Klappe auf für Menschenrechte

Eine Filmreihe von Vamos e.V.

Klappe auf für Menschenrechte

Die Termine im Überblick:

Mo 7. September 2020 · 18:00 Uhr: Everyday Rebellion

Mi 30. September 2020 · 18:00 Uhr: Eine gefangene Frau

Mi 7. Oktober 2020 · 18:00 Uhr: Die letzte Sau

Do 15. Oktober 2020 · 18:00 Uhr: Oeconomia

Mo 26. Oktober 2020 · 18:00 Uhr: Flowers of Freedom

Do 12. November 2020 · 18:00 Uhr: 2040 - Wir retten die Welt

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Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Flowers of Freedom

Mo 26. Oktober 2020 · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Gilla Nolte (Umweltmediatorin) und weitere*r Aktivist*in
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Ein Film über Frauen und Freundschaft, über Zivilcourage und Zyanid

Täglich donnern durch das kirgisische Dorf Barskoon riesige LKWs mit einer gefährlichen Fracht: Zyanid; eine hochgiftige Chemikalie, mit der in der nahe gelegenen Mine Gold abgebaut wird. Als 1998 ein mit Zyanid beladener LKW in den Fluss des Dorfes stürzt, erkranken Hunderte von Dorfbewohnern. Sieben Jahre später beginnen mutige Frauen ihren Kampf für die Rechte der Opfer. Sie gründen eine kleine Umweltorganisation und blockieren immer wieder die Zufahrt zur Mine.

Vier Jahre lang begleitete Mirjam Leuze die Aktivistinnen und wurde dabei Zeugin einer erstaunlichen Entwicklung: Nachdem im Frühjahr 2010 eine Revolution das Regime in Kirgistan stürzt, werden die bis dahin unter Polizeibeobachtung stehenden Frauen zu Mitgestalterinnen eines demokratischen Aufbruchs. Mit Humor und großer Nähe porträtiert der Dokumentarfilm das Leben und Überleben im Dorf und den globalen Kampf um Rohstoffe aus der Perspektive mutiger Frauen in Zentralasien.

»Ein emphatisches Porträt einer Gemeinschaft im Kampf David gegen Goliath.« (DOK.fest München)

Deutschland 2014 · R: Mirjam Leuze · Db: Mirjam Leuze · K: Mirjam Leuze · ab 0 J. · 96'

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Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

2040 - Wir retten die Welt

Do 12. November 2020 · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum:Vertreter*in vom Hansa-Forum Münster Jetzt Karten kaufen (cineplex.de)

Was wäre wenn…? Gelebte Utopien heute!

Wie könnte unsere Zukunft im Jahr 2040 aussehen? Wie können wir nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt hinterlassen, den CO2-Ausstoß begrenzen und was können wir gegen den Klimawandel tun? Der preisgekrönte Regisseur Damon Gameau macht sich auf die Reise, um herauszufinden, wie die Zukunft im Jahr 2040 aussehen könnte. Für sein Gedankenspiel geht er davon aus, dass wir Menschen die besten Lösungen annehmen und umsetzen würden, die uns zur Verbesserung unserer Lebensqualität und Erhaltung unseres Planeten zur Verfügung stehen.

Und zwar würden nicht nur einzelne Menschen nach diesen Konzepten leben, sondern sie würden global im Alltag von Individuum und Gesellschaft verankert sein. Mehr Grün in den Städten, weniger Verkehr, saubere Meere, nachhaltigere Landwirtschaft – das alles könnte möglich sein, erfährt Gameau bei seinen Recherchen. Strukturiert hat der Regisseur seinen Film als visuellen Brief an seine 4-jährige Tochter. Er kombiniert traditionelles Dokumentationsmaterial mit gespielten Sequenzen und visuellen Effekten, um eine Vision der Zukunft zu erstellen, wie er sie sich nicht nur für sein eigenes Kind wünscht.

Australien 2019 · R: Damon Gameau · ab 0 J. · 92'

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Rückblick: In dieser Filmreihe lief bereits ...

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Eine gefangene Frau

Mi 30. September 2020 · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Jutta Schultz (Bezirksgeschäftsführerin ver.di-Bezirk Münsterland), Corinna Dammeyer (Sozialarbeiterin bei der Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel „Nadeschda“) und Jolanta Schmidt (Tätig bei der Prostituierten- und Ausstiegsberatung „Tamar“)
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Zahllose Menschen leben weltweit in moderner Sklaverei unter menschenunwürdigen Bedingungen. Marish ist eine von ihnen.

EINE GEFANGENE FRAU handelt von Marish, einer 52-jährigen Ungarin, die ein Jahrzehnt lang einer Familie dient – bei 20-Stunden-Arbeitstagen und ohne Arbeitslohn. Ihre Unterdrücker konfiszieren ihre Ausweispapiere und sie darf das Haus nur mit ausdrücklicher Erlaubnis verlassen. Sie behandeln sie wie ein Tier, geben ihr nur Essensreste und kein Bett zum Schlafen. Marish fristet ihr Dasein in ständiger Angst, träumt jedoch davon, ihr Leben zurückzuerlangen.

Die Präsenz der Kamera hilft ihr zu begreifen, dass sie nicht völlig auf sich allein gestellt ist. Sie beginnt Vertrauen zu fassen; nach zwei Jahren Dreh sammelt sie ihren ganzen Mut zusammen und enthüllt ihren Plan: „Ich werde fliehen“.

