Deutsch im Kino – Konversationen im neben*an

Ab dem 19.09. laden wir dich jeden Montag um 18:00 Uhr in unseren Raum neben*an ein, um gemeinsam Konversationen über die verschiedensten Themen auf Deutsch zu führen und zu üben.

Hierfür brauchst du keine Vorkenntnisse und es ist nicht wichtig, wie viel Deutsch du schon gelernt hast. Das Einzige, was du mitbringen musst, ist ein Thema, über das du sprechen möchtest und viel Neugier auf spannende Geschichten und Ideen von Anderen.

Mit „Deutsch im Kino“ bieten wir einen Raum an, in dem sich alle wohl fühlen sollen und gemeinsam in lockerer Atmosphäre miteinander Konversationen auf Deutsch üben können. 

Unsicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache oder fehlende Sprachkenntnisse können eine Barriere zu Kulturorten wie unser Kino sein. Mit unserem neuen Angebot möchten wir mit euch diese Barriere überwinden um gemeinsam die Magie des Kinos genießen zu können.

Ab dem 19.09. jeden Montag um 18:00 Uhr Treffen wir uns am Eingang zum Kino vor dem neben*an.

Unsere Neustarts ab Donnerstag 6. Oktober

Rimini:
Ein Blick hinter die süßen Sehnsuchtsversprechen der Schlagermusik: eine Lebensrealität, die in ihrer gnadenlosen Wahrhaftigkeit so schmerzhaft wie zutiefst berührend ist.

Mona Lisa and the Blood Moon:
Wildes Independentdrama um eine junge Frau, die aus der Psychatrie flüchtet und sich durch New Orleans treiben lässt.

Me, We:
David Clay Diaz' Film erzählt von vier Menschen, deren Haltung zu Flucht und Asyl durch die Konfrontation mit der Realität massiv auf die Probe gestellt wird.

Vesper Chronicles:
Das preisgekrönte Regie-Duo Kristina Buozyte und Bruno Samper inszeniert ein faszinierendes Sci-Fi-Märchen, das eine Coming-of-Age-Geschichte in einen dystopischen Zukunftsentwurf einbettet

Mehr...

Rimini: »Rimini“ ist ein wundervolles Porträt gleich mehrerer Menschen, vielleicht gar einer ganzen Generation, oder auch der Nachkriegszeit an sich. Trotz des Realismus und der „Lebensnähe“ geht die Geschichte dabei trotzdem voran, es handelt sich in keinster Weise um ein zielloses Herumtorkeln von Charakteren und Motiven: Ein authentischer Film über Menschen und, wie könnte man es vergessen, Musik. Amore!« (filmpluskritik.com) // »Ulrich Seidl hat mit „Rimini“ ein beachtliches Werk geschaffen, das oft in unangenehme Ecken des menschlichen Daseins blickt, nie aber die Menschen dahinter vergisst. Einer der besten Filme im außergewöhnlichen Schaffenskatalog des österreichischen Skandalregisseurs. « (uncut.at) // »Eine typische Seidl-Gestalt ist dieser Richi Bravo, doch wie er im Lauf der Geschichte eine gewisse Nähe zu seiner Familie aufbaut, zeigt den österreichischen Extremfilmer in fast altersmilder Stimmung.« (programmkino.de) // »« () //

Weitere Informationen zum Film


Mona Lisa and the Blood Moon: »Coole Neonbeleuchtungen, die Schwüle Louisianas und der abgerockte Charme des French Quarter on New Orleans, die man in diesem Film förmlich mit den Händen greifen kann, abgefahrene Klamotten, kaputte, aber sehr originelle Herumtreiber*innen, etwa der DJ und Nebenverdienst-Dealer Fuzz (Ed Skrein), dazu ein bombastisch-treibender Soundtrack aus Techno und Heavy Metal sowie viele Zitate und Versatzstücke, die einem seltsam vertraut vorkommen?—?das alles formt Ana Lily Amirpour zu einem nächtlichen Fantasy-Märchen, bei dem vor allem die sich zwischen Mona Lisa und Charlie anbahnende Freundschaft rührt.« (kino-zeit.de) // »ein ebenso atmosphärischer wie berührender Superhelden-Horror-Rausch der etwas anderen Art.« (filmstarts.de) // »Sehenswert « (programmkino.de) // »Überzeugende Darstellende, ein pulsierender Soundtrack und hypnotische Atmosphäre sind der Leim der bizarren Bruchstücke frivoler Fieberträume und urbaner Legenden. Der grelle Genre-Mix ist so crazy, kaputt und korrupt wie seine Figuren, doch gerade darin liegt sein schmutziger Charme.« (moviebreak.de) //

