Leinwandbegegnungen

„Leinwandbegegnungen“ ist die Filmreihe der Linse von und für Geflüchtete und alle Interessierten, die Lust auf Begegnungen mit anderen Menschen, kulturellen Austausch und gute Filme haben. Im Anschluss gibt es im neben*an die Gelegenheit bei Essen und Trinken miteinander ins Gespräch zu kommen.

Alle sind willkommen!

Zusammen mit:

Leinwandbegegnungen

Der Junge mit dem Pyjama

Mo 19. November 2018 · 18:45 Uhr
mit anschl. Beisammensein im neben*an

Die Geschichte der Freundschaft zwischen dem achtjährigen Bruno, Sohn eines KZ-Kommandanten, und dem jüdischen, fast gleichaltrigen KZ-Häftlings Schmuel

Das Dritte Reich in den frühen 1940er Jahren: Bruno lebt mit seinen Eltern und seiner älteren Schwester wohlbehütet in einer Villa am Rande von Berlin. Dann wird sein Vater zum Lagerkommandanten eines Konzentrationslagers befördert. Die Familie zieht nach Polen in die direkte Nähe des KZ und Bruno muss sich erst an seine neue Umgebung gewöhnen. Beim Spielen in der Nähe des KZ entdeckt auf einmal den jüdischen Jungen Schmuel, der alleine hinter dem Zaun des KZ sitzt.

Obwohl der Zaun sie trennt, freunden die beiden sich miteinander an. Und während Brunos Vater als Kommandant mit eiserner Härte den Völkermord an den Juden organisiert und durchführt, hilft Bruno seinem neuen Freund, indem er ihm etwas zu essen besorgt. Doch plötzlich ist Schmuels Vater, ebenfalls KZ-Häftling verschwunden und Bruno will Schmuel bei der Suche helfen …

THE BOY IN THE STRIPED PYJAMAS · USA/Großbritannien 2008 · R & Db: Mark Herman · K: Benoît Delhomme • Mit Asa Butterfield, Jack Scanlon, Amber Beattie, Vera Farmiga, David Thewlis u.a. · ab 12 J. · 94'

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Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Leinwandbegegnungen

Oh Boy

Mo 19. Juni 2017 · 19:00 Uhr

ab 21:00 Uhr Treffen im neben*an mit Diskussion und gemeinsamen Fastenbrechen.
Eintritt: Gegen Spende.
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Tom Schilling im wunderbar selbstironischen Portrait eines jungen Mannes und der Stadt, in der er lebt – Berlin

Niko (Tom Schilling) ist Ende zwanzig und hat vor einiger Zeit seinem Studium ade gesagt. Seitdem lebt er in den Tag hinein, driftet schlaflos durch die Straßen seiner Stadt und wundert sich über die Menschen seiner Umgebung. Niko ist ein Flaneur und Zuhörer, dem die Menschen ihre Geschichten erzählen. Mit stiller Neugier beobachtet er sie bei der Bewältigung des täglichen Lebens.

Bis zu diesem turbulenten Tag: Seine Freundin zieht einen Schlussstrich, sein Vater (Ulrich Noethen) dreht ihm den Geldhahn zu, und ein Psychologe attestiert ihm „emotionale Unausgeglichenheit“. Eine sonderbare Schönheit namens Julika (Friederike Kempter) konfrontiert ihn mit den Wunden der gemeinsamen Vergangenheit, sein neuer Nachbar schüttet ihm bei Schnaps und Buletten sein Herz aus, und in der ganzen Stadt scheint es keinen „normalen“ Kaffee mehr zu geben.

Sollte Niko nach diesem Tag wirklich seine „Komfortzone“ verlassen und sein Leben ändern? Kriegt er am Ende vielleicht Julika? Und sogar die heißersehnte Tasse Kaffee?

