»An den Tagen, an denen alles weiß ist und es keinen Unterschied mehr zwischen Himmel und Erde gibt, sprechen die Toten mit uns, die wir noch leben.«

Island, ein alleinstehendes Haus an einem abgeschiedenen Ort in betörend schöner Landschaft. Ein ehemaliger Polizist, dessen Frau bei einem Autounfall ums Leben kam, verdächtigt einen Mann, eine Affäre mit seiner verstorbenen Frau gehabt zu haben. Seine obsessiven Nachforschungen stellen die Beziehungen zu seinen Nächsten, insbesondere zu seiner geliebten Enkelin, zusehends auf die Probe. Meteorologische Ereignisse – wunderschön fotografiert von Maria von Hausswolff – spiegeln eindrücklich die seelischen Stürme der Hauptfigur wider.

»Jemanden zu haben, den wir lieben, hat zur Folge, dass wir möglicherweise einen großen Verlust erleben werden. Ingimundur hat den Verlust seiner innig geliebten Frau erlebt, und dann kommt etwas hinzu. Eine dunkle Ahnung beginnt, und lässt ihn hinterfragen, was sie zusammen hatten. Wenn jemand in dieser Art von Lage ist, und einen schwachen Moment hat, befindet er sich oft in einem sehr menschlichen Zustand. Genau das wollte ich ausloten. Es ist schlussendlich dem Publikum überlassen, ob es findet, dass es Ingimundur Frieden bringen kann, oder ob er sich nur selber weh tut. Ich hoffe, der Film ist offen für Interpretationen, daher hängt er stark von der Person ab, die den Film schaut.« (Filmemacher Hylnur Pálmason)

HVíTUR, HVíTUR DAGUR · Island/Dänemark/Schweden 2019 · R & Db: Hylnur Pálmason · K: Maria von Hausswolff • Mit Ingvar E. Sigurdsson, Ída Mekkín Hlynsdóttir, Hilmir Snaer Guðnason u.a. · isländ.OmU + dF · 109'

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