Weitere Informationen zum Film


Me, We: »Das episodenhafte Drama begeistert mit einer lebhaften Inszenierung, die weitestgehend frei von Kitsch und emotionaler Manipulation bleibt. Musik kommt fast ausschließlich auf diegetischer Ebene zum Einsatz und wird im Film zum eigenen Charakter. [...] Nervenaufreibendes und mutiges Kino aus Österreich! « (uncut.at) // » Die enorme Bandbreite an zwischenmenschlichen Situationen, die sich daraus ergeben, lotet David Clay Diaz sehr gut aus. Über den aufrüttelnden psychischen Realismus von Me, We kann man sicher viel diskutieren. Sehenswert ist der Film aber in jedem Fall.« (derstandard.de) // »Unter den Darstellern besonders hervorzuheben sind Verena Altenberger, die ihre Figur Marie mit ähnlicher Empathie ausstattet wie ihre Polizistin Bessie Eyckhoff im Münchner »Polizeiruf 110«, und Lukas Miko, der für seine Darstellung des Gerald bei der Diagonale 2021 mit dem Darstellerpreis ausgezeichnet wurde.« (epd-film.de) // »« () //

Weitere Informationen zum Film


Vesper Chronicles: »Die dystopische Welt, die das Regieduo Kristina Buozyte und Bruno Samper in seiner Gemeinschaftsarbeit entwirft, ist aufregend und originell, versinkt nicht in künstlichen digitalen Effekten, wird vielmehr konkret erfahrbar. Schön, dass es im Meer des seit einigen Jahren boomenden Endzeitkinos noch solche Perlen gibt!« (programmkino.de) // »»Vesper Chronicles« überzeugt trotz seines minimalistischen Settings. Der Film konzentriert sich auf die Verhaltensweisen seiner vier Figuren, bei denen sich nach und nach verschiedenste Geheimnisse enthüllen und immer wieder die Frage gestellt wird, wem man trauen kann.« (epd-film.de) // »Im Gegensatz zu vielen anderen Genrevertretern dürfte man Vesper Chronicles noch länger in Erinnerung behalten, weil das SciFi-Coming-of-Age-Abenteuer mit einem ungemein starken Bild endet. Die Welt im Film mag größtenteils in Trümmern liegen. Ein wenig Hoffnung keimt dennoch auf.« (kino-zeit.de) // »Postapokalypse trifft Wunderland: Das Regieduo Kristina Buozyte und Bruno Samper erzählt in „Vesper Chronicles“ ein ebenso ungewöhnliches wie warmherziges Coming-of-Age-Endzeitmärchen über Hoffnung und Freundschaft in dunklen Zeiten. « (filmstarts.de) //

Weitere Informationen zum Film


CINEMA FLASHLIGHT

Mi 5. Oktober · 18:30 Uhr: Soll ich dich einem Sommertag vergleichen?
Eine vielstimmige queere Variante von „Tausendundeine Nacht“

Mehr...

Die Liebesgeschichte beginnt, wie tausendundeine Liebegeschichten vor ihr begonnen haben: „Es war einmal …“ Eine Erzählerin berichtet von der Beziehung zweier Männer. Ein polyamouröser Chor von früheren Liebhabern setzt ein. Im Club Sheherazad kommen und gehen die Figuren. Es geht um Grindr-Dates, Herzschmerz, Liebe zu dritt. Und was ist mit einem Happy End? Ein nicht-heteronormatives Musical, das arabische Volkssagen mit ägyptischer Popmusik kombiniert und Lieder und Gedichte multimedial zu neuer, leuchtender Entfaltung bringt. Sein Film, betitelt nach Shakespeares 18. Sonett, entwirft nicht weniger als einen überzeitlichen Safe Space, in dem persönliche und kollektive Erinnerungen mit unseren gegenwärtigen Hoffnungen und Träumen zusammenklingen.

