Die andere Seite der Hoffnung

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Jeder Melancholie wohnt ein fast rebellischer Zug der Hoffnung inne – nach „Le Havre“ nun der zweite Teil von Aki Kaurismäkis Hafenstadttrilogie

Khaled (Sherwan Haji), ein junger Syrer, gelangt als blinder Passagier nach Helsinki. Dort will er Asyl beantragen, ohne große Erwartungen an seine Zukunft. Wikström (Sakari Kuosmanen) ist ein fliegender Händler für Männerhemden und Krawatten. In der Mitte des Lebens angekommen, verlässt er seine Frau, gibt seinen Job auf und profiliert sich kurzfristig als Poker-Spieler. Von dem wenigen Geld, das er dabei gewinnt, kauft er ein herunter-gewirtschaftetes Restaurant in einer abgelegenen Gasse von Helsinki.

Als die finnischen Behörden entscheiden, Khaled in die Ruinen von Aleppo zurückzuschicken, beschließt er, illegal im Land zu bleiben. Wikström findet ihn schlafend im Innenhof vor seinem Restaurant. Vielleicht sieht er etwas von sich selbst in diesem ramponierten, angeschlagenen Mann. Jedenfalls stellt er Khaled als Putzkraft und Tellerwäscher an. Für einen Moment zeigt uns das Leben seine sonnigere Seite.

DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG zeigt das Leben als Wechselspiel von ständiger Sehnsucht und schwankender Hoffnung, von fast märchenhafter Menschlichkeit und kaltem Realismus.

Silberner Bär 2017 für die Beste Regie!

TOIVON TUOLLA PUOLEN · Finnland, Deutschland 2017 · R & Db: Aki Kaurismäki · K: Timo Salminen • Mit Sherwan Haji, Sakari Kuosmanen u.a. · finn.OmU + dF · 98'

Der Regisseur
Aki Kaurismäki wurde 1957 in Orimattila (Finnland) geboren. Bevor er Filme drehte, arbeitete er als Kellner, bei der Post, als Tellerwäscher in einem Grandhotel und lange Zeit als Filmkritiker bei einer finnischen Filmzeitschrift. Seine Filme sind bekannt für ihren lakonischen, skurrilen und sparsamen Stil. Seinen Helden begegnet er wie kaum ein anderer Regisseur des europäischen Kinos liebevoll und niemals spöttisch. Und immer findet sich auch eine große Portion bissigen Humors in seinen Filmen. Regelmäßig arbeitet Kaurismäki mit seiner „Familie”, einem festen Stamm an Schauspielern, beispielsweise mit Kati Outinen und Matti Pellonpää († 1995). Kameramann all seiner Filme ist Timo Salminen. 1990 verlässt Aki Kaurismäki Finnland, um gemeinsam mit seiner Frau, der Malerin Paula Oinonen, in Portugal zu leben. Filmisch kehrt er 1994 nach drei Auslandsproduktionen in seine Heimat zurück und beschließt, nur noch in Finnland zu drehen. Bereits 2011 wird er mit Le Havre, der in der gleichnamigen französischen Hafenstadt spielt, diesem Vorsatz untreu. (Quelle: Presseheft)

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Schulkino-Filmtipp zu DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG
Empfohlen ab 10. Klasse
Themen: Flüchtlinge, Zivilcourage, multikulturelle Gesellschaft, Individuum (und Gesellschaft), Filmsprache, Europa, Globalisierung, Hoffnung, Rechtsextremismus, Familie
Fächer: Deutsch, Politik, Ethik, Sozialkunde, Geschichte
Ausführliche Hinweise bei Vision Kino

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Spielplan

Freitag, 5. Mai 2017
19:00
Dienstag, 9. Mai 2017
19:00
Mittwoch, 10. Mai 2017
21:00
Montag, 15. Mai 2017
20:00
Dienstag, 16. Mai 2017
19:00
19:00
Mittwoch, 24. Mai 2017
19:00
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
17:00
20:15
Dienstag, 30. Mai 2017
19:00
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
14:45
Samstag, 8. Juli 2017
14:45
Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
14:45
Sonntag, 16. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 19. Juli 2017
14:45
Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45