Unsere Neustarts ab Do 22. Oktober

Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit:
Yulia Lokshinas Film über die Lebensrealitäten von Leiharbeiter:innen in der Fleischindustrie ist eine scharfsinnige Studie über Wirtschaftsstrukturen, Konsumverhalten und Fragen der Verantwortung.

Ema - Sie spielt mit dem Feuer:
Modernes, schillerndes, vielleicht sogar wahnsinniges Kino at its best!

Kajillionaire:
Mit ihrem schrulligen Sinn für die Magie des Alltags erkundet Regisseurin Miranda July die Dynamik einer amüsant dysfunktionalen Familie.

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Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit: »Verzicht ist nie leicht, aber dringend notwendig, wie Yulia Lokshina in ihrer Dokumentation eindringlich zeigt.« (programmkino.de) // »Über die Verbindung des Theaterstücks und mit den Interviews der Arbeiter:innen gelingt Yulia Lokshina ganz im Sinne Berthold Brechts brandaktuelle Kapitalismuskritik. Besonders eindrucksvoll wirkt Regeln am Band, bei hoher Geschwindigkeit durch seine Zurückhaltung. Dem Film geht es nicht um die Emotionalisierung von Einzelschicksalen, sondern eine umfassende Kritik der Verhältnisse. Dieser Ansatz mag den Zugang zum Film erschweren, verleiht ihm jedoch eine besondere Tiefe.« (filmloewin.de) // »« () // »« () //

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Ema - Sie spielt mit dem Feuer: »Ein grandios gefilmtes, aber absolut abgefucktes Melodram auf den Spuren von Pedro Almodovar an seinem kranksten Tag, gewürzt mit einem orgiastischen Reggaeton-Musical und einer (un-)gesunden Portion rebellischem Wahnsinn. « (filmstarts.de) // »Ema aber überfährt einen mit jener Wucht, mit der die Hauptfigur durch den Film marschiert. Und man lässt sich gern davon überfahren.« (kino-zeit.de) // » Mariana Di Girólamo überzeugt durch tänzerische Präsenz ebenso wie durch eine tiefe Innerlichkeit, in der Zorn und Zärtlichkeit sich unmittelbar bedingen. Ein heftiger Film, der unmittelbar an die frühen Melodramen von Pedro Almodóvar erinnert und sich kräftig ins Gedächtnis brennt.« (cineman.ch) // »Eigensinnig, betörend und herausfordernd widersetzt sich „Ema“ auch Einordnungen in filmische Kategorien. Die Entfaltung des Szenischen geht der Handlung immer so weit voraus, dass sich nie eine Übersicht auf das Geschehen einstellt. Es lädt dazu ein, sich den Bildern in ihrem Rhythmus zu überlassen und der Verführung nachzugeben.« (filmdienst.de) // »großartig gespieltes und mit Gespür für Sinnlichkeit ausgestattetes Kino aus Chile!« (uncut.at)

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Kajillionaire: »Schräg, schön, überraschend: Im Chaos verliert der Film nie seinen ernsten Kern aus den Augen « (cinema.de) // »Die Familien-Tragikomödie ist derart bizarr, dass es einen am Ende tatsächlich überrascht, wie sehr das Schicksal der superskurrilen Figuren trotzdem berührt. « (filmstarts.de) // »mit ihrem Film fordert sie den Zuschauer heraus, und mit ihm auch seine Erwartungen an das, was Kino sein kann. Eine Geschichte, die höchst amüsiert, aber auch tiefst betrübt, eine Achterbahn der Gefühle, an deren Ende man sehr zufrieden aus dem Kino kommt, sich aber auch fragt, ob das Ende nun hoffnungsvoll oder trostlos ist.« (cineman.ch) // »Die Tragikomödie mit leichten Genre-Anleihen kombiniert dabei skurrilen Humor mit einer zu Herzen gehenden, ungewöhnlichen Coming-of-Age-Geschichte, verbunden mit der Sehnsucht, einen eigenen Platz in dieser Welt zu finden.« (film-rezension.de) //

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Klappe auf für Menschenrechte!

