Unsere Neustarts ab Do 16. April
Vier minus Drei:
„Adrian Goiginger und Drehbuchautor Senad Halilbašic schaffen es, Licht und Leichtigkeit in eine dunkle Geschichte zu bringen. Goiginger gehört damit zu den wenigen anspruchsvollen Filmemachenden im heimischen Kino, die auch das Publikum voll im Blick haben.“ – Kleine Zeitung
Allegro Pastell:
Sommer in Berlin, 2018: Tanja und Jerome, eine Autorin und ein Webdesigner Anfang dreißig, führen eine scheinbar perfekte Fernbeziehung. Zwischen schlaflosen Nächten in der Großstadt und Entschleunigung im beschaulichen Maintal tarieren die beiden immer wieder Nähe und Distanz. An ihrem 34. Geburtstag überkommt Tanja eine Ahnung der gemeinsamen Zukunft – eine, die geordnet und verlässlich wirkt. Aber ist es wirklich das, wonach sie sucht?
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Vier minus Drei:
»»Vier minus drei« ist ein eindringlicher, zärtlicher Film der großen Gefühle und kleinen Blicke, der sanften Gesten und stillen Momente. Niemals gleitet Goiginger in Kitsch ab. Stattdessen bleibt er ganz nah bei seiner Hauptfigur, nimmt das Publikum mit in die Gefühlsschwankungen, das Leid und die unbändige Lebensfreude. Er wirft einen frischen Blick auf Trauer und Verlust – ohne zu urteilen und ohne zu verharmlosen. Er feiert das Leben auch im Angesicht des Todes. Er bietet einen versöhnlichen Zugang zum Sterben und erinnert zugleich an die Dankbarkeit, die man für sein Glück haben sollte.« (
epd-film.de) // » Es wird sicherlich nicht wenige geben, die die zwei Stunden von „Vier minus drei“ mehr oder weniger durchheulen – aber das ist es absolut wert.« (
filmstarts.de) // »Die große Stärke des Films liegt in der intimen Darstellung Barbaras als Frau, die ihrem Wesen trotz existenzieller Erschütterung treu bleibt. « (
film-rezension.de) // »Valiere Pachner hat als Hauptdarstellerin einen furiosen Ritt durch alle möglichen komplexen Gefühlslagen zu bewältigen und schafft dabei eine Figur, die vielschichtig ist, sympathisch und doch auch ein bisschen mysteriös und schwer lesbar, der man gerne folgt, obwohl sie so leidet. Das ist eine beeindruckende Leistung, die den Film zusammenhält, einen Film, der vermutlich als eine Art Konfrontationstherapie für ein Publikum mit eigener Betroffenheit seine beste Wirkung entfaltet. Sicherlich nicht zum ersten Mal, aber immerhin anschaulich illustriert Vier Minus Drei, dass Trauer eine nicht gerade linear verlaufende, sehr individuelle Angelegenheit ist.« (
kino-zeit.de) //
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Allegro Pastell:
»Eine große Stärke von Anna Rollers Regie liegt zweifellos darin, dass sie der Versuchung widerstanden hat, ihre Figuren ironisch oder moralisch bewertend zu überfrachten. Vieles passiert subtil und in angenehmer Lakonie, erzählt sich über die geschaffenen Szenen, Atmosphären, Sound und Bilder (Kamera: Felix Pflieger). Es muss nicht immer alles ausbuchstabiert werden.« (
taz.de) // »In Sachen Dialoge kann das Beziehungsdrama der hyperreflektierten Millennials souverän punkten. Da zahlt sich aus, dass der Romanautor das Drehbuch selbst verfasst hat. Visuell kann sich das Zweitlingswerk durchaus sehen lassen.« (
programmkino.de) // » Sylvaine Faligant ist in der Hauptrolle eine Offenbarung« (
filmstarts.de) // »klug beobachtet und provokativ. Anna Rollers Film fordert so zur anschließenden Diskussion heraus, warum es wohl zwischen Jerome und Tanja nicht klappt und was das über unser aller Beziehungsfähigkeit aussagt. Wenn ein Film das schafft, ist er gut. « (
br.de) // »« () //
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CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast
Sa 18. April · 19:00 Uhr:
Denn dieses Leben lebst nur Du
Mit Regisseur Douglas Wolfsperger // In Kooperation mit der Fachstelle für Sexualität und Gesundheit - Aidshilfe Münster e.V.