Weitere Informationen zum Film


Arthouse Sneak

Mi 5. Oktober · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #205
Immer Anders. Immer Arthouse. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!

Mehr...

Immer Anders. Immer Arthouse.

Seit April 2013 laden wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak. Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.

Karten kaufen (cineplex.de)

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:

Arthouse Sneak #205

Mi 5. Oktober um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #206

Mi 19. Oktober um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #207

Mi 2. November um 22:15 Uhr

 

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Capernaum – Stadt der Hoffnung“ (amharisch/arab.OmU) – 1,33
„Corpus Christi“ (poln.OmU) - 1,59
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„The Party“ (OmU) – 1,63
„Call Me By Your Name" – 1,63
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Zappenduster - Die Nachtschiene im Cinema | Vorpremiere mit Gespräch

Fr 7. Oktober · 22:15 Uhr: Ach du Scheiße!
Mit anschließendem Filmgespräch mit Lukas Rinker (Drehbuch & Regie) via Zoom. // Die wahnwitzige Story, eine fesselnde Hauptdarsteller-Performance und der stylische Look des Films garantieren 90 extrem unterhaltsame Minuten, fast ausschließlich in der Enge eines Dixi-Klos erzählt, kultig wie das Dixi selbst.

Mehr...

»ein cleveres kleines Kammerspiel. Ach du Scheisse! ist gleichzeitig spannend und witzig und Gedeon Burkhard hat sichtlich Spass an seiner Rolle des verrückten Horst.« (outnow.ch) // »Thomas Rinkers Spielfilmdebüt mixt amüsante Absurdität mit hartem Überlebenskampf und hat dabei weder Scheu vor Fäkalien, noch vor Klamauk. Kein großer Scheiß, sondern eine spaßige Überraschung aus der Genre-Nasszelle Deutschlands.« (moviebreak.de) // »Aus einem bewundernswert präzise inszenierten psychologischen Thriller wird ein Fun-Splatter-Exzess, bei dem sich alles nur noch darum dreht, wie sich auch die nächste (Geschmacks-)Grenze überschreiten lässt. Das führt zweifellos zu vielen Lachern und noch mehr »Ach du Scheiße!«-Ausrufen.« (epd-film.de) // »Schaut euch „Ach du Scheiße!“ unbedingt an – falls die Rettung des heimischen Genrekinos ausgerechnet in einem umgestürzten Dixiklo beginnen sollte, könnt ihr später sagen, ihr seid dabei gewesen! « (filmstarts.de) //

Weitere Informationen zum Film


Cinema Rewind – Ruben Östlund

Sa 8. Oktober · 18:00 Uhr: The Square
Die Satire von Ruben Östlund (» Triangle of Sadness) über die schillernde Welt der Kunstszene gewann 2017 die Goldene Palme in Cannes!

Mehr...

Christian (Claes Bang) ist der smarte Kurator eines der größten Museen in Stockholm. Die nächste spektakuläre Ausstellung, die er vorbereitet, ist „The Square“. Es handelt sich um einen Platz, der als moralische Schutzzone fungieren und das schwindende Vertrauen in die Gemeinschaft hinterfragen soll. Eine mit der Goldenen Palme der Filmfestspiele von Cannes prämierte Gesellschaftssatire.

 

CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast

So 9. Oktober · 22:15 Uhr: Nasim
In Kooperation mit Seebrücke Münster und GGUA e.V. - mit anschließendem Gespräch mit Protagonistin Nasim und den Filmemachern Arne Büttner & Ole Jakobs // Ein nahegehender Film über die Emanzipation einer Frau während der Flucht, die sich unter widrigsten Bedingungen selbst befreien will.

Mehr...