Mo 26. Oktober · 18:00 Uhr: Flowers of Freedom
Im Anschluss im Gespräch mit dem Publikum: Gilla Nolte (Umweltmediatorin) und weitere*r Aktivist*in // eine Filmreihe von Vamos e.V.

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Die Termine im Überblick:

Mo 26. Oktober 2020 · 18:00 Uhr: Flowers of Freedom
Täglich donnern durch das kirgisische Dorf Barskoon riesige LKWs mit einer gefährlichen Fracht: Zyanid; eine hochgiftige Chemikalie, mit der in der nahe gelegenen Mine Gold abgebaut wird. Als 1998 ein mit Zyanid beladener LKW in den Fluss des Dorfes stürzt, erkranken Hunderte von Dorfbewohnern. Sieben Jahre später beginnen mutige Frauen ihren Kampf für die Rechte der Opfer. Sie gründen eine kleine Umweltorganisation und blockieren immer wieder die Zufahrt zur Mine. Vier Jahre lang begleitete Mirjam Leuze die Aktivistinnen und wurde dabei Zeugin einer erstaunlichen Entwicklung: Nachdem im Frühjahr 2010 eine Revolution das Regime in Kirgistan stürzt, werden die bis dahin unter Polizeibeobachtung stehenden Frauen zu Mitgestalterinnen eines demokratischen Aufbruchs. Mit Humor und großer Nähe porträtiert der Dokumentarfilm das Leben und Überleben im Dorf und den globalen Kampf um Rohstoffe aus der Perspektive mutiger Frauen in Zentralasien. »Ein emphatisches Porträt einer Gemeinschaft im Kampf David gegen Goliath.« (DOK.fest München)

Do 12. November 2020 · 18:00 Uhr: 2040 - Wir retten die Welt

Weitere Informationen zur Filmreihe

 

CINEMA FLASHLIGHT - in Kooperation mit Fridays For Future

Di 27. Oktober · 18:00 Uhr: The Great Green Wall
Eine rhythmische Geschichte über Optimismus, Solidarität und Entschlossenheit und über das ehrgeizigste Klima-Projekt der Welt

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Quer über den afrikanischen Kontinent wird ein 8.000 Kilometer langer Gürtel aus Bäumen gepflanzt, der die Ausbreitung der Wüste aufhalten und Millionen von Menschen Nahrung, Arbeitsplätze und eine Zukunft bringen soll. Entlang dieser noch lückenhaften grünen Mauer reist die malische Sängerin Inna Modja zu den Menschen im Senegal, in Mali, Nigeria und Äthiopien. Sie spricht mit ihnen über ihre Ängste, Träume und Hoffnungen in einer Sprache, die schon immer die afrikanische Kultur bestimmt hat: der Musik. So entspinnt der Film in einer kollektiven melodischen Collage den Soundtrack der GREAT GREEN WALL.

»Ein sehenswerter, eindringlicher Film, der von einem unbedingten Optimismus getragen wird. Der Film ist Ausdruck dafür, was Thomas Sankara mit dem vorangestellten Zitat zum Ausdruck bringen wollte: „Wir müssen es wagen, die Zukunft zu erfinden.“« (programmkino.de)

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Politik im Film

Mi 28. Oktober · 19:00 Uhr: Almanya - Willkommen in Deutschland
Mit einer Einführung von Ulrich Hamenstädt und Hendrik Meyer // Zusammen mit Die Linse und Förderverein Politikwissenschaften

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Ende der 1960er Jahre kommt Hüseyin Yilmaz als der 1.000.001 Gastarbeiter nach Deutschland. Er will seiner Familie, die in der Türkei auf ihn wartet, ein besseres Leben ermöglichen. Sein Vorhaben gelingt. Mit Ausdauer und Fleiß schafft es Hüseyin, sich in Deutschland etwas aufzubauen. Er entschließt sich, seine Frau Fatma und seine Kinder nachzuholen. Anfangs fällt Familie Yilmaz die Eingewöhnung schwer. Doch nach und nach gewöhnen sich die Fünf an das Leben in Deutschland. Dennoch stellen sich der Familie Fragen der kulturellen Zugehörigkeit, zum Beispiel dem sechsjährigen Enkel Cenk, als er in der Schule gefragt wird, woher er kommt. Auch seine 22-jährige Cousine Canan hat es schwer. Sie ist schwanger von einem "Nicht-Türken" und weiß nicht, wie sie es ihrer Mutter beibringen soll. Noch verwirrender und turbulenter wird alles, als sich Hüseyin nach der Heimat sehnt und der Familie eröffnet, dass er ein Haus in Anatolien gekauft hat und mit allen dorthin fahren möchte.

