Unsere Neustarts ab Do 2. März

Der junge Karl Marx:
Raoul Peck zeigt großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen, die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten.

Little Men:
Mit einer humanistischen Perspektive blickt Sachs auf den Zauber der Kindheit und Gentrifizierung

Certain Women:
Kelly Reichardt (Wendy & Lucy, Meek's Cutoff, Night Moves) steckt drei großartige Darstellerin in die Provinz … mit viel Gespür für ihre Träume

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Ab Do 2. März im Wochenprogramm:

Der junge Karl Marx: »Ein wuchtiger Film, der mit seiner politischen Haltung ziemlich genau den modernen Zeitgeist trifft« (programmkino.de) // »Emotion und Intellekt werden im gleichen Maße angesprochen.« (epd-film.de) // »Teils klassisches Biopic, teils Thesenfilm, teils Agitationskino: Raoul Pecks „Der junge Karl Marx“ ist zwar nicht immer klar fokussiert, aber dafür anregend vielschichtig.« (filmstarts.de)  // »Stärker ist der Film, wenn er von persönlichen Beziehungen erzählt, sei es die ungewöhnlich moderne Ehe zwischen Marx und seiner adeligen Frau Jenny oder die tiefe Freundschaft mit seinem Freund Engels. August Diehl und Stefan Konarske machen die Menschen hinter den berühmten Schriften sichtbar – fern der strengen staatstragenden Ikonen, als die man Marx und Engels von zahlreichen Denkmälern kennt.« (SWR)

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Little Men: »In seinem bewegenden Drama „Little Men“ holt Ira Sachs durch präzise Beobachtung und Empathie für alle Seiten unheimlich viel aus einem eigentlich ganz alltäglichen Konflikt heraus.« (filmstarts.de) // »Erneut beweist Sachs hier sein Talent als akribisch genauer Beobachter zwischenmenschlicher Konflikte, der das Verhalten seiner Figuren genauestens seziert. Der eigentliche Höhepunkt des Films aber sind die Jungdarsteller Michael Barbierin und Theo Taplitz. Dank ihres natürlichen Charmes und ihrer offenkundigen Spielfreude, gewinnen sie die Sympathien der Zuschauer spielend.« (programmkino.de) // »Mit großem Einfühlungsvermögen zeigt Ira Sachs, wie unterschiedlich Jugendliche und Erwachsene auf das Leben blicken... eine berührende Geschichte aus New York« (cinema.de)  

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Certain Women: »Mit trockenem Humor und in sorgfältig beiläufig arrangierten Bildern erzählt Reichardt von alltäglichen und unausgesprochenen Gefühlen.« (programmkino.de) // »In großartigen 16mm-Bildern erzählt Kelly Reichardt von vier Frauen aus Montana. Ein Film über Begehren und Enttäuschungen, über stille Wut und das Zurechtkommen – der ganz nebenbei und ohne Predigt auch den stummen Zwang der Geschlechterverhältnisse in den Blick nimmt.« (critic.de) // »In den nur auf den ersten Blick banalen drei Geschichten von „Certain Women“ erweist sich Kelly Reichardt einmal mehr als Meisterin des behutsam-tiefgründigen Erzählens und macht aus ihrem Episodenfilm ein ebenso intelligentes wie emotionales Drama über die Schwierigkeiten der menschlichen Kommunikation.« (filmstarts.de)  // »« ()  

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Cinema Flashlight

Neu: Ab März werden wir unter dem Label Cinema Flashlight Filme zum Bundesstart nicht im Wocheneinsatz, sondern nur in einigen Vorstellungen präsentieren. Es sind Filme, die wir für wichtig halten, allerdings kein großes Publikum versprechen. Hier muss man schnell sein wie der Blitz, sonst sind diese Filme wieder aus dem Programm.