In DENN DIESES LEBEN LEBST NUR DU porträtiert Regisseur Douglas Wolfsperger (BELLARIA, DIE BLUTRITTER, WIEDERSEHEN MIT BRUNDIBAR) vier Menschen, die ihr Geschlecht und ihren Namen, vor allem aber ihr Leben gegen alle Widerstände neu definieren – im ländlichen Raum in Süddeutschland, wo jeder jeden kennt.
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An einem Punkt ihres Lebens wussten sie mit jeder Faser ihres Körpers, dass es so nicht weitergehen konnte und eine große Veränderung in ihrem Leben nötig war. Sonst gäbe es für sie keinen Ausweg aus dem Chaos ihrer Gefühle und keine Hoffnung auf eine glücklichere Zukunft. Sie heißen Gabriel, Elisabeth, Melina, Dunja und leben im Süden Westdeutschlands. Vorher hatten sie einen anderen Namen, ein anderes Leben und ein anderes Geschlecht. Sie haben vergeblich versucht, eine konventionelle Ehe zu führen oder davon geträumt, Diakon in der Kirche zu werden. Jetzt arbeiten sie in einer Metallfabrik, paddeln auf dem Bodensee oder stemmen Gewichte in einem Fitnessstudio. Die Welt, in der sie leben, ist von konservativen Vorstellungen geprägt. Die Menschen begegnen ihnen oft mit Scheu, Unverständnis und Abneigung, aber auch mit Neugier und Freundlichkeit. Auf ihrem Weg zum neuen Ich finden sie schließlich, worauf sie gehofft, wofür sie gekämpft und wofür sie gelitten haben: Augenblicke des Glücks, der Liebe und des Einklangs mit sich selbst. Mit feinem Humor, atmosphärischen Bildern und großer Empathie zeigt der Dokumentarfilm, wie die Protagonist*innen ihren Weg zwischen Traditionen, Erwartungen und gesellschaftlichem Druck finden. Dabei entstehen Momente von Offenheit, Leichtigkeit und Kraft, die den Alltag ebenso prägen wie die Herausforderungen.
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CINEMA FLASHLIGHT
So 19. April · 15:30 Uhr:
Wanda
Feministischer Klassiker und ein Grundstein für das US-Independent-Kino
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Barbara Loden erzählt in ihrem einzigen Spielfilm WANDA von einer Frau, die scheinbar ziellos durch das ländliche Pennsylvania zieht. Nachdem sie ihren Mann und ihre Kinder verlassen hat, treibt Wanda von Ort zu Ort, von Begegnung zu Beziehung, durch soziale und emotionale Randzonen. Als sie sich einem Kleinkriminellen anschließt, scheint sie ihre bisherige Existenz vollkommen hinter sich zu lassen, bis ein missglückter Banküberfall ihr Leben abermals in eine andere Richtung lenkt… Wanda ist eine Antiheldin jenseits von Opfermythen, Emanzipationsfantasien oder moralischen Bewertungen. Als leise, unbequeme Gegenstimme zum männlich dominierten New-Hollywood-Kino wirkt WANDA noch heute erstaunlich aktuell und beeinflusste zahlreiche Regisseur*innen und Schauspieler*innen wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras oder Christian Petzold. Ein Stück zeitloses Kino über weibliche Existenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer Zeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren. Barbara Loden, die Regie führte, das Drehbuch schrieb und selbst die Hauptrolle verkörperte, entwirft mit einer fast dokumentarischen Bildsprache ein radikal offenes Porträt weiblicher Existenz.
