Klappe auf für Menschenrechte - Eine Filmreihe von Vamos e.V.

Das entwicklungspolitische Filmprojekt „Klappe auf für Menschenrechte“ zeigt Filme rund um das Thema Menschenrechte und „Sustainable Development Goals“ (SDGs). Das Besondere dabei: Die Filme bieten Diskussionsgrundlage für alternative Handlungswege. Wie können wir uns für eine gerechtere Welt einsetzen? Welche Engagementmöglichkeiten gibt es? Lokal und auch global gesehen.

Wir diskutieren mit Aktivist:innen und Expert:innen, lassen alle Generationen zu Wort kommen, vernetzen uns mit lokalen Organisationen und zeigen dabei immer wieder Engagementmöglichkeiten für die Stärkung der Menschenrechte sowie eine nachhaltige Lebensweise auf dem „Einem Planeten“ auf.

Die Termine im Überblick:

Di 13. Oktober 2026 • 18:00 Uhr: Aufstand der Jugend

Di 3. November 2026 • 18:00 Uhr: Sold City – Wenn Wohnen zur Ware wird

Mo 23. November 2026 • 18:00 Uhr: Das Gewicht der Welt

Mi 2. Dezember 2026 • 18:00 Uhr: Toxic Harvest 
In Kooperation mit INKOTA-netzwerk e.V.

Ein Projekt von:

Klappe auf für Menschenrechte

Aufstand der Jugend

Di 13. Oktober 2026 • 18:00 Uhr
Hier Karten kaufen (cineplex.de)

Provokant, poetisch und politisch zugleich, erkundet Aufstand der Jugend den Generationenkonflikt im 21. Jahrhundert: Wie viel Mitspracherecht steht einer Jugend zu, die mit den Folgen heutiger Politik leben muss?

Eine diverse Gruppe Jugendlicher beschließt, sich Gehör in der Demokratie zu verschaffen. Sie entwerfen Kampagnen, inszenieren Performances, drehen Musikvideos, ketten sich an den Bundestag und fordern das Recht ein, über ihre Zukunft mitzuentscheiden. In ihrem Pilotprojekt „Deutscher Jugendrat“ mit dem Ministerium treffen Idealismus und Realität frontal aufeinander – und was als kollektive Vision beginnt, endet in individuellen „Aufständen“ jeder und jedes Einzelnen.

Der Regisseur Simon Marian Hoffmann hat ein Filmwerk aus dem Innersten einer Bewegung erschaffen – ein künstlerisches Zeitdokument jugendlicher Sehnsucht nach Veränderung. Er zeigt seine Perspektive auf den Aufstand einer Generation, die lange keine Stimme hatte.

Aufstand der Jugend ist mehr als ein Film – er ist das künstlerische Echo einer Generation im Aufbruch. Ein visuelles Manifest. Eine politische Ansage. Und ein leidenschaftlicher Appell, die Stimmen jener zu hören, die alle Konsequenzen heutiger Entscheidungen tragen.

Deutschland 2025 · R. und Db: Simon Marian Hoffmann · K: Lukas Hoffmann · Musik: Simon Courtier · ab 6 J. · 116'

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Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.

Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR

Familienkino
6,90 EUR

Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)

Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)

Tickets: cineplex.de

Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Klappe auf für Menschenrechte

Sold City – Wenn Wohnen zur Ware wird

Di 3. November 2026 • 18:00 Uhr
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Der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz („Wer rettet wen?“, „Der marktgerechte Patient“, „Der marktgerechte Mensch“), zeigt, wie der Immobilienboom in Deutschland entstanden ist, wie die Betroffenen ihn erleben und wie wir uns wehren können.

Seit die Gemeinnützigkeit des Wohnungsbaus fast überall in Europa aufgehoben wurde, gilt Wohnen nicht mehr als Menschenrecht. Nun entscheidet der Markt, wo Menschen leben. Damit hat sich auch in Deutschland ein System der Vernichtung bezahlbaren Wohnraums etabliert, das unsere Gesellschaft auseinanderdividiert. In Deutschland, insbesondere in den Großstädten, leben traditionell mehr Menschen zur Miete als in Eigentum. Diese Menschen, in Berlin sind es sogar 82%, sind zunehmend bedroht. Die Ursachen: eine neoliberale Politik seit der Jahrtausendwende und die Finanzkrise. Ein in Deutschland vergleichsweise guter Mieter:innenschutz wurde zum Wohle des Kapitals mehr und mehr aufgeweicht. Seither geht es nicht mehr ums Wohnen, sondern um Geldanlage. Internationales Kapital kreist um das sogenannte Betongold.