Deutschland 2012 · R & Db: Jan Ole Gerstner · K: Philipp Kirsamer • Mit Tom Schilling, Marc Hosemann, Friederike Kempter, Justus von Dohnányi, Michael Gwisdek, Ulrich Noethen, Frederick Lau u.a. · ab 12 J. · 85‘

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Der Sohn der Anderen

Mo 17. Juli 2017 · 19:00 Uhr

Eintritt frei · Karten nur an der Abendkasse

Leises Drama über die Annäherung zwischen einer israelischen und einer palästinensischen Familie, deren Kinder bei der Geburt vertauscht wurden

Als Joseph in die israelische Armee eintritt, um seinen Militärdienst zu absolvieren, erfährt er, dass er nicht der biologische Sohn seiner Eltern ist. Er wurde bei seiner Geburt mit Yacine, dem Sohn einer palästinensischen Familie aus dem Westjordanland verwechselt. Das Leben der beiden Familien ist durch diese Entdeckung auf einen Schlag in Frage gestellt. Sie müssen ihre Identität, ihre Überzeugungen und ihre Feindbilder hinterfragen.

»Mit viel Gespür für kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten erzählt die französische Filmemacherin Lorraine Lévy ganz unspektakulär, aber wirkungsvoll von der schwierigen Annäherung zweier Familien. Und vom Prinzip Hoffnung.« (programmkino.de)

LE FILS DE L'AUTRE · Frankreich 2012 · R: Lorraine Levy · Db: Nathalie Saugeon, Lorraine Levy, Noam Fitoussi · K: Emmanuel Soyer • Mit Emmanuelle Devos, Pascal Elbé, Jules Sitruk, Mehdi Dehbi, Areen Omari u.a. · ab 6 J. · mehrspr.OmU · 105'

Die Regisseurin
Lorraine Lévy ist Drehbuchautorin und Regisseurin für Film und Fernsehen. Sie schreibt und inszeniert auch für das Theater. Filmofrafie: 2012 LE FILS DE L’AUTRE // 2008 MES AMIS MES AMOURS // 2005 LA PREMIÈRE FOIS QUE J’AI EU 20 ANS // 2010 UN DIVORCE DE CHIEN !

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Im Juli

Mo 21. August 2017 · 19:00 Uhr
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»Wenn dir etwas gefällt, warum kämpfst du dann nicht dafür?« Mit diesem Ratschlag von Juli beginnt für einen spießigen Referendar die abenteuerliche Reise von Hamburg nach Istanbul. Die zweite Regiearbeit von Fatih Akin (»Gegen die Wand«, »Soul Kitchen«) ist ein sommerlich-romantisches Roadmovie über die turbulente Suche nach der einen großen Liebe.

Deutschland 2000 · R & Db: Fatih Akin · K: Pierre Aïm · Musik: Ulrich Kodjo Wendt • Mit Moritz Bleibtreu, Christiane Paul, Mehmet Kurtulus, Idil Üner, Branka Katic u.a. · ab 12 J. · 110'

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Das Leben der Anderen

Mo 18. September 2017 · 18:30 Uhr
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Bewegendes Drama vor dem Hintergrund der DDR-Überwachung und -Repression

Ost-Berlin 1984. Der DDR-Staat sichert seinen Machtanspruch mit einem erbarmungslosen System aus Kontrolle und Überwachung. Als der linientreue Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman und seine Lebensgefährtin, den Theaterstar Christa-Maria Sieland, angesetzt wird, verspricht er sich davon einen Karriereschub. Immerhin stehen höchste politische Kreise hinter dem „operativen Vorgang“.

Womit er nicht gerechnet hat: Das intime Eindringen in die Welt der Observierten verändert auch den Spitzel. Das Eintauchen in "das Leben der Anderen" – in Liebe, Literatur, freies Denken und Reden – macht Wiesler die Armseligkeit seines Daseins bewusst und eröffnet ihm eine nie gekannte Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Doch das System ist nicht mehr zu stoppen – ein gefährliches Spiel beginnt, das die Liebe zwischen Dreyman und Sieland in den Abgrund reißt und Wieslers bisherige Existenz vernichtet. Bis die Mauer fällt, haben alle einen hohen Preis gezahlt. Danach beginnt eine andere Welt.