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Filmvorstellung und Publikumsgespräch mit Gästen

Mi 8. März · 19:00 Uhr: Violently Happy
Vorpremiere mit Filmemacherin Paola Calvo und Protagonistin Mara Morgen // ab Do 9. März im Wochenprogramm

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Am Mittwoch 8. März präsentiert das Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße um 19:00 Uhr ungewohnt intime Bilder auf der Leinwand. Und holt, ob der zu erwartenden Diskussionen, direkt die Regisseurin Paola Calvo und ihre Protagonistin Mara Morgen dazu. Denn dieser, erst ab 18 Jahren zugängliche Dokumentarfilm zeigt Menschen, die keine Angst davor haben, mit Schmerz, Gewalt und Sex zu experimentieren. Menschen, die laut Filmemacherin Calvo „Veränderungen suchen und schaffen, weil sie sich selber verändern indem sie ihre Komfortzone verlassen“.

Im Wohn- und Spiel-Zimmer des Tänzers und Choreographen Felix Ruckert, der „Schwelle 7“ in Berlin, gibt es Tanz, Performance und Meditation. Und viel Intimität, Schmerz und das, was BDSM abseits von Roman- und Hollywood- Klischees wirklich ist. Nicht in einem dunklen Keller sondern einem lichtdurchfluteten 500-qm-Loft. Und so erlebt, wer sich darauf einlässt, wohl gesetzte Peitschenhiebe auf der nackten Haut von reflektierten Menschen, die sich intensiv mit Projektionen und Grenzüberschreitungen auseinandersetzen. Zu dritt, in der Gruppe, beim Tanzen, Yoga, während einer Sexparty oder SM-Sessions. Die ruhige, fließende Kamera der dffb- Absolventin Paola Calvo kommt Mara Morgen, die als gesellschaftsorientierte Kulturarbeiterin, tantrische Domina und Sexological Bodyworkerin arbeitet, und den anderen Beteiligten ganz nah und schafft eine sehr intime und körperliche Erfahrung, ohne dabei voyeuristisch zu sein. Christoph Gröner vom Filmfest München kündigte „Violently Happy“ mit den Worten „Prepare for a sensual, romantic, postfeminist, full-frontal journey to a Berlin you have never seen before.” an. Und auch das Cinema empfiehlt diesen Film all jenen, die bereit sind, ihre Grenzen zu erfahren und eigenen Vorurteilen kritisch zu begegnen.

»mutig und auf radikale Art ästhetisch« (kunstundfilm.de) // »Der Film gewährt einen intensiven Einblick in eine für die meisten Menschen fremde Welt aus Schmerz und alternativer Sexualität... Ein mutiger, aufschlussreicher Film mit teils verstörenden Szenen, der polarisieren wird.« (programmkino.de) // »« ()  // »« ()   

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Drehbuch Geschichte 2017

Mo 6. März · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst
Mit einer Einführung des Filmkundlers Ernst Schreckenberg und des Historikers Horst Wiechers

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Drehbuch Geschichte 2017: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film

Was brachte junge, gebildete Menschen dazu als Rote Armee Fraktion (RAF), als Bewegung 2. Juni oder als Revolutionäre Zellen (RZ) gewaltsam gegen die von ihnen als „Schweinestaat“ bezeichnete Bundesrepublik Deutschland vorzugehen? Woher stammten ihr Hass auf die staatlichen Institutionen und ihre Vertreter und die Bereitschaft, Menschen zu entführen und zu ermorden? Welche Rolle spielten die Medien dabei und warum reagierten der attackierte Staat und seine Eliten so massiv? Fragen, an denen sich schon zeitgenössische Filmemacher_innen abarbeiteten und die bis heute viele Menschen beschäftigen.

