Der Film zeigt, wie weit die reichsten und mächtigsten Nationen der Welt gehen, um ihre Verbrechen zu verbergen und trifft den Kern dessen, wie die Pressefreiheit und unser Recht zu kommunizieren langsam vor unseren Augen abgebaut werden.

ITHAKA, der über zwei Jahre in Großbritannien, Europa und den USA gedreht wurde, folgt dem 76-jährigen pensionierten Bauunternehmer John Shipton, bei seinem unermüdlichen Kampf zur Rettung seines Sohnes Julian Assange. Es geht um Verbrechen von Regierungen und einen Mann, der mit seiner Vision von Gerechtigkeit eine Organisation gründete, um genau diese aufzudecken. Dies gelang ihm sehr gut und genau hier fängt die Problematik an. Denn nicht die Verbrecher sitzen aktuell hinter Gittern, sondern der, der die Verbrechen veröffentlichte.

Der berühmteste politische Gefangene der Welt, der WikiLeaks-Gründer Julian Assange, ist zum Sinnbild eines internationalen Armdrückens um die Freiheit des Journalismus, um Regierungskorruption und ungesühnte Kriegsverbrechen geworden. Nun, da Julian im Falle einer Auslieferung an die USA eine 175-jährige Haftstrafe droht, sehen sich seine Familienangehörigen mit der Aussicht konfrontiert, Julian für immer an den Abgrund des US-Justizsystems zu verlieren. Dieser David-und-Goliath-Kampf ist persönlich - und da sich Julians Gesundheitszustand in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis verschlechtert und die amerikanische Staatsanwaltschaft versucht, ihn auszuliefern, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen, tickt die Uhr.

Der Film, in dem historische Archivaufnahmen und intimes Material hinter den Kulissen miteinander verwoben sind, zeigt Johns Weg an der Seite von Julians Verlobter, Stella Moris, die sich gemeinsam für Julian einsetzen. Wir erleben, wie John sich auf eine Odyssee durch Europa begibt, um ein globales Netzwerk von Unterstützern zu sammeln und sich bei Politikern für Julian einsetzt. ITHAKA erinnert zur rechten Zeit an die globalen Fragen, die in diesem Fall auf dem Spiel stehen und gibt einen Einblick in den persönlichen Tribut, den die mühsame, oft einsame Aufgabe, für eine Sache zu kämpfen, die größer ist als man selbst, fordert.

»In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengetan hat, um eine einzelne Person über einen so langen Zeitraum und mit so wenig Rücksicht auf die Menschenwürde und die Rechtsstaatlichkeit absichtlich zu isolieren, zu dämonisieren und zu misshandeln.« (Nils Melzer, ehem. UN-Sonderberichterstatter für Folter)

ITHAKA – A FATHER. A FAMILY. A FIGHT FOR JUSTICE. · Australien 2021 · R & Db: Ben Lawrence · K: Niels Ladefoged • Mit John Shipton, Stella Moris, Ai Weiwei, John Pilger u.a. · engl.OmU · 110'

Stella Assange
wuchs im südlichen Afrika auf, bevor sie für ihr Studium nach Schweden, Spanien und dann ins Vereinigte Königreich zog, wo sie Politik und Recht (SOAS, Oxford) studierte. Sie lernte Julian Assange 2011 in London kennen, als sie seinem internationalen Anwaltsteam beitrat. Sie haben zwei gemeinsame Kinder (geboren 2017 und 2019). Stella und Julian heirateten im März 2022 im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh im Südosten von London.

Adrian Devant
setzt sich seit langem für Julian Assange ein und ist ein in London ansässiger Produzent, der sich schon sein ganzes Leben lang für die Kunst engagiert. Zuletzt hat er den Dokumentarfilm Ithaka produziert. Er ist außerdem Mitbegründer des Lychee Film Festivals, eines unabhängigen chinesischen Filmfestivals in Spanien. Außerdem war er Jurymitglied in den Sektionen für asiatische Filme und Animationsfilme des Internationalen Filmfestivals von Sitges.

Niels Ladefoged
ist ein Journalist und ein preisgekrönter Dokumentarfilmer. Er führt Regie und produziert zum Nachdenken anregende, unabhängige Dokumentarfilme und auch Videojournalismus, für eine Reihe von Medien. Kürzlich hat er als Kameramann an dem Dokumentarfilm "Ithaka" mitgewirkt und hat John Shipton, 2 Jahre lang begleitet.

Craig Murray
ist ein Journalist, Historiker, Blogger und Menschenrechtsaktivist. Er war von 2002 bis 2004 britischer Botschafter in Usbekistan, bis er als Whistleblower die Anwendung von Folter aufgedeckt hatte. Murray gilt als langjähriger Freund von Julian Assange und mit seiner umfangreichen Berichterstattung über Gerichtsverfahren Assanges als einer der wichtigsten Unterstützer.

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