Die Reihe Politik und Film der Linse und des Fördervereins des Instituts für Politikwissenschaft geht im Wintersemester 2019/20 in die siebte Runde...

Die Termine im Überblick:

Mi 28. Oktober 2019 · 19:00 Uhr: Almanya - Willkommen in Deutschland

Weitere Informationen zum Filmprogramm

 

CINEMA FLASHLIGHT

Do 29. Oktober · 18:30 Uhr: Srbenka
Mit Einführung von Dr. Davor Beganovic - Lektor für Bosnisch/ Kroatisch/ Serbisch in Tübingen und Lehrbeauftragter für südslawische Literaturwissenschaft an der Universität Zürich (UZH) // Weitere Vorstellungen: So 1. November · 11:30 Uhr + Di 3. November · 18:30 Uhr

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Nationalfriedhof Mount Herzl in Israel. Jeden Samstag morgen die gleiche Prozession: Bestückt mit Plastik-Klappstühlen und Essensboxen zieht eine Gruppe älterer Menschen an dem Grabstein des Wegbereiters des politischen Zionismus vorbei, um es sich unter dem Schatten einer ausladenden Kiefer bequem zu machen. Die "Mount Herzl Academy" tagt. Fünf Jahre lang hat die Filmemacherin Tali Shemesh die Gruppe begleitet, deren Zweck, neben der Diskussion kultureller und zeitgeschichtlicher Fragen laut Satzung darin besteht, der Vereinsamung im Alter vorzubeugen. Im Mittelpunkt stehen Minya, die zurückhaltende und eher schweigsame Großmutter der Regisseurin, und Lena, deren dominante Schwägerin - zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und die das Schicksal doch fest aneinandergebunden hat. Mit großer erzählerischer Sicherheit bewegt sich der Film zwischen der Gruppe, deren Mitglieder nach und nach sterben, und Lenas privatem Drama, das stellvertretend für das Trauma derer steht, die den Nazi Terror überlebt haben.

Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemachern/innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag. Der Dokumentarfilm-Club lädt immer am 3. Mittwoch des Monats um 19.00 Uhr zur Vorführung eines Dokumentarfilms ein. Anschließend wird in lockerer Atmosphäre im neben*an über den Film und Weiterführendes gesprochen. Nicht Filmkritik steht dabei im Vordergrund, sondern das Anliegen, die gewonnenen Eindrücke auszutauschen. Folgen wir daher ein Stück weit den Träumen junger Immigranten in einem Kölner Jugendclub, einem Liebespaar in die Kanalisation von L.A., einem Landart-Künstler bei seiner Arbeit in abgelegenen Landschaften oder den festlichen Keuschheitsritualen einer streng evangelikalen Familie. Beides – Filmvorführung und Gesprächsrunde – ist öffentlich zugänglich und kann auch unabhängig voneinander besucht werden. Udo Wellerdieck und Jens Schneiderheinze

Weitere Informationen zum Film

 

Kino für Kinder

Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess
Ab 0 J.
Kino für Kinder (4,50 Euro): In der Kinderbuchverfilmung freundet sich ein Junge während seiner Ferien mit einem Mädchen an, das auf der Suche nach seinem Vater ist.

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Beim Kino für Kinder im Cinema beträgt der Eintritt 4,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Spitzenpreis beim Kinoprogrammpreis NRW 2020!

Das Programmkino Cinema & Kurbelkiste hat für sein herausragendes Programm mit 25.000 Euro die höchste Auszeichnung beim diesjährigen Kinoprogrammpreis NRW von der Film- und Medienstiftung NRW erhalten.