Deutschland 2005 · R: Florian Henkel von Donnersmarck · Db: Florian Henckel von Donnersmarck · K: Hagen Bogdanski · Musik: Gabriel Yared • Mit Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur, Thomas Thieme, Hans-Uwe Bauer u.a. · ab 12 J. · 137'

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Babel

So 15. Oktober 2017 · 19:30 Uhr
Das Programm der Reihe wird von einer Gruppe Geflüchteter und Einheimischer kuratiert und moderiert und lädt alle Besuchenden des Films dazu ein, sich nach dem Film über dessen Thema auszutauschen.
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BABEL funktioniert nach der Theorie des Schmetterlings, der mit seinem Flügelschlag eine Katastrophe auslöst …

Zu Beginn von Alejandro González Iñárritus Film, der in Cannes hoch verdient mit dem Regiepreis ausgezeichnet wurde, schießen zwei marokkanische Bauernjungs ohne Ahnung der bitteren Konsequenzen mit ihrem Gewehr auf einen Touristenbus. Die Folge: Über zweieinhalb Filmstunden entlädt sich eine dicht erzählte Parabel auf Missverständnisse, Sprachbarrieren und andere Misskommunikationen unterschiedlichster Art – wie bereits der Titel andeutet. Nach dem biblischen Mythos wollten die Menschen einen Turm bis in den Himmel bauen, mussten aber aufgrund ihres anmaßenden Vorhabens fortan unterschiedliche Sprachen sprechen.

Mit BABEL verwebt Iñárritu vier Parallelhandlungen in sechs Sprachen in Mexiko, Marokko, Japan und den USA. Was zunächst nach einem überambitionierten Projekt klingt, wird in seinen Händen und durch das intensive Spiel von Laien und Stars wie Brad Pitt zu fesselnd erzähltem Kino.

USA 2006 · R: Alejandro González Iñárritu · Db: Guillermo Arriaga Jordan · K: Rodrigo Prieto • Mit Cate Blanchett, Brad Pitt, Gael García Bernal, Kôji Yakusho, Jamie McBride, u.a. · ab 16 J. · 144'

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Assal Eswed

So 19. November 2017 · 19:00 Uhr
Eintritt gegen Spende mit anschließendem Gespräch im neben*an
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Das Programm der Reihe wird von einer Gruppe Geflüchteter und Einheimischer kuratiert und moderiert und lädt alle Besuchenden des Films dazu ein, sich nach dem Film über dessen Thema auszutauschen.

In den Leinwandbegegnungen läuft eine ägyptische Komödie über einen Mann, der nach Jahren nach Ägypten zurück kommt.

Die westlichen und orientalischen Bräuche und Sitten prallen dabe gehörig aufeinander. Nach dem Film besteht wieder die Möglichkeit gemeinsam mit geflüchteten und zugezogenen Menschen über das Thema zu reden.

Trailer im Original, im Cinema in arab.OmU

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Monsieur Claude und seine Töchter

So 17. Dezember 2017 · 19:00 Uhr
Nach dem gemeinsamen Film geht es im neben*an weiter. Bei Essen und Getränken gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!
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Philippe de Chauveron hat aus der Story um eine gutbürgerliche französische Familie und ihre auserlesene Schar internationaler Schwiegersöhne eine Völkerverständigungskomödie gemacht, die so leicht und locker ist wie ein Soufflé und trotzdem scharf und bissig wie eine Chilischote. Dabei geht es um ein durchaus heikles Thema: um den gewöhnlichen Rassismus, der bekanntlich nicht nur an Stammtischen zu Hause ist.

Dank des intelligenten Drehbuchs und der passgenauen Besetzung ist daraus ein idealer Gute-Laune-Film geworden – eine provokant witzige Geschichte über die Globalisierung des eigenen Wohnzimmers.

QU'EST-CE QU'ON A FAIT AU BON DIEU? · Frankreich 2014 · R: Philippe de Chauveron Db: Philippe de Chauveron, Guy Laurent · K: Vincent Mathias • Mit Christian Clavier, Chantal Lauby, Ary Abittan, Medi Sadoun u.a. · ab 0 J. · 97'

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Die fetten Jahre sind vorbei

So 21. Januar 2018 · 18:00 Uhr
Nach dem gemeinsamen Film geht es im neben*an weiter. Bei Essen und Getränken gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!
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In der die Filmreihe von und für Geflüchtete: Hans Weingartners Revoluzzer-Komödie

Drei Berliner WG-Bewohner (Daniel Brühl, Julia Jentsch und Stipe Erceg) suchen die Villen reicher Leute heim, um das Mobiliar auf den Kopf zu stellen und sich nach Anbringung der Botschaft „Die fetten Jahre sind vorbei“ aus dem Staub zu machen. Als ein Hausbesitzer ( Burghart Klaußner ) sie überrascht, werden die Rebellen zu Entführern ...

