Unsere Neustarts ab Do 17. September
Bagger Drama:
Ein neuer Heimatfilm mit suchenden Menschen und tanzenden Maschinen.
Gentle Monster:
Eine Geschichte über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.
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Bagger Drama:
»„Bagger Drama“ ist ein Familiendrama über Verlust, Schweigen und Veränderung. Sensibel und aufgeregt erzählt Regisseur Piet Baumgartner von einer Familie, die durch einen Trauerfall immer weiter auseinander zu gehen droht.« (
film-rezension.de) // »Beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2025 wurde Bagger Drama vollkomen verdient gleich mit zwei Preisen ausgezeichnet, für die beste Regie und das beste Drehbuch. Denn in den Bildern, die man nur schwer nacherzählen kann, entfaltet sich ein enormer Subtext. Und der ist im heutigen Kino selten geworden.« (
epd-film.de) // »In der Schweiz wurde „Bagger Drama“ als „moderner Heimatfilm“ angekündigt. Auch zeigte sich Baumgartner erstaunt darüber, als sein Film bei den ersten ausländischen Festivals (San Sebastián 2024, Max Ophüls 2025) sofort Preise holte. Tatsächlich aber greift „Bagger Drama“ – obwohl solch „störrisches“ Schweigen vielerorts als „typisch schweizerische Eigenart“ empfunden wird – ein universelles Thema auf, das Baumgartner dem Publikum so feinfühlig wie nicht zuletzt auch leise humorvoll zugänglich zu machen versteht.« (
filmdienst.de) // »Regisseur Piet Baumgartner hat einen sehr intensiven Film geschaffen, eine Art Triptychon plus Epilog, in dem dann wirklich die Firma im Mittelpunkt steht. Ein Film, der hineintaucht in die Dynamiken dieser Familie, die wohl gar nicht so unterschiedlich sind zu anderen Familien. Ein Film, der vom starken Spiel seiner Darstellerinnen und Darsteller profitiert, und ein Film, der in Details ganz starke Momente hervorbringt.« (
kino-zeit.de) // »Piet Baumgartner ist es gelungen, eine feine Familiengeschichte zu erzählen, die einerseits in ihrer Anlage – Familienmitglieder haben Mühe, sich einander zu öffnen – universell ist. Andererseits aber hat der Film mit seinen visuellen Einfällen eine ganz eigenständige Handschrift, die überrascht und überzeugt.« (
srf.ch)
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Gentle Monster:
»ein intensives, unangenehmes und höchst brisantes Drama« (
uncut.at) // »Dass man beim Zuschauen die Opfer immer mitdenkt, ist eine Kunst des Films, der gänzlich auf entsprechende Darstellungen verzichtet und sie somit auch nicht reproduziert. Die konzentrierte Inszenierung, die beobachtende Kamera von Judith Kaufmann und die Montage von Ulrike Kofler spitzen nicht zu und dramatisieren nicht, sondern erzählen und lassen zu, sich eigene Gedanken zu machen. Léa Seydoux spielt nuanciert und mit großer emotionaler Hingabe die Figur der Lucy« (
filmdienst.de) // »Der Film ist zwiespältig und widersprüchlich und zum Kopfschütteln. Und gerade deshalb gut.« (
epd-film.de) // »Schwer auszuhalten, aber es lohnt sich.« (
filmstarts.de) // »« ()
CINEMA FLASHLIGHT
Sa 19. September · 19:00 Uhr:
Billie
In Kooperation mit Iriba-Brunnen e.V.
Zwei Mütter und beste Freundinnen sitzen wegen 300 Euro in einer Bank fest und werden für Bankräuberinnen gehalten. Während die Polizei ihnen bereits auf den Fersen ist, können sie sich nur durch ihren Zusammenhalt und eine gehörige Portion Chaos aus der misslichen Lage befreien.
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Mit BILLIE erzählt Filmemacherin Sheri Hagen die Geschichte zweier Frauen, die in widrigsten Lebensumständen um Selbstbestimmung und Würde ringen. Was als scheinbar banale Alltagssituation beginnt, entfaltet sich zu einem vielschichtigen Drama über häusliche Gewalt, die Kraft von Freundschaft und die Sehnsucht nach Freiheit. Hinter der Fassade des Alltags offenbart sich eine Realität, die Millionen betrifft. BILLIE vereint Schmerz und Humor, Leichtigkeit und Verzweiflung – und zeigt, wie nah sich Absurdität und existenzielle Notwendigkeit berühren. Der Film ist weit mehr als die Geschichte zweier Frauen und Mütter – BILLIE ist ein Plädoyer für Freundschaft, Solidarität und den Mut zur Selbstbefreiung. Damit setzt Sheri Hagen ein klares Zeichen für Diversität im deutschen Film – und gegen das Schweigen über häusliche Gewalt. BILLIE feierte im Rahmen des Filmfest Hamburg Premiere.
