Unsere Neustarts ab Do 1. Dezember

Sonne:
Kurdwin Ayub wildes, energisches Gen-Z-Porträt ist eine kluge Abrechnung mit medialer Meinungskultur.

Vandana Shiva - Ein Leben für die Erde:
Wie wurde Vandana Shiva, die eigensinnige Tochter eines Waldschützers aus dem Himalaya, eine ernstzunehmende Widersacherin von Agrarkonzernen wie Monsanto?

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Sonne: »„Sonne“ ist ein sehr eindrucksvolles Erstlingswerk, welches – niemals bieder und ernst – durchgehend unterhält, und stets die richtige Balance zwischen Komik und Drama halten kann.« (filmpluskritik.com) // » einen erfrischenden Einblick in eine jugendliche Lebenswelt zwischen Kopftuch, Leichtsinn, Freundschaft und Social Media-Fixierung ab. Dabei nähert sie sich unverkrampft Themen wie Identitätssuche und kulturelle Aneignung an.« (filmstarts.de) // »Ayub gelingt es viele Identitäts- und gesellschaftliche Probleme der kurdischen Community in Wien aufzugreifen, ohne dabei überladen zu wirken. Als Millenial beherrscht sie auch, wie man schon in ihren Kurzfilmen sehen konnte, die Kunst sich durch soziale Medien Clips auszudrücken. Sie lässt die Jugendlichen ihre eigene Sprache auf die Leinwand projizieren. Das macht den Film erfrischend anders, traurig, aber auch mitfühlend. Ein gelungenes fiktionales Langspielfilmdebüt der Regisseurin.« (uncut.at) // »„Sonne“ ist ein Drama über Freiheit, Religion und Identität. Dank ihres tollen Ensembles sowie eines cleveren ästhetischen Ansatzes ist Kurdwin Ayubs Spielfilmdebüt eine sehr beachtliche Leistung und ist vor allem wegen der Darstellung seiner Protagonistin sehenswert.« (film-rezension.de) //  

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Vandana Shiva - Ein Leben für die Erde: »Die Schnittdichte gibt einen schönen Überblick über die ungeheure Energie, mit der Vandana Shiva ihren Einsatz für die Rechte der Frauen, für soziale Gerechtigkeit, für die Kleinbauern und für eine nachhaltige Landwirtschaft ohne Gentechnik und industrielle Methoden vorantrieb. Man spürt ihre tiefe Überzeugung, dass es sich lohnt, für jedes Saatkorn zu kämpfen.« (kino-zeit.de) // »Im Stil einer politischen Reportage zeichnet die Dokumentation die Lebensgeschichte der Öko-Aktivistin und alternativen Nobelpreisträgerin nach.« (cinema.de) // »Der Film konzentriert sich auf bahnbrechende Ereignisse, die ihr Denken formten, bevor sie den Kampf gegen ein mächtiges Agrarbusiness aufnahm. Seitdem inspiriert sie Menschen auf der ganzen Welt dazu, für eine gerechte Agrar- und Ernährungswende einzutreten und für das Überleben auf der Erde zu kämpfen.« (spielfilm.de) // »« () //  

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Politik & Film

Di 29. November · 20:15 Uhr: Niemals Selten Manchmal Immer
Mit großem Einfühlungsvermögen erzählt Eliza Hittman vom Schicksal einer ungewollt schwangeren Teenagerin. Ausgezeichnet beim Sundance Film Festival und Berlinale 2020.// Mit einer Einführung von Henrike Bloemen und Dana Atzpodien

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Politik & Film im Wintersemester 2022/23

Was lässt sich über die Herausforderungen der totalen Vernetzung für die Demokratie aus dem Science-Fiction Thriller The Circle lernen? Was bedeutet das Anwachsen der globalen Mittelschicht und ihrer Konsumgewohnheiten für Klimawandel und sozio-ökonomische Ungleichheiten? Welchen Einfluss haben Machtverhältnisse auf reproduktive Rechte? Wie lässt sich Slumdog Millionär aus einem postkolonialen Blickwinkel deuten? Und welche Folgen können wirtschaftspolitische Maßnahmen auf Verteilungs- und Versorgungskonflikte nehmen?