Österreich/Deutschland/Österreich/Deutschland/Österreich 2004 · R: Hans Weingartner · K: Matthias Schellenberg, Daniela Knapp · Musik: Andreas Wodraschke • Mit Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg, · ab 12 J. · 129'

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Drachenläufer

So 18. Februar 2018 · 18:00 Uhr
Nach dem gemeinsamen Film geht es im neben*an weiter. Bei Essen und Getränken gibt es die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen. Alle sind willkommen!
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Berührende Verfilmung von Khaled Hosseinis Bestseller über eine Kindheit in Afghanistan und ihr jähes Ende

Basierend auf dem Bestseller von Khaled Hosseini inszeniert Marc Forster einen erstaunlichen Film. Mit großer Zurückhaltung und Einfühlungsvermögen erzählt er die Geschichte von zwei Freunden, die im Kabul der späten 70er Jahre aufwachsen. Ihre Lebenswege werden durch Krieg, Diskriminierung, vor allem aber Angst vor der eigenen Courage in Richtungen gelenkt, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten.

So wurde DRACHENLÄUFER ein großer, bewegender Film über Schuld und Sühne, Vertrauen und Entfremdung, Mut und Zivilcourage. Ein Film über die Schatten der Vergangenheit, die Schrecken der Gegenwart und die Hoffnung der Zukunft. Ein überragender Film, der idealtypisch anhand einer persönlichen Geschichte große Politik erzählt.

KITE RUNNER · USA 2007 · R: Marc Forster · Db: David Benioff · K: Roberto Schaefer · Musik: Alberto Iglesias • Mit Khalid Abdalla, Atossa Leoni, Shaun Toub u.a. · ab 12 J. · 128'

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L.A. Crash

So 18. März 2018 · 18:00 Uhr
Mit anschl. get together von Geflüchtete und Einheimischen im neben*an, Eintritt 2 €!
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Brillante Erzählung über den alltäglichen Rassismus

Staatsanwalt Cabot und seine Frau sehen sich in ihren ethnischen Vorurteilen bestätigt, als ihnen zwei schwarze Trickbetrüger den fahrbaren Untersatz stehlen. Ausbaden muss ihre Wut der Latino vom Schlüsseldienst, dem zu allem Überfluss auch noch ein frisch bestohlener iranischer Kurzwarenhändler rachsüchtig im Nacken sitzt. Keiner aber hasst alle Farbigen so sehr wie LA-Cop Ryan. Ein schwarzes Ehepaar am Steuer eines Luxuswagens kommt ihm deshalb gerade recht.

Rassismus verhindert als unsichtbare, aber allzu deutliche Trennscheibe die Berührung der Menschen in der modernen Großstadtwelt. „Ich glaube, diese Berührung fehlt uns so sehr, dass wir miteinander kollidieren müssen, um überhaupt etwas zu fühlen“, überschreibt der Film die Handlung.

USA 2004 · R: Paul Haggis · Db: Paul Haggis, Robert Moresco · K: J. Michael Muro • Mit Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon, · ab 12 J. · 113'

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Princesas

So 15. April 2018 · 18:00 Uhr
Eintritt 2 € · mit anschl. Get Together von Geflüchteten und Einheimischen im neben*an
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Der Film erzählt von zwei Frauen in Madrid, zwei Huren, zwei Prinzessinnen

Caye ist knapp dreißig, die Prinzessin von nebenan, mit frecher Ponyfrisur, erfahren im Umgang mit Freiern, mädchenhaft in ihrer Sehnsucht nach dem großen Glück. Zufällig lernt sie eines Abends Manuel kennen. Könnte er der Märchenprinz sein, der sie abends von der Arbeit, einer anderen, ordentlichen, geachteten Arbeit abholt? Aber wie soll sie ihm erzählen, womit sie ihr Geld verdient?

