Unsere Neustarts ab Do 19. April

Pawo:
Der Film zeichnet das Leben des jungen Tibeters Jamphel Yeshi nach, der sich 2012 aus Protest gegen die andauernde Besatzung Tibets durch China selbst anzündete
Do 19. April um 19 Uhr mit Regisseur Marvin Litwak – in Zusammenarbeit mit der Tibet Initiative Münster

Kindheit:
Ein idyllischer Ort mitten im Wald – das Gelände gehört zu einem Kindergarten, in dem Kinder von ganz allein lernen

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Ab Do 19. April im Wochenprogramm:

Pawo: »In aufwühlenden Bildern schildert Regiedebütant Marvin Litwak die von wahren Ereignissen inspirierte Geschichte des jungen Tibeters Dorjee, der bei Protesten gegen die chinesischen Machthaber verhaftet, gefoltert und ins indische Exil verbannt wird.« (cinema.de) // »Alle mitwirkenden Darsteller sind ebenfalls Laien, doch wer den Film auf der großen Kinoleinwand sieht, spürt echte Emotionen und die Menschen dahinter! Der Film ist ergreifend und wirkt nach – vielleicht dadurch auch der Traum von Jamphel Yeshi.« (visionen.com) // »« () //

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Kindheit: »Olins Kameraarbeit ist ebenso unauffällig wie beeindruckend. Die Kinder scheinen völlig zu vergessen, dass sie gefilmt werden....Es macht Spaß, ihnen dabei zuzusehen, wie sie Spiele entwickeln, in eigenen Welten unterwegs sind oder engagierte Debatten austragen« (indiekino.de) // »Die einzigartige Umgebung des norwegischen Kindergartens, den der Film für seine Beobachtungen ausgewählt hat, ist so zauberhaft, dass die Bilder fast aussehen, als könnten sie aus der Werbung stammen... Der Film erkundet nicht mit Kindern die Welt, sondern er zeigt sie bei ihren eigenen Entdeckungen. Er macht sichtbar, wie stark und klug Kinder sind, wie unendlich viel mehr sie über die Welt wissen und wie tief in ihrem natürlichen Spiel der unbeirrbare Glaube verankert liegt, die Wirklichkeit verändern zu können. « (kino-zeit.de) // »« () //

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Premiere mit Gast

Do 19. April · 19:00 Uhr : Pawo
Mit Regisseur Marvin Litwak mit der Tibet Initiative Münster // ab Do 19. April im Wochenprogramm

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Nach dem Tod seines Vaters realisiert der junge Tibeter Dorjee, was es heißt, in seinem eigenen Land ohne Sprache, Kultur und Freiheit aufzuwachsen … PAWO bedeutet auf Tibetisch "Held" und basiert auf einer wahren Geschichte. Der Film zeichnet das Leben des jungen Tibeters Jamphel Yeshi nach, der sich 2012 aus Protest gegen die andauernde Besatzung Tibets durch China selbst anzündete.

»In aufwühlenden Bildern schildert Regiedebütant Marvin Litwak die von wahren Ereignissen inspirierte Geschichte des jungen Tibeters Dorjee, der bei Protesten gegen die chinesischen Machthaber verhaftet, gefoltert und ins indische Exil verbannt wird.« (cinema.de) // »Alle mitwirkenden Darsteller sind ebenfalls Laien, doch wer den Film auf der großen Kinoleinwand sieht, spürt echte Emotionen und die Menschen dahinter! Der Film ist ergreifend und wirkt nach – vielleicht dadurch auch der Traum von Jamphel Yeshi.« (visionen.com) // »« () //

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Vorpremiere mit Gästen

Sa 21. April · 19:00 Uhr : Maybe, Baby!
Vorpremiere mit Julia Becker und Frauke Kolbmüller // ab Do 26. April im Wochenprogramm

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MAYBE, BABY! ist eine blitzgescheite Independent-Komödie übers Erwachsenwerden jenseits der 30. Das gelungene Regie-Debüt der Berliner Schauspielerin Julia Becker ("Hauptstadtrevier“, „Die Hannas“) zeigt viel Wahres über die Generation der Thirtysomethings, die glauben, noch unendlich viel Zeit zu haben. Allrounderin Julia Becker hat auch das Drehbuch geschrieben und spielt on top großartig die Rolle der taffen Marie.