Die Geschichte des Linksterrorismus in den 1970er Jahren ist ein Kapitel der bundesdeutschen Geschichte, dessen Ereignisse die Gesellschaft und Politik geprägt haben. Die Bilder des „Deutschen Herbstes 1977“ als Höhepunkt der Geschehnisse haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben. In ihrer Hysterie und vor allem auch der heftigen Polarisierung der Gesellschaft erinnert die damalige Situation an gegenwärtige Tendenzen. Doch haben sich die Vorzeichen innerhalb der vergangenen 40 Jahre deutlich verändert. In fünf Filmforen versucht die diesjährige Reihe Drehbuch Geschichte sich diesem Teil der deutschen Geschichte anzunähern.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Im Anschluss der Filmvorführungen ist Raum für Diskussionen gegeben.

In Kooperation mit: Die Linse, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Die Termine:

Mi 1. März 2017 · 19:00 Uhr: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Mo 6. März 2017 · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst

Mo 13. März 2017 · 19:00 Uhr: Die bleierne Zeit

Mo 27. März 2017 · 19:00 Uhr: Die innere Sicherheit

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Zum Internationalen Frauentag

Di 7. März · 19:00 Uhr: Yulas Welt
Hanna Polak hat Yula 14 Jahre lang mit der Kamera begleitet. Sie erzählt ihre unvorstellbare Geschichte mit packender Unmittelbarkeit und voller Feingefühl.

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Yula wünscht sich nichts mehr, als ein normales Leben zu leben. Ihre Realität ist allerdings trostlos: Sie lebt mit ihrer Mutter in der eigentlich verbotenen Zone von Svalka, der größten Müllhalde Europas, nur 20 km vom Kreml entfernt. Dort versucht sie, inmitten von Dreck und Elend zu überleben, aber gleichzeitig auch ein ganz normaler Teenager zu sein. Zwischen Müll, Gewalt und gepantschtem Alkohol erlebt sie die erste Liebe mit all ihren Folgen. Gleichzeitig muss sie sich um ihre alkoholkranke Mutter kümmern und dabei nie das Ziel aus den Augen verlieren, Svalka irgendwann verlassen zu können. Während all dem fasziniert Yula durch ihre Unbeschwertheit und den Lebensmut, die sie trotz aller Schrecken nie verliert. Hanna Polak hat Yula 14 Jahre lang mit der Kamera begleitet. Sie erzählt ihre unvorstellbare Geschichte mit packender Unmittelbarkeit und voller Feingefühl. Dabei ist ein universeller Film über das Erwachsenwerden entstanden, der von Hoffnung, Mut und Lebensfreude inmitten schwierigster Umstände erzählt.

Weitere Informationen zum Film

 

Psycho, Film und Analyse

So 12. März · 17:00 Uhr: Grüße aus Fukushima
Zu Gast: Bettina Hahm arbeitet niedergelassen als Psychologische Psychotherapeutin und Psychoanalytikerin in München.

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Der Arbeitskreis Psycho, Film und Analyse
… zeigt in den Herbst- und Wintermonaten von Oktober 2016 bis März 2017 jeweils an einem Sonntag im Monat um 17 Uhr einen ausgewählten Film, der dann anschließend von einer Psychotherapeutin/ einem Psychotherapeuten in Form eines Vortrags unter einem bestimmten Blickwinkel refl ektiert wird. Angestrebt wird nicht eine umfassende und abschließende Deutung der Filme, sondern ein öff nender Blick in die Vielfalt des psychotherapeutischen Denkens. Nach dem Vortrag besteht für das Publikum die Gelegenheit, eigene Sichtweisen, Fragen und Anmerkungen in das Forum zu geben.

Psycho, Film und Analyse ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Linse e.V. und dem PsychotherapeutInnennetzwerk Münster e.V.

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Die Grünen zeigen zum Int. Frauentag

So 12. März · 19:00 Uhr: Das Mädchen Wadjda
Ein zehnjähriges Mädchen. Ein Fahrrad. Eine restriktive Gesellschaft. Der erste Spielfilm aus Saudi-Arabien, gedreht von einer Frau.