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Die Linse: Leinwandbegegnungen
Mi 16. September · 18:00 Uhr:
Queen & Slim
Auf dem Rückweg nach seinem ersten Date wird ein junges schwarzes Paar wegen einer Nichtigkeit von einem Polizisten angehalten.
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Wir sind Leinwandbegegnungen, eine Filmreihe, die Menschen zusammenbringt und Raum für Austausch schafft. Einmal im Monat zeigen wir im Cinema Münster einen Film, der sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei legen wir Wert auf Perspektiven und Geschichten, die auf großen Leinwänden oft übersehen werden – von marginalisierten Stimmen bis hin zu Filmen aus weniger repräsentierten Ländern.
Vor und nach dem Film laden wir zum Austausch ein. Uns ist wichtig, Filme als Medium zu nutzen, um Begegnung zu ermöglichen, Themen erfahrbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Wir kooperieren gerne mit verschiedenen Initiativen und freuen uns immer über neue Gesichter – sei es im Publikum oder als Teil unseres Teams. Lust, mitzugestalten? Schreib uns, schau vorbei oder melde dich bei der nächsten Vorstellung!
Wann? Meistens am 3. Mittwoch im Monat
Eintritt: 4 €
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Komm vorbei, lass dich inspirieren – und erlebe, wie Filme Menschen verbinden können!
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Arthouse Sneak
Mi 16. September · 22:15 Uhr:
Arthouse Sneak #299
Immer Anders. Immer Kunsthaus. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!
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Immer Anders. Immer Kunsthaus.
Seit April 2013 lädt wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak . Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor dem Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Sprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).
Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.
Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:
Arthouse Sneak #299
Mi 16. September um 22:15 Uhr
Contentwarnung "Gewalt"
Arthouse Sneak #300
Mi 30. September um 22:15 Uhr
Top Sneakfilme:
1. Capernaum – Stadt der Hoffnung 1,33
2. Tatami 1,56
3. Beautiful Beings 1,57
4. Corpus Christi 1,59
5. Nur wir drei gemeinsam 1,61 + The Father 1,61
6. Kneecap 1,63
7. The Party 1,63
8. Ein Kuchen für den Präsidenten 1,64
9. Souleymans Geschichte 1,65
10. Close 1,7 + Die Göttliche Ordnung 1,7
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Die Linse: Helden – eine Spurensuche
Mo 21. September • 18:00 Uhr:
Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit
Mit einer kurzen Einführung und interaktiven Filmgespräch
Einprägsame, selten erzählte Geschichte
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Helden – eine Spurensuche
Und wieder laden wir zur mittlerweile 4. Auflage einer Männerfilmreihe ein. Kaum ein Thema wird so eng mit „Männlichkeit“ verknüpft wie der Heldenmythos. Unzählige Filme zeichnen ein Bild von kampferprobten Kriegshelden oder Weltenrettern, die nicht selten einem übermächtigen Feind trotzen, sich dabei bisweilen heroisch selbst opfern, für das „Gute“ ihr Leben lassen und für die Nachwelt als ikonografische Schatten weiter existieren. In ihrer Überzeichnung werden dabei im- mer wieder männliche Ideale produziert – bis hin zu toxischen Männlichkeitsstereotypen, die es zu hinterfragen gilt.
Jens Schneiderheinze und Sebastian Aperdannier haben sich als Kuratoren der Reihe deshalb auf die Suche nach filmischen Antihelden gemacht, die auf ihre ganz eigene Art und Weise den gängi- gen Heldenmythos unterlaufen.
Wie gewohnt geben sie vor jedem Film einen kurzen Einblick in ihre Auswahlentscheidung und runden den Abend mit einem 10-minütigen interaktiven Filmgespräch ab. Auch diesmal gibt es wie- der eine Kombination aus Literatur und deren Verfilmung.
Die Kuratoren lesen am Freitag, 13. November, aus „Kleine Dinge wie diese“ von Claire Keegan. Die filmische Umsetzung des Buches wird am Montag, 30. November, präsentiert
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Die Linse: Rendezvous Québec – Maple Movies
Di 22. September • 18:00 Uhr:
Universal Language
Leichtfüßige Satire über den kanadischen Sprachenstreit
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Für Jahrzehnte war das Bild der „deux solitudes“ ein umstrittenes und dennoch populäres Motiv in der Selbstbetrachtung der kanadischen Gesellschaft: „Zwei Einsamkeiten“ beschrieb dabei nicht nur das (Nicht)-Verhältnis zwischen dem frankophonen Québec und den anglophonen Provinzen des Landes, sondern vermittelte willkürlich auch eine diffuse Vorstellung von zwei in sich geschlossenen, kulturell, sozial und ethnisch weitgehend homogenen Entitäten.