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Die Linse: Leinwandbegegnungen | Mit Gast
Mi 15. April · 18:00 Uhr:
Im September kräht der Hahn
Anschl. Gespräch mit Musikerin und Autorin Isabel Lipthay und evt. Videocall mit Nano Stern
Die Geschichte der Nueva Cancion Chilena
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Wir sind Leinwandbegegnungen, eine Filmreihe, die Menschen zusammenbringt und Raum für Austausch schafft. Einmal im Monat zeigen wir im Cinema Münster einen Film, der sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei legen wir Wert auf Perspektiven und Geschichten, die auf großen Leinwänden oft übersehen werden – von marginalisierten Stimmen bis hin zu Filmen aus weniger repräsentierten Ländern.
Vor und nach dem Film laden wir zum Austausch ein. Uns ist wichtig, Filme als Medium zu nutzen, um Begegnung zu ermöglichen, Themen erfahrbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Wir kooperieren gerne mit verschiedenen Initiativen und freuen uns immer über neue Gesichter – sei es im Publikum oder als Teil unseres Teams. Lust, mitzugestalten? Schreib uns, schau vorbei oder melde dich bei der nächsten Vorstellung!
Wann? Meistens am 3. Mittwoch im Monat
Eintritt: 4 €
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Komm vorbei, lass dich inspirieren – und erlebe, wie Filme Menschen verbinden können!
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Arthouse Sneak
Mi 15. April · 22:15 Uhr:
Arthouse Sneak #289
Immer Anders. Immer Kunsthaus. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!
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Immer Anders. Immer Kunsthaus.
Seit April 2013 lädt wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak . Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor dem Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Sprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).
Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.
Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:
Top Sneakfilme:
1. Capernaum – Stadt der Hoffnung 1,33
2. Tatami 1,56
3. Beautiful Beings 1,57
4. Corpus Christi 1,59
5. Nur wir drei gemeinsam 1,61 + The Father 1,61
6. Kneecap 1,63
7. The Party 1,63
8. Ein Kuchen für den Präsidenten 1,64
9. Souleymans Geschichte 1,65
10. Close 1,7 + Die Göttliche Ordnung 1,7
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OmU-Preview
So 19. April · 18:00 Uhr:
Rosebush Pruning
Unter der katalanischen Sonne lebt eine wohlhabende, weiße US- amerikanische Familie in hedonistischer Isolation. Als eine Außenstehende in ihr Leben tritt, kommen unterdrückt Spannungen zum Vorschein und die Familienbande droht zu zerreißen.
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»"Rosebush Pruning" hat etwas angenehm Verbotenes in dem sonst traditionell eher zahmen Berlinale Wettbewerb, ist dabei rasant inszeniert und sorgt auch für ein paar bitterböse Pointen.« (
rbb24.de) // »Aïnouz zeichnet in Rosebush Pruning das überdeutliche Bild einer dysfunktionalen reichen Familie und übt in überspitzter Satire scharfe Kritik an der traditionellen patriarchalen Ordnung. Der Wechsel zwischen Close-Ups und Vogelperspektive und der Wechsel von schnellen Schnitt-Szenen und langen Sequenzen unterstreichen das Chaos und das unterdrückte Trauma. « (
goethe.de) // »prächtige Unterhaltung und cineastische Reize« (
monopol-magazin.de) // »Das Drehbuch von Efthymis Filippou, bekannt für seine Zusammenarbeit mit Giorgos Lanthimos, trägt unverkennbar dessen Handschrift: pointierte Dialoge, schwarzer Humor und eine Sprache, in der die Figuren konsequent aneinander vorbeireden. Das Absurde bricht immer wieder in den Alltag ein. « (
tip-berlin.de) //
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In Kooperation mit DGB Münsterland
Mo 20. April • 18:00 Uhr:
Gleis 11
Eintritt frei, Anmeldungen ausschließlich per E-Mail an
Liam.Demmke(at)dgb.de
Eine Hommage an die erste Generation der Gastarbeiter*innen und ihre unerzählten Geschichten.