Zulema kommt aus der Dominikanischen Republik, eine Prinzessin im Exil, von dunkler Schönheit, illegale Immigrantin, die sich dem Überlebenskampf des Exils aussetzt, um ihrem kleinen Sohn zuhause eine Zukunft zu sichern. Sein Foto trägt sie immer bei sich, eine Hoffnung, ein Trost im Passbildformat. Die Fotos, die sie nach Hause schickt, zeigen sie hinter der Theke einer Bar, beim Servieren im Restaurant – der offizielle Version ihrer Arbeit. Was sie vor allem braucht, ist eine Aufenthaltserlaubnis. Ohne Papiere ist sie der Willkür aller ausgeliefert, ständig in Sorge davor, aufgegriffen und abgeschoben zu werden.

Spanien/Frankreich 2005 · R & Db: Fernando León de Aranoa · K: Ramiro Civita · Schnitt: Nacho Ruiz Capillas • Mit Candela Peña, Micaela Nevárez, Mariana Cordero, · ab 12 J. · 113'

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Saint Jacques … Pilgern auf Französisch

Mo 21. Mai 2018 · 18:45 Uhr
Eintritt 2 € · mit anschl. Get Together von Münsteraner_innen mit und ohne Flucherfahrung im neben*an und gemeinsamen iftar (Fastenbrechen)
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Amüsante Erzählung über eine Reisegruppe auf dem Jakobsweg

Clara, Claude und Pierre sind entsetzt: Das Erbe ihrer Mutter wird erst ausbezahlt, wenn sich alle drei zusammen als Pilger auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Schlimmeres können sich die drei kaum vorstellen, denn erstens können sie sich gegenseitig nicht riechen und zweitens geht ihnen wandern grundsätzlich gegen den Strich.

Doch das Geld können alle gut gebrauchen und so schließen sie sich laut protestierend einer illustren Reisegruppe an. Dort müssen sie feststellen, dass sie beileibe nicht die einzigen widerwilligen Teilnehmer sind. Reiseleiter Guys Fernbeziehung steht kurz vor dem Kollaps, der junge Araber Saïd ist bloß der Liebe wegen hier und sein unbedarfter Cousin im Schlepptau wähnt sich auf dem Weg nach Mekka.

Alle haben sie viel zu viel Gepäck und von Gruppendynamik noch keine Spur. Aber kalte Duschen und Blasen an den Füssen fördern das Wir-Gefühl. Der Weg nach Santiago de Compostela ist lang und die Reise dahin voller überraschender Einsichten.

SAINT JACQUES … LA MECQUE · Frankreich 2005 · R & Db: Coline Serreau · K: Jean-François Robin • Mit Artus de Penguern, Muriel Robin, Jean-Pierre Darroussin, Pascal Légitimus, Marie Bunel, Marie Kremer, Aymen Saïdi, Nicolas Cazalé u.a. · ab 6 J. · 107'

Trailer in span. Fassung, im Cinema in deutscher Fassung

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Barakah Meets Barakah

Mo 11. Juni 2018 · 18:45 Uhr
Eintritt 2 € · mit anschl. Get Together von Münsteraner_innen mit und ohne Flucherfahrung im neben*an und gemeinsamen iftar (Fastenbrechen)
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Die erste romantische Komödie, die je in Saudi-Arabien realisiert wurde

In der saudischen Hafenstadt Dschidda soll Barakah als Ordnungsbeamter dafür sorgen, dass das öffentliche Leben nach dem islamischen Recht verläuft. Dies tut er immer freundlich aber ohne religiösen Eifer, viel lieber spielt er in einer Laientheatergruppe Hamlet. Als er ein illegales Fotoshooting unterbinden soll, verliebt er sich auf den ersten Blick in Bibi, die für das Label ihrer Adoptivmutter modelt, aber viel beru?hmter als gesellschaftskritische Vloggerin und IT-Girl ist.

Nur wie sollen sie sich näher kennenlernen, in einem Land, das jeder Form von „dating“ feindlich gegenübersteht? Elegant und kreativ hebeln die beiden das System von Tradition, Etikette und Religionspolizei aus. Auf lockere Art gibt die Komödie einen Einblick in den saudi-arabischen Alltag.

