Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Der Begriff der Prekarisierung ist – anders als in Frankreich – erst seit relativ kurzer Zeit in die deutsche Diskussion eingegangen. Heute wird er nicht selten verkürzt als Intellektuellenbegriff für Armut verwendet.

Dies verkürzt allerdings die Sprengkraft des Begriffes. Der französische Soziologe Pierre Bourdieu wies darauf hin, dass durch die Ausbreitung von befristeten und geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen sowie erhöhten Konkurrenzdruck im Bildungs- und Arbeitssektor ökonomische und kulturelle Konflikte in allen Bereichen des sozialen Lebens zunehmen würden. Heute bekommen wir diese Konflikte tagtäglich präsentiert: Nicht nur Ausschreitungen in Griechenland, Spanien und Italien weisen darauf hin. Auch die Statistiken zu Stress, Überforderung, Depression und burn-out sprechen keineswegs für eine sorgenfreie Realität. Prekarität ist nicht auf die soziale Unterschicht konzentriert, auch wenn diese den Druck der modernen Arbeitswelt auf besonders drastische Weise zu spüren bekommt.

In der einführenden Veranstaltung zur Reihe wird der Soziologe und Kurator der Filmreihe, René Lépine, einen Diskussionsüberblick geben. Dazu bietet die Dokumentation Soziologie ist ein Kampfsport über Pierre Bourdieu einen Einblick in soziologisches Denken. Darüber hinaus wird Prekarität in verschiedenen Kontexten thematisiert wie im Bildungssektor, auf dem Arbeitsmarkt, in der Globalisierungsdebatte und im Künstlermilieu. Zu jedem Schwerpunkt wird es einen Spielfilm und Vorträge von Soziologen innerhalb (Franka Schäfer, Dieter Hoffmeister, Andreas Kemper) und außerhalb Münsters (Klaus Dörre, Michael Hofmann, Martin Kronauer u.a.) geben. Die Reihe ist dabei weder als „soziologische Fachtagung“ konzipiert, noch als in sich geschlossen: Vielmehr geht es darum, dem Publikum Einblicke in die Diskussion zu bieten und Anreize, sich weiterhin mit einem hochaktuellen Thema zu beschäftigen.

Das Ganze wird veranstaltet von der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Linse.

Der AStA der WWU, die Foundation Bourdieu und die Freie ArbeiterInnen Union (FAU) Münster unterstützen die Reihe in der einen oder anderen Art. Wir bedanken uns und wünschen allen Interessierten acht anregende Abende.

Die Termine im Überblick:

Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr: Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt mit Vortrag von René Lépine

Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr: L’esquive mit Vortrag von Andreas Kemper: „Denken heißt überschreiten“

Di 13. Dezember · 18:30 Uhr: HASS – La haine mit Vortrag von Martin Kronauer: „Revolte in den Banlieues. Hintergründe und Folgerungen“

Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr: Ein Glückstag mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister: „Armut im Schatten der Arkaden“

Mo 09. Januar · 18:30 Uhr: Der Jobkiller mit Vortrag von Klaus Dörre: „Flexibilisierung und Mobilisierung im Rahmen der Prekarisierungsdebatte“

Mi 11. Januar · 18:30 Uhr: Herzsprung mit Vortrag von Michael Hofmann: „Wohlstandsgewinn und Positionsverlust. Der soziale Verlauf des Einheitsprozesses.“

Mo 23. Januar · 18:30 Uhr: Die große Verführung mit Vortrag von Klaus Kraemer: „Prekäre Arbeit – eine Folge der Globalisierung?“

Mi 25. Januar · 18:30 Uhr: Valerie mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele: „Konkurrenz und Solidarität. Prekarisierung im Feld der kulturellen Produktion.“

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Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt

Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr
Franz Schultheis musste leider kurzfristig absagen! Die Einführung wird der Soziologe und Kurator der Filmreihe, René Lépine, halten. Eintritt frei!
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Dokumentation über einen der bedeutendsten poltischen Intellektuellen der Gegenwart

Der Soziologe Pierre Bourdieu hat mit seinem Schriften weit über die Soziologie hinaus gewirkt. Neben Noam Chomsky und Michael Foucault gehört er zu den meist zitierten Denkern der Gegenwart.

