50 Jahre Cinema & Kurbelkiste (32)

Lawrence von Arabien

21. August 2018 · 20:00 Uhr
Eintritt 7,00 Euro
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»Die Geschichte des sagenhaften (und sagenumwobenen) Lawrence von Arabien ist Anlass zu hinreißenden Wüstenbildern. Sie geben dem Film den Akzent, sie zeigen, dass vor mindestens zehn Jahren das 70 mm Farbfilmverfahren formal völlig beherrscht wurde. Einsamkeit und Größe der Wüste werden hier unheimlich intensiv gegenwärtig. … Sie fasst nicht den Menschen, wohl aber seine Umwelt. Daher kann dieser Film trotz Peter O'Toole kein auffälliges Werk der Psychologie sein.« (WN 5.8.72)

LAWRENCE OF ARABIA · Großbritannien 1962 · R: David Lean · Db: Robert Bolt, Michael Wilson · K: Frederick Young • Mit Peter O'Toole, Sir Alec Guinness, Jack Hawkins u.a. · ab 12 J. · engl.OmU · 227'

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50 Jahre Cinema & Kurbelkiste: Der Cinematograph

Mitte der 70er, als das Cinema „Programmkino“ wurde, gab das Cinema am Neuen Krug, ein Programmzettel heraus. Das umfasste sechs Seiten. Aus diesem wurden dann spätestens 1980 (vielleicht wegen der Neueröffnung des Cinemas an der Warendorfer Straße) die FILM ZEITUNG, erst im schlichten Schwarzweiß, später dann mit einer Schmuckfarbe. Diese war eine wirklich sehr umfangreiche und informative Zeitschrift. Ab September 1983 wurde sie in den CINEMAtographen umbenannt.

An dieser Zeitschrift bzw. im Cinema haben einige Leute mitgewirkt, die später ihren Weg im Kino- und Filmbereich gingen. So war Anne Schallenberg dabei – heute filmothek der jugend nrw. Hermann Thieken und Christian Saßnick betreiben heute das Cinema Arthouse mit dem Café Garbo (!) in Osnabrück. Peter Stark hat jahrelang den einzigartigen münsterschen Filmclub kuratiert und war Redakteur bei der KINOaktuell. Thomas Friedrich ist heute einer der beiden Herausgeber und Filmkritiker der Ultimo. Für diese schrieb auch Jens Steinbrenner später – heute ist er Öffentlichkeitsreferent der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen.

Die letzte Ausgabe des CINEMAtographen erschien im Januar 1991 mit der Übernahme des Cinemas durch die Münsterschen Filmtheaterbetriebe. Davon mehr in der nächsten Linse.

50 Jahre Cinema & Kurbelkiste: Kino Fusionen

Mitte der 80er gab es vier Kinobetreiber in Münster. Die „Roland-Kette“, zu der das Roland, der Fürstenhof und das Schloßtheater gehörten, die Familie Mazotti mit der Schauburg und dem Apollo, die Ufa mit dem Rex und Heiner Piers Cinema und Kurbelkiste.

Am 12. April 1988 titelte dann aber die WN: „Münsters Kino-Szene kommt in Bewegung“. Die Ufa plante, die Schauburg und das Apollo zu übernehmen. Die WN: »Marktbeherrschend in den letzten Jahren waren in der Westfalenmetropole die „Westdeutschen Filmtheaterbetriebe", auch „Roland-Kette" genannt. Mit ihren neun Filialen diktierten sie das Angebot, hatten bei den Verleihern die erste Wahl. … Heiner Pier vom Cinema-Programmkino: „Es war überfällig, dass die verkrustete Wettbewerbsbehinderung hier beendet wird."«

Doch neun Monate später fusionierten Ufa und die Roland-Kette zu den Münsterschen Filmtheater-Betrieben. Die Gründe waren keine wirtschaftlichen, wie Felix Esch von der Roland-Kette, versicherte, sondern programmatische: »Den Schlüssel zum Erfolg sieht Esch in den „hausspezifischen Programmen": Anspruchsvolle Filme im Schloßtheater, gehobene Unterhaltung im Fürstenhof und die Publikumsrenner im Roland-Theater. Dieses Konzept war seit der Übernahme von Schauburg und Apollo-Theater durch Ufa-Chef Heinz Riech im April vergangenen Jahres gefährdet.« (WN , 13. Januar 1989) In diese Programmstruktur sollte nach der Fusion mit der Ufa deren Häuser mit eingezogen werden. Ein Modell, das wir heute noch in Münster sehr erfolgreich betreiben. Gerade deshalb haben wir in dieser Stadt diese unglaubliche Programmvielfalt mit wöchentlich rund 50 Filmen.

Das Rex am Bahnhof wurde im Zuge der Fusion aufgegeben. Heiner Pier konnte dort Anfang November das „Metroplis“ mit zwei Sälen eröffnen. Ausgestattet mit bester Technik (Scherenkasch im großen Saal, auf Spiegelprojektion wurden trotz der beengten Verhältnisse verzichtet, Dolby SR in beiden Sälen) erhoffte sich das Cinema, nun auch größere Filme zum Neustart zu bekommen. Es dauerte jedoch kein Jahr, bis Heiner Pier im Oktober 1990 alle seine Kinos an die Münsterschen Filmtheater-Betriebe verkaufte. Zwei Gründe könnten den Ausschlag gegeben haben. Zum einen hat er vielleicht doch nicht die größeren Filme bekommen, die er brauchte, um die Investitionen abzahlen zu können. Zum anderen wird gesagt, dass er für das Metropolis neue Leute einstellen musste. Und die gründeten einen Betriebsrat, da sie nicht bereit waren für wenig Lohn zu arbeiten.

Das Dingsbums an der Winkelstraße mit der Übernahme wurde geschlossen, Heiner Pier wurde bei den Münsterschen Filmtheater-Betrieben Personalchef, verlies aber 1994 das Unternehmen, um Kinoneubauten technisch und innenarchitektonisch zu betreuen. So war er maßgeblich bei der Restaurierung der Essener Lichtburg beteiligt und beriet die Cinestar-Gruppe.

Seit den 90ern gab es in Münster also nur noch einen Betreiber. Ganz Münster? Nein! Da war doch ein kleines Kino im cuba in der Achtermannstraße. Davon mehr in der nächsten Linse.

50 Jahre Cinema & Kurbelkiste (33)

Ghost Dog – Der Weg des Samurai

Di 28. August 2018 · 20:00 Uhr
Eintritt 5,00 Euro

Ghost Dog lebt über der Welt, unter Vögeln, in einer Hütte, die er auf dem Dach eines verlassenen Gebäudes errichtet hat. Ghost Dog ist ein professioneller Killer, der sich unbemerkt durch die Stadt bewegen kann. Sein Leitfaden ist ein alter Verhaltenscodex der Samurai. Als Ghost Dogs Grundsätze von einer verstörten Mafiasippe sträflich missachtet werden, reagiert er strikt im Einklang mit dem Weg des Samurai. Von Jim Jarmusch.

USA/Frankreich 1999 · R & Db: Jim Jarmusch · K: Robby Müller · Musik: RZA • Mit Forest Whitaker, John Tormey, Cliff Gorman, Henry Silva, Isaach De Bankolé u.a. · ab 16 J. · engl.OmU · 116'

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