»BARAKAH MEETS BARAKAH zeigt, wie meine Generation u?ber Themen wie den öffentlichen Raum, die Ungleichheit der Geschlechter, über Zensur und Freiheit denkt. Der Film handelt von uns, einer Jugend ohne Rechte.« (Mahmoud Sabbagh, Regisseur)

Saudi-Arabien 2016 · R: Mahmoud Sabbagh · Db: Mahmoud Sabbagh · K: Victor Credi • Mit Hisham Fageeh, Fatima AlBanawi, Sami Hifny, Khairia Nazmi, Abdulmajeed Al-Ruhaidi u.a. · ab 12 J. · arab.OmU · 88'

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Chihiros Reise ins Zauberland

Mo 16. Juli 2018 · 18:45 Uhr
Mit anschl. Get Together von Münsteraner_innen mit und ohne Flucherfahrung im neben*an
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Die zehnjährige Chihiro zieht gegen ihren Willen mit ihren Eltern um. Auf dem Weg verirrt sich die Familie und stößt auf einen Tunnel, hinter dem eine Art Menschenverlassener, geheimnisvoller Freizeitpark mit Essen und schöner Natur liegt.

Während ihre Eltern sich unerlaubt in einem Restaurant auf das Essen stürzen und wie Schweine essen, streift Chihiro umher und trifft den Jungen Haku. Der rät ihr vor Einbruch der Dunkelheit von hier zu fliehen, doch als sie zu ihren Eltern zurückkommt, haben sich diese bereits in Schweine verwandelt – und mit hereinbrechender Dämmerung wird es dort immer unheimlicher. Haku bringt sie in das Badehaus der Hexe Yubaba, in dem Geister, Götter und Dämonen leben.

Chihiro bittet die Hexe um Arbeit und muss schwer arbeiten und eine Menge fantasievolle Abenteuer überstehen, um ihre Eltern zurück zu verwandeln und das Reich der Hexe verlassen zu können, da die Hexe ihre Arbeiter kontrolliert indem sie ihre Namen ändert. Und wer seinen alten Namen vergisst, verliert seine Identität kann nie Mehr aus der Geisterwelt zurück.

SPIRITED AWAY · Japan 2001 · R & Db: Hayao Miyazaki • Sprecher*innen: Sidonie von Krosigk, Nina Hagen, Tim Sander, Cosma Shiva Hagen u.a. · ab 0 J. · 125'

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Die Truman Show

Mo 20. August 2018 · 18:45 Uhr
Mit anschl. Get Together von Münsteraner_innen mit und ohne Flucherfahrung im neben*an
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Seit 30 Jahren läuft die "Truman Show" mit den höchsten Einschaltquoten, weltweit rund um die Uhr.

Alles ist inszeniert, alle Figuren sind Schauspieler, nur Hauptdarsteller Truman Burbank (Jim Carrey) weiß nichts von alledem. Als ihm jedoch eines Tages ein Schweinwerfer vom Himmel vor die Füße fällt, beginnt er zu ahnen, dass etwas in seinem Leben nicht stimmt.

THE TRUMAN SHOW · USA 1998 · R: Peter Weir · Db: Andrew Niccol · K: Peter Biziou • Mit Jim Carrey, Laura Linney, Noah Emmerich u.a. · ab 12 J. · 103'

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Tsotsi

Mo 17. September 2018 · 18:45 Uhr
mit anschl. Beisammensein im neben*an
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Als erster Film aus Afrika wurde das Gangsterdrama TSOTSI mit dem Oscar für den besten ausländischen Film ausgezeichnet. „Unsere Geschichten sind die gleichen wie die euren – über das menschliche Herz und Gefühle.” So stellte Regisseur Gavin Hood, als er den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gewann, das südafrikanische Kino vor, verknüpft mit dem Wunsch „Gott segne Afrika!”