Der Dokumentarfilm von Pierre Carles zeigt den älteren, politisch engagierten Bourdieu, der durch die Welt reist, Vorträge hält und mit KünstlerInnn und AktivistInnen zusammentrifft. Im Zentrum stehen seine Analysen zur sozialen Ungleichheit im Bildungssektor und im Geschlechterverhältnis, seine Forschungsweisen zum Neoliberalismus und zur Prekarisierung. Eine Doku, in der auf Effekthascherei verzichtet wird und lediglich Bourdieus Gedanken zu Machtverhältnissen, zur Kultur und zur Ökonomie im Zentrum stehen.

LA SOCIOLOGIE EST UN SPORT DE COMBAT · Frankreich 2001 · Regie: Pierre Carles • Mit Pierre Bourdieu, Loic Wacquant, José Bové u.a. · ab 0 J. · franz.OmU · 140‘

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Zu Gast im Cinema: Von précarité zur Prekarität

Vortrag von Franz Schultheis: „Diagnosen der Gegenwartsgesellschaft und ihre Konzepte“ 

Als Vorspann zum Film ist der Vortrag zugleich Beitrag zur aktuellen Gesellschaftsdiagnose und Hommage an Pierre Bourdieu. „Prekarität ist heutzutage allgegenwärtig. Im privaten, aber auch im öffentlichen Sektor, wo sich die Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse und Teilzeitstellen vervielfacht hat; in den Industrieunternehmen, aber auch in den Einrichtungen der Produktion und Verbreitung von Kultur, dem Bildungswesen, dem Journalismus, den Medien usw. (...)

Indem sie die Zukunft überhaupt im Ungewissen lässt, verwehrt sie den Betroffenen gleichzeitig jede rationale Vorwegnahme der Zukunft und vor allem jenes Mindestmaß an Hoffnung und Glauben an die Zukunft, das für eine vor allem kollektive Auflehnung gegen eine noch so unerträgliche Gegenwart notwendig ist.“ (Bourdieu, Gegenfeuer)

Prof. Dr. Franz Schultheis lehrt Soziologie an der Universität St. Gallen. Er ist Präsident der Fondation Bourdieu und Vize-Präsident des Schweizer Wissenschaftsrates. Er gibt die Reihe Edition Discours/UVK sowie die Schriften Bourdieus heraus. Schwerpunkte: Arbeitssoziologie, Ethnographie des Kunstmarktes, Eliten-Forschung.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von
René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

L’esquive

Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr
Vortrag von Andreas Kemper: „Denken heißt überschreiten“
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Dokumentarisch angehauchter Spielfilm über das Leben von Banlieue-Jugendlichen

Im Gegensatz zu den Medienszenarien, in denen die Banlieus zumeist nur während der periodisch aufflackernden Jugendaufstände auf Interesse zu stoßen scheinen, schafft es der Regisseur Kechiche, das Leben der Banlieuesards mit ihrem ganz alltäglichen Lebens- und Liebesleid einzufangen.

Um seiner Angebetenen Lydia näher zu kommen, erschleicht sich „Krimo“ die Hauptrolle im Schultheaterstück, das in einem tristen pariser Vorort geprobt wird. Im Kontext der Prekarisierungsreihe weist dieser Film darauf hin, wie der Habitus des Schülers aus einer bildungsfernen Schicht mit den Erwartungshaltungen modernen Literaturunterrichts aufeinanderprallt. Und dies auf eine beeindruckend schlichte Weise, jenseits von den Idealen eines Clubs der toten Dichter oder den Kindern des Monsieur Matthieu.

L‘ESQUIVE · Frankreich 2005 · Regie: Abdellatif Kechiche • Mit Osman Elkharraz, Sara Forestier u.a. · ab 0 J. · franz.OmU · 119‘

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Zu Gast im Cinema: Prekarisierung und Bildung

Vortrag von Andreas Kemper: „Denken heißt überschreiten“

Anhand der stadtbekannten Person Paul Wulf sollen zwei verschiedene Bildungskonzepte dargestellt werden. Zum einen das auf dem Erbbiologie-Paradigma basierende Begabungsmodell, welches mit gesellschaftlichen Ausschlussmechanismen – bis zur Zwangssterilisierung wie im Fall Paul Wulf – arbeitet. Stichworte zum Begabungsmodell: Sarrazins Eugenik-Ansatz, Elterngeld (aber nur für die „richtigen Kinder“), Hamburger Schulkampf, qualitative Einwanderungspolitik.

