Drehbuch Geschichte: Die Trümmer sind unter uns

Phoenix

Mi 11. März 2020 · 18:30 Uhr
Mit einer Einführung von Wiebke Neuser und Prof. Dr. Markus Köster

Drama um eine Frau, die nach dem Krieg ihr altes Leben und einstige Liebe zurück will

Deutschland, Sommer 1945. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und der Befreiung Deutschlands kehrt die Jüdin Nelly in ihre Heimatstadt zurück. Sie hat die Gefangenschaft im KZ schwer verletzt überstanden, nun will sie neu beginnen. Außer der Jüdin Lene weiß niemand, dass sie überlebt hat, vor allem nicht ihr Ex-Mann Johnny. Obwohl er sie vermutlich einst an die Nazis verriet, will Nelly ihn wiedersehen. Doch Johnny, fest überzeugt, dass seine Ex-Frau tot ist, erkennt sie nicht. Stattdessen macht er ihr ein Angebot: Da sie seiner "verstorbenen" Frau so täuschend ähnlich sieht, soll sie deren Platz einnehmen und die KZ-Heimkehrerin spielen. Auf diese Weise will er an das Vermögen seiner tot geglaubten Frau gelangen.

»Mit PHOENIX hat Christian Petzold ein weiteres Mal bewiesen, dass er zu den besten deutschen Regisseuren zählt. PHOENIX: ein spannender, vielschichtiger Film Noir, klug inszeniert, nuanciert und großartig gespielt, mit einer Schlussszene, die man lange nicht vergisst.« (ZDF Aspekte)

Deutschland 2014 · R & Db: Christian Petzold · K: Hans Fromm • Mit Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Nina Kunzendorf u.a. · ab 12 J. · 98'

Nach oben

Online Karten kaufen und reservieren
cineplex.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,00*
Kinderkino € 4,50
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Nachkrieg im Film - 6 Filmforen mit Einführung

Drehbuch Geschichte: Protest – Die Trümmer sind unter uns

Im Frühjahr jährt sich das Ende des 2. Weltkriegs zum 75. Mal. Mit dem Einmarsch der Alliierten bricht das politische System der NS-Diktatur zusammen und mit ihm eine ganze Gesellschaft. Mit dem Begriff der „Stunde Null“ verbindet sich gleichermaßen die Erinnerung an die Schrecken der letzten Kriegsphase und die Not der unmittelbaren Nachkriegszeit wie an das Ende der nationalsozialistischen Schreckensherrschaft und an den gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Neubeginn unter demokratischen Vorzeichen. Kriegstraumata und Schuldfragen begegnet die Nachkriegsgesellschaft häufig mit Verdrängung.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet.

Die Termine:

Mi 11. März 2020 · 18:30 Uhr: Phoenix

Mo 23. März 2020 · 18:30 Uhr: Die Ehe der Maria Braun

Mi 18. März 2020 · 19:00 Uhr: Zwei dokumentarische „Trümmerfilme“ aus Westfalen (Villa ten Hompel, Kaiser-Wilhelm-Ring 28)

Mi 01. April 2020 · 18:30 Uhr: Als die Amerikaner kamen – US-Filmaufnahmen vom Kriegsende in Westfalen

Mo 06. April 2020 · 18:30 Uhr: Irgendwo in Berlin

Mi 22. April 2020 · 18:30 Uhr: Lore

Nach oben

Spielplan

Sonntag, 1. März 2020
20:15
Montag, 9. März 2020
18:30
20:45
Dienstag, 10. März 2020
18:30
Mittwoch, 11. März 2020
18:45
Montag, 16. März 2020
18:30
20:00
Montag, 23. März 2020
18:30
Mittwoch, 25. März 2020
18:30
Sonntag, 29. März 2020
19:30
Sonntag, 5. April 2020
18:30
Montag, 13. April 2020
11:00
Montag, 20. April 2020
20:00
Sonntag, 10. Mai 2020
20:15