Völlig skrupellos, ohne den Hauch von Moral oder schlechtem Zweifeln bewegen sich der halbstarke Tsotsi und seine Gang durch das Township Khayelitsha, eine Ansammlung von Blechhütten, in der gut eine Million Schwarze ein Dasein fristen. Ihre Ausflüge nach Johannesburg haben nur ein Ziel: Leichtsinnige Opfer zu finden, die ihr Geld viel zu offen zur Schau stellen. Die Überfälle laufen professionell ab und bei der kleinsten Gegenwehr zögert die Bande nicht, zu extremer Gewalt zu greifen. Vollkommen beiläufig und schonungslos spielt sich die Gewalt ab.

Großbritannien/Südafrika 2005 · R & Db: Gavin Hood · K: Lance Gewer • Mit Presley Chweneyagae, Terry Pheto, Kenneth Nkosi, Mothusi Magano u.a. · ab 12 J. · 94'

Trailer im Original, im Cinema in dt. Fassung

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Ein Dorf sieht schwarz

Mo 15. Oktober 2018 · 18:45 Uhr
mit anschl. Beisammensein im neben*an
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Komödie um einen aus dem Kongo stammenden Arzt und seine Familie, die sich Mitte der 1970er Jahre in der französischen Provinz niederlässt.

Die wahre Geschichte hinter der Culture-Clash-Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“ spielt zwar im fernen Jahr 1975, ist heute aber leider wieder ziemlich aktuell. Die Geschichte dreht sich um einen frisch promovierten Arzt aus Zaire, der im französischen Hinterland eine Praxis als Landarzt übernimmt und auf rassistische Vorurteile der Anwohner stößt. In Frankreich avancierte die amüsante und rührende Integrationskomödie von Regisseur Julien Rambaldi mit mehr als einer halben Million Zuschauern zum überraschenden Sommerhit.

BIENVENUE à MARLY-GOMONT · Frankreich 2016 · R: Julien Rambaldi · Db: Benoît Graffin, Jérôme Rambaldi, Julien Rambaldi, Kamini Zantoko · K: Yannick Ressigeac • Mit Marc Zinga, Aïssa Maïga, Kamini Zantoko, Médina Diarra, Rufus u.a. · ab 0 J. · 84'

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Spielplan

Freitag, 26. Oktober 2018
17:45
18:40
18:50
20:15
20:40
21:00
22:40
23:00
Samstag, 27. Oktober 2018
14:45
15:20
16:30
16:45
18:00
18:50
19:00
20:15
21:00
22:20
22:40
Montag, 29. Oktober 2018
15:20
16:30
16:45
17:45
18:40
18:50
20:15
20:40
21:00
Dienstag, 6. November 2018
20:00
Mittwoch, 7. November 2018
18:00
19:00
22:45
Samstag, 10. November 2018
14:45
Sonntag, 11. November 2018
14:45
17:00
20:15
Montag, 12. November 2018
19:00
21:00
Dienstag, 13. November 2018
20:00
Mittwoch, 14. November 2018
21:00
Samstag, 17. November 2018
14:45
Montag, 19. November 2018
18:45
Dienstag, 20. November 2018
20:00
20:30
Samstag, 24. November 2018
14:45
Dienstag, 27. November 2018
20:00
Mittwoch, 28. November 2018
19:00
Samstag, 8. Dezember 2018
14:45
Mittwoch, 12. Dezember 2018
19:00
Samstag, 15. Dezember 2018
14:45
Sonntag, 16. Dezember 2018
14:45
Donnerstag, 20. Dezember 2018
14:45
Freitag, 21. Dezember 2018
14:45
Samstag, 22. Dezember 2018
14:45
Sonntag, 23. Dezember 2018
14:45
Mittwoch, 26. Dezember 2018
14:45
Donnerstag, 27. Dezember 2018
14:45
Freitag, 28. Dezember 2018
14:45
Samstag, 29. Dezember 2018
14:45
Sonntag, 30. Dezember 2018
14:45
Montag, 31. Dezember 2018
14:45
Dienstag, 1. Januar 2019
14:45
Mittwoch, 2. Januar 2019
14:45
Sonntag, 13. Januar 2019
17:00
Mittwoch, 16. Januar 2019
19:00
Sonntag, 10. Februar 2019
17:00
Sonntag, 10. März 2019
17:00