»Julia Becker beweist in ihrem Regiedebüt Sinn für Humor und Situationskomik. Der tolle Soundtrack – deutscher Indiepop – ist ein echtes Highlight. Die Story beginnt originell und entwickelt sich ziemlich vorhersehbar, bleibt aber dank flott aufspielender Darsteller unterhaltsam.« (programmkino.de) // »Wir  fanden den Film sehr unterhaltsam, mit treffsicheren Dialogen, sehr gutem Humor, einer feinen Beobachtungsgabe und einem sehr gut ausgewählter Cast, der neben Julia Becker mit Marc Ben Puch („Doctor’s Diary“), Christian Natter („Feuchtgebiete“) und Charlotte Crome („Deutschland 83“) auch schauspielerisch überzeugt.« (berlin030.de) // »Ein sehenswertes Regiedebüt gelang der Schauspielerin Julia Becker mit »Maybe Baby«...Hervorstechend ist die ausschließlich von noch unbekannten Indie-Bands stammende Musik in Beckers über Crowdfunding und private Mittel finanziertem Ensemblefilm. « (epd-film.de) //

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Institut für Ethnologie Münster/Exzellenzcluster "Religion und Politik“

Fr 20. April · 19:00 Uhr : Kabul kiya? Do you accept?
Präsentiert von Prof. Dr. Helene Basu, Dr. Julia Koch und Andreas Samland, mit anschl. Gespräch im neben*an

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Dieser ethnographische Film ist in Johannesburg situiert. Er erzählt die Geschichte von einem jungen indischen Einwanderer aus Gujarat, Hussein, der sich in Aqueela verliebt hat, eine junge Frau indischer Abstammung. Ihre Vorfahren sind vor mehreren Generationen nach Südafrika ausgewandert. Die beiden wollen heiraten, müssen dafür aber starken Widerstand von Aqueelas Familie überwinden. Beide gehören muslimischen Gemeinschaften an, aber Hussein kommt aus einem Dorf in Indien und spricht nur rudimentäres Englisch, während Aqueela in einer reichen englischsprachigen Familie in Südafrika aufgewachsen ist und kaum die indische Sprache ihrer Großeltern kennt. Der Film begleitet Hussein und Aqueela eine Zeitlang auf ihrem Weg und gibt damit Einblicke in das Alltagsleben muslimischer post-Apartheid Einwanderer aus Gujarat. Er zeigt, wie "fremde" Migranten soziale Gemeinschaften auf der Grundlage gemeinsamer Herkunft und Sprache bilden und gleichzeitig mittels Heirat in die "einheimische" Klassengesellschaft in Südafrika eintreten.

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Mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.

So 22. April · 17:00 Uhr: The Essential Link: The Story of Wilfried Israel

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Es hat nicht viel Archiv-Material über Wilfried Israel den Krieg überlebt. Aber mit Hilfe von Fotos, wenigen Dokumenten, Interviews mit Zeitzeugen und Archivmaterial zum Aufstieg der Nazis haben Regisseur Yonathan Nir und seine Kollegen ein faszinierendes Bild eines Mannes nachgezeichnet, der davon getrieben war so viele Menschen wie möglich vor dem sicheren Tod zu retten. Er sah die Bedrohung durch die Nazis bereits zu einer Zeit, als viele deutsche Juden sich noch sicher wähnten und nutzte sein Reichtum, um so viele Menschen wie möglich zu retten. Er besorgte beispielsweise die Finanzierung zur Schaffung von Kinderunterkünften in Palästina, verhalf hunderten seiner Arbeiter zur Ausreise bei Lohnfortzahlung für zwei Jahre, sondern regte die Kindertransport-Bewegung an und unterstützte sie auch finanziell. So wurde über 10.000 Kinder vor dem sicheren Tod bewahrt.

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Drehbuch Geschichte

Mo 23. April · 19:00 Uhr: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Malte Thießen, Historiker · Eintritt frei

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Die „68er“ sind längst zum Mythos geworden. Doch wie wirkten sich Protest und Provokation jenseits der Zentren der Studentenbewegung aus – zum Beispiel in Westfalen? Inwieweit forderte die Revolte an den Universitäten auch hier die verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zu einer Positionierung heraus? Solidarisierte man sich mit den Aktionen der Studierenden oder lehnte man sie ab? Brachten die „68er“ auch in der westfälischen Provinz die heile bürgerliche Welt ins Wanken?

