Unsere Neustarts ab Do 26. Mai

Sing Street: Ein mitreißender Musikfilm von „Once“-Regisseur John Carney über eine Jugend im Dublin der 80er Jahr. »Zutiefst sympathisch... Inklusive Ohrwurmgarantie.« (mehrfilm.de)

Der Nachtmahr: »Eines der aufregendsten und kraftvollsten deutschen Genreexperimente aller Zeiten!« (filmstarts.de). »Grenzen sprengendes Kino« (kritiken.de)

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Ab Do 26. Mai im Wochenprogramm:

Sing Street: »Feel-Good-Kino darf in Sing Street endlich einmal wieder aufrichtig und vor allem auch aufrichtig schön sein. Die Handvoll Charaktere wird von den Jungschauspielern (die allesamt eigentlich keine Schauspieler, sondern Musiker sind) großartig belebt und der Soundtrack begleitet den Zuschauer aus dem Kinosaal heraus, in die U-Bahn auf dem Nachhauseweg, bis hin vor den häuslichen Computer – und dort darf dann auch endlich laut mitgesungen werden. Sing Street ist eine Liebeserklärung. An Musik« (lethalcritics.de) // »Mit skurrilem Charme und trockenem irischem Humor beschwört »Sing Street« die Kraft der Musik in Zeiten pubertärer AusweglosigkeitMit »Sing Street« ist Carey ein hemmungsloser und höchst effizienter »Crowd-Pleaser« gelungen. Sympathischer kann ein Film kaum sein« (edp-film.de) // »Zutiefst sympathisch ist John Carneys Beitrag aber allemal. Inklusive Ohrwurmgarantie.« (mehrfilm.de

Filminfos „Sing Street

 

Der Nachtmahr: »Noch beeindruckender ist allerdings die stilistische Radikalität des Werks, der Wille und Mut zum Exzess. Mit unter 100 000 Euro Budget ist da ein Bilderrausch entstanden, wie er besonders im deutschen Kino Seltenheitswert hat« (edp-film.de) // »eines der aufregendsten und kraftvollsten deutschen Genreexperimente aller Zeiten!« (filmstarts.de) // »Diese treibend inszenierte Verbindung aus Horrorthriller und Coming-of-Age-Drama besticht unter anderem durch die starke Regie, eine kraftvoll aufspielende Hauptdarstellerin und ein bizarres Monster als heimlichen Star.« (spielfilm.de) // »Grenzen sprengendes Kino« (kritiken.de)

Filminfos „Der Nachtmahr

 

Agnes: Regisseur Johannes Schmid zu Gast

Di 31. Mai · 20:00 Uhr: Agnes
Vorpremiere mit Regisseur Johannes Schmid // ab Do 2. Juni im Wochenprogramm

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Der Sachbuchautor Walter verliebt sich in die Physikstudentin Agnes, die nicht nur in ihrem Studium den großen Fragen des Lebens nachspürt. Ihre radikale Haltung zum Leben fordert ihn, der sich in seinem unverbindlichen, gemäßigten Leben eingerichtet hat, heraus. Eines Tages macht Agnes einen frappierenden Vorschlag: Walter soll eine Geschichte über ihre gemeinsame Liebe schreiben. Anfänglich ist das ein harmloses Spiel, doch bald schon übernimmt die gemeinsame Geschichte das Kommando und die Frage ist, wer ihr Autor ist. Agnes folgt dem Bild, das Walter aufs Papier bringt und spürt doch bald, dass ihm das Erzählen wichtiger ist als die Erfüllung ihrer Liebe. Denn auf Dauer macht Glück keine guten Geschichten. Als Walter das begreift, sieht er den einzig wahren Schluss der Geschichte vor sich, einen Schluss, der sie ihre Liebe und Agnes das Leben kosten kann.