Solchen und ähnlichen Fragen geht die Reihe Politik und Film nach, die das Cinema im Wintersemester in Kooperation mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft nach zweijähriger Coronapause zum mittlerweile siebten Mal auflegt.

Dozent*innen des Münsteraner Instituts für Politikwissenschaft führen einen von ihnen ausgesuchten Film in einem etwa halbstündigen Vortrag ein und diskutieren dabei, inwiefern der Beitrag auch aus politikwissenschaftlicher Perspektive interpretiert werden kann. Dabei werden gerade nicht dezidiert „politische“ Filme gezeigt, sondern vielmehr Beiträge kommentiert, in denen das Politische erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Die Reihe richtet sich ausdrücklich auch an Interessierte außerhalb der Universität.

Die Termine im Überblick:

Di 11. Oktober 2022 · 20:15 Uhr: The Circle
Mit einer Einführung von Prof. Dr. Oliver Hidalgo

Di 8. November 2022 · 20:15 Uhr: Parasite
Mit einer Einführung von Dr. Tobias Gumbert

Di 29. November 2022 · 20:15 Uhr: Niemals Selten Manchmal Immer
Mit einer Einführung von Henrike Bloemen und Dana Atzpodien

Di 20. Dezember 2022 · 20:15 Uhr: Slumdog Millionär
Mit einer Einführung von Benedikt Lennartz und Anica Roßmöller

Di 17. Januar 2023 · 20:15 Uhr: Und dann der Regen
Mit einer Einführung von Sebastian Panreck

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Mit Arbeitskreis Demenz Münster

Mi 30. November · 18:00 Uhr: Mitgefühl - Pflege neu denken
Ein einfühlsames Plädoyer für ein würdevolles und glückliches Leben mit Demenz.

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Kuchen und Sekt statt Medikamente: In einem kleinen dänischen Pflegeheim namens Dagmarsminde findet sich immer ein Anlass zum Anstoßen, sei es der Geburtstag der Königin, ein Hochzeitstag oder ein Abschied. Die Heimbewohner leben hier in einer Art Wohngemeinschaft nach einer außergewöhnlichen Behandlungsmethode. Die engagierte Gründerin May Bjerre Eiby nennt sie »Umsorgung«. Berührungen, Gespräche, die Freude der Gemeinschaft und Naturerleben sind Teil des Rezepts. Auch wenn die Bewohner am Frühstückstisch oft wieder vergessen haben, wo sie sind und ob ihr Ehepartner noch bei ihnen ist, holt sie der liebevolle Umgang des Teams immer wieder ins Hier und Jetzt. In ihrem berührenden Dokumentarfilm stellt Regisseurin Louise Detlefsen am Beispiel eines einzigartigen Pflegeheims und dessen Bewohner*innen ein revolutionäres, Mut machendes Langzeitpflegekonzept vor, das sich mit den brandaktuellen Fragen befasst, wie wir leben, altern und sterben wollen und was wir uns für unsere Angehörigen wünschen. MITGEFÜHL gewährt einen warmherzigen wie inspirierenden Blick in den Alltag von Menschen mit Demenz und in eine Welt, in der die Kraft menschlicher Nähe kleine Wunder zu bewirken vermag.

»Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal einen Dokumentarfilm über ein Pflegeheim drehen würde, aber als ich May Bjerre Eiby, die Gründerin von Dagmarsminde, darüber sprechen hörte, dass selbst Menschen mit schwerer Demenz ein glückliches Leben führen können, wenn man sich um sie kümmert und ihnen hilft, im Augenblick zu sein, musste ich diesen Ort selbst besuchen.« (Regisseurin Louise Detlefsen)

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Film + Gast

Mi 30. November · 18:30 Uhr: König hört auf
Mit Regisseur Tilman König // Regisseur Tilman König widmet seinem legendären Vater Lothar König ein angenehm kritisches Porträt, das den Mut, aber auch die Widersprüchlichkeit und den Menschen Lothar König in all seinen ungeschönten Facetten zeigt.

