, die seit dem Tod des Vaters bei ihr wohnt, ist ein Problem. Nicht nur verbringt diese den ganzen Tag (und die Nacht) damit, pakistanische Soaps im Fernsehen anzusehen und per Fernglas nach potienziellen Ehemännern für Zaynab Ausschau zu halten, sie nervt ihre Tochter auch mit ihren Erwartungen an sie. Dabei geht sie nie aus dem Haus und lebt im Grunde in der Vergangenheit. Vom wirklichen Leben ihrer lesbischen Tochter weiß sie nichts.

Doch dann lernt Zaynab Alma kennen und aus dem One-Night-Stand bahnt sich langsam eine Beziehung an. Das macht die Situation für Zaynab nur noch komplizierter, denn Alma möchte gern auch Zaynabs Mutter kennen lernen.

SIGNATURE MOVE ist eine leichte und sympathische Komödie, in der es nebenbei auch um kulturelle Unterschiede sowie das Abnabeln von den Eltern geht.

USA 2017 · R: Jennifer Reeder · Db: Lisa Donato, Fawzia Mirza · K: Christopher Rejano • Mit Fawzia Mirza, Shabana Azmi, Sari Sanchez u.a. · ab 12 J. · engl./urdu./span.OmU · 80‘

Trailer im Original, im Cinema in engl./urdu./span.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | QueerScope Debütfilmpreis 2017 – Präsentiert vom KCM e.V.

God's Own Country

Sa 4. November 2017 · 20:50 Uhr
ab Mo 6. November im Wochenprogramm
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

„Brokeback Mountain“ in Yorkshire: Die sexuelle und emotionale Erweckung in realistischen Bildern von harscher Schönheit erzählt

Das Leben des 24-jährigen Johnny ist karg und einsam. Er wohnt und arbeitet auf der abgelegenen Schafsfarm seiner Familie im Norden Englands. Zwischen ihm, seinem kranken Vater und der Großmutter fallen nur wenige, grobe Worte. Um seine Frus-tration zu betäuben, betrinkt er sich jeden Abend im nahe gelegenen Pub und hat ab und zu unverbindlichen Sex mit jungen Männern. Als im Frühjahr der gleichaltrige Saisonarbeiter Gheorghe aus Rumänien auf die Farm kommt, ist Johnny zunächst misstrauisch und mürrisch. Doch je mehr Zeit die beiden jungen Männer während der harten Farmarbeit miteinander verbringen, desto intensiver wird ihre Beziehung.

Regisseur Francis Lee hat sein raues Regiedebüt in der eigenen Heimat gedreht, der ehemaligen Grafschaft Yorkshire, die die Engländer aufgrund ihrer archaischen Landschaft auch „God’s Own Country“ nennen.

Großbritannien 2017 · R & Db: Francis Lee · K: Joshua James Richards • Mit Josh O’Connor, Gemma Jones, Ian Hart, Alec Secareanu u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 107‘

Trailer in dt. Fassung, im Cinema in engl.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Apricot Groves

Sa 4. November 2017 · 23:00 Uhr
So 5. November 2017 · 11:00 Uhr (Wiederholung)
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Eine Reise in die armenisch-iranische Heimat als Abschied und Neuanfang

Der junge Aram fliegt erstmals aus den USA, wo er aufwuchs, in die armenische Heimat, wo er von seinem älteren Bruder Vartan empfangen wird. Er wird nur für einen Tag dort sein, um bei ihrer Familie um die Hand seiner Freundin anzuhalten, die er in den USA kennengelernt hat. Da ihr Vater nicht mehr lebt, müssen die Brüder für alle Details dieses traditionellen Rituals selbst sorgen. Und der Vater der Braut ist wenig erfreut, ja skeptisch in Bezug auf den Bräutigam. Doch letztlich gibt er den beiden seinen Segen. Noch ein paar hastige, geflüsterte Worte zwischen dem jungen Paar, dann geht die Reise der Brüder weiter – ins armenisch-iranische Grenzgebiet, denn Aram hat noch mehr Hindernisse zu überwinden.