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Der Schulweg der zehnjährigen Wadjda aus dem saudi-arabischen Riad führt sie an einem Spielzeuggeschäft vorbei, das ein grünes Fahrrad anbietet. Dabei schlägt ihr Herz stets höher, denn dieses Rad zu besitzen würde bedeuten, sich endlich gegen den Nachbarsjungen Abdullah durchsetzen zu können und ihm, schnell wie der Wind, davon zu flitzen. Obwohl es Mädchen untersagt ist Fahrrad zu fahren, heckt Wadjda einen Plan aus, wie sie auf dem Schulhof Geld für das Rad verdienen kann. Als Wadjdas Machenschaften auffliegen, droht ein Schulverweis und die Hoffnung auf das Geld ist dahin. Dem Mädchen bleibt nur eine Chance: Sie muss den hoch dotierten Koran-Rezitationswettbewerb der Schule gewinnen. Mit viel Eifer und Erfindungsgeist macht sie sich daran, fromm zu werden. Und so hat sie auch keine Augen für die Probleme der Mutter, die mit allen Mitteln zu verhindern versucht, dass ihr Mann sich eine zweite Frau nimmt. Ebenso wie ihre mutige Tochter erkennt aber auch Wadjdas Mutter, dass sie letztlich auf sich alleine gestellt ist und einen steinigen Weg beschreiten muss, um für sich und ihre Tochter eine selbstbestimmte, bessere Zukunft zu erkämpfen. »Es ist Wadjdas quirlige, lebensfrohe und im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch rebellische Sicht, die den Film zunächst prägt. Nur langsam öffnet Haifaa Al Mansour den Blick und macht umso deutlicher, in welch prekärer Lage die Frauen in ihrem Land leben. [...] Mit zunehmender Spieldauer wird immer deutlicher, dass diese Frauen und Mädchen in einem Gefängnis leben, das ihnen die Luft zum Atmen nimmt. Umso bewundernswerter ist, wie es Al Mansour gelingt, trotzdem einen leisen Optimismus zu verbreiten, ohne jemals ihre Position der Beobachterin aufzugeben. Ihre Wadjda ist keine Heldin, sondern ein ganz normales Mädchen mit einem eigenen Kopf. Eines der Mädchen, von denen sie hofft, dass sie Saudi-Arabien verändern werden.« (Oliver Kaever, programmkino.de)

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Drehbuch Geschichte 2017

Mo 13. März · 19:00 Uhr: Die bleierne Zeit
Mit einer Einführung der Historikerin Dr. Julia Paulus

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Drehbuch Geschichte 2017: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film

Was brachte junge, gebildete Menschen dazu als Rote Armee Fraktion (RAF), als Bewegung 2. Juni oder als Revolutionäre Zellen (RZ) gewaltsam gegen die von ihnen als „Schweinestaat“ bezeichnete Bundesrepublik Deutschland vorzugehen? Woher stammten ihr Hass auf die staatlichen Institutionen und ihre Vertreter und die Bereitschaft, Menschen zu entführen und zu ermorden? Welche Rolle spielten die Medien dabei und warum reagierten der attackierte Staat und seine Eliten so massiv? Fragen, an denen sich schon zeitgenössische Filmemacher_innen abarbeiteten und die bis heute viele Menschen beschäftigen.

Die Geschichte des Linksterrorismus in den 1970er Jahren ist ein Kapitel der bundesdeutschen Geschichte, dessen Ereignisse die Gesellschaft und Politik geprägt haben. Die Bilder des „Deutschen Herbstes 1977“ als Höhepunkt der Geschehnisse haben sich tief in das kollektive Gedächtnis eingegraben. In ihrer Hysterie und vor allem auch der heftigen Polarisierung der Gesellschaft erinnert die damalige Situation an gegenwärtige Tendenzen. Doch haben sich die Vorzeichen innerhalb der vergangenen 40 Jahre deutlich verändert. In fünf Filmforen versucht die diesjährige Reihe Drehbuch Geschichte sich diesem Teil der deutschen Geschichte anzunähern.

Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Im Anschluss der Filmvorführungen ist Raum für Diskussionen gegeben.

In Kooperation mit: Die Linse, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Westfalen-Lippe, Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.

Die Termine:

Mi 1. März 2017 · 19:00 Uhr: Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Mo 6. März 2017 · 19:00 Uhr: Deutschland im Herbst

Mo 13. März 2017 · 19:00 Uhr: Die bleierne Zeit

Mo 27. März 2017 · 19:00 Uhr: Die innere Sicherheit

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Queer Monday

Mo 13. März · 21:00 Uhr: Below Her Mouth
Das hübsch eingerichtete heterosexuelle Leben von Jasmine gerät immer mehr aus der Bahn …

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In Jasmines Leben läuft alles nach Plan: Sie hat einen Traumjob, einen schicken Sportwagen und einen attraktiven Verlobten. Bis sie eines Nachts bei einer Kneipentour mit ihrer besten Freundin die selbstbewusste Dallas kennenlernt und von ihr elegant aber sehr offensiv angemacht wird. Jasmine widersteht zunächst der fremden Versuchung. Aber ab jenem Moment bekommt sie diese Frau einfach nicht mehr aus ihrem Kopf und beginnt mit ihr nur wenige Tage später eine hemmungslose Affäre ... Regisseurin April Mullen drehte ihren leidenschaftlichen Liebesfilm mit einer komplett weiblichen Filmcrew und konnte für die Hauptrollen das für ihren androgynen Look heiß begehrte schwedische Topmodel Erika Linder und die kanadische Tänzerin Natalie Krill gewinnen. In seiner stürmischen Sinnlichkeit und erotischen Bildsprache erinnert BELOW HER MOUTH an den Cannes-Gewinner „Blau ist eine warme Farbe“ und die Erfolgsserie „The L Word“.

Weitere Informationen zum Film

 

männer netzwerk münster zeigt

Di 14. März · 19:00 Uhr: Beginners
Mit Einführung und Filmgespräch

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„Mann im Film“
„Im Kino gewesen. Geweint.“ Dieser kurze Tagebucheintrag wird Franz Kafka zugeschrieben und zeigt an, worin bis heute die Faszination von Filmen liegt: Sie rühren uns an. Im abgedunkelten Raum des Kinos begeben wir uns auf emotionale Achterbahnfahrten. Wir lieben und leiden, trauern und versöhnen, kämpfen und gewinnen, verlieren und erfinden (uns) neu. Und während wir gebannt der Dramaturgie auf der Leinwand folgen, läuft in uns scheinbar unbemerkt die Parallelprojektion unseres eigenen, inneren Films ab und setzt mannigfaltige Assoziationen und Gefühle frei.

Begleitend zum diesjährigen Jahresthema „Väter“ hat das männer netzwerk münster in Kooperation mit dem Cinema die dreiteilige Filmreihe „Väter im Film“ gestaltet, welche das „Vaterthema“ zum Ausgang weiterer Fragestellungen macht. Um die individuelle Rezeption des jeweiligen Films zu unterstützen, wird es vor jedem Film eine kurze Einführung geben. Nach dem Film laden wir Männer wie Frauen herzlich zu einem Filmgespräch (max.30 min.) ein.

Moderation: Sebastian Aperdannier. Der Eintritt zu allen Filmen beträgt 6,00 Euro.

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Architektur und Film: High Rise – Faszination Wolkenkratzer

Mi 15. März · 20:00 Uhr: Building the Gherkin – Norman Foster baut in London
Mit einer Einführung und anschl. Get-Together im neben*an

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Architektur und Film: High Rise – Faszination Wolkenkratzer

In der neunten Ausgabe der Reihe Architektur und Film, die das CINEMA Münster in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer NRW präsentiert, steht der Wolkenkratzer im Mittelpunkt. Das Filmprogramm wirft einen Blick auf die Geschichte des modernen Hochhauses, die Schwierigkeiten beim Bau und das Leben in der autarken Welt eines Wolkenkratzers.

