Leinwandbegegnungen – Filme, die bewegen und verbinden
Wir sind Leinwandbegegnungen, eine Filmreihe, die Menschen zusammenbringt und Raum für Austausch schafft. Einmal im Monat zeigen wir im Cinema Münster einen Film, der sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei legen wir Wert auf Perspektiven und Geschichten, die auf großen Leinwänden oft übersehen werden – von marginalisierten Stimmen bis hin zu Filmen aus weniger repräsentierten Ländern.
Vor und nach dem Film laden wir zum Austausch ein. Uns ist wichtig, Filme als Medium zu nutzen, um Begegnung zu ermöglichen, Themen erfahrbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Wir kooperieren gerne mit verschiedenen Initiativen und freuen uns immer über neue Gesichter – sei es im Publikum oder als Teil unseres Teams. Lust, mitzugestalten? Schreib uns, schau vorbei oder melde dich bei der nächsten Vorstellung!
Wann? Meistens am 3. Mittwoch im Monat
Eintritt: 4 €
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Komm vorbei, lass dich inspirieren – und erlebe, wie Filme Menschen verbinden können!
Die Linse: Leinwandbegegnungen
Slingshot Hip Hopy
Mi 17. Juni 2026 · 18:00 Uhr
Hier Karten kaufen (cineplex.de)
Die palästinensische Hip-Hop-Bewegung versteht sich als Stimme einer jungen Generation zwi- schen Besatzung, Ausgrenzung und Hoffnung. Regisseurin Jackie Reem Salloum begleitet junge Künstler*innen aus Gaza, dem Westjordanland und den sogenannten 48er-Gebieten in Israel, die Rap als Ausdruck von Widerstand, Identität und Freiheit nutzen.
Im Zentrum stehen die wegweisende Gruppe DAM um Tamer Nafar, das Rap-Trio PR aus Gaza sowie junge Frauen wie Abeer und Arapeyat, die sich trotz gesellschaftlicher Widerstände eine Bühne erkämpfen. Die Kamera begleitet sie beim Schreiben, Proben und Auftreten – auf den Stra- ßen von Gaza, Akka, Nazareth und Tel Aviv. Gleichzeitig zeigt der Film die Realität von Check- points, Militärkontrollen und eingeschränkter Bewegungsfreiheit: Selbst mit gültigen Papieren bleibt ungewiss, ob Musiker*innen zu ihren Konzerten reisen dürfen.
SLINGSHOT HIP HOP verbindet persönliche Geschichten mit politischer Realität und zeigt, wie Musik Mauern, Grenzen und Stacheldraht überwinden kann. Mobiltelefone und das Internet werden zu Lebensadern zwischen getrennten Städten und Freundschaften. Der Film gilt als kraftvolles Por- trät einer Bewegung, die Hip-Hop in ein Werkzeug kulturellen und politischen Ausdrucks verwan- delt.
Außerdem mit: Mahmoud Shalabi (Akka), We7 (Nazareth), Ibrahim (Gaza)
USA 2008 · R, B & K: Jacqueline Reem Salloum • Mit Tamer Nafar, Suhell Nafar, Mahmoud Jreri, Mahmud Shalaby u.a. · arab.OmeU · 80'
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.
Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
Tickets:
cineplex.de
Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.
Die Linse: Leinwandbegegnungen
No One Knows About Persian Cats
Mi 22. Juli 2026 · 18:00 Uhr
Hier Karten kaufen (cineplex.de)
Der Film des kurdisch-iranischen Regisseurs Bahman Ghobadi zeigt eindrucksvoll die verborgene Musikszene Teherans. Im Mittelpunkt stehen die jungen Musiker Ashkan und Negar, die nach ei- ner Gefängnisstrafe davon träumen, mit ihrer Musik frei leben zu können. Da Rockmusik, Konzer- te, Partys und viele westliche Einflüsse im Iran verboten sind, bleibt Künstler*innen oft nur der Un- tergrund. Gemeinsam mit dem Organisator Nader versuchen sie, Bandmitglieder zu finden, Konzerte zu organisieren sowie gefälschte Pässe und Visa für die Flucht nach London zu beschaffen.
Gedreht wurde ohne offizielle Genehmigung auf Dächern, in Kellern und Hinterhöfen – überall dort, wo verbotene Musik heimlich gespielt wird. Mit einer kleinen Digitalkamera entstand inner- halb von 17 Tagen ein authentisches Bild der iranischen Jugendkultur. Dabei zeigt Ghobadi nicht nur die politischen und gesellschaftlichen Einschränkungen, sondern auch die kreative Energie und Lebensfreude einer jungen Generation, die sich nach Freiheit sehnt.
Musikalisch verbindet der Film westliche Stilrichtungen wie Rap, Jazz, Blues und Heavy Metal mit persischen Traditionen. Die kraftvolle Videoclip-Ästhetik macht Teheran zugleich rau, lebendig und voller Hoffnung.
Iran 2009 · R: Bahman Ghobadi · Db: Bahman Ghoba-di, Hossein M. Abkenar, Roxana Saberi · K: Turaj Mansuri • Mit Negar Shaghaghi, Ashkan Kosha- nejad, Hamed Behdad · ab 6 J. · farsi.OmeU · 103'