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Regisseur Ça?da? Eren Yüksel nimmt uns in Gleis 11 mit auf die Suche nach seinem Großvater und eine Reise quer durch die Republik – und die Zeit. Unerzählte Geschichten einer Generation: Was haben sie sich vorgestellt? Und was haben sie vorgefunden? Kleine Schritte, aber große Entscheidungen. Ganz beiläufig haben sie Geschichte geschrieben. Ein Portrait aus sechs Perspektiven über die ersten Jahre in einer neuen Heimat, über Einsamkeit, Hoffnungen, Träume und Ängste. Ça?da? wollte seinen Großvater – und sollte eine ganze Generation kennenlernen. Eine Dokumentarfilm über – und ein Mosaik aus den persönlichsten, nostalgischen Erinnerungen einer Generation, die uns bald verlassen wird. Doch bevor diese Geschichten verblassen und eine fern verträumte Erinnerung bleiben, bringt Gleis 11 sie auf Deutschlands Kinoleinwände – und beginnt dort, wo auch ihre Geschichte anfängt: Am Gleis 11. »Mein größtes Herzensprojekt – und etwas, das mir in der deutschen Medienlandschaft gefehlt hat. Eine Hommage an eine Generation, die Teil deutscher Geschichte ist, nie in der ersten Reihe stand – und uns sehr bald verlassen wird. Noch bevor sich ihre Geschichten in einzelne Partikel auflösen und verblassen, möchte ich sie in die Kinos bringen.« (Regisseur Ça?da? Eren Yüksel)
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Die Linse: Drehbuch Geschichte 2026: Die vierte Gewalt
Di 21. April • 18:00 Uhr:
Kollektiv – Korruption tötet
Einführung von Jessica Best, LWL-Medienzentrum für Westfalen, Projekt „Demokratie on demand“
Journalist*innen enthüllen Netz aus Korruption und Betrug
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Drehbuch Geschichte: Die vierte Gewalt – Journalismus im Film
Sieben Filmforen vom 17.3. bis 12.5.2026
Ob als Kontrollinstanz politischer Macht, Dokumentation von Krisen und Kriegen oder als Motor von Skandalisierung – Journalismus prägt unser Bild von der Welt. Die diesjährige Filmreihe „Drehbuch Geschichte“ beleuchtet, wie unterschiedlich diese Rollen im Kino dargestellt werden und wie sie sich in den letzten Jahrzehnten verändert haben: zwischen investigativer Aufklärung, politischem Druck, moralischen Dilemmata und der Versuchung der Sensation, wenn Nachrichten zur Ware werden.
Die ausgewählten Filme spannen einen Bogen von klassischen Werken über politische Drama- und Dokumentarformate bis zu aktuellen Produktionen. Gemeinsam zeigen sie, wie Journalismus in Extremsituationen funktioniert – und manchmal versagt. Ein Panorama journalistischer Rollenbilder und Herausforderungen.
Alle Filme werden durch Fachleute eingeführt. Im Anschluss an die Vorführungen besteht Gelegenheit zu Gesprächen und Diskussionen.
Herzlich laden wir Sie dazu ein, mit uns den Einfluss von Medien auf Politik, Öffentlichkeit und persönliche Lebenswege kritisch zu hinterfragen – und sich bewusst zu machen, wie sehr unsere Wahrnehmung von Ereignissen von denjenigen geprägt wird, die darüber berichten.
LWL-Medienzentrum für Westfalen Volksbund
Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Bezirksverband Westfalen
Geschichtsort Villa ten Hompel
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
LWL-Literaturkommission für westfalen
Die Linse e.V.
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Kurzfilmsalon | Mit Moderation
Di 21. April • 20:45 Uhr:
Shorts Attack 2026: Die Tiere sind los
7 Filme mit 88 Minuten
Schafe springen fröhlich singend durch Indien, Wasserschweine befreunden sich mit Küken und Enten sollte man nicht füttern. Kleintiere hopsen in einer turbulenten Parade und Hunde erobern die Theaterbühne. – Hält da tatsächlich jemand ein riesiges Krokodil zu Hause!?