Alle Filme mit Einführung. Im Anschluss an die Vorführungen lädt die Architektenkammer jeweils zu einem „Get together“ im Foyer, bei dem sich Gelegenheit zum Austausch über das Programm bietet.

Es ist empfehlenswert, Karten im Internet oder telefonisch zu reservieren!

Die Termine im Überblick:

Mi 15. März 2017 · 20:00 Uhr: Building the Gherkin – Norman Foster baut in London

Mi 22. März 2017 · 20:00 Uhr : High-Rise

Mi 29. März 2017 · 20:00 Uhr: Louis Sullivan: The Struggle for American Architecture

Mi 5. April 2017 · 20:00 Uhr : Men at Lunch

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

Arthouse Sneak – Pay After in der Cinema-Nachtschicht

Mi 15. März · 22:45 Uhr:
Am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken

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Zweimal monatlich laden wir seit April 2013 zur Arthouse Sneak. Im Rahmen der Cinema-Nachtschicht könnt ihr am 1. und 3. Mittwoch des Monats um 22:45 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Weiterhin gilt die Devise Pay After: ihr bestimmt selbst, wie viel euch der gezeigte Überraschungsfilm wert ist. Schlappe 2,50 Euro beträgt der Mindesteintritt, mit bis zu 7,50 Euro könnt ihr nach dem Besuch den Film „bewerten“. Eure Meinung ist uns und den Verleihern sehr wichtig und wir freuen uns über eure Rückmeldungen zu den gezeigten Filmen!

Im Vorprogramm: Platte des Monats in Kooperation mit Green Hell-Records.

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine: (Davor ab 21:30 Uhr Sneak-Salon

#95 am Mi 15. März um 22:45 Uhr Karten reservieren und kaufen

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76
„Mustang“ (türk.OmU) – 1,84
„Coconut Hero“ (engl.OmU) – 1,88
„Unter dem Sand“ (OmU) – 1,93

Top in 2017: „Was hat uns bloß so ruiniert – 2,48
Flop in 2017: Hey Bunny – 3,93

 

„Happy“ – frisch verliebt mit 64

Fr 17. März · 19:00 Uhr: Happy
Filmvorstellung und Publikumsgespräch mit Filmemacherin Carolin Genreith und Protagonist Dieter Genreith // ab Do 16. März im Wochenprogramm

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Carolin Genreith bekommt eine Postkarte aus Thailand, auf der steht: „Meine Liebe, mir geht es gut hier, ich esse Pat Thai und trinke Chang Bier. Und ich habe eine Frau kennengelernt, die jünger ist als du. Liebe Grüße, Papa“. In der Annahme, dass die Reisen ihres Vaters schlichtweg Sex- Tourismus sind, fühlt sie sich peinlich berührt und beschließt, der angeblichen Liebesbeziehung mit einer Kamera auf den Grund zu gehen. Der liebevolle und schonungslose Film beleuchtet die Vater-Tochter-Beziehung und stellt die Frage, was eigentlich Liebe ist, wenn man über 60 ist und Angst hat, alleine alt zu werden. Karten für die Veranstaltung gibt es ab 7. März an der Cinema-Kasse, Tel. 0251-30300 und online

»ein sehr beeindruckender Film, intensiv, unglaublich nah dran am Vater und seiner Braut aus Thailand.« (dradiowissen.de) // »Die Filmemacherin geht in der Tradition des Direct Cinema in die Vollen, dorthin wo es peinlich und unangenehm wird, auch fürs Publikum und die Regisseurin selbst...  Ein Film der manchmal eingefahrene Grenzen überschreitet. Und ein weiblicher Blick aufs Leben: Tief ins Unangenehme, Eingemachte, Familiäre. « (SWR) // »Der Film macht wirklich Spaß« (artechock.de)  // »« ()   

Weitere Informationen zum Film

 

Die neue Linse …

… März 2017 liegt ab Fr 24. Februar im Cinema und an anderen guten Orten aus.