»Geschickt arbeiten Schmid und sein Kameramann Michael Bertl mit Licht und Farbe, um die perfekt arrangierten Sequenzen voneinander abzugrenzen. Auch werden Szenen in Rückblende wiederholt, aus anderen Blickwinkeln gefilmt, mit alternativen Enden erzählt. So entsteht ein den Zuschauer stetig herausforderndes Vexierspiel. Ein faszinierender und hochintelligenter Film über die Wahrheit in der Fiktion. Und die Wahrhaftigkeit der Liebe« (moviejones.de) // »Nachhaltig und überwältigend.« (kino-zeit.de) // »Toll gespielt von Odine Johne und Stephan Kampwirth und in traumschöne Bilder gesetzt von Michael Bertl, zeigt Johannes Schmid eine komplizierte Beziehung zwischen zwei komplizierten Menschen auf der Suche nach Harmonie – ein intellektuelles Kinovergnügen!« (programmkino.de

Weitere Informationen zum Film

 

In die Weite des Beringmeers

So 29. Mai · 10:30 Uhr + Mi 1. Juni · 18:00 Uhr: Chamissos Schatten – Kapitel 2: Teil 2 Tschukotka und die Wrangelinsel
Ulrike Ottingers 12-stündige filmische Reise in die weit entfernten Regionen des Beringmeers

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Ulrike Ottingers neuester Film führte sie 2014 in die weit entfernten Regionen des Beringmeers. Der Wind, die Wellen und das Interesse an den Menschen leiteten sie nach Kamtschatka, Tschukotka, Alaska und zur Inselkette der Aleuten. Hier kreuzen sich verwandte Ethnien und Kulturen, die von einer langen Geschichte kolonialer Überformungen geprägt sind und dennoch Teile ihrer indigenen Sprache und ihres alten Wissens bewahrt haben. Und hier kollidieren die wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der Einwohner und der globalen Politik. Angeregt von historischen Berichten berühmter Forscher wie Alexander von Humboldt, Georg Wilhelm Steller, Reinhold und Georg Forster und insbesondere Adelbert von Chamisso begab sich Ulrike Ottinger auf die Reise. Wie diese schrieb sie ihr eigenes Logbuch und machte beeindruckende Bilder, die die Landschaften, die Pflanzen und Tiere und die dort lebenden Menschen zeigen.

Die Termine im Überblick:

Kapitel 1: Alaska und die aleutischen Inseln (190 Min.)
(Pfingst)-Mo. 16. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 18. Mai • 18:00 Uhr

Kapitel 2: Teil 1 Tschukotka und die Wrangelinsel (192 Min.)
So. 22. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 25. Mai • 18:00 Uhr

Kapitel 2: Teil 2 Tschukotka und die Wrangelinsel (153 Min.)
So. 29. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 1. Juni • 18:00 Uhr

Kapitel 3: Kamtschatka und die Beringinsel (174 Min.)
Kapitel 3: So. 5. Juni • 10:30 Uhr + Mi. 8. Juni • 18:00 Uhr

 

Out of the Past - queere Filmgeschichte_n

Mo 30. Mai · 19:30 Uhr: Ben Hur
Vortrag Daniel Kulle: Queer durch die Hollywood-Zensur

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Aus der Grundidee, möglichst viele cineastische Facetten queeren Lebens abzubilden, haben sich bei der Kuratierung der Reihe folgende Fragen herausgebildet: Welche Filme waren Wegbereiter und Vorläufer, welche Werke Schlüsselfilme der queeren Bewegung? Welche ästhetischen und narrativen Formen eines lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen Filmschaffens kennt die Kinogeschichte? Und schließlich: Welche historischen Phasen der Filmgeschichte zeigten sich aus welchen Gründen offen für queere Diskurse?

Herausgekommen ist schließlich eine 18-teilige Filmreihe, die einen internationalen, vielstimmigen Streifzug durch die Geschichte des Queer Cinema unternimmt: Neben frühen Filmen, die erst Jahrzehnte nach ihrer Erstaufführung öffentlich als schwule oder lesbische Werke diskutiert wurden, mit Beispielen für die spielerische Aneignung traditioneller Genres sowie für die vielperspektivischen Abbildungen gesamtgesellschaftlicher Relevanz, versammelt die Retrospektive vor allem die Arbeiten eines selbstbewussten queeren Filmschaffens, das vorherrschende ästhetische Formen in Frage gestellt und die Entwicklungen homosexueller Selbstermächtigung und Emanzipation maßgeblich befördert hat.