„APRICOT GROVES ist eine überwältigende Ergründung von Identität und das verwirrende Zusammenwachsen unserer vielfachen Identitäten innerhalb der Gesellschaft. Wunderschön gefilmt, hält die Geschichte eine entschlossene Spannung aufrecht, die den Zuschauer etwas verunsichert, aber hoffnungsvoll zurücklässt.“ (Amanda Hauman, Speechless FilmFestival)

Armenien 2017 · R & Db: Pouria Heidary Oureh · K: Ashkan Ashkani • Mit Hovhannes Azoyan, Pedram Ansari, Samvel Sarkisyan u.a. · ab 12 J. · armen./engl/farsi.OmU · 78‘

Trailer im Original mit engl. Untertiteln, im Cinema in armen./engl/farsi.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Deutschland-Premiere mit JAZZTHETIK – Magazin für Jazz und Anderes

The Ballad of Fred Hersch

So 5. November 2017 · 11:00 Uhr
So 12. November 2017 · 11:00 Uhr (Wiederholung mit Einführung von Jan Kobrzinowski)
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Einer der interessantesten Jazzmusiker unserer Zeit in einem intimen Portät

Fred Hersch, Jazz-Pianist und -Komponist mit 10 Grammy-Nominierungen, wird nicht nur in Fachkreisen als Meister-Improvisator verehrt. Ein Außenseiter in Musik und Leben, hat sich Hersch als erster Jazzmusiker schon in den 90er Jahren als schwul und HIV-positiv geoutet. 2008 überlebte er auf wundersame Weise ein 2-monatiges Koma.

Anspruchsvoll, mit Hingabe und viel Respekt für einen außerordentlichen Künstler beobachten die Kameras der beiden Filmemacherinnen Charlotte Lagarde und Carrie Lozano Herschs kreatives Schaffen bis hinein in sein Privatleben und begleiten ihn, während er mit dem Musiktheaterstück „My Coma Dreams“ sein persönliches Drama in Tonkunst verwandelt.

»THE BALLAD OF FRED HERSCH arbeitet mit derselben Logik wie eine Jazz-Session. Jedes Publikum wird die Ehrlichkeit, Courage und Schönheit des Films schätzen.« (Unseen Films)

USA 2017 · R & Db: Charlotte Lagarde & Carrie Lozano · K: Charlotte Lagarde, Andy Schocken, Octavio Warnock-Graham • Mit Fred Hersch, Florette Hoffheimer, Scott Morgan, Julian Lage, Jason Moran u.a. · ab 6 J. · engl.OF · 74‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Chavela

So 5. November 2017 · 12:30 Uhr
ab Mo 6. November im Wochenprogramm
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Porträt über die legendäre Sängerin Chavela Vargas

Die mexikanische Sängerin Chavela Vargas (1919-2012) wurde berühmt durch die Darbietung von traditionellen mexikanischen „Rancheras“. Normalerweise werden Rancheras nur von Männern gesungen. Doch Chavela schaffte es, sie so frei von Kitsch und fern von festgefahrenen Vorstellungen zu präsentieren, dazu mit einer rauchigen Stimme, dass sie damit weltbekannt wurde. Um die später offen lesbische Sängerin ranken sich viele Legenden, eine davon ist die Liebesaffäre mit der Malerin Frida Kahlo.

Die US-amerikanischen Regisseurinnen Catherine Gund und Daresha Kyi stellen in ihrer Doku Chavela Vargas gleichermaßen als Person und als Idol sowohl der mexikanischen Musik als auch der lesbischen Kultur Mexikos in den Mittelpunkt. Interviews mit der Sängerin selbst, Archivmaterial, Gespräche mit Partnerinnen und WegbegleiterInnen und immer wieder Aufzeichnungen ihrer Auftritte über Jahrzehnte hinweg zeigen ihre musikalische, lustvolle, schmerzliche und spirituelle Reise zu sich selbst. Die Aufnahmen der Auftritte sind nach all den Jahren noch immer ergreifend.