Die 50. Wiederkehr von „1968“ nehmen wir zum Anlass für eine filmische Retrospektive dieses Epochen-Ereignisses unter überwiegend regionaler Perspektive. An sechs Abenden werden Filme präsentiert, die alle um 1968 entstanden und prägnant den Zeitgeist der ausgehenden 1960er Jahre vermitteln.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Im Anschluss an die Filmvorführungen ist Zeit für Gespräche und Diskussionen.

Die Termine im Überblick:

Mo 16. April 2018 · 19:00 Uhr: Schichtwechsel
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Markus Köster, Historiker

Mo 23. April 2018 · 19:00 Uhr: Zwischen Kreuz und Hakenkreuz
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Malte Thießen, Historiker · Eintritt frei

Mo 07. Mai 2018 · 19:00 Uhr: Wilde Jahre in Münster – Ein unterhaltsamer filmischer Streifzug
Einführung: Markus Schröder, Fernsehjournalist (In der Villa ten Hompel)

Mo 14. Mai 2018 · 19:00 Uhr: InterACTion und andere Kurzfilme
Mit einer Einführung von Christoph Busch, Filmemacher

Di 22. Mai 2018 · 19:00 Uhr: Zur Sache, Schätzchen
Mit einer Einführung von Katarzyna Salski, Historikerin

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Queer Monday

Mo 23. April · 21:05 Uhr: The Untamed

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Die junge Mutter Alejandra ist eine berufstätige Hausfrau, die mit ihrem Ehemann Angel in einer kleinen Stadt zwei Jungen großzieht. Ihr Bruder Fabian arbeitet als Krankenpfleger in einem örtlichen Krankenhaus. Durch die Ankunft der mysteriösen Veronica gerät ihr provinzielles Leben aus der Fassung. Sex und Liebe können fragil sein, wenn starke Familienwerte, Heuchelei, Homophobie und männlicher Chauvinismus zusammentreffen. Veronica überzeugt Alejandra, dass in den nahe gelegenen Wäldern, in einer einsamen Hütte etwas lebt, das die Antwort auf all ihre Probleme sein könnte, da es nicht von dieser Welt ist. Etwas, dessen Kraft sie nicht widerstehen können und mit dem sie Frieden schließen oder seinen Zorn erdulden müssen.

»Das Ganze ist klug ausgedacht und präzise inszeniert. Öfters findet der Film zu einer beunruhigenden Anspannung, weil er das Publikum in die Ecke drängt. Escalante fordert eine Positionierung zum Geschehen auf der Leinwand mehrfach ein. … Alle Kerle haben hier Komplexe und beißen ins Gras, gehen an der Gesellschaft zugrunde und bekommen den sexuellen Ausbruch mit dem utopischen Alien verwehrt.« (Dennis Vetter in taz)

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Vorpremiere mit Gästen

Di 24. April · 19:30 Uhr: Draußen in meinem Kopf
Vorpremiere im Bennohaus (rolligerecht) mit Regisseurin Eibe Maleen Krebs und die Schauspieler Samuel Koch und Nils Hohenhövel - die Vorstellung ist momentan ausverkauft! Nähere Infos hier // ab Do 26. April im Wochenprogramm

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Christoph, gespielt vom Ex-Münsteraner Nils Hohenhövel, beginnt sein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Pflegeheim als persönlicher Betreuer des 28-jährigen Sven (Samuel Koch). Der schwerkranke junge Mann leidet an Muskeldystrophie, das P?egezimmer ist sein Mikrokosmos, den er seit Jahren souverän lenkt. Svens Humor wirkt fremdartig und bedrohlich, was auch Christoph sofort zu spüren bekommt.

