»Nach WINTERMÄRCHEN muss sich das deutsche Kino an neue Maßstäbe der politischen wie auch der persönlichen Dringlichkeit gewöhnen. Ein unbedingt hässlicher Film.« (Spiegel Online)

Deutschland in eisigen Zeiten und ein rechtsradikales Trio im Wahn: „Es muss mal wieder richtig knallen!“ Beckys und Tommis Beziehung wird dominiert von zerfressender Langeweile, Frust und Abhängigkeit. Ihr Kosmos in der schmuddeligen Wohnung ist winzig, ihre Pläne groß. Zusammen wollen sie als Terrorzelle Ausländer ermorden und landesweite Aufmerksamkeit erzeugen!

Plötzlich steht Maik in der Küche und aus dem passiven Duo wird ein explosiver Dreier. Doch ihre angeblichen Werte wie Ehre, Stolz und Loyalität versumpfen zunehmend in Orientierungslosigkeit und ihre Radikalität sprengt alle Grenzen.

Deutschland 2018 · R: Jan Bonny · Db: Jan Bonny, Jan Eichberg · K: Benjamin Loeb • Mit Thomas Schubert, Ricarda Seifried, Jean-Luc Bubert · keine Angabe J. · 125'

Der Regisseur Jan Bonny
Geboren 1979 in Düsseldorf, lebt und arbeitet Jan Bonny als Filmregisseur und Drehbuchautor in Köln. Er studierte an der KHM Köln, Binger Filmlab Amsterdam und Torino Filmlab. Sein Kinodebüt „Gegenüber" feierte 2007 Premiere auf dem Filmfestival in Cannes (Quinzaine) und wurde auf der Berlinale und zahlreichen weiteren Festivals gezeigt. In Zusammenarbeit mit Alex Wissel entstanden Experimentalfilme wie „Single" (2014) und die Webserie „Rheingold" (2016), die u.a. im Haus der Kunst München, der Kestner Gesellschaft, dem mumok Wien und im Kölnischen Kunstverein gezeigt wurden. Parallel zum Polizeiruf „Das Gespenst der Freiheit" (2017) entwickelte Bonny seinen zweiten Kinofilm „Wintermärchen" (2018). In beiden Filmen geht es um Rassismus und Rechtsradikalismus. Die weibliche Hauptrolle in „Wintermärchen" übernahm Ricarda Seifried, die auch in ihrer Rolle im „Polizeiruf" die Gewaltverbrechen einer Nazi-Bande vorantreibt. „Wintermärchen" feierte 2018 als einziger deutscher Beitrag im Wettbewerb von Locarno seine Weltpremiere und gewann auf dem Film Festvial Cologne den Hauptpreis als „Bester Spielfilm". (Quelle: W-Film).

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Spielplan

Freitag, 29. März 2019
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Mittwoch, 3. April 2019
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Sonntag, 7. April 2019
20:30
Montag, 8. April 2019
19:00
Sonntag, 21. April 2019
20:30
Sonntag, 5. Mai 2019
20:30
Montag, 13. Mai 2019
19:00
Sonntag, 19. Mai 2019
20:30