USA/Mexiko/Spanien 2017 · R & Db: Catherine Gund, Daresha Kyi · K: Natalia Cuevas, Catherine Gund, Paula Gutiérrez Orio • Mit Chavela Vargas, Pedro Almodóvar, Elena Benarroch Julia Lübbert, Emilia Ossandon, Mariana Loyoal u.a. · ab 6 J. · engl./span.OmU · 93‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere

Die Wunde (Inxeba)

Fr 3. November 2017 · 22:45 Uhr
So 5. November 2017 · 12:30 Uhr (Wiederholung)
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Eine abgelegene Männerwelt mit ihren Stärken und Schwächen zeigt uns John Trengove in seinem Spielfilmdebüt

Eastern Cape in Südafrika. Xolani, ein stiller Fabrikarbeiter, nimmt als Mentor an einem uralten Beschneidungsritual der Xhosa teil. Dabei soll er sich vor allem um Kwanda kümmern, einen Teenager aus Johannesburg. Während Kwanda in einer einsamen Hütte auf die Heilung seiner Wunde wartet, trifft Xolani heimlich seinen alten Freund Vija wieder, einen verheirateten Mann, den er nur einmal im Jahr sieht. Wie immer haben die beiden wilden Sex, doch diesmal gesteht Xolani ihm seine Liebe. Als Kwanda, der selbst schwul ist, hinter das Geheimnis kommt, steht Xolani vor einer folgenschweren Entscheidung.

Bereits in seinem Kurzfilm Die Ziege (2014) widmete sich Regisseur John Trengove dem Ukwaluka-Beschneidungsritus seiner süd-afrikanischen Heimat. In DIE WUNDE bettet er darin die Geschichte einer schwulen Liebesbeziehung ein und bricht damit gleich zwei Tabus: Bis heute wird in weiten Teilen der südafrikanischen Gesellschaft weder über Ukwaluka noch über Homosexualität offen gesprochen.

THE WOUND (INXEBA) · Niederlande/Deutschland/Südafrika/Frankreich 2017 · R: John Trengove · Db: John Trengove, Thando Mgqolozana, Malusi Bengu · K: Paul Özgür • Mit Nakhane Touré, Bongile Mantsai, Niza Jay Ncoyini u.a. · ab 16 J. · xhosa.OmU · 88‘

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Kurzfilmprogramm – Präsentiert vom Uni-AStA-Schwulenreferat

Best of 28th Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg

So 5. November 2017 · 14:20 Uhr
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Das Beste von der Elbe

In jedem Jahr öffnen die Queerstreifen eine große bunte Wundertüte mit den besten Kurzfilmen der Lesbisch Schwulen Filmtage Hamburg. Welche Filme das sind, entscheidet sich erst kurz vor Festivalbeginn. Aber eine Qualitätsgarantie können wir ohne Bedenken aussprechen, denn die Auswahl trifft das Hamburger Publikum – und das hat nach 28 Jahren einen erlesenen Geschmack. 15.000 Gäste locken die Lesbisch Schwulen Filmtage Jahr für Jahr im Oktober in den Norden.

Der Hamburger Kurzfilmpreis heißt URSULA. Das stand früher einmal für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“. Mittlerweile sprengt die große Filmauswahl aber längst diese Kategorien. Hochprofessionelle Kurzfilme sind ebenso dabei wie Transgender-Themen; Mini-Dramen wechseln sich mit Mini-Komödien ab, Konventionelles mit Experimentellem.

Wir laden alle herzlich ein, die URSULA-Gewinnerinnen und -Gewinner des Jahres 2017 kennenzulernen.

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Präsentiert von:


Uni-AStA-Schwulenreferat

Eintrittspreise

Vorverkauf bis Mi 1. November: 6,50 €
ab Do 2. Nov.: 8,00 €
5er-Karte* (5,50 Euro/Karte): 27,50 €
Dauerkarte* (4,00 Euro/Karte): 68,00 €

Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden. *nicht online kaufbar

Kino und Vorverkauf
Cinema & Kurbelkiste · Warendorfer Str. 47 · Münster · Tel. 0251.30300

19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Mit Gästen

HOMØE – Auf der Suche nach Geborgenheit

So 5. November 2017 · 16:15 Uhr
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Dokumentarfilm über LGBTI-Geflüchtete in Deutschland

Der Film gibt einen interessanten Einblick in die Situation und das tägliche Leben von LGBTI-Geflüchteten nach ihrer Ankunft in Deutschland. So startet der schwule Geflüchtete Javid aus Aserbaidschan im Westen eine Kampagne für LGBTI-Rechte, nachdem er einen Suizidversuch in der Flüchtlingsunterkunft überlebt hat. Gleichzeitig zieht Boris aus Russland im Süden Deutschlands in die erste deutsche Unterkunft für LGBTI-Geflüchtete, aber er leidet wegen des komplizierten Asylverfahrens an Depressionen. Und im Norden ermutigt die sich als trans* identifizierende Melissa aus Syrien andere Ayslbewerber_innen auf ihre eigene, künstlerische Weise.