Diesem Begabungsmodell stellt der Vortrag die Entwicklung des Arbeiterkindes und Hilfsgärtners Paul Wulf gegenüber, der bis zum Tod bildungshungrig blieb und für seine Forschungsarbeiten das Bundesverdienstkreuz erhielt. Mit Bezug auf Otto Rühles „Die Psychologie des proletarischen Kindes“ werden standpunkttheoretischen Überlegungen von 1920 dargelegt und zur Diskussion gestellt.

Andreas Kemper (Münster) arbeitet an der politischen Selbstorganisierung von „Arbeiter_innenkindern“ im Bildungssystem und hat in diesem Zusammenhang verschiedene Projekte gegründet. Weitere Themenbereiche: Klassismus, Erbbiologische Ideologie, Männerforschung.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

HASS – La haine

Di 13. Dezember · 18:30 Uhr
Vortrag von Martin Kronauer: „Revolte in den Banlieues. Hintergründe und Folgerungen“
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Gewalt zwischen Polizei und Jugendlichen in einem Pariser Vorort, deren Eigendynamik in Kassovitz’ Drama konsequent zugespitzt wird

1995 thematisierte der Film eine schon lang existente Problematik: Die gewalttätigen Konflikte in französischen banlieueses zwischen Jugendlichen und einer Polizeigewalt, deren rassistischer Charakter nicht übersehen werden kann.

Der Film verfolgt einen Tag im Leben der drei Jugendlichen Vince, Hubert und Said. Nach einer Straßenschlacht wird der junge Araber Abdel von der Polizei fast totgeprügelt. Bedrohend im Hintergrund die Geschichte um eine verlorene Polizeiwaffe, die Vince findet, während man auf Neuigkeiten zum Gesundheitszustand Abdels warten. Zwischen Vince und Hubert, der sich nichts mehr wünscht, als das Leben im banlieue hinter sich zu lassen, entstehen die ersten Reibereien bei der Frage zu Gewalt und Gegengewalt.

LA HAINE · Frankreich 1995 · Regie: Mathieu Kassovitz • Mit Vincent Cassel,  Hubert Koundé, Said Taghmaoui u.a. · ab 12 J. · 93‘

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Zu Gast im Cinema: Soziale Ausgrenzung und räumliche Segregation

Vortrag von Martin Kronauer: „Revolte in den Banlieues. Hintergründe und Folgerungen“

„Die Revolution war die einzige Möglichkeit, sich bemerkbar zu machen. Wir hatten Dinge zu sagen, aber wir wussten nicht, wem“. In diesen Worten fasste ein junger Mann die Motive zusammen, die ihn und andere getrieben hatten, sich 2005 an den bislang umfassendsten Revolten in den französischen Banlieues zu beteiligen. Der Film La Haine verarbeitet künstlerisch frühere Aufstände dieser Art. Im einleitenden Beitrag zum Film geht es um die Hintergründe der Revolten und die Schwierigkeit, einen Adressaten für die Beschwerden und die Wut der Aufständischen zu finden.

Es geht aber auch um einen Vergleich zwischen den Lebensbedingungen in den Banlieues und in benachteiligenden Stadtvierteln deutscher Städte. Der Beitrag argumentiert: Nicht die Revolte ist das Problem, sondern die verpasste Chance, auf ihre Ursachen einzugehen und ihre Motive aufzugreifen.

Martin Kronauer, Dr. phil., Professor für Gesellschaftswissenschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, veröffentlicht zu sozialer Exklusion und den Folgen konzentrierter Armut in Großstädten.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Ein Glückstag

Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr
Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister: „Armut im Schatten der Arkaden“
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Preisgekröntes Drama über Massenarmut in Argentinien

Argentinien gilt als trauriges Paradebeispiel moderner Prekarisierungserfahrungen. Einst noch eines der reichsten Länder der Welt, schwemmten Armut und soziale Unsicherheit  bis in ehemals breite Mittelschichtskreise hinein.

