»Eine Liebeserklärung ans Schreiben und erst recht eine ans Lieben, zuallererst aber eine an das Sein.« (Jan Schulz-Ojala, viennale.at)

Der neue Film von Kultregisseur Jim Jarmusch (Coffee and Cigarettes, Only Lovers Left Alive) widmet sich mit viel Liebe zum Detail und gewohnt lakonischem Humor seinen skurrilen Figuren, allen voran dem von Shootingstar Adam Driver (Star Wars: Das Erwachen der Macht) verkörperten Feingeist Paterson. Durch maximalen Minimalismus gelingt Jarmusch ein buchstäbliches Gedicht von einem Film.

PATERSON erzählt die Geschichte des Busfahrers Paterson, der genauso heißt wie der Ort, in dem er lebt. Die Kleinstadt in New Jersey und ihre eigentümlichen Bewohner sind die Inspiration für seine Gedichte, die er Tag für Tag in der Mittagspause auf der Parkbank verfasst. Die Welt seiner Frau Laura (Golshifteh Farahani) dagegen ist im ständigen Wandel. Fast täglich hat sie neue Träume, jeder einzelne von ihnen ein anderes, inspirierendes Projekt. Paterson liebt Laura und sie ihn. Er unterstützt ihre neugefundenen Ambitionen und sie bewundert seine Gabe für Poesie.

Palm Dog Award für Bulldogge Marvin bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes

USA 2016 · R & Db: Jim Jarmusch · K: Frederick Elmes • Mit Adam Driver, Golshifteh Farahani, Kara Hayward, Sterling Jerins, Frank Harts u.a. · engl.OmU + dF · 113'

Der Regisseur
James R. Jarmusch wird 1953 in Akron/Ohio geboren. Er studiert Literatur an der University of Columbia in New York und ist anschließend bis 1979 Schüler und Assistent des Filmemachers Nicholas Ray an der New York University Graduate School. Nachdem sein erster Spielfilm „Permanent Vacation“ noch auf wenig Interesse gestoßen ist, wird Jarmusch 1984 mit „Stranger Than Paradise“ über Nacht zum „hofierten Hätschelkind der Filmkritik und Festivaljurys“ (film-dienst). Sein nächstes Projekt „Down By Law“ (1986) mit Roberto Benigni und Tom Waits etabliert ihn endgültig als Kultregisseur des Independent-Kinos. 1988 folgt mit „Mystery Train“ Jarmuschs erster Episodenfilm. Die neunziger Jahre beginnen mit „Night on Earth“ (1991), einem charmanten Reigen von Episoden, die allesamt nachts im Taxi spielen. 1995 folgt der Antiwestern „Dead Man“, wiederum eine intelligent inszenierte Kritik am amerikanischen Mythos, der auf der Vertreibung der Urbevölkerung basiert. Ein Jahr später dreht Jarmusch „Year of the Horse“, eine Dokumentation über ein Konzert von Neil Young, der die Filmmusik in „Dead Man“ maßgeblich geprägt hatte. In „Ghost Dog: Der Weg des Samurai“ (1999), vermischt Jarmusch verschiedene Genres und schafft damit einen „gangster samurai hip-hop Eastern Western“. 2003 vervollständigt Jarmusch „Coffee Cigarettes“; einige Episoden, u.a. jene mit Roberto Benigni und Tom Waits, hatte er bereits in den achtziger Jahren gedreht. Zuletzt dreht Jarmusch 2005 „Broken Flowers“ mit Bill Murray, der darin einen alternden Don Juan mimt, der sich auf die Suche nach seinem unbekannten Sohn macht. Jim Jarmusch hat auch in mehreren Filmen als Schauspieler mitgewirkt; darunter in „Leningrad Cowboys Go America“ von seinem Freund Aki Kaurismäki und in „Blue In The Face“ von Wayne Wang. (Quelle: arthaus.de)

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