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»König hört auf zeigt einen Idealisten, der ganz und gar menschlich ist. Der klare Werte vertritt und in die Welt trägt, der Konzerte und Workshops organisiert, der zwei Systemen ein Dorn im Auge war. Den wir sowohl in schnieker Pfarrerskluft als auch kettenrauchend im Unterhemd am unaufgeräumten Küchentisch sehen.« (kino-zeit.de) // »Ein unaufgeregtes, kritisches Personen-Porträt über einen schrulligen, unbequemen Menschen.« (programmkino.de) // »ein sehenswertes Porträt eines charismatischen Ost-Hippie« (epd-film.de) // »Ein vielschichtiges Porträt eines Aufrechten, der Vorbild sein sollte für uns alle« (indiekino.de) //

Zappenduster – Die Nachtschiene im Cinema

Fr 2. Dezember · 22:15 Uhr: Medusa
Gesellschaftskritik, Groteske und Genre vermischt in einer neongetränkten und mit verspielter Kamera eingefangenen Neuinterpretation des Medusa-Mythos.

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Brasilien, in nicht näher definierter Zukunft: Die Säkularisierung ist aufgehoben, das Land wird von der Kirche regiert. Nachts ziehen Mariana und ihre gewaltbereiten Mitstreiterinnen maskiert durch die Stadt. Sie sind auf der Jagd nach Frauen, die gegen Sitte und Moral verstoßen. Ihre Ideologie fußt auf einer urban legend, wonach der Sünderin Melissa von einem Engel das Gesicht angezündet wurde. Das reinigende Feuer hat sie zur Heiligen avancieren lassen, die immer noch irgendwo, mit deformiertem Gesicht, ihr Dasein fristet. Marianas Spurensuche führt sie in eine ihr fremde Welt der menschlichen Nähe, die langsam auch sie zu verändern beginnt. Anita Rocha da Silveira inszeniert mit MEDUSA ein laut- und bildstarkes Statement über (weibliche) Ohnmacht in totalitär-patriarchaler Gesellschaft und übt damit scharfe Kritik an den demokratiefeindlichen Tendenzen ihres Herkunftslandes Brasilien. Mit bewusster Überspitzung, satten Farben & Sounds und mit subtilen Horrorelementen, hat sie auf der anderen Seite aber auch ein sinnliches Werk geschaffen, das runtergeht, wie abgewaschene Gesichtsmasken im Badezimmerabfluss.

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Film + Gespräch

Samstag 3. Dezember · 17:00 Uhr: Ithaka
Mit anschließendem Gespräch mit Produzent Adrian Devant und den Journalisten Craig Murray & Niels Ladefoged //  in Kooperation mit FreeAssange.eu, Hochschulgruppe Amnesty International, Deutsche Journalist*innen Union NRW, Deutscher Journalist*innen-Verband, Reporter ohne Grenzen & Vamos e.V.