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Das Programm:
DESI OON
Schafe springen und singen, denn die Deccani-Wolle erzählt von Traditionen und dem heiligen Band zwischen Mensch, Tier und Natur.
R: Suresh Eriyat
DER MIT DEM KROKODIL TANZT
Seit 40 Jahren leben sie in Ostdeutschland. Einer ist Mensch, der andere ein Brillenkaiman mit 1- Meter-Schwanz und Appetit auf Huhn.
R: Leonard Mann
CAPYBARAS
Eine Capybara-Familie sucht Schutz in einem Hühnerstall. Nicht allen Hühnern gefällt das, doch die Jungtiere freunden sich an.
R: Alfredo Soderguit
THE THIEF
Sein geliebter Hund ist weg! Der junge Mann gibt alles, ihn im grönländischen Dorf zu finden, doch die Situation ist komplizierter als seine Vorstellungskraft.
R: Christoffer Rizvanovic Stenbakken
THE SMORTLYBACKS
Die Welt ist voll von erstaunlichen Wesen und fantastischen Reisen, wenn man genau hinschaut. Erst mal hinschauen und dann genau.
R: Ted Sieger, Wouter Dierickx
SIT. PLAY. STAY.
Ein Theaterensemble probt Schneewittchen mit Hunden. Aus Hundeperspektive wird der Blick auf die Machtverhältnisse gerichtet.
R: Cecilie Flyger Hansen
DUCKS
Ein ganz gewöhnlich schöner Tag im Park, bis Leute auf die Idee kommen, die Enten mit Brot zu füttern: KEINE GUTE IDEE!
R: AJ Jefferies
Weitere Informationen zum Filmprogramm
Die Linse zeigt: Dokumentarfilm-Club
Mi 22. April · 18:00 Uhr:
B-MOVIE: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989
Mit anschl. Gesprächsmöglichkeit
Berlin als das Mekka der Musik
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Die pulsierende Atmosphäre West-Berlins während eines Jahrzehnts, das von kulturellen Umbrüchen und künstlerischer Freiheit geprägt war: Der Film beginnt mit der Ankunft des britischen Musikenthusiasten Mark Reeder in der geteilten Stadt, die trotz oder gerade wegen ihrer Isolation eine blühende Subkultur hervorbrachte. Reeder, angezogen von der magnetischen Anziehungskraft der Berliner Avantgarde, findet schnell seinen Platz in einer Szene, die ebenso vielfältig wie exzentrisch ist. Durch eine faszinierende Mischung aus Archivaufnahmen und Reeders persönlichen Erinnerungen zeichnet der Film ein lebendiges Bild dieser Ära. Von den anarchischen Punkshows bis hin zu den ersten Techno-Partys, die unter dem Einfluss der Berliner Mauer entstanden, erleben die Zuschauer eine Stadt im kreativen Ausnahmezustand. Der Dokumentarfilm bietet eine fesselnde Einsicht in die Avantgarde-, Musik- und Hausbesetzerszene West-Berlins. Reeder lebte in einem besetzten Haus und vernetzte sich schnell mit Schlüsselfiguren der Szene der Genialen Dilletanten, wie Gudrun Gut und Blixa Bargeld. Der Essayfilm dokumentiert Reeder arbeitete als Tontechniker für Bands wie Mania D und Malaria!, war Synchronsprecher für Pornofilme, Schauspieler in Jörg Buttgereits Splatterfilmen und Musiker in der New-Wave-Band Shark Vegas. Rtext: Interzone Verleih und Jens Schneiderheinze
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Film + Gast
Fr 24. April · 19:30 Uhr:
Luisa
Mit Regisseurin Julia Roesler // In Kooperation mit Lebenshilfe Münster und Zartbitter Münster e.V.
Debüt-Kinospielfilm mit einem professionellem Cast aus zehn Schauspieler*innen mit und zehn Schauspieler*innen ohne Behinderung - ein enormes Alleinstellungsmerkmal, das es so in Deutschland noch nicht gegeben hat.