Und ganz nebenbei könnte Out oft the Past. Queere Filmgeschichte_n – über die Summe vieler spannender Filme hinaus – die Idee einer von Individualität und Vielfalt charakterisierten Gesellschaft vermitteln.

Die kommenden Termine im Überblick (Beginn jeweils um 19:30 Uhr | Eintritt: 5€ // Weitere Termine im Juli, August, September):

Mo 30. Mai – Cinema
BEN HUR (USA 1959)
Daniel Kulle: Queer durch die Hollywood-Zensur

Mo 6. Juni – Cinema
JACK SMITH / FIREWORKS / MANO DESTRA (BRD 1974 / USA 1947 / Schweiz 1985)
Birgit Hein und Cléo Uebelmann: Underground

Mo 13. Juni – Cinema
WEIL ICH EIN MÄDCHEN BIN
(engl.OmU, USA 1999)
Katrin Horn: Happy Endings, Happy Lesbians? Romantische Komödien zwischen Konvention und Kritik

Do 23. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
LOOKING FOR LANGSTON (engl.OF, Großbritannien 1989) + TONGUES UNTIED (engl.OF, USA 1989)
Simon Dickel: Black Gay Cinema

Mo 27. Juni – Cinema
TANGERINE (USA 2015)
Florian Krauß: „Tangerine“ und Transgender- Repräsentationen in Film und Fernsehen

Do 30. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
SONG FROM AN ANGEL (engl.OF, USA 1988) + BUDDIES (engl.OmU, USA 1985)
Joachim Post: Aids im Film

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 1. Juni · 22:45 Uhr (ab 21:30 Uhr: Sneak-Salon im neben*an):
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Zweimal monatlich laden wir seit April zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon im neben*an)

#76 am Mi 1. Juni um 22:45 Uhr

#77 am Mi 15. Juni um 22:45 Uhr

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93
„Ich bin tot, mach was draus“ (OmU) – 1,94

Top in 2016: Mustang (türk.OmU) – 1,84
Flop in 2016: Anomalisa (engl.OmU) – 3,15

Weitere Informationen

 

Münster-Premiere mit Gästen

Fr 5. Juni · 18:00 Uhr: Urmila – Für die Freiheit
Münster-Premiere mit Filmemacherin Susan Gluth und Protagonistin Urmila Chaudhary // Zusatzvorstellungen: So 5. Juni · 11:00 Uhr + So 12. Juni · 11:00 Uhr

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Urmila Chaudhary lebt im Süden Nepals und ist sechs Jahre alt, als sie von ihren Eltern als Kamalari, eine Haushaltssklavin, in die Hauptstadt verkauft wird. Erst 12 Jahre später gelingt ihre Befreiung. Mit der eigenen Freiheit gibt sich Urmila nicht zufrieden, aus dem Erlebten zieht sie die Kraft, die sie für andere Mädchen in ihrem Land nutzen will. Voller Zuversicht kämpft sie für die Organisation „Freed Kamalari Development Forum“ (FKDF) gegen das offiziell abgeschaffte System der Leibeigenschaft und somit gegen jahrhundertealte Gesellschaftsstrukturen in ihrer Heimat. »Ein eindringliches und inszenatorisch meisterhaftes Porträt einer starken, bewundernswerten, jungen Frau. Die immer weiter kämpft. Für Gerechtigkeit, für Menschlichkeit. Und eine bessere Zukunft.« (FBW Prädikat Besonders wertvoll)

Weitere Informationen zum Film

 

In die Weite des Beringmeers

So 5. Juni · 10:30 Uhr + Mi 8. Juni · 18:00 Uhr: Chamissos Schatten – Kapitel 3: Kamtschatka und die Beringinsel
Ulrike Ottingers 12-stündige filmische Reise in die weit entfernten Regionen des Beringmeers