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ITHAKA, der über zwei Jahre in Großbritannien, Europa und den USA gedreht wurde, folgt dem 76-jährigen pensionierten Bauunternehmer John Shipton, bei seinem unermüdlichen Kampf zur Rettung seines Sohnes Julian Assange. Es geht um Verbrechen von Regierungen und einen Mann, der mit seiner Vision von Gerechtigkeit eine Organisation gründete, um genau diese aufzudecken. Dies gelang ihm sehr gut und genau hier fängt die Problematik an. Denn nicht die Verbrecher sitzen aktuell hinter Gittern, sondern der, der die Verbrechen veröffentlichte. Der berühmteste politische Gefangene der Welt, der WikiLeaks-Gründer Julian Assange, ist zum Sinnbild eines internationalen Armdrückens um die Freiheit des Journalismus, um Regierungskorruption und ungesühnte Kriegsverbrechen geworden. Nun, da Julian im Falle einer Auslieferung an die USA eine 175-jährige Haftstrafe droht, sehen sich seine Familienangehörigen mit der Aussicht konfrontiert, Julian für immer an den Abgrund des US-Justizsystems zu verlieren. Dieser David-und-Goliath-Kampf ist persönlich - und da sich Julians Gesundheitszustand in einem britischen Hochsicherheitsgefängnis verschlechtert und die amerikanische Staatsanwaltschaft versucht, ihn auszuliefern, um ihn in den USA vor Gericht zu stellen, tickt die Uhr. Der Film, in dem historische Archivaufnahmen und intimes Material hinter den Kulissen miteinander verwoben sind, zeigt Johns Weg an der Seite von Julians Verlobter, Stella Moris, die sich gemeinsam für Julian einsetzen. Wir erleben, wie John sich auf eine Odyssee durch Europa begibt, um ein globales Netzwerk von Unterstützern zu sammeln und sich bei Politikern für Julian einsetzt. ITHAKA erinnert zur rechten Zeit an die globalen Fragen, die in diesem Fall auf dem Spiel stehen und gibt einen Einblick in den persönlichen Tribut, den die mühsame, oft einsame Aufgabe, für eine Sache zu kämpfen, die größer ist als man selbst, fordert. »In 20 Jahren Arbeit mit Opfern von Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung habe ich noch nie erlebt, dass sich eine Gruppe demokratischer Staaten zusammengetan hat, um eine einzelne Person über einen so langen Zeitraum und mit so wenig Rücksicht auf die Menschenwürde und die Rechtsstaatlichkeit absichtlich zu isolieren, zu dämonisieren und zu misshandeln.« (Nils Melzer, ehem. UN-Sonderberichterstatter für Folter)

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Droste medial

So 4. Dezember · 11:00 Uhr: Malina
Ein Sieg tödlicher Leidenschaft über kalte Vernunft.

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Eine Schriftstellerin lebt in Wien mit dem vernunftbestimmten Malina zusammen, der dafür sorgt, dass sie sich nicht zu sehr in der Welt der Fantasie verliert. Als sie den jungen Ungarn Ivan kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Doch Ivan kann das Übermaß an Gefühlen, die sie ihm entgegenbringt, nicht erwidern und wendet sich von ihr ab. Die ohnehin von Zweifeln geplagte Schriftstellerin stürzt daraufhin in eine tiefe Krise. Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ingeborg Bachmann über eine selbstzerstörerische Schriftstellerin und ihre unerfüllte Liebe. Grundlage für die Inszenierung durch Werner Schroeter war ein Drehbuch der mindestens ebenso provokanten Autorin Elfriede Jelinek. Eine kongeniale Darstellerin für dieses Projekt über Kunst, Liebe und Scheitern wurde in Isabelle Huppert gefunden, die für ihre Leistung einen von fünf Deutschen Filmpreisen für den Film erhielt. »Jeder Schroeter-Film ist eine herzerfrischende Provokation.« (Gary Indian, Artforum) »In Werner Schroeter Filmen kommen Sätze vor, bei denen man, wenn man sie das erste Mal hört, möchte, dass man sie behält. Etwas soll ungestört unendlich weitergehen. Die Filme von Werner Schröter sind unglaublich konzentriert. Es spottet jeder Beschreibung.« (Wim Wenders)

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Begleitend zum "Schaukasten Tanz"

So 4. Dezember · 13:30 Uhr: Tanja - Life in Movement
Preisgekrönte, visuell beeindruckende und berührende Hommage an die international gefeierte Tänzerin und Choreografin Tanja Liedtke. Die hinreißend erzählte Geschichte einer jungen, lebenswilden und außergewöhnlichen Frau.