»Ich erzähle die Geschichte von innen heraus. Obwohl es sehr unangenehme und beängstigende Dreharbeiten waren, fühle ich mich zutiefst geehrt, dass ich Marish kennenlernen durfte und eine in Not geratene Person es mir gestattet hat, ihren Kampf um Würde festzuhalten. Ich glaube, dies wird den Zuschauern helfen, das Konzept häuslicher Sklaverei zu verstehen, und mein Film soll ihnen für die Existenz dieses gravierenden sozialen Missstands die Augen öffnen. Marishs Geschichte zeichnet das verstörende Bild einer Gesellschaft, die sich ihrer Werte unsicher ist, in der Menschenwürde leicht zu einer Ware verkommt. Sie gibt uns aber auch Hoffnung, weil sie zeigt, dass, wenn Menschen einander Aufmerksamkeit schenken, dies Leben retten kann.« (Regisseurin Bernadett Tuza-Ritter)

A WOMAN CAPTURED · Ungarn, Deutschland 2017 · R: Bernadett Tuza-Ritter · Db: Bernadett Tuza-Ritter · K: Bernadett Tuza-Ritter · ab 12 J. · 92'

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Bernadett Tuza-Ritter ist eine freischaffende ungarische Filmregisseurin und Editorin, spezialisiert auf kreativen Dokumentarfilm und Fiktion. Sie studierte Regie und Editing an der Universität für Theater und Filmkunst in Budapest. 2013 inszenierte sie den Film Cinetrain – Russian Winter, der den Publikumspreis beim Visions du Réel Dokumentarfilmfestival gewann. Sie ist Mitglied der Ungarischen Filmakademie. Ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm A WOMAN CAPTURED – EINE GEFANGENE FRAU feierte 2017 beim IDFA im offiziellen Wettbewerb Premiere. Anschließend wurde er für den Wettbewerb abendfüllender Dokumentarfilm beim Sundance Film Festival 2018 ausgewählt und ist somit der erste abendfüllende Film aus Ungarn, dem diese Ehre zuteilwurde.

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag bis Samstag ab ~17:00 Uhr
Sonntag ab ~ 11:45 Uhr

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,-*
Kinderkino € 4,50
Soli-Preis € 10,50*
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen,

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste

Donnerstag = Premierentag
Neustarts kosten donnerstags in allen Vorstellungen nur € 6,- (+evtl. Zuschlag wegen Überlänge)

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Folgende Regeln sind für die Wiedereröffnung zu beachten

Klappe auf für Menschenrechte! - eine Filmreihe von Vamos e.V.

Die letzte Sau

Mi 7. Oktober 2020 · 18:00 Uhr
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Hugo Gödde (Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V.) und Nina Faiß (Koordination des Ernährungsrats Münster i. G.)
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„Die Welt ist ein scheißdunkler Ort. Man muss Leuchtfeuer anzünden.“ Ein rebellischer Heimatfilm von Aron Lehmann („Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel“)

Es sind schwarze Tage für den Schweinebauern Huber. Sein Hof ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist nicht länger gegenüber den Agrarfabriken konkurrenzfähig. Und als schließlich vom Himmel ein Meteorit fällt und Hubers Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr – außer einer letzten Sau. Zusammen mit diesem Schwein verlässt Huber die Ruine, welche einmal sein Hof war, und beginnt ein Leben als Heimatloser, als Vagabund und Indianer. Huber findet Gefallen an diesem Leben. Er ist jetzt ein Rebell und begegnet auf seiner Reise Menschen, denen es ähnlich erging wie ihm. Kleine, die von den Großen kaputt gemacht wurden. Für diese Kleinen erhebt sich Huber zum Widerstand und wird zum Symbol für Unruhe und Freiheit. Huber tut, was er für richtig hält. Denn in einer Welt, in der ein gesunder, fleißiger und ehrlicher Mensch nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann etwas nicht stimmen. Seine Botschaft: So geht´s nicht weiter!

»Huber ist unterwegs, und ein Roadmovie der besonderen Art entspinnt sich. Denn dies ist ein Heimatfilm, ein Dialektfilm, Huber stammt aus dem Schwäbischen, in dem auch der Voice-Over-Erzähler verharrt. Über den Tellerrand seiner Provinz hat Huber nie geschaut. Er hat kein Ziel, er hat nichts zu finden, aber eben auch nichts zu verlieren. Und kann damit alles gewinnen ... Lehmann gelingt das Kunststück, sowohl authentischen anarchistischen Geist durch seinen Film wehen zu lassen als auch eine Atmosphäre beständigen Staunens zu generieren, ein Staunen über diese Welt, in der nichts mehr stimmt, eine Welt, die wieder geradegerückt werden muss. Was Lehmann souverän und ganz beiläufig mit dem besten Unterhaltungswert gut getimter Komik verbindet.« (Harald Mühlbeyer, kino-zeit.de)

Deutschland 2016 · R: Aron Lehmann · Db: Aron Lehmann, Stephan Irmscher · K: Cristian Pirjol • Mit Golo Euler, Rosalie Thomass, Thorsten Merten, Bernd Stegemann, Christoph Maria Herbst u.a. · ab 12 J. · 86'

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Spielplan

Freitag, 30. Oktober 2020
22:15
22:40
Samstag, 31. Oktober 2020
22:15
22:40
Sonntag, 1. November 2020
11:30
18:30
Montag, 2. November 2020
19:30
Dienstag, 3. November 2020
18:30
Mittwoch, 4. November 2020
22:15
Montag, 9. November 2020
20:00
20:45
Samstag, 14. November 2020
17:30
Montag, 16. November 2020
18:00
18:30
Dienstag, 17. November 2020
19:00
20:30
Mittwoch, 18. November 2020
18:30
22:15
Sonntag, 22. November 2020
11:00
17:00
Dienstag, 24. November 2020
20:00
Sonntag, 29. November 2020
11:00
Donnerstag, 6. Dezember 2020
11:15