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Ulrike Ottingers neuester Film führte sie 2014 in die weit entfernten Regionen des Beringmeers. Der Wind, die Wellen und das Interesse an den Menschen leiteten sie nach Kamtschatka, Tschukotka, Alaska und zur Inselkette der Aleuten. Hier kreuzen sich verwandte Ethnien und Kulturen, die von einer langen Geschichte kolonialer Überformungen geprägt sind und dennoch Teile ihrer indigenen Sprache und ihres alten Wissens bewahrt haben. Und hier kollidieren die wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen der Einwohner und der globalen Politik. Angeregt von historischen Berichten berühmter Forscher wie Alexander von Humboldt, Georg Wilhelm Steller, Reinhold und Georg Forster und insbesondere Adelbert von Chamisso begab sich Ulrike Ottinger auf die Reise. Wie diese schrieb sie ihr eigenes Logbuch und machte beeindruckende Bilder, die die Landschaften, die Pflanzen und Tiere und die dort lebenden Menschen zeigen.

Die Termine im Überblick:

Kapitel 1: Alaska und die aleutischen Inseln (190 Min.)
(Pfingst)-Mo. 16. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 18. Mai • 18:00 Uhr

Kapitel 2: Teil 1 Tschukotka und die Wrangelinsel (192 Min.)
So. 22. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 25. Mai • 18:00 Uhr

Kapitel 2: Teil 2 Tschukotka und die Wrangelinsel (153 Min.)
So. 29. Mai • 10:30 Uhr + Mi. 1. Juni • 18:00 Uhr

Kapitel 3: Kamtschatka und die Beringinsel (174 Min.)
Kapitel 3: So. 5. Juni • 10:30 Uhr + Mi. 8. Juni • 18:00 Uhr

 

Dokumentarfilm der Neuarmen – Mit Regisseur-Besuch

So 5. Juni · 11:00 Uhr: Athen von unten – Der Dokumentarfilm der Neuarmen
Im Anschlus folgt eine Diskussion mit dem Regisseur Takis Bardakos

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Griechenland der Neuarmen, der Arbeitslosen, die während der Wirtschaftskrise ihren Golgatha erleben. Geschichten von Bürgern, die die soziale Ungleichheit und die Ungerechtigkeit erleben, das Phänomen der Obdachlosen, die Suppenküchen, die erschütternden Arbeitslosenquoten und der Absturz größerer sozialen Schichten in die Kategorie der Neuarmen: All das veränderte den Wohlfahrtstraum in einem sozialwirtschaftlichen Albtraum. Der Dokumentarfilm als künstlerisches Werk verfolgt nicht die Gesetze der Werbungsästhetik oder des touristischen Blickes sondern ist hart und dekonstruiert – genauso hart und aussichtslos wie das Leben selbst oft ist - aber aktuell und notwendig für den sozialen Zusammenhalt, das kulturelle Bewusstsein und die Notwendigkeit des Dialogs.

Zu Gast: Takis Bardakos ist 1957 in Ermioni Griechenland geboren und hat an der Film-Schule L. Stavrakou Kamera studiert. Er ist seit 1982 in dem Bereich tätig und seit 1989 als Kameramann in Kino und Fernsehen. Seit Ausbruch der Krise ist er sehr aktiv in sozialen und solidarischen Netzwerken. 2012 gründet er den kulturellen Verbund „Square Films“. ATEN VON UNTEN ist sein erster Film, in dem er auch Regie führt.

Weitere Informationen zum Film

Out of the Past - queere Filmgeschichte_n

Mo 6. Juni · 19:30 Uhr: Fireworks / Jack Smith / Mano Destra
Vortrag von Birgit Hein und Cléo Uebelmann: Underground

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Aus der Grundidee, möglichst viele cineastische Facetten queeren Lebens abzubilden, haben sich bei der Kuratierung der Reihe folgende Fragen herausgebildet: Welche Filme waren Wegbereiter und Vorläufer, welche Werke Schlüsselfilme der queeren Bewegung? Welche ästhetischen und narrativen Formen eines lesbischen, schwulen, bi- oder transsexuellen Filmschaffens kennt die Kinogeschichte? Und schließlich: Welche historischen Phasen der Filmgeschichte zeigten sich aus welchen Gründen offen für queere Diskurse?