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Im Alter von nur 29 Jahren wurde Tanja Liedtke zur Leiterin der berühmten Sydney Dance Company ernannt. Ihre Arbeit war von unglaublicher Intensität, ihr Leben von bedingungsloser Liebe zu ihrem Partner Solon Ulbrich und dem ihr vertrauenden blutjungen Ensemble bestimmt. Tanja Liedtke war als leidenschaftliche Künstlerin bekannt – intelligent, verrückt, lustig, großherzig und rotzfrech. Bevor sie sich in Sydney in das heiß ersehnte neue Abenteuer stürzen konnte, kam sie 2007 bei einem tragischen Verkehrsunfall ums Leben. 18 Monate nach ihrem Tod begibt sich das Ensemble mit ihren Werken auf Welttournee. Alle Beteiligte werden mit ihrer Trauer konfrontiert. Und der Frage, wie es in Zukunft weitergehen soll ohne Tanja Liedtke. Den Regisseur*innen Sophie Hyde und Bryan Mason gelingt es, dieses Auf-und-Ab der Gefühle zwischen Schmerz und ansteckender Lebensfreude sensibel einzufangen. Frühe Aufnahmen aus dem Privatarchiv von Tanja Liedtke sowie beispielhafte Auszüge aus den wesentlichen Produktionen dokumentieren ihren künstlerischen Arbeitsprozess. In seinem Kern ist LIFE IN MOVEMENT ein Film über die Quellen der Kreativität und die Zerbrechlichkeit menschlichen Schaffens – Und mitreißender Ausdruck purer Lebenlust!

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Architektur & Film - Eileen Gray und Le Corbusier: Modern Minds

So 4. Dezember · 17:15 Uhr: Le Cabanon par le Corbusier
Mit anschl. Get-Together mit Wein & Brezeln im neben*an

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Architektur und Film: Eileen Gray und Le Corbusier: Modern Minds

Die radikale Erneuerungsphase der Architektur nach dem Ersten Weltkrieg ist innerhalb der Avantgarden von großer Bedeutung. Bildende Kunst, Design, Architektur und Handwerk beeinflussen sich gegenseitig. Viele der innovativsten Künstler*innen der Zeit, darunter Eileen Gray (1878-1976) und Le Corbusier (1887-1965), beweisen ihr Talent in unterschiedlichen Bereichen.

Die 31. Ausgabe der Reihe „Architektur und Film“ schenkt einer der wichtigsten Architekt*innen und Designer*innen des 20. Jahrhunderts Aufmerksamkeit: Die als Nonkonformistin bekannte Eileen Gray, die aus Irland über London nach Paris kommt und mit einer unvergleichbaren Zielstrebigkeit eine bemerkenswerte Karriere macht.

Im Fokus der Reihe steht ein ikonischer Bau der Moderne: das Haus E.1027, gelegen an der französischen Riviera, das Gray von 1926-29 konzipiert. Das architektonische Meisterwerk beeindruckt den Schweizer Le Corbusier so sehr, dass er eine Weile darin wohnt und 1952 dahinter seine Holzhütte „Le Cabanon“ baut. So werden die Biografien dieser beiden MODERN MINDS schicksalhaft ineinander verwoben.

Die heterogene Auswahl der Filme ermöglicht ein tiefes Eintauchen in diese komplett unterschiedlichen Häuser der Moderne und in die Architekturphilosophie Grays und Le Corbusiers.

Die Termine:

So 20. November 2022 · 17:15 Uhr: Eileen Gray - Einladung zur Reise

So 27. November 2022 · 17:15 Uhr: Gray Matters

So 4. Dezember 2022 · 17:15 Uhr: Le Cabanon par le Corbusier

So 11. Dezember 2022 · 17:15 Uhr: The Price of Desire

 

Zum Bundesstart

Mo 5. Dezember 2022 • 20:45 Uhr: Heartbeast
»Das finnische Coming-of-Age-Drama erzählt die toxische Beziehung zweier Stiefschwestern voller eskalierender Machtspiele, hämmernder Beats und Gefühlen, die so gewaltig sind, dass sie sich nicht kontrollieren lassen.« (Filmfest Hamburg)