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»Roesler variiert in ihren Einstellungen und Perspektiven, das fällt schon zu Beginn auf. Mit zunehmender Laufzeit beweist sie außerdem Mut für eine kunstvolle visuelle Gestaltung und Bildsprache. Geschickt – und ganz bewusst – arbeitet sie mit Reflexionen, Unschärfen und Spiegelungen, um darüber die Gefühlswelt ihrer Hauptfigur zum Ausdruck zu bringen. Luisas zunehmende Desorientierung und fragile emotionale Verfassung werden so spürbar.« (
programmkino.de) // »Mit „Luisa“ ist Thomas Rump und seinem Team ein feinsinniges Szenenbild gelungen, das mit der sensiblen Erzählweise des Films geradezu verschmilzt.« (
hofer-filmtage.com) // »"Luisa" schafft den Spagat zwischen der spannungssichernden Form eines Whodunnit und einem ruhig, ja lakonisch beobachtenden Blick auf die Lebenswelt von Luisa, der den skandalösen Missbrauch genauso alltäglich erscheinen lässt, wie er ist. Luisa steht im Zentrum des Geschehens, der Film spürt aber gleichzeitig mit unaufgeregter Neugier den Menschen in ihrer Umgebung nach.« (
nachtkritik.de) // »« () //
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Familienkino mit Workshop
So 26. April · 11 bis 15 Uhr:
Shaun das Schaf – Der Film
Empf. ab 8 Jahren | Beitrag 15,50€ | Im Anschluss: Shaun das Schaf – Der Film (5,00€ für Workshop-Teilnehmer*innen)
„In diesem Workshop basteln und knipsen wir einfach drauflos. Wir erfinden Figuren und bringen sie mit Knete und Kamera zum Leben. Mit einfachen Stop-Motion-Tricks entsteht so ganz schnell dein eigener Film. Ob lustige, verrückte oder zauberhafte Geschichten - hier kannst du alles ausprobieren.
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So 26. April 2026 · 11 – 15 Uhr: Stop Motion Animation
„In diesem Workshop basteln und knipsen wir einfach drauflos. Wir erfinden Figuren und bringen sie mit Knete und Kamera zum Leben. Mit einfachen Stop-Motion-Tricks entsteht so ganz schnell dein eigener Film. Ob lustige, verrückte oder zauberhafte Geschichten - hier kannst du alles ausprobieren.
Geleitet wird der Workshop von Chiaki Nakaune und Birthe Langner: Die beiden studieren Freie Kunst bei Keren Cytter, sowie Kunstpädagogik an der Kunstakademie Münster. Ihr Fokus liegt auf multimedialen Projekten, insbesondere in den Bereichen Video und Stop-Motion.“
Empfohlen ab 8 Jahren | Beitrag: 15,50€ | Film 5,00 (Shaun das Schaf – Der Film (Filmbeginn ca. 15:15 Uhr))
Anmeldungen an
jungeskino@cinema-muenster.de
[Aktuell sind noch 2 Workshop-Plätze frei]
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Familienkino
Checker Tobi und die heimliche Herrscherin der Erde
empf. ab 8 J.
In seinem dritten Kinofilm erforscht Tobi das Element Erde. Dabei gerät er in sein bisher persönlichstes Abenteuer. Denn diesmal ist sein Herausforderer er selbst!
(6,50 Euro)
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Familienkino
Jazzy – Chaos im Regenwald
empf. ab 7 J.
Synchronisiert von Singer-Songwriterin und Schauspielerin Lina Larissa Strahl („Bibi & Tina“- Filmreihe), schwingt sich JAZZY im Frühjahr 2026 auf die großen Leinwände der deutschen Kinos!
(6,50 Euro)
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!
Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.
Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der
Schulkino-Seite
Online Karten kaufen
cineplex.de
Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.
Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
Tickets:
cineplex.de
Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.



