Im Zentrum dieses Filmes steht die junge Elsa (Valentina Bassi), die sich angesichts der katastrophalen Lebenssituation in Buenos Aires mit Gelegenheitsjobs und kleinen Drogendeals über Wasser hält. Elsas Traum ist es, Argentinien zu verlassen und in Sizilien ein neues Lebens zu beginnen. Motivation erhält sie von ihrem Großvater (Darío Vittori), einem alten Anarchisten.

Das Spielfilmdebüt der jungen argentinischen Regisseurin Sandra Gugliotta erhielt den Caligari-Preis als bester Film beim Internationalen Forum des jungen Films der Berlinale 2002.

UN DÍA DE SUERTE · Argentinien, Spanien 2002 · Regie: Sandra Gugliotta • Mit Valentina Bassi, Claudio Gallardou, Fernan Miras u.a. · ab 0 J. · esp.OmU · 94‘

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Zu Gast im Cinema: Sichtbare und verdeckte Armut

Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister: „Armut im Schatten der Arkaden“

Steht das Thema Armut im übertragenen Sinne in Münster nicht gerade in der prallen Sonne mitten auf dem Domplatz, so ist Armut in verdeckter Form im Schatten der Arkaden in weit größerem Ausmaß vorhanden als auf den ersten Blick erkennbar. Der Vortrag behandelt u.a. Erscheinungsformen und Ursachen städtischer Armut in Münster und thematisiert im Zuge dessen z.B. Reichtum als Bedingung von Armut, von Armut besonders betroffene Personengruppen, Prozesse zunehmender Ökonomisierung des öffentlichen Raumes oder Altersarmut im Licht des demographischen Wandels.

Franka Schäfer, M.A. ist wiss. Mitarbeiterin im Exzellenzcluster „Politik und Religion“ der WWU, Mitglied in der Graduate School of Sociology (GRASS) und Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Soziologie (IfS) in Münster. Dieter Hoffmeister ist Professor für Soziologie am IfS. Themenschwerpunkte sind Familiensoziologie, Jugendsoziologie und Bildungssoziologie, er betreibt seit einigen Jahren vermehrt Kommunale Lehrforschungsprojekte u.a. zu den Themen kommunale Armut und kommunale Eliten.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Ressources Humaines

Mo 09. Januar · 18:30 Uhr
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Leider hat Soziologe Prof. Dr. Klaus Dörre, Sprecher des „Jenaer Zentrums für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung“ seinen Vortrag kurzfristig abgesagt!

Vom Elend des „Humankapitals“

Uni-Absolvent Frank (Jalil Lesper) kommt für ein Praktikum in die provinzielle Fabrik, in der sein Vater seit über dreißig Jahren als Arbeiter tätig ist. Erst spät bemerkt Frank, dass seine Studien zu nichts anderem dienen, als im Namen von „Rationalisierung“ die kommende Massenentlassung zu legitimieren. Frank stellt sich auf die Seite der Gewerkschafter, muss jedoch feststellen, dass sein Vater, ebenfalls von der Kündigung betroffen, bereit ist, den Lauf der Dinge unterwürfig hinzunehmen.

„(...) Dramaturgie und Drehbuch sind vom Regisseur so sorgfältig ausgearbeitet, dass sie zwar Missstände anprangern, aber den Zuschauer auch gefühlsmäßig tief bewegen. (...) Ohne jede Rührseligkeit zeigt Cantet auf sehr menschliche Weise, was man im Kino nur selten zu sehen bekommt: Arbeiter in ihrer Fabrik.“ (Franck Garbarz, arte.tv)

 

RESSOURCES HUMAINES · Frankreich, GB 1999 · Regie: Laurent Cantet • Mit Jalil Lespert, Jean-Claude Vallod u.a. · ab 16 J. · franz.OmU · 103‘

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Zu Gast im Cinema: Moderne Arbeitswelt

Vortrag von Klaus Dörre: „Flexibilisierung und Mobilisierung im Rahmen der Prekarisierungsdebatte“

Leider hat Soziologe Prof. Dr. Klaus Dörre, Sprecher des „Jenaer Zentrums für interdisziplinäre Gesellschaftsforschung“ seinen Vortrag kurzfristig abgesagt!

