Queer Monday

Seit Juli 2007 ist es regelmäßig queer im Cinema. Wir präsentieren Filme im schwulen und/oder lesbischen Kontext – immer am 2. und 4 Montag im Monat. Den Rückblick auf die vergangenen Filmabende finden Sie im Archiv

Was lief sonst am queeren Montag?

Das Queer-Monday-Archiv

Siebzehn

Mo 10. April · 19:00 Uhr am Queer Monday

ab Do 27. April im Wochenprogramm

»Es ist eine Phase voller Mut und Energie und Hemmungslosigkeit.« Monja Art taucht ein ins emotionale Wechselbad voll unbegrenzter Möglichkeiten und versäumter Gelegenheiten

Irgendwo in Niederösterreich; es sind die letzten Wochen vor den Sommerferien. Die 17-jährige Internatsschülerin Paula ist heimlich in ihre Freundin Charlotte verliebt. Doch die ist mit Michael zusammen. Um sich von ihrem Liebeskummer abzulenken, lässt sich Paula auf ihren Schulfreund Tim ein, der seinerseits echte Gefühle für sie hat. Paula ahnt nicht, wie oft auch Charlotte an sie denkt. Und dann kommt auch noch Lilli ins Spiel, die sich danach sehnt, begehrt zu werden, und selbst als wilde Verführerin auftritt. Paula muss sich entscheiden, ob sie ihren eigenen Gefühlen folgt, oder denen der anderen.

Lanzenkirchen, mon amour: Regie-Debütantin Monja Art zeigt das Teenagersein in der Provinz als Achterbahnfahrt der Gefühle und in einer Ansammlung von amourösen Minidramen. Zwischen tristem Schulalltag und ausschweifenden Dorfdisko-Besuchen sind Paula und ihre Freund*innen wie alle normalen Teenager: wunderbare und obergescheite tickende Zeitbomben, die bald erwachsen und dann möglicherweise auch vernünftig sein werden. Bis dahin ist ihre größte Angst, in diesem Kaff hängen zu bleiben. Draußen hört man Blasmusik, ein Mähdrescher zieht seine Bahnen, und mit etwas Glück kommt bald ein Bus.

Österreich 2016 · R & Db: Monja Art · K: Caroline Bobek • Mit Elisabeth Wabitsch, Anaelle Dézsy, Alexandra Schmidt, Christopher Schärf u.a. · ab 12 J. · 103'

Die Regisseurin
Monja Art wuchs in Lanzenkirchen in Niederösterreich auf. Nach der Matura an einer Höheren Lehranstalt für Tourismus studierte sie von 2003 bis 2008 Philosophie sowie Deutsche Philologie an der Universität Wien, beide Diplomstudien schloss sie als Magistra ab. Anschließend folgte ein Doktoratsstudium der Deutschen Philologie, 2011 promovierte sie zum Dr.phil. Parallel dazu studierte sie ab 2007 an der Filmakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Walter Wippersberg Drehbuch und Dramaturgie, das Studium schloss sie 2011 als Bakkalaurea ab. Ihr Kurzfilm Rot wurde 2009 unter anderem beim Cannes Short Film Corner gezeigt. Für ihren ersten langen Spielfilm Siebzehn, bei dem sie für Regie und Drehbuch verantwortlich zeichnete, wurde sie 2017 mit dem Filmfestival Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch erhielt den Max Ophüls Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. (Quelle: Wikipedia)

Nach oben

Online Karten kaufen und reservieren
www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Queer Monday

Esteros

Mo 24. April · 21:00 Uhr

Matías trifft seinen alten Kindheitsfreund Jeronimo wieder. Dieser lebt mittlerweile offen schwul …

Nach 10 Jahren in Brasilien besucht Matías seine argentinische Heimat. Besser als mit seiner Freundin versteht er sich dort jedoch mit seinem Kindheitsfreund Jeronimo, der als Künstler offen schwul lebt. Gemeinsam fahren die beiden Männer für einige Tage in die Esteros del Iberá, wo sie sich schon damals näher kamen, aber nicht zu ihren Gefühlen stehen konnten.

''Esteros'' entwickelt sich gelassen und stimmig auf zwei Zeitebenen, umgeht Klischees und einfache Lösungen und fühlt sich dadurch äußerst reif an. Man mag kaum glauben, dass dieses gelungene romantische Drama der erste Langfilm von Papu Curotto ist.

Argentinien/Brasilien/Frankreich 2016 · R: Papu Curotto · Db: Andi Nachon · K: Eric Elizondo • Mit Ignacio Rogers, Esteban Masturini, Renata Calmon, Joaquín Parada, Marcelo Subioto, Mariana Martinez, Pablo Cura u.a. · ab 12 J. · 77'

Nach oben

Anmelden für den „Queeres im Cinema“-Newsletter
kontaktformular

Spielplan

Dienstag, 4. April 2017
19:00
Freitag, 7. April 2017
19:30
Samstag, 8. April 2017
14:45
Sonntag, 9. April 2017
14:45
Montag, 10. April 2017
18:00
19:00
Dienstag, 11. April 2017
20:00
Freitag, 14. April 2017
14:45
Samstag, 15. April 2017
14:45
Sonntag, 16. April 2017
14:45
Montag, 17. April 2017
21:00
Montag, 24. April 2017
21:00
Dienstag, 25. April 2017
20:30
Samstag, 29. April 2017
14:45
Sonntag, 30. April 2017
14:45
Dienstag, 16. Mai 2017
19:00
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 11. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
14:45
Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
14:45
Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45