»Ein herrlich garstiger Mix aus Beziehungsstudie, Mode-Business-Demontage, Typenkomödie, Katastrophenfilm und Gesellschaftssatire – mit großartig aufgelegter Besetzung.« (spielfilm.de) // »Der Film erschöpft sich zudem nicht im billigen Reichen-Bashing. Vielmehr zeigt er, dass es genau jene Verhältnisse sind, die das Verhalten der Menschen prägen, und dass Unterprivilegierte, kommen sie in eine Machtposition, nicht zwangsläufig besser sind. Östlunds Blick ist völlig illusionslos, doch trotz seiner (im klassischen Sinne) zynischen Perspektive: Ganz herzlos ist er nicht. Er lässt alle seine Figuren in ihrer Menschlichkeit und Widersprüchlichkeit zur Geltung kommen, beispielsweise auch Dimitry, der anfangs wie eine fiese Karikatur erscheint. Darin liegt wohl auch die Melancholie, die in »Triangle of Sadness« immer wieder mitschwingt.« (epd-film.de) // »In seiner offenen, episodischen Struktur mag „Triangle of Sadness“ gar als idealer Film unserer Zeit verstanden werden: Allerlei Interpretationen bieten sich an, Identifikation und Ablehnung mit dieser oder jener Figur erlauben es, den Film aus allen möglichen Richtungen zu verstehen. Gerade seine Glatte, oft makellose Oberfläche scheint sogar schon die Antwort auf Kritik mitzudenken: Ist es nicht bewusst selbstironisch, scheint Östlund sagen zu wollen, die glatte Oberflächlichkeit der Superreichen mit Bildern von schönem, glattem Schein aufs Korn nehmen zu wollen? « (programmkino.de) // »Triangle of Sadness ist mit Sicherheit einer der unterhaltsamsten Filme des diesjährigen Wettbewerbs an der Croisette, der mit zahlreichen Lachern und unglaublichen Wendungen für lautstarke Vorführungen mit Szenenapplaus sorgte.« (kino-zeit.de) // »Östlund lässt kurz die Utopie eines Matriarchats entstehen, macht sich aber keinerlei Illusionen darüber, dass die Menschen dafür sorgen werden, auch diese neue Hierarchie scheitern zu lassen. Wie das indes passiert, ist ebenso schlüssig wie komisch. Wie es der Regisseur eben perfekt versteht, seinen wilden, ungezügelten Film immer dann am lustigsten sein zu lassen, wenn das, was er zeigt, am allerschrecklichsten ist.« (kino.de) //

Weitere Informationen zum Film


OmU-Vorpremiere mit Sektempfang

So 9. Oktober · 19:45 Uhr: Triangle of Sadness
Eine Welt, die sich in Habende und Habenichtse aufteilt in einem Mikrokosmos aus Models, Influencer*innen, Millionär*innen, Dienstpersonal und Arbeiter*innen.

Mehr...

»Ein herrlich garstiger Mix aus Beziehungsstudie, Mode-Business-Demontage, Typenkomödie, Katastrophenfilm und Gesellschaftssatire – mit großartig aufgelegter Besetzung.« (spielfilm.de) // »Der Film erschöpft sich zudem nicht im billigen Reichen-Bashing. Vielmehr zeigt er, dass es genau jene Verhältnisse sind, die das Verhalten der Menschen prägen, und dass Unterprivilegierte, kommen sie in eine Machtposition, nicht zwangsläufig besser sind. Östlunds Blick ist völlig illusionslos, doch trotz seiner (im klassischen Sinne) zynischen Perspektive: Ganz herzlos ist er nicht. Er lässt alle seine Figuren in ihrer Menschlichkeit und Widersprüchlichkeit zur Geltung kommen, beispielsweise auch Dimitry, der anfangs wie eine fiese Karikatur erscheint. Darin liegt wohl auch die Melancholie, die in »Triangle of Sadness« immer wieder mitschwingt.« (epd-film.de) // »In seiner offenen, episodischen Struktur mag „Triangle of Sadness“ gar als idealer Film unserer Zeit verstanden werden: Allerlei Interpretationen bieten sich an, Identifikation und Ablehnung mit dieser oder jener Figur erlauben es, den Film aus allen möglichen Richtungen zu verstehen. Gerade seine Glatte, oft makellose Oberfläche scheint sogar schon die Antwort auf Kritik mitzudenken: Ist es nicht bewusst selbstironisch, scheint Östlund sagen zu wollen, die glatte Oberflächlichkeit der Superreichen mit Bildern von schönem, glattem Schein aufs Korn nehmen zu wollen?« (programmkino.de) // »Östlund lässt kurz die Utopie eines Matriarchats entstehen, macht sich aber keinerlei Illusionen darüber, dass die Menschen dafür sorgen werden, auch diese neue Hierarchie scheitern zu lassen. Wie das indes passiert, ist ebenso schlüssig wie komisch. Wie es der Regisseur eben perfekt versteht, seinen wilden, ungezügelten Film immer dann am lustigsten sein zu lassen, wenn das, was er zeigt, am allerschrecklichsten ist.« (kino.de) //