In der Arbeitsmarktforschung wird die Machtdimension unsicherer Arbeits- und Lebensverhältnisse häufig vernachlässigt. Prekarisierungsprozesse, so die hier vertretene These, erzeugen ein Disziplinarregime. Die Quasi-Institutionalisierung von Auswahlprüfungen bringt ein Machtgefälle am Arbeitsmarkt hervor, das mehr und mehr den Lebenszusammenhang (nicht nur) prekarisierter Gruppen strukturiert. Auswahlprüfungen vermitteln jenen, die in Unsicherheit leben müssen, eine besondere Selbstwahrnehmung. Der Beitrag analysiert Entstehung und Wirkung dieses Disziplinierungsregimes und fragt nach Ansätzen für eine erneuerte Sozialkritik.

Prof. Dr. Klaus Dörre ist seit 2005 Professor an der FSU Jena. Arbeitsgebiete sind u.a. Kapitalismustheorie/Finanzmarktkapitalismus, flexible und prekäre Beschäftigung, Partizipation in Unternehmen, Gewerkschaftliche Erneuerung. Veröffentlichungen u.a.: (2011) Prekarität und Macht. Disziplinierung im System der Auswahlprüfungen. In: WSI-Mitteilungen 64(8), S. 394-401. Mit Robert Castel (Hrsg.) (2009): Prekarität, Abstieg, Ausgrenzung – Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts, Campus Verlag.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Herzsprung

Mi 11. Januar · 18:30 Uhr
Vortrag von Michael Hofmann: „Wohlstandsgewinn und Positionsverlust. Der soziale Verlauf des Einheitsprozesses.“

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Antimärchen über soziales und  kulturelles Elend in der Nachwendezeit

Ein kleiner Ort namens Herzsprung im Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung. In tristen Bildern zeigt der Film den ökonomischen, sozialen und kulturellen Verfall einer aus der Bahn geworfenen Gesellschaft. Es herrscht Arbeitslosigkeit, die Menschen flüchten aus dem Sädtchen oder suchen Trost in Notbeziehungen.

Der Ehemann der jungen Johanna, der ebenfalls von der kollektiven Verarmung betroffen ist, läuft Amok, erschießt die Rinder auf seinem Hof und schließlich sich selbst. Kaum beerdigt sucht Johanna die Nähe zu einem fremden Vagabunden. Der ist jedoch schwarz und wird bald zur Zielscheibe einer Gruppe junger Arbeitsloser. Helke Misselwitz‘ frühe Regiearbeit thematisiert die Schattenseiten der Nachwendezeit, jenseits aller Versprechungen von „blühenden Landschaften“.

Deutschland 1992 · Regie und Drehbuch: Helke Misselwitz · Kamera: Thomas Plenert • Mit Claudia Geisler, Ben Becker, Nino Sandow u.a. · ab 12 J. ·  88

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Zu Gast im Cinema: Soziale Unsicherheit nach der Wende

Vortrag von Michael Hofmann: „Wohlstandsgewinn und Positionsverlust. Der soziale Verlauf des Einheitsprozesses.“

In der DDR ging der Systembruch mit großen Wohlstandsgewinnen für die ostdeutsche Bevölkerung einher. Die Ostdeutschen leben heute, vor allem im Vergleich zu den ehemaligen sozialistischen Nachbarländern, auf einem hohen sozialen Lebensniveau. Andererseits entstanden starke, in der DDR unbekannte, soziale Ungleichheiten: der Abstand der Bevölkerung zu den Eliten vergrößerte sich, es verfestigte sich eine prekäre Unterschicht in armutsgefährdeter Lage von etwa einem Viertel der Bevölkerung. Trotz der Wohlstandsgewinne beurteilen die Menschen die sozialen Erfolge des Vereinigungsprozesses relativ kritisch. Dieser Widerspruch ist das Thema des Vortrages.