Doch ab Ende des 20. Jahrhunderts wurden zunehmend andere, neue Selbstbilder sichtbarer, die dieser monolithischen, noch von der kolonialen Gründungsgeschichte Kanadas geprägten Weltsicht widersprachen. Vormals marginalisierte Stimmen verschafften sich nicht nur politisch Gehör, sie artikulierten sich ausdruckstark in Literatur, bildender Kunst und insbesondere im Kino. Heute berichten Filmerzählungen von den oft traumatischen Erfahrungen der indigenen Bevölkerung ebenso wie von der aktuellen Lebenswirklichkeit von Migrant:innen im historischen Einwanderungsland Kanada; sie schildern den Alltag queerer Menschen, das Ringen um Emanzipation und Wahrnehmung in komplexen sozialen Strukturen und die Identitätssuche vermeintlicher Außenseiter. Das macht das zeitgenössische Cinéma Québecois und seine Filmschaffenden so vielfältig und vielstimmig wie die Gesellschaft, aus der er es kommt und deren Realität seine Filme reflektieren. Unter dem Titel „La Face de la diversité“ widmet sich die zweite Retrospektive Rendez-vous Québec dieser künstlerischen Vielfalt mit einer Auswahl herausragender Filme aus den letzten drei Jahren sowie moderner Klassiker des Cinema Québecois. Die Themen und Genres sind dabei so divers wie die Persönlichkeiten vor und hinter der Kamera, was die Filme indes verbindet, ist ihr mitreißendes Plädoyer an das Publikum, sich selbst neue Perspektiven zu eröffnen, die unsere gemeinsame Welt reicher machen.
Die Filme im Überblick:
Di 26. Mai 2026 • 18:00 Uhr:
C.R.A.Z.Y. – Verrücktes Leben
Di 23. Juni 2026 • 18:00 Uhr:
Kurzfilme von Caroline Monnet
Di 28. Juli 2026 • 18:00 Uhr:
Falcon Lake
Di 25. August 2026 • 18:00 Uhr:
Paul
Di 22. September 2026 • 18:00 Uhr:
Universal Language
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Film + Gast
Mi 23. September · 18:15 Uhr:
Lovebox
Mit Einführung von Regisseur Alexander Kleider
LOVEBOX erzählt von Freundschaft, Experimentierfreude und der Suche nach Nähe in einer Welt, die oft von Misstrauen und Abgrenzung geprägt ist. Der Film zeigt, wie Kunst Räume schaffen kann, in denen Menschen sich wirklich begegnen – jenseits von Rollen, Meinungen und Grenzen. In einer Zeit zunehmender Spaltung ist LOVEBOX ein Film über Mut, Offenheit und die Hoffnung, dass Verbindung möglich bleibt.
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Das utopische AfrikaBurn Festival, der größte Ableger des weltbekannten Burning Man, wird zum Schauplatz eines einzigartigen Experiments. Mitten in der südafrikanischen Wüste stellt eine bunt zusammengewürfelte Freundesgruppe ihr LOVEBOX Raumschiff auf, das seine Besucher auf eine Reise zu den Sternen und ins Innere ihrer selbst mitnimmt. In der Leere des Raums begegnen sich zwei Fremde für wenige Minuten und beantworten sich eine Frage über die Liebe. Ihre Blicke und Gespräche eröffnen einen Weg in eine Gemeinschaft und führen zu transformativer Selbsterkenntnis. Als sich der Staub des Festivals legt, machen sich die Freunde auf, die Magie der LOVEBOX in den stressigen Alltag der Menschen zu bringen. Aber kann die erlebte Verbundenheit und Offenheit auch außerhalb der utopischen Fantasie bestehen? LOVEBOX erzählt von Freundschaft, Experimentierfreude und der Suche nach Nähe in einer Welt, die oft von Misstrauen und Abgrenzung geprägt ist. Der Film zeigt, wie Kunst Räume schaffen kann, in denen Menschen sich wirklich begegnen – jenseits von Rollen, Meinungen und Grenzen. In einer Zeit zunehmender Spaltung ist LOVEBOX ein Film über Mut, Offenheit und die Hoffnung, dass Verbindung möglich bleibt.
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Die Linse: Dokumentarfilm-Club
Mi 23. September • 18:00 Uhr:
Berlin: Sinfonie einer Großstadt
Remake des Berlin-Porträts im Stil des Filmklassikers von Walter Ruttmann
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Dokumentarfilm-Club
Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemacher*innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag. Der Dokumentarfilm-Club lädt von September bis April in der Regel am 4. Mittwoch des Monats um 18.00 Uhr ein.