»"Draußen in meinem Kopf" ist großes, nachdenkliches Kino, mit vielen Gefühlen.  Ermöglicht wird das durch wunderbar überzeugend agierende Schauspieler, allen voran Nils Hohenhövel in der Rolle des FSJ-lers Christoph; und durch interessante Kameraperspektiven in der auf nur einen Raum limitierten Szene, die den beschränkten Alltag von Sven zumindest erahnen lässt. Ein absolut sehenswerter Film, der tief unter die Haut geht!« (sr.de) // »Um den Umgang mit Schwerstbehinderten geht es hier also, aber auch um Sterbehilfe, um die Frage, ob ein selbstbestimmtes Leben auch das Recht beinhaltet, über den Zeitpunkt des eigenen Todes zu entscheiden. Mit bemerkenswerter Souveränität diskutiert Eibe Maleen Krebs diese Fragen, driftet nie in Kitsch oder Sentimentalität ab und hat mit Samuel Koch einen erstaunlichen Menschen als Hauptdarsteller gefunden, der nicht wegen seiner persönlichen Historie beeindruckt, sondern wegen seiner schauspielerischen Fähigkeiten« (programmkino.de) // »Durch Krebs' feinfühlige Regie, das berührende Schauspiel von Samuel Koch und Nils Hohenhövel und die intime Bildgestaltung der vielfach ausgezeichneten Kamerafrau Judith Kaufmann ("Scherbentanz", "Die Fremde") entsteht aus der vermeintlichen Enge von Svens Pflegezimmer ein von allen Grenzen befreiter Film über Vertrauen und Freundschaft.« (kinoundco.de) // »Sowohl Koch als auch sein Kollege Nils Hohenhövel (22) waren bei dem Filmfestival als beste Nachwuchsschauspieler nominiert. Ausgezeichnet wurde "Draußen in meinem Kopf", in dem auch Hohenhövel mitspielt, am Samstag mit dem Preis der deutsch-französischen Jugendjury. "Ein Film, der uns nicht nur berührt, sondern auch anhaltend beschäftigt", hieß es in der Würdigung. « (ausgsburger-allgemeine.de) //

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50 Jahre Cinema & Kurbelkiste

Di 24. April · 20:15 Uhr: Buena Vista Social Club
Eintritt: 5,00 Euro

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Zum 1. Oktober 1979 hatte Steffi Stephan den Neuen Krug an der Weseler Straße übernommen. Heiner Pier und seine Mannschaft mussten das Gebäude räumen, ohne ein konkretes Ersatzobjekt gefunden zu haben. Die Kurbelkiste in der Winkelstraße mit den 60 Plätzen spielte aber weiter.

Das Interesse an einem Weiterbestehen des Cinema ging durch alle Fraktionen im Rat (damals gab es nur CDU, SPD und FDP). „Wir stehen der Arbeit Piers grundsätzlich positiv gegenüber“, wird der damalige CDU Ratsherr Ruprecht Polenz und gleichzeitig stellvertretendes Mitglied im Kulturausschuss in der WN zitiert (18.7.79). „Wie Polenz meint, tue die Stadt Münster alles, um Heiner Pier bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten behilflich zu sein“, schreibt die WN weiter. Für die SPD setzt sich die Ratsfrau Brigitte Jäger für das Cinema ein: „Das Programmkino wie Heiner Pier es in Münster geboten hat, ist ein beachtlicher kultureller Faktor in Münster gewesen.“

In dieser Zeit gab es einige Objekte, die interessant schienen, darunter Gebäude in der Wilhelmstraße und der Bergstraße. Anfang September zeichnete sich mit der Warendorfer Str. 45 der neue Standort ab. »Allerdings, und dies ist derzeit das Hauptproblem, muss das neue Gebäude erst für die Kino-Bedürfnisse hergerichtet werden. Insgesamt, so schätzt Pier, wird dies eine Summe von „etwa 700 000 Mark“ erfordern. „Natürlich erwarten wir nicht, dass die Stadt Münster dies alles bezahlt", macht Pier deutlich, „aber ein Engagement in irgendeiner Form ist notwendig!“« (WN 7.9.79)

Ende September 1979 veröffentlichte die WN ein Foto mit dem „Möbelhaus Geier“ an der Warendorfer Str. 45: »Der Besitzer der Lagerhalle, Heinz Geier, äußerte sich zurückhaltend; er bestätigte auf WN-Anfrage lediglich, dass Verhandlungen geführt würden.