Michael Hofmann, Prof. Dr., Kultursoziologe, seit 2001 an der Universität Jena wissenschaftlicher Geschäftsführer des Sonderforschungsbereiches „Gesellschaftliche Entwicklungen nach dem Systemumbruch“, arbeitet zur Transformations- und Milieuforschung, letzte Publikation: Systembruch und Milieu. Zur Geschichte und Entwicklung sozialer Strukturen in Ostdeutschland, in: Politische Bildung Heft 2/2010, Schwalbach.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Die große Verführung

Mo 23. Januar · 18:30 Uhr
Vortrag von Klaus Kraemer: „Prekäre Arbeit – eine Folge der Globalisierung?“

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Komödie über die Macht der Solidarität

Der soziale Realismus von Ken Loach trifft auf den Humor von Lang lebe Ned Devine! Die Bewohner der maroden Insel Sainte-Marie-La-Mauderne sind Globalisierungsverlierer: Die Meere sind leergefischt, der Monatsanfang bringt die Sozialhilfeschecks. Als auch der Bürgermeister flüchtet, übernimmt das Schlitzohr Germain das Kommando und motiviert die Bewohner, sich für den Bau einer Fabrik zu organisieren.

Eine der Auflagen: Ein Doktor muss her. Mit einem Trick wird der junge Arzt Christopher zur Insel gebracht. Die Bewohner nutzen jedes Mittel, von Kollektivverschwörungen bis zum Lauschangriff, um den Naivling dazu zu bringen, auf der Insel zu bleiben. Die Komödie mit dem großartigen Raymond Bouchard erhielt den Sundance Publikumspreis 2004.

LA GRANDE SEDUCTION · Québec 2003 · Regie: Jean-Francois Puliot · Drehbuch: Ken Scott • Mit Raymond Bouchard, David Boutin u.a. · ab 0 J. ·· 104‘

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Zu Gast im Cinema: Prekarität und Globalisierung

Vortrag von Klaus Kraemer: „Prekäre Arbeit – eine Folge der Globalisierung?“

In den letzten 20 Jahren haben sich auf dem Arbeitsmarkt unsichere und prekäre Beschäftigungsverhältnisse ausgebreitet. Diese Jobs sind befristet, schlecht bezahlt und ungeschützt. Eine längerfristige Planung des eigenen Lebens ist mit dieser Form von Erwerbsarbeit nicht möglich. Klaus Kraemer wird in seinem Vortrag die Frage aufwerfen, inwiefern die neuen prekären Verhältnisse in der Arbeitswelt auf die „Globalisierung“ der Märkte und Unternehmen zurück geführt werden können.

Sind prekär Beschäftigte die Verlierer einer global gewordenen Wirtschaft, die nicht mehr durch nationale staatliche Institutionen kontrolliert werden kann? Oder können andere – „lokale“ – Gründe für die Prekarisierung von Arbeit und Beschäftigung identifiziert werden?

Klaus Kraemer ist Soziologe und Professor an der Universität Graz. Zuvor lehrte und forschte er an den Universitäten Münster, Bochum und Siegen. Forschungsschwerpunkte: Soziologie der Wirtschaft, Prekarisierungsforschung, Analysen des modernen Kapitalismus. 2011 veranstaltete Kraemer an der Universität Graz eine soziologische Fachtagung zur Krise der Finanzmärkte.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Soziologische Film- und Vortragsreihe: Prekäre Lebenswelten

Valerie

Mi 25. Januar · 18:30 Uhr
Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele: „Konkurrenz und Solidarität. Prekarisierung im Feld der kulturellen Produktion.“

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Ende einer Modelkarriere

Das Model Valerie hat den Zenit überschritten. Den Erwartungen entsprechend kann sie keinem ihrer Freunde ihre finanzielle Not beichten. Zu ausgebrannt, um die Parkgebühren zu bezahlen, verbringt sie mehrere Nächte in ihrem Auto in der Tiefgarage des exklusiven Hyatt Hotels, wo sie sich mit dem Wächter Andre anfreundet.