Die Themen Drehbuch Geschichte: 1977 – Der bundesdeutsche Terrorismus im Film · Architektur und Film: High Rise – Faszination Wolkenkratzer · Mann im Film mit dem männer netzwerk münster · Film zum Internationalen Frauentag · Film mit LiVas · Film mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit · Psycho, Film & Analyse · Queer Monday · Kurzfilmsalon im neben*an · OFF-Kino im neben*an · Arthouse Sneak · Kino Kaffeeklatsch · Schulkino u.a.

Online kann man DIE LINSE hier anschauen.

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Guten Tag! Münster, 19. Februar 2017

Film ist ja bekanntlich ein Spiegel der Zeit. Deshalb finden sich zurzeit relativ viele Filme über Radikalisierung, Flucht und Vertreibung, die Kriege in Syrien und auf dem afrikanischen Kontinent, aber nach wie vor auch zur Globalisierung oder Griechenland.

(Kino)filme sind glücklicherweise in der Lage, tiefgehender und differenzierte Themen anzugehen. Das beweist u.a. DER HIMMEL WIRD WARTEN über islamistisch-radikalisierte Jugendliche von Marie-
Castille Mention-Schaar, die zur Vorpremiere bei uns sein wird, aber auch DER JUNGE KARL MARX ist ein Beispiel dafür – in einer Zeit, in der der Reichtum auf der Erde ungleicher verteilt ist, denn je. Zu dessen Start erwarten wir ebenfalls den Regisseur, Raoul Peck. Auch Aki Kaurismäkis DIE ANDERE SEITE DER HOFFNUNG und die Dokumentationen BAUER UNSER und JEAN ZIEGLER – DER OPTIMISMUS DES WILLENS reflektieren unsere Zeit.

Oscar®-nominierte Filme haben wir mit den OSCAR-SHORTS, ELLE und MEIN LEBEN ALS ZUCCHINI bereits im Februar-Programm. Mit den beeindruckenden MOONLIGHT und TANNA – EINE VERBOTENE LIEBE folgen
zwei weitere. Mit Erscheinen des Heftes sind die Trophäen vergeben.

Im März gibt es eine weitere Auflage von Architektur und Film mit dem Schwerpunkt Faszination Wolkenkratzer. Auch Drehbuch Geschichte schlägt ein neues Kapitel auf und widmet sich mit 1977 dem bundesdeutschen Terror. Zum Internationalen Frauentag wird es gleich drei Filme in unserem Kino geben, und am 14. März startet eine Reihe zum Thema Väter. Zum Start wird BEGINNERS von Mike Mills gezeigt.

Neu: Ab März werden wir unter dem Label CINEMA FLASHLIGHT Filme zum Bundesstart nicht im Wocheneinsatz, sondern nur in einigen Vorstellungen präsentieren. Es sind Filme, die wir für wichtig halten, allerdings kein großes Publikum versprechen. Hier muss man schnell sein wie der Blitz, sonst sind dieses Filme wieder aus dem Programm.

An- und aufregende Stunden wünsche ich mit unserem März-Programm,
Jens Schneiderheinze

Das nächste LINSE-Heft erscheint voraussichtlich am Freitag, den 24. März.