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Das Programmkino Cinema & Kurbelkiste hat für sein herausragendes Programm mit 25.000 Euro die höchste Auszeichnung beim diesjährigen Kinoprogrammpreis NRW von der Film- und Medienstiftung NRW erhalten. Auch das Schloßtheater gehört mit 19.000 Euro zu den 10 besten Kinos des Landes. Das Cinema zeige qualitativ hochwertigstes, abwechslungsreichstes Filmprogramm mit einem sehr hohen Anteil an deutschen und europäischen Filmen, Originalfassungen sowie anspruchsvolle Kinder- und Jugendfilme, zahlreiche Sonderveranstaltungen und thematisch originelle Filmreihen, so die Jurybegründung.

„Wir freuen uns sehr über den Spitzenpreis, der uns besonders in diesen schwierigen Zeiten zugutekommt. Die Auszeichnung ermutigt uns, weiterhin anspruchsvolles Programm auf die Beine zu stellen und Kino als Kultur- und sozialen Ort wieder zu beleben.“ so die gemeinsame Kinoleitung Maria Minewitsch und Daniel Wolter.

Bildmaterial und weitere Infos auf https://www.kinoprogrammpreisnrw.de/

 

 

Cinema & Garbo wieder geöffnet!

Wir sind zurück und freuen uns auf euch!
 
Unser Café Garbo ist täglich ab 11:30 Uhr bis 22:00 Uhr geöffnet.
 
Der Kinovorhang öffnet sich wieder für euch. Folgende Regeln gilt es zu beachten, damit ihr euch sicher bei uns fühlt: 

  • Bitte nutzt nach Möglichkeit das Online-Ticket-System
  • Zur Sicherheit: Neben jeder Buchung bleibt ein Platz unbesetzt.
  • Bitte beim Betreten die Hände desinfizieren (Spender befinden sich am Eingang und bei den Toiletten).
  • Im gesamten Gebäude gilt weiterhin die Pflicht zum Tragen einer Mund-/ Nase-Bedeckung, außer am Sitzplatz.
  • Snacks und Getränke dürfen verzehrt werden.
  • zur Gewährleistung der erweiterten Rückverfolgbarkeit muss sich beim Ticketkauf in das entsprechende Formular eingetragen werden (Beim Kauf von Online-Tickets werden die benötigten Daten bereits abgefragt) und sind die gebuchten Sitzplätze zwingend einzuhalten. (Die erhobenen Personendaten werden nach vier Wochen datenschutzkonform vernichtet).
  • Bei Filmende vor 22:00 Uhr: Verlassen der Kinosäle über die Notausgänge und den Hof zur Overbergstraße; nach 22:00 Uhr "normal" durch das Foyer.
  • Abstand halten (mindestens 1,50m).
  • Einlass ab 15 Minuten vorher bis zum Filmstart (Haltet euch bitte nicht im Foyer auf!)

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Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung

Montag bis Samstag ab ~17:00 Uhr
Sonntag ab ~ 11:45 Uhr

Eintrittspreise
€ 8,50* / erm. € 7,00*
Premierentag € 6,-*
Kinderkino € 4,50
Soli-Preis € 10,50*
*online € 0,50 günstiger: cineplex.de

Feiertags keine Ermäßigung,
besondere Preise bei Sonderveranstaltungen,

Soli-Ticket "An*Kurbelkiste" zur freiwilligen Unterstützung von Cinema & Kurbelkiste

Donnerstag = Premierentag
Neustarts kosten donnerstags in allen Vorstellungen nur € 6,- (+evtl. Zuschlag wegen Überlänge)

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Folgende Regeln sind für die Wiedereröffnung zu beachten

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Freitag, 30. Oktober 2020
22:15
22:40
Samstag, 31. Oktober 2020
22:15
22:40
Sonntag, 1. November 2020
11:30
18:30
Montag, 2. November 2020
19:30
Dienstag, 3. November 2020
18:30
Mittwoch, 4. November 2020
22:15
Montag, 9. November 2020
20:00
20:45
Samstag, 14. November 2020
17:30
Montag, 16. November 2020
18:00
18:30
Dienstag, 17. November 2020
19:00
20:30
Mittwoch, 18. November 2020
18:30
22:15
Sonntag, 22. November 2020
11:00
17:00
Dienstag, 24. November 2020
20:00
Sonntag, 29. November 2020
11:00
Donnerstag, 6. Dezember 2020
11:15