Die Doku ist ein Abschlussfilm des Master-Studiengang Fernsehjournalismus, Hochschule Hannover. Filmemacher Bin Chen und Mitglieder der Queer Refugees Münster werden zu Gast sein.

Deutschland 2017 · R: Bin Chen · Db: Wilfred Köpke, Bin Chen · K: Inga Linkert · ab 12 J. · mehrspr.OmU · 57‘

Trailer im Original, im Cinema in mehrspr.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Münster-Premiere – Präsentiert von androGym

Bones of Contention

So 5. November 2017 · 18:15 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Lorca und die anderen: Einfühlsame Doku über die vergessenen Opfer der Franco-Diktatur

Kilometerlang säumen anonyme Massengräber Spaniens Landstraßen, in denen über 120.000 Opfer des Franco-Regimes ruhen. Unter ihnen auch der weltberühmte Schriftsteller Federico García Lorca, der im Sommer 1936, in den ersten Tagen des Spanischen Bürgerkriegs, erschossen wurde. Das Rätsel um den Verbleib seiner sterblichen Überreste macht ihn zur Symbolfigur im Bemühen um das Erinnern und Aufdecken verborgener Schicksale von Schwulen und Lesben unter Franco, die weit über das Ende der Diktatur hinaus gewaltsamen Repressionen ausgesetzt waren.

Der Begriff „Bones of Contention“ ist ein unübersetzbares Wortspiel. Wörtlich handelt es sich um die Gebeine, über die man kontrovers diskutiert; im übertragenen Sinne bedeutet der Terminus „Zankapfel“. Einfühlsam verschafft die New Yorker Regisseurin Andrea Weiss (Flucht ins Leben – Die Erika- und Klaus-Mann-Story) Francos queeren Opfern Gehör. Beeindruckendes Archivmaterial dokumentiert die verdrängte historische Realität, die in Lorcas Dichtung und Musik schmerzvollen Widerhall findet.

Spanien/USA 2017 · R & Db: Andrea Weiss · K: Carmen Vidal • Mit Miguel Ángel Muñoz, Laura García-Lorca, Emilio Silva u.a. · ab 12 J. · engl./span.OmU · 75‘

Trailer im Original, im Cinema in engl./span.OmU

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19. Queerstreifen – die lesbisch-schwul-queeren Filmtage | Abschlussfilm – Präsentiert vom AStA FH Münster

Extra Terrestres

So 5. November 2017 · 19:45 Uhr
:: Spielzeiten  :: bei „Kinoheld“ reservieren und kaufen

Eine Familie explodiert wie ein Stern im All

Teresa ist Sternenforscherin und lebt mir ihrer Verlobten Daniela auf Teneriffa. Eines Tages kehrt sie nach sieben Jahren im freiwilligen Exil nach Puerto Rico zurück, um ihre Familie zu ihrer Hochzeit einzuladen. Ihr Vater Arcadio Diaz, ein bekannter Hühnerfarmbesitzer, ist autoritär, patriarchal und konservativ. Er will über das Schicksal seiner Familie ebenso wie über das seiner Hühner bestimmen. Doch niemand in der Familie Diaz ist so, wie sie oder er zu sein scheint und auch keineswegs bereit, Geheimnisse preiszugeben.

Als Teresa erst einmal wieder nach Hause zurückgekehrt ist, entscheidet sie sich wie alle in der Familie für eine Lüge. Verschiedene Sabotageaktionen führen dazu, dass der Familienbetrieb schließen muss. Und Daniela, die die Nase voll davon hat, auf Teresa zu warten, reist nach Puerto Rico, um ihre neue Familie kennenzulernen. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse.

Diese wunderschön erzählte Familien-Geschichte hat in Puerto Rico 2017 auf dem QueerFilmFest und 2017 auf dem OutShineFilmfestival in Miami den Publikumspreis erhalten.

Puerto Rico/Venezuela 2017 · R & Db: Carla Cavina · K: Pedro Juan López • Mit Sunshine Logroño, Marisé Alvarez, Elba Escobar u.a. · ab 12 J. · span.OmeU · 110‘

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