Leinwandbegegnungen

„Kino verbindet“ präsentiert: „Leinwandbegegnungen“, die neue Filmreihe von und für Geflüchtete und alle Interessierten, die Lust auf Begegnungen mit anderen Menschen, kulturellen Austausch und gute Filme haben. Bis Dezember wird es jeden Monat einen Abend geben, an dem wir gemeinsam einen Film sehen und im Anschluss im neben*an über das Gesehene diskutieren und bei Essen und Getränken die Gelegenheit haben miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!

Zusammen mit:

Leinwandbegegnungen

Monsieur Claude und seine Töchter

So 17. Dezember 2017 · 19:00 Uhr
Nach dem gemeinsamen Film geht es im neben*an weiter. Bei Essen und Getränken gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!

Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist.

Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers.

QU'EST-CE QU'ON A FAIT AU BON DIEU? · Frankreich 2014 · R: Philippe de Chauveron Db: Philippe de Chauveron, Guy Laurent · K: Vincent Mathias • Mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u.a. · ab 0 J. · 97'

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Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Leinwandbegegnungen

Oh Boy

Mo 19. Juni 2017 · 19:00 Uhr

ab 21:00 Uhr Treffen im neben*an mit Diskussion und gemeinsamen Fastenbrechen.
Eintritt: Gegen Spende.
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Tom Schilling im wunderbar selbstironischen Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt – Berlin

Niko (Tom Schilling) ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens.

Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater (Ulrich Noethen) dreht ihm den Geldhahn zu, und ein Psychologe attestiert ihm „emotionale Unausgeglichenheit“. Eine sonderbare Schönheit namens Julika (Friederike Kempter) konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus, und in der ganzen Stadt scheint es keinen „normalen“ Kaffee mehr zu geben.

Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine „Komfortzone“ verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

Deutschland 2012 · R & Db: Jan Ole Gerstner · K: Philipp Kirsamer • Mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Ulrich Noethen, Frederick Lau u.a. · ab 12 J. · 85‘

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Leinwandbegegnungen

Der Sohn der Anderen

Mo 17. Juli 2017 · 19:00 Uhr

Eintritt frei · Karten nur an der Abendkasse

Leises Drama über die Annäherung zwischen einer israelischen und einer palästinensischen Familie, deren Kinder bei der Geburt vertauscht wurden

Als Joseph in die israelische Armee eintritt, um seinen Militärdienst zu absolvieren, erfährt er, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist. Er wurde bei seiner Geburt mit Yacine, dem Sohn einer palästinensischen Familie aus dem Westjordanland verwechselt. Das Leben der beiden Familien ist durch diese Entdeckung auf einen Schlag in Frage gestellt. Sie müssen ihre Identität, ihre Überzeugungen und ihre Feindbilder hinterfragen.

»Mit viel Gespür für kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erzählt die französische Filmemacherin Lorraine Lévy ganz unspektakulär, aber wirkungsvoll von der schwierigen Annäherung zweier Familien. Und vom Prinzip Hoffnung.« (programmkino.de)

LE FILS DE L'AUTRE · Frankreich 2012 · R: Lorraine Levy · Db: Nathalie Saugeon, Lorraine Levy, Noam Fitoussi · K: Emmanuel Soyer • Mit Emmanuelle Devos, Pascal Elbé, Jules Sitruk, Mehdi Dehbi, Areen Omari u.a. · ab 6 J. · mehrspr.OmU · 105'

Die Regisseurin
Lorraine Lévy ist Drehbuchautorin und Regisseurin für Film und Fernsehen. Sie schreibt und inszeniert auch für das Theater. Filmofrafie: 2012 LE FILS DE L’AUTRE // 2008 MES AMIS MES AMOURS // 2005 LA PREMIÈRE FOIS QUE J’AI EU 20 ANS // 2010 UN DIVORCE DE CHIEN !

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Leinwandbegegnungen

Im Juli

Mo 21. August 2017 · 19:00 Uhr
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»Wenn dir etwas gefällt, warum kämpfst du dann nicht dafür?« Mit diesem Ratschlag von Juli beginnt für einen spießigen Referendar die abenteuerliche Reise von Hamburg nach Istanbul. Die zweite Regiearbeit von Fatih Akin (»Gegen die Wand«, »Soul Kitchen«) ist ein sommerlich-romantisches Roadmovie über die turbulente Suche nach der einen großen Liebe.

Deutschland 2000 · R & Db: Fatih Akin · K: Pierre Aïm · Musik: Ulrich Kodjo Wendt • Mit Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Mehmet Kurtulus, Idil Üner, Branka Katic u.a. · ab 12 J. · 110'

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Das Leben der Anderen

Mo 18. September 2017 · 18:30 Uhr
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Bewegendes Drama vor dem Hintergrund der DDR-Überwachung und -Repression

Ost-Berlin 1984. Der DDR-Staat sichert seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland, angesetzt wird, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“.

Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in "das Leben der Anderen" – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – macht Wiesler die Armseligkeit seines Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Doch das System ist nicht mehr zu stoppen – ein gefährliches Spiel beginnt, das die Liebe zwischen Dreyman und Sieland in den Abgrund reißt und Wieslers bisherige Existenz vernichtet. Bis die Mauer fällt, haben alle einen hohen Preis gezahlt. Danach beginnt eine andere Welt.

Deutschland 2005 · R: Florian Henkel von Donnersmarck · Db: Florian Henckel von Donnersmarck · K: Hagen Bogdanski · Musik: Gabriel Yared • Mit Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Hans-Uwe Bauer u.a. · ab 12 J. · 137'

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Leinwandbegegnungen

Babel

So 15. Oktober 2017 · 19:30 Uhr
Das Programm der Reihe wird von einer Gruppe Geflüchteter und Einheimischer kuratiert und moderiert und lädt alle Besuchenden des Films dazu ein, sich nach dem Film über dessen Thema auszutauschen.
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BABEL funktioniert nach der Theorie des Schmetterlings, der mit seinem Flügelschlag eine Katastrophe auslöst …

Zu Beginn von Alejandro González Iñárritus Film, der in Cannes hoch verdient mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde, schießen zwei marokkanische Bauernjungs ohne Ahnung der bitteren Konsequenzen mit ihrem Gewehr auf einen Touristenbus. Die Folge: Über zweieinhalb Filmstunden entlädt sich eine dicht erzählte Parabel auf Missverständnisse, Sprachbarrieren und andere Misskommunikationen unterschiedlichster Art – wie bereits der Titel andeutet. Nach dem biblischen Mythos wollten die Menschen einen Turm bis in den Himmel bauen, mussten aber aufgrund ihres anmaßenden Vorhabens fortan unterschiedliche Sprachen sprechen.

Mit BABEL verwebt Iñárritu vier Parallelhandlungen in sechs Sprachen in Mexiko, Marokko, Japan und den USA. Was zunächst nach einem überambitionierten Projekt klingt, wird in seinen Händen und durch das intensive Spiel von Laien und Stars wie Brad Pitt zu fesselnd erzähltem Kino.

USA 2006 · R: Alejandro González Iñárritu · Db: Guillermo Arriaga Jordan · K: Rodrigo Prieto • Mit Cate Blanchett, Brad Pitt, Gael García Bernal, Kôji Yakusho, Jamie McBride, u.a. · ab 16 J. · 144'

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Leinwandbegegnungen

Assal Eswed

So 19. November 2017 · 19:00 Uhr
Eintritt gegen Spende mit anschließendem Gespräch im neben*an
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Das Programm der Reihe wird von einer Gruppe Geflüchteter und Einheimischer kuratiert und moderiert und lädt alle Besuchenden des Films dazu ein, sich nach dem Film über dessen Thema auszutauschen.

In den Leinwandbegegnungen läuft eine ägyptische Komödie über einen Mann, der nach Jahren nach Ägypten zurück kommt.

Die westlichen und orientalischen Bräuche und Sitten prallen dabe gehörig aufeinander. Nach dem Film besteht wieder die Möglichkeit gemeinsam mit geflüchteten und zugezogenen Menschen über das Thema zu reden.

Trailer im Original, im Cinema in arab.OmU

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Spielplan

Freitag, 1. Dezember 2017
22:30
Sonntag, 3. Dezember 2017
11:00
14:45
Montag, 4. Dezember 2017
20:00
Mittwoch, 6. Dezember 2017
22:45
Samstag, 9. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 10. Dezember 2017
14:45
17:00
Mittwoch, 13. Dezember 2017
19:00
19:00
Freitag, 15. Dezember 2017
14:45
18:00
Samstag, 16. Dezember 2017
14:45
18:00
Dienstag, 19. Dezember 2017
20:30
Mittwoch, 20. Dezember 2017
22:45
Freitag, 29. Dezember 2017
14:45
Samstag, 30. Dezember 2017
14:45
Sonntag, 31. Dezember 2017
14:45
Montag, 1. Januar 2018
14:45
Dienstag, 2. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 3. Januar 2018
14:45
Donnerstag, 4. Januar 2018
14:45
Freitag, 5. Januar 2018
14:45
Samstag, 6. Januar 2018
14:45
Sonntag, 7. Januar 2018
14:45
Mittwoch, 10. Januar 2018
19:00
Samstag, 20. Januar 2018
14:45
Sonntag, 21. Januar 2018
14:45
Samstag, 27. Januar 2018
14:45
Sonntag, 28. Januar 2018
14:45
Sonntag, 11. Februar 2018
17:00
Montag, 19. Februar 2018
18:00
Montag, 16. April 2018
18:00