Weitere Informationen zum Film


CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast

Mo 10. Oktober · 18:30 Uhr: Europa Passage
Mit anschließendem Gespräch mit Filmemacher Andrei Schwartz // Ein Film über Menschen, die kaum eine Chance haben, und trotzdem versuchen, das Beste daraus zu machen. Und über den Preis, den sie dafür zahlen müssen.

Mehr...

Wir alle kennen sie, die Menschen, die vor dem Drogerie-, Supermarkt oder vor der Kirche sitzen und betteln. Meist über mehrere Monate jeden Tag am gleichen Ort, bis sie plötzlich wieder weg sind. Aber wer sind diese Menschen, woher kommen sie und wohin verschwinden sie dann wieder? Was bringt sie dazu, bei jedem Wetter auf der Straße zu sitzen und zu betteln? Der Filmemacher Andrei Schwartz geht dieser Frage nach und begleitet in seinem Dokumentarfilm EUROPA PASSAGE über einen Zeitraum von 5 Jahren das Leben einer Gruppe von Roma, die dauerhaft zwischen Hamburg und ihrem rumänischen Heimatdorf Namaiesti pendeln. Mangels Arbeit in Rumänien verdienen sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln in Hamburg. Sie schlafen unter Brücken und in Parks, in ständiger Angst entdeckt und vertrieben zu werden. Für die städtischen Behörden gelten sie als „freiwillige Obdachlose“, der Zugang zu den Notprogrammen bleibt ihnen sogar im Winter verwehrt. Alle paar Monate fahren sie heim, zurück zu ihren Kindern und Verwandten. Um zuverstehen, warum sie ihre Liebsten für Einnahmen von ein paar Euro am Tag zurücklassen, begleitet der Film sie zurück in ihr Heimatdorf Namaiesti. Wir erleben mit, wie hart die Bedingungen vor Ort sind und erfahren, dass diese Migration auch eine Folge der Wende ist, seit der es in der Region weder Arbeitsplätze noch eine Perspektive gibt. Die zwei Hauptprotagonisten Maria und Tirloi sind die einzigen, die es im Laufe der Jahre geschafft haben, sich ein Stück Normalität aufzubauen. Sie bilden die Brücke zwischen den beiden Welten: Er hat Arbeit, sie geht noch immer betteln. Sie können ihre Enkelin zu sich holen, die als erste in der Familie lesen und schreiben lernt. Doch der Aufstieg hat seine Schattenseiten – er führt zu Neid und Konflikten mit den anderen Dorfbewohnern und zu einer Entfremdung zwischen den beiden. Denn – wie Regisseur Andrei Schwartz resümiert – „alles hat seinen Preis“.

Weitere Informationen zum Film


Die Linse: Queer Monday

Mo 10. Oktober · 20:45 Uhr: The Schoolmaster Games
Stell dir vor, du bist in einer High-School und alle Mitschüler sind schwul

Mehr...