Herausgekommen ist schließlich eine 18-teilige Filmreihe, die einen internationalen, vielstimmigen Streifzug durch die Geschichte des Queer Cinema unternimmt: Neben frühen Filmen, die erst Jahrzehnte nach ihrer Erstaufführung öffentlich als schwule oder lesbische Werke diskutiert wurden, mit Beispielen für die spielerische Aneignung traditioneller Genres sowie für die vielperspektivischen Abbildungen gesamtgesellschaftlicher Relevanz, versammelt die Retrospektive vor allem die Arbeiten eines selbstbewussten queeren Filmschaffens, das vorherrschende ästhetische Formen in Frage gestellt und die Entwicklungen homosexueller Selbstermächtigung und Emanzipation maßgeblich befördert hat.

Und ganz nebenbei könnte Out oft the Past. Queere Filmgeschichte_n – über die Summe vieler spannender Filme hinaus – die Idee einer von Individualität und Vielfalt charakterisierten Gesellschaft vermitteln.

Die kommenden Termine im Überblick (Beginn jeweils um 19:30 Uhr | Eintritt: 5€ // Weitere Termine im Juli, August, September):

Mo 6. Juni – Cinema
JACK SMITH / FIREWORKS / MANO DESTRA (BRD 1974 / USA 1947 / Schweiz 1985)
Birgit Hein und Cléo Uebelmann: Underground

Mo 13. Juni – Cinema
WEIL ICH EIN MÄDCHEN BIN
(engl.OmU, USA 1999)
Katrin Horn: Happy Endings, Happy Lesbians? Romantische Komödien zwischen Konvention und Kritik

Do 23. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
LOOKING FOR LANGSTON (engl.OF, Großbritannien 1989) + TONGUES UNTIED (engl.OF, USA 1989)
Simon Dickel: Black Gay Cinema

Mo 27. Juni – Cinema
TANGERINE (USA 2015)
Florian Krauß: „Tangerine“ und Transgender- Repräsentationen in Film und Fernsehen

Do 30. Juni – LWL-Museum für Kunst und Kultur
SONG FROM AN ANGEL (engl.OF, USA 1988) + BUDDIES (engl.OmU, USA 1985)
Joachim Post: Aids im Film

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Die Prüfung: Premiere mit Gästen

Do 9. Juni · 19:00 Uhr: Die Prüfung
Premiere in Kooperation mit dem Theater Münster mit anschl. Gespräch mit Frank Behnke, Schauspieldirektor und Maximilian Scheidt, Schauspieler // ab Do 9. Juni im Wochenprogramm

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Jahr für Jahr ist die Aufnahmeprüfung an der Staatlichen Schauspielschule Hannover nicht nur eine besondere Herausforderung für die Bewerber, sondern auch eine außerordentliche Belastungsprobe für das Kollegium. Denn die Suche nach den größten Talenten wird von den Prüfern mindestens ebenso engagiert geführt, wie der Kampf der Bewerber um einen der raren Plätze… Der Film richtet den Blick auf die selten betrachtete Seite der Prüfungskommission. Man lernt die Kommissionsmitglieder als Menschen kennen, die sich und ihre Maßstäbe beständig hinterfragen und leidenschaftlich für Ihre persönlichen Favoriten kämpfen.

