Dokumentarfilm-Club

Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemachern/innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag.

Der Dokumentarfilm-Club lädt immer am 3. Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr zur Vorführung eines Dokumentarfilms ein. Anschließend wird in lockerer Atmosphäre im neben*an über den Film und Weiterführendes gesprochen. Nicht Filmkritik steht dabei im Vordergrund, sondern das Anliegen, die gewonnenen Eindrücke auszutauschen.

Folgen wir daher ein Stück weit den Träumen junger Immigranten in einem Kölner Jugendclub, einem Liebespaar in die Kanalisation von L.A., einem Landart-Künstler bei seiner Arbeit in abgelegenen Landschaften oder den festlichen Keuschheitsritualen einer streng evangelikalen Familie.

Beides – Filmvorführung und Gesprächsrunde – ist öffentlich zugänglich und kann auch unabhängig voneinander besucht werden.

Udo Wellerdieck und Jens Schneiderheinze

Zusammen mit:

Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Eintrittspreise
Regulär
9,00 EUR
erm. 7,50 EUR

Familienkino
6,00 EUR

Münster-Pass
6,00 EUR

Unter 16 Jahren
6,00 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,00 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)

Tickets: cineplex.de

Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste": Zuschlag von 2,00 EUR zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste.

Die Linse zeigt: Dokumentarfilm-Club

Schlesiens wilder Westen

Mi 27. März 2024 · 18:30 Uhr mit anschl. Gesprächsmöglichkeit
Hier Karten kaufen (cineplex.de)

Zwischen dem Früher und dem Heute liegt die Vertreibung

„Ich kann besser an einem Ort leben, dessen Geschichte ich kenne.“ In dem Prolog des Filmes betrachten zwei Männer Fotos. Die Männer sind noch nicht alt, die Fotos deutlich älter als die beiden Polen. Es sind Fotos aus einem Dorf in Niederschlesien, Fotos aus einer Welt, die es so nicht mehr gibt, Fotos aus Seifershau, Niederschlesien, heute Kopaniec. Der Film erkundet die Geschichte dieses Ortes am Rande des Riesengebirges durch die Erinnerungen seiner früheren und heutigen Einwohner, deren Lebenswege die Erfahrung von Millionen von Menschen widerspiegeln.

Zwischen dem Früher und dem Heute liegt die Vertreibung. Aus dem Ort wurden die deutschen Bewohner ab dem Sommer 1946 vertrieben. Seit 1945 wurden Vertriebene aus dem Ostpolen der Vorkriegszeit hier angesiedelt.

In den ersten Jahren nach Kriegsende nannte man diese Region in Polen „Der Wilde Westen“. Das Dorf ist Mittelpunkt des Filmes und Bindeglied zwischen den früheren und heutigen Bewohnern. Die Polen wie die Deutschen hofften nach ihrer Vertreibung, dass sie wieder nach Hause gehen können. „Man muss sich damit abfinden“, sagt eine Polin. SCHLESIENS WILDER WESTEN fragt, was Heimat ist: ein Ort, ein Mensch, ein Gefühl, eine Erinnerung?

Deutschland 2002 · R & Db: Ute Badura · K: Ute Badura, Claus Deubel, Susanna Salonen · ab 6 J. · dt./poln.OmU · 98'

Spielplan

Sonntag, 3. März 2024
17:15
20:15
Montag, 4. März 2024
18:00
21:00
Mittwoch, 6. März 2024
22:15
Freitag, 8. März 2024
18:15
Dienstag, 12. März 2024
20:45
Mittwoch, 13. März 2024
18:00
Sonntag, 17. März 2024
10:45
13:00
20:15
Montag, 18. März 2024
18:00
Samstag, 23. März 2024
22:30
Sonntag, 24. März 2024
17:00
Montag, 25. März 2024
18:00
Dienstag, 26. März 2024
18:00
Mittwoch, 27. März 2024
18:30
Mittwoch, 3. April 2024
22:15
Montag, 29. April 2024
18:00
Montag, 6. Mai 2024
18:00