Über den Ausgang könne er nichts sagen. Sein Beerdigungsinstitut* werde auf jeden Fall am jetzigen Ort bleiben. Damit kommt als eventuelle neue Bleibe für das „Cinema“ nur die Lagerhalle in Frage, die praktisch in den Gärten hinter den Häusern an der Warendorfer Straße in den 50er Jahren gebaut wurde.« (WN 28.9.79)

Schon zu diesem Zeitpunkt gab es von einigen Anwohnenden massiven Widerstand: »„Für uns wäre es eine echte Katastrophe", kündigte [einer der Anwohnenden] Widerstand an, falls sich die Vermutungen bewahrheiten sollten,« so die WN. Am 1. Dezember meldete sich Benedikt Sonntag mit einem Leserbrief zu Wort: »Dazu möchte ich sagen, dass dieses Kino an der Warendorfer Straße wirklich fehl am Platze ist. Dieses Wohnviertel wird dadurch völlig gestört. […] Die Bürger dieser Wohngegend müssen doch entscheiden, ob dieses Programmkino dort errichtet wird oder nicht, es geht doch nicht

um die geschäftlichen Interessen des Kinobesitzers. […] Nachts ist dann doch Terror, also Krach, das kann doch den Anwohnern wirklich dort nicht zugemutet werden. Außerdem gibt es ja viel zu wenig Räume zum Vorführen der Filme. Ich muss sagen, das mit dem Kino sollen sich die Besitzer aus dem Kopf schlagen.«

Die Proteste zogen umfangreiche Auflagen in der Baugenehmigung nach sich. »„Darin sind 65 Einzelpunkte aufgeführt", machte Pier den Umfang der Akte deutlich, „90 Prozent davon rein auf den Nachbarschaftsschutz ausgerichtet". So seien beispielsweise für alle Seiten und Richtungen die höchstzulässigen Dezibelwerte angegeben, die nach Außen dringen dürften.« Die Umbaukosten stiegen auf eine runde Million, die Eröffnung des Kinos verzögerte sich immer wieder. Dazu im nächsten Heft.

*noch heute gibt es ein Zeugnis des Bestattungsinstitutes im heutigen Cinema: Im Foyer, schräg gegenüber der Kinokasse, ist ein Stein in die Mauer eingearbeitet. Auf diesem stand früher das Ewige Licht im damaligen Schaufenster des Bestattungsinstitutes …

Die Filme kommenden Filme:

Di 24. April 2018 · 20:15 Uhr: Buena Vista Social Club

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Kino Kaffeeklatsch in Kooperation mit dem Seniorenbüro St. Mauritz

Do 26. April · 14:30 Uhr: In den Gängen
Im April mit Rhabarberkuchen und Möhrenkuchen mit Zitronenguss im neben*an. Eine Platzreservierung wird empfohlen.

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Jeden vierten Donnerstag im Monat laden wir Menschen in den "besten Jahren" zu einem ausgewählten Film sowie hausgemachten Kaffee und Kuchen zum Sonderpreis. Seniorinnen und Senioren zahlen für den Film 5,20 Euro, für den Film inklusive Heißgetränk und Kuchen 8,00 Euro.

Es stehen Rollstuhl-Plätze zur Verfügung, die Hörbehindertenanlage kann mit Hörgerät oder einem hauseigenen Kopfhörer genutzt werden.

In den Gängen:  IN DEN GÄNGEN erzählt von einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit, gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte. Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.

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Mein Freund Knerten
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 6 Jahren
Sa 21. / So 22. April · jeweils 14:40 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Karaktum – Das Wüstenabenteuer (Neufassung von 2014) ab Do 5. April

Burg Schreckenstein ab Sa 14. April

Mein Freund Knerten ab Sa 21. April

Wächter der Wüste ab Do 28. April

Ostwind ab Do 5. Mai

Mo & Friese entdecken die Welt ab Do 12. Mai

Oh, wie schön ist Panama ab Do 19. Mai

Nicht ohne uns! ab Do 24. Mai

Ich – einfach unverbesserlich 3 ab Do 31. Mai

Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan ab Sa 30. Juni

Gregs Tagebuch 4 - Böse Falle! ab Sa 7. Juli

Amelie rennt ab Sa 14. Juli

Der kleine Vampir (2017) ab Do 19. Juli

Auf dem Weg zur Schule ab Do 26. Juli

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

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Telefon 0251.30300

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€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Samstag, 28. April 2018
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Sonntag, 29. April 2018
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Montag, 30. April 2018
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Dienstag, 1. Mai 2018
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Samstag, 5. Mai 2018
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Sonntag, 6. Mai 2018
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Montag, 14. Mai 2018
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Samstag, 19. Mai 2018
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Sonntag, 20. Mai 2018
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