»Der aufmerksame, klar und genau beobachtende Film zeichnet eine gnadenlose Welt der Selektion, des Triumphes wie auch der seelischen Verletzungen und verdeutlicht zugleich die Gruppenprozesse, die darüber entscheiden, wer in die erste Reihe vordringt. - Sehenswert ab 14.« (filmdienst.de) // »„Die Prüfung“ schildert das für Bewerber und Lehrer gleichermaßen anstrengende Auswahlverfahren auf der Schauspielschule in Hannover differenziert und trotzdem höchst unterhaltsam.« (filmkunstkinos.de) // » In seiner Dokumentation „Die Prüfung“ schildert Till Harms das Aufnahmeverfahren einer Schauspielschule und liefert uns dabei aufschlussreiche Einblicke in einen komplexen Prozess – sowohl aus der Sicht der Prüfer als auch aus der Perspektive der Bewerber. « (filmstarts.de) // »klassisch und grundsolide angelegt. Trotzdem zeichnet er ein spannendes Bild eines Prozesses, der auch den direkt Beteiligten, nämlich den Bewerbern, sonst verschlossen bleibt« (NDR)

Weitere Informationen zum Film

 

LebensRäume – Drei Filme Drei Gespräche

So 12. Juni · 17:00 Uhr: Wem gehört die Stadt - Bürger in Bewegung
Mit anschl. Publikumsgespräch, moderiert von Wilhelm Breitenbach (debatte e.V.), als Gast Carsten Peters (Hawerkamp 31 e.V.) // Zusammen mit debatte e.V., Heinrich Böll Stiftung NRW und Münster Modell e.V.

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Die neue Linse …

… Juni 2016 liegt ab Fr 27. Mai Cinema und an anderen guten Orten aus.

Die Themen Out of the Past – Queere Filmgeschichte_n · Arthouse Sneak · Kino Kaffeeklatsch · Kino für Kinder · Kurzfilmsalon · neben*an · 4tel Fest in Mauritz-West · Kamp-Fli mmern – Open-Air am Hawerkamp · Filme mit Deutsch-Griechische Gesellschaft, Neue griechische Gemeinde MS, Kali Zoi, Verein für gutes Leben in Europa, Ouzeri, debatte e.V., Heinrich Böll Stiftung NRW und Münster Modell e.V. · Kurzfilmpremieren aus Münster · u.a.

Online kann man DIE LINSE hier anschauen.

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Guten Tag!

Auch wenn es auf unseren Leinwänden noch weitere Themen gibt, scheint der Juni mit seinem Filmangebot schon auf das nächste 4tel Fest in Mauritz-West einzustimmen. Während in den umliegenden Wohnzimmern, Gärten und Küchen bereits eifrig für den 2. Juli vorbereitet wird, beschäftigen wir uns auch im Kinosaal mit den Themen Wohnen und Miteinander.

Mit der Film- und Gesprächsreihe LebensRäume tun wir dies ganz gezielt und wünschen uns eine vielfältige und streitbare Auseinandersetzung mit der Frage „Wie wollen wir unsere Stadt gestalten?“. Zeigen diese drei Filme vorrangig beispielhafte Entwicklungen in Köln, Berlin und Italien, rücken einige engagierte Menschen mit griechischem Hintergrund am 5. Juni ein allzu oft verdrängtes ATHEN VON UNTEN in den Fokus. Auch hier mit Gast und Gespräch. Und der neue Spielfilm HIGH-RISE, den kino-zeit.de als »Tobsuchtsanfall von einem Film« bezeichnet, wird das Thema Zusammenwohnen mit viel Wumms angehen.

Apropos Balla-Balla: Ab dem 10. Juni holen ein paar findige Event-Veranstalter den Fußball aus dem Keller und machen viel Remmi-Demmi. Deshalb werden wir für viereinhalb Wochen unsere Spielzeiten etwas reduzieren und an zwei Tagen die Saal- und Café-Türen komplett geschlossenen halten.

Sind sie offen, wird es unter anderem neue Werke von Felix Van Groeningen und Michel Gondry, einen Venedig-Gewinner, Regenbogenfamilien, eine faszinierende Alba Rohrwacher und die Batsheva Dance Company zu erleben geben.

Verabschieden mussten wir uns von Volker Pade, der kürzlich starb. Er war seit langem, nicht nur in Sachen Film, ein Mitstreiter von uns.

und ihr … kommt sehr gerne vorbei. und fühlt euch wie zu Hause!