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Elina, eine 15-jährige aufstrebende Rapperin muss ihre Heimat Finnland verlassen und wegen des neuen Mannes ihrer Mutter nach Südfrankreich ziehen. Sofort fühlt sie sich zu ihrer neuen Stiefschwester Sofia, 17, hingezogen, einer charis­matischen Ballett­­tänzerin. Doch diese führt ein Doppel­leben voller Partys und Drogen. Schnell verwandelt sich ihre Freundschaft in ein toxisches Machtspiel. In ihrem Spielfilmdebüt HEARTBEAST beschreibt die finnische Regisseurin Aino Suni die Beziehung zweier Stiefschwestern, die zunehmend von einer fatalen Obsession geprägt wird. HEARTBEAST ist ein dynamischer Mix aus einfühlsamer Coming-of-Age-Geschichte und packendem Psychothriller, der nicht nur durch seine prägnante Bildsprache, sondern auch mit seinem elektrisierenden Soundtrack von Air-Mitglied J.B. Dunckel in seinen Bann zieht

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Klappe auf für Menschenrechte!

Di 6. Dezember · 18:00 Uhr: Das neue Evangelium
In Kooperation mit Weltladen Münster - mit anschließendem Publikumsgespräch mit Georg Knipping (Weltladen), Jana Gowitzke (Fairteilbar) & Judith Appel (Arbeitslosenberatung CUBA); Moderation: Sebastian Aperdannier // Eine Filmreihe von Vamos e.V.

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Das Filmprojekt »Klappe auf für Menschenrechte« zeigt Filme rund um das Thema Menschenrechte und »Sustainable Development Goals« (SDGs). Das Besondere dabei: Die Filme präsentieren gelebte Alternativen und Handlungsmöglichkeiten. In den anschließenden Gesprächen geht es um individuelle, politische Gestaltungsmöglichkeiten auf lokaler Ebene, zum Beispiel in Münster, und darüber hinaus. Dabei diskutierten wir mit Aktivist*innen und Expert*innen, lassen die junge Generation zu Wort kommen, vernetzen uns mit lokalen Organisationen und zeigen dabei immer wieder Engagementmöglichkeiten für die Stärkung der Menschenrechte sowie eine nachhaltige Lebensweise auf dem „Einen Planeten“ auf. 

(Vamos e.V.)

Die Termine im Überblick:

Di 18.10. 18:00 Uhr: RISE UP
Vorpremiere mit anschließendem Publikumsgespräch mit Co-Regisseur Marco Heinig und einer*m Vetreter*in von Psychologists for Future; Moderation: Vanessa Krüger (Vamos)

Di 25.10. 18:00 Uhr: DISCOUNT WORKERS
in Kooperation mit Initiative Romero e.V. - mit anschließendem Publikumsgespräch mit Christopher Patz (Initiative Romero) & weiteren Gäst*innen; Moderation: Steffi Naumann

Di 15.11. 18:00 Uhr: SCHWARZE ADLER
In Kooperation mit FANport Münster und Beirat für kommunale Entwicklungszusammenarbeit - mit anschließendem Publikumsgespräch zum Thema „Mögliche Interventionen gegen Diskriminierung im Fußball“ mit Edo Schmidt (Fanprojekt „FANport“), Lisa Krawczyk (Meldestelle Diskriminierung) & Dirk Henning (Stadtsportbund); Moderation: Vera Atwell-De Nobrega (Coach DGfC, FarbPracht)

Di 22.11. 18:00 Uhr: BUT BEAUTIFUL
In Kooperation mit Oikocredit - mit anschließendem Publikumsgespräch mit Jens Elmer (Oikocredit) & Felix Austen (Perspective Daily)

Di 6.12. 18:00 Uhr: DAS NEUE EVANGELIUM
In Kooperation mit Weltladen Münster - mit anschließendem Publikumsgespräch mit Georg Knipping (Weltladen), Jana Gowitzke (Fairteilbar) & Judith Appel (Arbeitslosenberatung CUBA); Moderation: Sebastian Aperdannier

Di 13.12. 18:00 Uhr: WEM GEHÖRT MEIN DORF?
mit anschließendem Publikumsgespräch mit Gäst*innen; Moderation: Vanessa Krüger (Vamos)

Eintritt: 8,50 / 6,50 EUR

 

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Arthouse Sneak

Mi 7. Dezember · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #209
Immer Anders. Immer Arthouse. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!