An der St Sebastian Akademie sind alle schwul – und in heller Aufregung. Denn der jährliche Festzug steht bevor. Das Vorsingen droht Nerven und Freundschaften zu verschlingen. Doch das eingeschworene Jungs-Quartett Tim, Fred, Paul und Noak stellt sich unerschrocken den Herausforderungen. Derweil kommt die geheime BDSM-Affäre zwischen dem strengen Schuldirektor und seinem hyperattraktiven Schüler Charles zu einem abrupten Ende, als eine mysteriöse Nachricht den Lehrer in eine Existenzkrise stürzt. Ränkespiele und feurige Begierden, großes Drama voller Sex und Gesang – an einem Ort, an dem auch Jean Cocteau gern die Schulbank gedrückt hätte: In ihrem vor Originalität sprühenden Langfilmdebüt „The Schoolmaster Games“ erzählt die schwedische Regisseurin Ylva Forner auf Basis des gleichnamigen Romans vom Kristofer Folkhammar vom Verlangen nach Aufmerksamkeit und vom Mut zur Liebe. »Regisseurin Ylva Forner entwirft eine knallbunte schwule Utopie, in der sie mit Klischees liebevoll spielt und Raum gibt für alles, was das schwule cineastische Herz begehrt.« (Queergestreift Konstanz) 1127 Zeichen Bearbeiten

Weitere Informationen zum Film


Politik & Film

Di 11. Oktober · 20:15 Uhr: The Circle
Thriller um einen Konzern, der das Konzept vom gläsernen und steuerbaren Menschen vorantreibt - nach dem gleichnamigen Bestseller von Dave Eggers. // Mit einer Einführung von Prof. Dr. Oliver Hidalgo

Mehr...

Politik & Film im Wintersemester 2022/23

Was lässt sich über die Herausforderungen der totalen Vernetzung für die Demokratie aus dem Science-Fiction Thriller The Circle lernen? Was bedeutet das Anwachsen der globalen Mittelschicht und ihrer Konsumgewohnheiten für Klimawandel und sozio-ökonomische Ungleichheiten? Welchen Einfluss haben Machtverhältnisse auf reproduktive Rechte? Wie lässt sich Slumdog Millionär aus einem postkolonialen Blickwinkel deuten? Und welche Folgen können wirtschaftspolitische Maßnahmen auf Verteilungs- und Versorgungskonflikte nehmen?

Solchen und ähnlichen Fragen geht die Reihe Politik und Film nach, die das Cinema im Wintersemester in Kooperation mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft nach zweijähriger Coronapause zum mittlerweile siebten Mal auflegt.

Dozent*innen des Münsteraner Instituts für Politikwissenschaft führen einen von ihnen ausgesuchten Film in einem etwa halbstündigen Vortrag ein und diskutieren dabei, inwiefern der Beitrag auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive interpretiert werden kann. Dabei werden gerade nicht dezidiert „politische“ Filme gezeigt, sondern vielmehr Beiträge kommentiert, in denen das Politische erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Die Reihe richtet sich ausdrücklich auch an Interessierte außerhalb der Universität.

Die Termine im Überblick:

Di 11. Oktober 2022 · 20:15 Uhr: The Circle
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Oliver Hidalgo

Di 8. November 2022 · 20:15 Uhr: Parasite
Mit einer Einführung von Dr. Tobias Gumbert

Di 29. November 2022 · 20:15 Uhr: Niemals Selten Manchmal Immer
Mit einer Einführung von Henrike Bloemen und Dana Atzpodien

Di 20. Dezember 2022 · 20:15 Uhr: Slumdog Millionär
Mit einer Einführung von Benedikt Lennartz und Anica Roßmöller

Di 17. Januar 2023 · 20:15 Uhr: Und dann der Regen
Mit einer Einführung von Sebastian Panreck

Weitere Informationen zum Filmprogramm


CINEMA FLASHLIGHT | Mit Gast

Do 13. Oktober · 18:15 Uhr: Mutter Mutter Kind
Vorpremiere mit anschließendem Gespräch mit Filmemacherin Annette Ernst // Ein sensibles, kluges und beeindruckendes Plädoyer für Vielfalt und diverse Familienmodelle.

Mehr...

2009 erscheint eine Zeitungsannonce: Pedi und Anny suchen einen Samenspender. Mit dem großen Kinderwunsch der beiden Frauen beginnt diese Familiengeschichte. In einer Zeit, in der das Familienbild aus Mutter, Vater und Kind besteht und die Gesellschaft mit großer Ablehnung auf alles andere reagiert, geht ihr Traum mit Eike endlich in Erfüllung. Annette Ernst begleitet die Familie 12 Jahre lang und wir dürfen ihr beim Wachsen zusehen. Der Dokumentarfilm MUTTER MUTTER KIND ist ein seltenes Familienporträt über zwei Frauen, die an die Kraft und den Zusammenhalt ihrer Familie glauben. Im Spiegel der Zeit sehen wir die große gesellschaftliche Beschäftigung mit gleichgeschlechtlicher Liebe, Ehe und Elternschaft.