Fabian Hagemeier.

Das nächste LINSE-Heft erscheint am Freitag, den 1. Juli.

Otto ist ein Nashorn
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 6 Jahren
Sa 28. Mai · 14:45 Uhr // So 29. Mai · 10:45 + 14:45 Uhr // Mi 1. Juni · 16:15 Uhr

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Stella – Kleine große Schwester
freigegeben ab 6, empfohlen ab ca. 10 Jahren
Sa 4. Juni · ca. 14:45 Uhr // So 5. Juni · 10:45 Uhr + ca. 14:45 Uhr // Mi 8. Juni· ca. 16:15 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Stella – Kleine große Schwester Sa 4. / So 5. / Mi 8. Juni

Wächter der Wüste Sa 11. / So 12. / Mi 15. Juni

Mein Nachbar Totoro Sa 18. / So 19. / Mi 22. Juni

Die Monster Uni Sa 25. / So 26. / Mi 29. Juni

Little Miss Sunshine Sa 2. / So 3. / Mi 5. Juli (in engl. OmU)

Rico, Oscar und das Herzgebreche Sa 9. / So 10. / Mi 13. Juli

Vilja und die Räuber Do 14. bis So 17. / Mi 20. Juli

Ritter Trenk Do 21. bis So 24. / Mi 27. Juli

The Lego Movie Do 28. bis So 31. Juli / Mi 2. August

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Filme zu Migration im Unterricht ...

Das Thema Migration beschäftigt mehr denn je nicht nur unsere Gesellschaft. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Armut oder versuchen ihr Los in der Ferne zu verbessern. Die hier vorgestellten Filme behandeln u.a. die Themen Migration, Verfolgung, Armut.

Sie sollen im Unterricht helfen, Ängste abzubauen, Stigmata zu brechen und Vorurteilen vorzubeugen. Zu einigen hier vorgestellten Filmen sind Unterrichtsmaterialien verfügbar. U.U. können wir auch Kontakte zu Unterstützergruppen für Flüchtlinge herstellen.

Die Filme im Überblick:

Thema Migration/Flucht:

  • Neuland
  • Atlantic.
  • Willkommen auf Deutsch
  • Can't Be Silent
  • Die Farbe des Ozeans
  • Almanya - Willkommen in Deutschland
  • Mediterranea
  • Welcome
  • Ein Augenblick Freiheit

Thema Fluchtursachen:

  • La Buena Vida – Das gute Leben (span.OmU)
  • 10 Milliarden – Wie werden wir alle satt? (teilw. mehrspr.OmU)
  • Timbuktu

Thema Rassismus/Rechtsextremismus/Fremdenfeindlichkeit:

  • Wir sind jung. Wir sind stark.
  • Heil

Thema Kultur/Alltagsprobleme:

  • Deine Schönheit ist nichts wert
  • Den Menschen so fern

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DER NACHTMAHR – jetzt im Cinema!
Programmverteiler
Set1
SING STREET – jetzt im Cinema!
zum Ansehen Foto anklicken

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Online-Kartenvorbestellung
Internet-Reservierung

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Online Karten kaufen
www.kinoheld.de

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Montag, 6. Juni 2016
19:30
Montag, 13. Juni 2016
19:30
Sonntag, 19. Juni 2016
17:00
Mittwoch, 22. Juni 2016
18:00
Sonntag, 26. Juni 2016
17:00
Montag, 27. Juni 2016
19:30
Montag, 4. Juli 2016
19:30
Montag, 11. Juli 2016
19:30
Donnerstag, 21. Juli 2016
Neu!
Montag, 25. Juli 2016
19:30
Donnerstag, 28. Juli 2016
Neu!
Montag, 1. August 2016
19:30
Donnerstag, 4. August 2016
19:30
Donnerstag, 11. August 2016
19:30
Montag, 22. August 2016
19:30
Montag, 29. August 2016
19:30
Donnerstag, 1. September 2016
19:30