Deutschland 2024 · R: Leslie Franke · Db: Herdolor Lorenz · K: Hermann Lorenz, Stefan Corinth, Jan- Holger Hennies, Axel Schaeffler · Musik: O‘Ton-Studio, Hinrich Dageför, Stefan Wulff · ab 0 J. · 126'

Klappe auf für Menschenrechte

Das Gewicht der Welt

Mo 23. November 2026 • 18:00 Uhr
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Ein zutiefst menschliches Porträt dreier Naturwissenschaftler*innen, die erkennen, dass ihre Forschung alleine nicht mehr ausreicht.

Wissenschaft soll sachlich sein: Fakten statt Gefühle. Aber neue Generation Naturwissenschaftler:innen erlebt, wie ihre Forschung durch den Klimawandel aus den Fugen gerät. Statt die Wunder der Natur zu entdecken, sind Maria, Doktorin der Glaziologie, Sebastian, Professor für Physikalische Chemie, und Nana, Mole-kularbiologin, Chronisten einer untergehenden Welt. Aber niemand hört auf sie. Was tun? Statt sich frustriert in den Elfenbeinturm ihrer Forschung zurückzuziehen, verlassen Maria, Sebastian und Nana das Labor und werden zu Aktivist:innen, denn sie tragen auf ihren Schultern das Gewicht der Welt.

DAS GEWICHT DER WELT ist mehr als ein Klimadokumentarfilm. In Zeiten zunehmender Klimakatastrophen, politischer Lähmung und gesellschaftlicher Spaltung bietet der Film einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?

Deutschland 2026 · R: Florian Heinzen-Ziob · Db: Florian Heinzen-Ziob • Mit Dr. Maria Hörhold, Dr. Nana Maria Grüning, Prof. Dr. Sebastian Seiffert · 94'

Klappe auf für Menschenrechte | In Kooperation mit INKOTA-netzwerk e.V.

Toxic Harvest

Mi 2. Dezember 2026 • 18:00 Uhr
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Ein fesselnder Dokumentarfilm, der die verheerenden und weitreichenden Auswirkungen von Agrargiften aufdeckt und dabei insbesondere den Einsatz hochgefährlicher Pestizide in Südafrika beleuchtet.

Mit schonungsloser Offenheit zeigt Toxic Harvest wie Chemikalien die Umwelt vergiften – indem sie Boden, Atemluft, Trinkwasser und Nahrungsmittel kontaminieren – und uns alle betreffen. Der Film erzählt die Geschichten von Landarbeiter*innen, die diesen giftigen Chemikalien unmittelbar ausgesetzt sind, und schildert ihren mutigen Kampf gegen ein ungerechtes und ausbeuterisches System. Durch Expert*inneninterviews, eindrucksvolle Bilder und aufschlussreiche Enthüllungen beleuchtet Toxic Harvest die systemischen Versäumnisse, die den weiteren Einsatz dieser Chemikalien ermöglichen – von unzureichenden Regulierungen bis hin zu den profitorientierten Interessen der Agrarchemie-Konzerne. Zudem prangert der Film die besorgniserregende Doppelmoral an, die es erlaubt, Pestizide, die in einigen Teilen der Welt verboten sind, anderswo zu verkaufen und einzusetzen. Zudem fordert der Film dringende Maßnahmen zur schrittweisen Abschaffung hochgefährlicher Pestizide sowie eine Umstellung der Lebensmittelproduktion auf agroökologische Anbaumethoden – für eine sicherere und nachhaltigere Zukunft für alle.

Deutschland/Südafrika 2025 · R. und Db: Andréa Gema • Mit Prof. Andrea Rother, Prof. Leslie London, Colette Solomon · engl.OmU · 64'

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