Weitere Informationen zum Film


DokSneak

Do 13. Oktober· 18:00 Uhr: DokSneak #3
Erlebt die Vielfältigkeit und Lebendigkeit des Dokumentarfilms. Immer am 2. Donnerstag im Monat

Mehr...

Erlebt die Vielfältigkeit und Lebendigkeit des Dokumentarfilms.

24 Mal pro Sekunde - 1 Mal im Monat. Wir bringen euch aktuelle Filme aus der Festival- und Programmkinowelt vor Bundesstart auf die Leinwand. Immer im Original (mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 6,00 Euro.

Die kommenden DokSneak-Termine:
DokSneak #3

Do 13. Oktober um 18:00 Uhr

 
DokSneak #4

Do 10. November um 18:00 Uhr

 
DokSneak #5

Do 8. Dezember um 18:00 Uhr

 

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Pettersson und Findus: Kleiner Quälgeist - große Freundschaft
empf. ab 5 J.
Seit 1984 begeistern der schrullige Pettersson und sein kleiner, sprechender Kater Findus die Kinder.

(5,00 Euro)

Die Biene Maja - Das geheime Königreich
Ab 0 J.
In ihrem dritten Kinofilm stoßen Maja und Willi auf ein mysteriöses Ei und müssen eine Rettungsaktion für eine Ameisenprinzessin starten.

(5,00 Euro)

Fritzi - Eine Wendewundergeschichte
Ab 9 J.
Ein spannender und unterhaltsamer Animationsfilm über die Zeit des Mauerfalls.

(5,00 Euro)

Mein Lotta-Leben - Alles Tschaka mit Alpaka
Ab 6 J.
In der Fortsetzung der Buchverfilmung erlebt Lotta Petermann mit ihrer Bande „Die Wilden Kaninchen“ Abenteuer auf einer Klassenfahrt nach Amrum

(5,00 Euro)

Mehr...

Beim Kino für Kinder im Cinema beträgt der Eintritt 5,00 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

 

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

Nach oben

Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Montag & Dienstag ab ~16:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab ~10:45 Uhr

Eintrittspreise
Montag bis Donnerstag
€ 8,00 / erm. € 7,00
Treue € 7,00 / Treue erm. € 6,00

Freitag bis Sonntag & an/vor Feiertagen
€ 9,00 / € 7,50 Euro
Treue € 7,50 / Treue erm. € 6,50

unter 16 J.: € 5,50
Kino für Kinder: € 5,00
Soli-Preis: zzgl. € 2,00
Arthouse-Sneak: € 5,00

Tickets: cineplex.de

Bei Sonderveranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste.

Treuekarte "4x zahlen. 4x strahlen." für Vielseher*innen; Gültigkeit 6 Monate, nicht übertragbar. Nach 4x regulärem Eintrittspreis gibt es 4x eine Preisstufe günstiger.

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Sonntag, 16. Oktober 2022
13:15
Montag, 17. Oktober 2022
18:30
Dienstag, 18. Oktober 2022
18:00
Mittwoch, 19. Oktober 2022
18:30
Donnerstag, 20. Oktober 2022
18:30
Neu!
Neu!
Samstag, 22. Oktober 2022
18:00
Sonntag, 23. Oktober 2022
11:00
17:00
Freitag, 4. November 2022
22:15
Dienstag, 8. November 2022
20:15
Samstag, 12. November 2022
20:00
Sonntag, 20. November 2022
17:15
Dienstag, 22. November 2022
18:00
Sonntag, 27. November 2022
17:15
Dienstag, 29. November 2022
20:15
Sonntag, 4. Dezember 2022
17:15
Dienstag, 6. Dezember 2022
18:00
Sonntag, 11. Dezember 2022
17:15
Dienstag, 13. Dezember 2022
18:00
Donnerstag, 15. Dezember 2022
Neu!
Dienstag, 20. Dezember 2022
20:15
Dienstag, 17. Januar 2023
20:15