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Immer Anders. Immer Arthouse.

Seit April 2013 laden wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak. Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Originalsprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.

Karten kaufen (cineplex.de)

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:

Arthouse Sneak #209

Mi 7. Dezember um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #210

Mi 21. Dezember um 22:15 Uhr

Arthouse Sneak #211

Mi 4. Januar um 22:15 Uhr

 

Ewige Sneak-Lieblingsfilme mit Durchschnittsnoten:
„Capernaum – Stadt der Hoffnung“ (amharisch/arab.OmU) – 1,33
„Corpus Christi“ (poln.OmU) - 1,59
„Nur wir drei gemeinsam“ (franz.OmU) – 1,60
„The Party“ (OmU) – 1,63
„Call Me By Your Name" – 1,63
„In meinem Kopf ein Universum“ (poln.OmU) – 1,76

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

Deutsch im Kino – Konversationen im neben*an

Ab dem 19.09. laden wir dich jeden Montag um 18:00 Uhr in unseren Raum neben*an ein, um gemeinsam Konversationen über die verschiedensten Themen auf Deutsch zu führen und zu üben.

Hierfür brauchst du keine Vorkenntnisse und es ist nicht wichtig, wie viel Deutsch du schon gelernt hast. Das Einzige, was du mitbringen musst, ist ein Thema, über das du sprechen möchtest und viel Neugier auf spannende Geschichten und Ideen von Anderen.

Mit „Deutsch im Kino“ bieten wir einen Raum an, in dem sich alle wohl fühlen sollen und gemeinsam in lockerer Atmosphäre miteinander Konversationen auf Deutsch üben können. 

Unsicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache oder fehlende Sprachkenntnisse können eine Barriere zu Kulturorten wie unser Kino sein. Mit unserem neuen Angebot möchten wir mit euch diese Barriere überwinden um gemeinsam die Magie des Kinos genießen zu können.

Ab dem 19.09. jeden Montag um 18:00 Uhr Treffen wir uns am Eingang zum Kino vor dem neben*an.

Familienkino

Birta rettet das Weihnachtsfest
Empfohlen ab 8 J.
»Ein toller Film über ein starkes Mädchen!« (Kifife 2022)

(6,00 Euro)

Die Mucklas und wie sie zu Pettersson und Findus kamen
ab 0 J.
Prequel zu den hybriden Adaptionen von Sven Nordqvists liebenswert-schrulligen Kindergeschichten.

(6,00 Euro)

Mein Lotta-Leben - Alles Tschaka mit Alpaka
Ab 6 J.
In der Fortsetzung der Buchverfilmung erlebt Lotta Petermann mit ihrer Bande „Die Wilden Kaninchen“ Abenteuer auf einer Klassenfahrt nach Amrum

(6,00 Euro)

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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,00 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

 

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Montag & Dienstag ab ~16:00 Uhr
Mittwoch bis Samstag ab ~15:00 Uhr
Sonntag ab ~10:45 Uhr

Eintrittspreise
Regulär
9,00 EUR
erm. 7,50 EUR

Treue 7,50 EUR
Treue erm. 6,50 EUR

Familienkino
6,00 EUR

Münster-Pass
6,00 EUR

Unter 16 Jahren
6,00 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,00 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak & DokSneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)

Tickets: cineplex.de

Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste": Zuschlag von 2,00 EUR zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste.

Treuekarte "4x zahlen. 4x strahlen." für Vielseher*innen; Gültigkeit 6 Monate, nicht übertragbar. Nach 4x regulärem Eintrittspreis gibt es 4x eine Preisstufe günstiger.

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Donnerstag, 8. Dezember 2022
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Donnerstag, 5. Januar 2023
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Dienstag, 17. Januar 2023
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