Tagsüber bewegt sie sich zwischen den Schönen und Reichen und entwickelt ihre Tricks, um den Schein zu wahren. Das Handy wird zum Überlebensmittel, geschickt kann sie sich in die Zimmer anderer Gäste einschleichen, um noch Minuten des Luxus‘ zu genießen. Doch auch ihre Abhängigkeit von anderen wird ihr immer häufiger bewusst. „Einer meiner Lieblingsfilme aus Deutschland, mit einer frappierenden, zutiefst beunruhigenden Geschichte. Von großer Zärtlichkeit, dabei präzise und bildgewaltig.“ (Wim Wenders)

Deutschland 2007 · Regie Birgit Möller · Drehbuch: Ruth Rehmet, Ilja Haller, Milena Baisch, Birgit Möller, Elke Sudmann · Kamera: Kolja Raschke · Musik: Christian Conrad • Mit Agata Buzek, Devid Striesow u.a. · ab 6 J. · 84‘

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Zu Gast im Cinema: Prekarität im Kulturbetrieb

Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele: „Konkurrenz und Solidarität. Prekarisierung im Feld der kulturellen Produktion.“

In Verbindung mit der zunehmenden Internationalisierung nimmt der Mobilitäts- und Konkurrenzdruck für Menschen im Kulturbetrieb enorm zu. Die Chancen auf Sichtbarkeit und Einkommen differieren stärker als je zuvor, im Gegensatz zu anderen Feldern stößt dies jedoch kaum auf Widerstand. Im Vortrag soll es zum einen um die Ungleichheitsverhältnisse und akuten und fundamentalen Prozesse von Prekarisierung im Feld der Kunst/Musik gehen; zum anderen soll zur Schärfung des Begriffs von alten und/oder neuen Unsicherheiten kapitalistischer Vergesellschaftung beigetragen werden.

Pascal Jurt, (Berlin) Soziologe, forscht derzeit an der Akademie der Bildenden Künste (Wien) zu Streik, Arbeitskämpfen und Autonomie im Film. U.a. Beiträge zu Prekarisierung im Feld der Musikproduktion.Peter Scheiffele (Köln), Soziologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an der Universität Konstanz. Einzelprojekt: „Haiti in der Weltordnung – Die Bedeutung von Internationalen Nichtregierungs-organisationen im entwicklungspolitischen Diskurs“.

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Mo 05. Dezember · 18:00 Uhr:
„Soziologie ist ein Kampfsport – Pierre Bourdieu im Porträt“ mit Vortrag von René Lépine
Mi 07. Dezember · 18:30 Uhr:
„L’esquive“ mit Vortrag von Andreas Kemper
Di 13. Dezember · 18:30 Uhr:
„HASS – La haine“ mit Vortrag von Martin Kronauer
Mo 19. Dezember · 18:30 Uhr:
„Ein Glückstag“ mit Vortrag von Franka Schäfer und Dieter Hoffmeister
Mo 09. Januar · 18:30 Uhr:
„Der Jobkiller“ mit Vortrag von Klaus Dörre
Mi 11. Januar · 18:30 Uhr:
„Herzsprung“ mit Vortrag von Michael Hofmann
Mo 23. Januar · 18:30 Uhr:
„Die große Verführung“ mit Vortrag von Klaus Kraemer
Mi 25. Januar · 18:30 Uhr:
„Valerie“ mit Vortrag von Pascal Jurt und Peter Scheiffele

Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
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Mittwoch, 6. Dezember 2017
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Samstag, 9. Dezember 2017
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Sonntag, 10. Dezember 2017
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Mittwoch, 13. Dezember 2017
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Freitag, 15. Dezember 2017
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Samstag, 16. Dezember 2017
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Dienstag, 19. Dezember 2017
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Mittwoch, 20. Dezember 2017
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Freitag, 29. Dezember 2017
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Samstag, 30. Dezember 2017
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Sonntag, 31. Dezember 2017
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Montag, 1. Januar 2018
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Dienstag, 2. Januar 2018
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Mittwoch, 3. Januar 2018
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Donnerstag, 4. Januar 2018
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Freitag, 5. Januar 2018
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Samstag, 6. Januar 2018
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Sonntag, 7. Januar 2018
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Mittwoch, 10. Januar 2018
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Samstag, 20. Januar 2018
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Sonntag, 21. Januar 2018
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Sonntag, 28. Januar 2018
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Sonntag, 11. Februar 2018
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Montag, 19. Februar 2018
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