Mein Leben als Zucchini
freigegeben ab 0, empfohlen ab ca. 9 Jahren
Fr 3. März + Mi 8. März · jeweils 15:00 Uhr

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Die kommenden KinderKino-Termine:

Lauras Stern und die Traummonster ab Sa 11. Februar

Mein Leben als Zucchini ab Do 16. Februar

DEFA-Märchenfilme Sa 18 .Februar

Der kleine Prinz ab Sa 25. Februar

Die Reise der Pinguine ab Sa 4. März

Pettersson und Findus ab Sa 11. März

Ponyo – Das große Abenteuer am Meer ab Sa 18. März

Harry Potter und der Stein der Weisen ab Sa 25. März

Neues von uns Kindern aus Bullerbü ab Sa 1. April

Zoomania ab Sa 8. April

Ronja Räubertochter ab Do 13. April

Die unendliche Geschichte ab Sa 20. April

Mo & Friese unterwegs – Auf zu neuen Ufern Sa 22. April

Belle & Sebastian ab Sa 29. April

Mullewapp - Das große Kinoabenteuer der Freunde ab Sa 6. Mai

Der fantastische Mr. Fox ab Sa 13. Mai

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ab Sa 20. Mai

Tony 10 ab Sa 27. Mai

Cinderella ab Sa 3. Juni

Molly Monster ab Sa 10. Juni

Oberhausen On Tour 2017: Das Richtige tun (Kurzfilmprogramm) Sa 17. Juni

Wickie und die starken Männer ab Sa 24. Juni

Auf Augenhöhe ab Sa 1. Juli

Nicht ohne uns! ab Sa 8. Juli

Sams im Glück ab Sa 15. Juli

Der kleine Nick macht Ferien ab Do 20. Juli

Pippi Langstrumpf ab Do 27. Juli

In der Regel beginnen die Filme am Samstag um ca. 14:45 Uhr, am Sonntag um 10:45 Uhr und ca. 14:45 Uhr und am Mittwoch um 16:15. Änderungen sind aber möglich, beachtet daher bitte einige Tage vor eurem Besuch die Anfangszeiten auf unserer Website.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Programmverteiler
Set1
zum Ansehen Foto anklicken

Online Karten kaufen und reservieren
www.kinoheld.de

Reservierte Karten
Bitte 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn abholen,
vormittags und zur 15-Uhr-Vorstellung
15 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag und Dienstag ab ~17:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab 10:45 Uhr

Telefonische Kartenvorbestellung
Telefon 0251.30300

Eintrittspreise
€ 8,00 / erm. € 6,50
Premierentag € 5,50
Kinderkino € 4,50

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen

Spielplan

Samstag, 11. März 2017
14:45
Montag, 13. März 2017
19:00
21:00
Dienstag, 14. März 2017
19:00
Freitag, 17. März 2017
19:00
Mittwoch, 22. März 2017
19:45
20:00
Montag, 27. März 2017
19:00
Mittwoch, 5. April 2017
20:00
Samstag, 8. April 2017
14:45
Sonntag, 9. April 2017
14:45
Montag, 10. April 2017
18:00
Donnerstag, 13. April 2017
14:45
Freitag, 14. April 2017
14:45
Samstag, 15. April 2017
14:45
Sonntag, 16. April 2017
14:45
Mittwoch, 19. April 2017
14:45
Donnerstag, 20. April 2017
14:45
Samstag, 29. April 2017
14:45
Sonntag, 30. April 2017
14:45
Samstag, 27. Mai 2017
14:45
Sonntag, 28. Mai 2017
14:45
Samstag, 3. Juni 2017
14:45
Sonntag, 4. Juni 2017
14:45
Montag, 5. Juni 2017
14:45
Samstag, 10. Juni 2017
14:45
Sonntag, 11. Juni 2017
14:45
Sonntag, 18. Juni 2017
14:45
Samstag, 1. Juli 2017
14:45
Sonntag, 2. Juli 2017
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Samstag, 8. Juli 2017
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Sonntag, 9. Juli 2017
14:45
Samstag, 15. Juli 2017
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Sonntag, 16. Juli 2017
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Mittwoch, 19. Juli 2017
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Donnerstag, 27. Juli 2017
14:45
Freitag, 28. Juli 2017
14:45
Samstag, 29. Juli 2017
14:45
Sonntag, 30. Juli 2017
14:45
Mittwoch, 2. August 2017
14:45