Ab Januar 2026 bis zum Dezember werden acht Programme die Stadt Berlin ins Licht rücken. Mehr oder weniger gehen wir dabei chronologisch vor und beginnen mit einem Stummfilm von 1927 und enden im Dezember im Jahr 2023. Somit steht im ersten Halbjahr die geteilte Stadt im Fokus. Udo Wellerdieck und Jens Schneiderheinze
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Mit Zartbitter Münster e.V.
Mi 23. September · 19:00 Uhr:
Gentle Monster
Eine Geschichte über Vertrauen und Täuschung, über Liebe und die Ehrlichkeit zu sich selbst.
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Die Konzertpianistin Lucy (Léa Seydoux) zieht mit ihrem Mann Philip (Laurence Rupp) und dem gemeinsamen Sohn aufs Land, wo sich der Filmemacher langsam von einem Burnout erholt. Eines Tages steht die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Der Vorwurf, den Sonderermittlerin Elsa (Jella Haase) gegen Philip erhebt, wiegt schwer und stellt Lucys Welt auf den Kopf. Wer ist der Mann, den sie liebt, wirklich? Vier Jahre nach CORSAGE kehrt die österreichische Filmemacherin Marie Kreutzer zurück mit einem weiteren Kinofilm, über den man reden wird: GENTLE MONSTER ist ein sensibles Porträt über eine selbstbewusste Frau, die nach der Enthüllung eines erschütternden Geheimnisses den Boden unter den Füßen zu verlieren droht. Ein kluges und packendes Drama, das einen vielschichtigen, weiblichen und feministischen Blick wirft auf ein brisantes Thema, ohne jemals seine faszinierenden Hauptfiguren, gespielt von dem französischen Superstar Léa Seydoux und dem deutschen Leinwandstar Jella Haase, aus den Augen zu verlieren oder plakative Antworten zu geben. In weiteren Rollen spielen Laurence Rupp und die legendäre Catherine Deneuve. Die Bildgestaltung stammt wie bei CORSAGE wieder von Judith Kaufmann, die Montage von Marie Kreutzers langjähriger Weggefährtin Ulrike Kofler, die Musik von dem französischen Oscar©-prämierten Star Camille. Regisseurin Marie Kreutzner zur Entstehung des Filmes: "Im Sommer 2020 habe ich in „Die Zeit“ eine Reportage gelesen über eine große polizeiliche Ermittlung in Nordrhein-Westfalen, wo ein sehr großer Ring von Pädokriminellen aufgeflogen ist und in der Folge belangt wurde. Der Artikel war sehr explizit. Wie man es von der „Zeit“ gewohnt ist, handelte es sich um eine sehr gut recherchierte Arbeit, in der sich die Autor:innen auch darüber geäußert haben, warum sie sich entschieden haben, so explizit zu sein in der Beschreibung manchen Materials. Ich habe den Artikel nicht an einem Tag lesen können, weil mir körperlich übel wurde. Ich war mit meiner Tochter und meinen Stieftöchtern in einem Freibad, habe die Zeitung weggelegt und bin herumspaziert. Es war so, als könnte ich die Welt und die Familien, die da plantschen, nicht mehr so sehen wie davor. Weil der Artikel etwas geschafft hat, was mir davor so noch nie bewusst geworden war. Ich wusste natürlich wie jeder Mensch, dass es sexualisierte Gewalt an Kindern gibt. Ich kenne auch Menschen, denen so etwas widerfahren ist. Trotzdem hatte ich mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht vor Augen geführt, dass es in den allermeisten Fällen um Täter geht, die den Kindern nahestehen und die man auch nicht als Täter erkennen würde. Es wurde mir mit einem Schlag schmerzlich bewusst: Ich kenne nicht nur Opfer, ich kenne ganz sicherlich auch Täter. Und das war der Anfang des Projekts."
Weitere Informationen zum Film
Junges Kino Workshop
So 20. September · 13:00 – 15:00 Uhr: Junges Kino Workshop: Schattenspiele
Empf. ab 9 J. | Im neben*an | Beitrag: 13,00 €
Anmeldung per Mail an
jungeskino(at)cinema-muenster.de
„In diesem Workshop experimentieren wir mit Licht und Schatten, gestalten fantasievolle Szenen, abstrakte Formen und Phantasietiere – inspiriert von der magischen Welt der Perlimps. Diese werden dann im Dunkeln vor einer hell erleuchteten Leinwand lebendig!“
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Familienkino
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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)
Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.
Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der
CINEMA-Kino für Kinder-Seite.
Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!
Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.
Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der
Schulkino-Seite
Online Karten kaufen
cineplex.de
Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.
Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.
Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR
Familienkino
6,90 EUR
Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)
Tickets:
cineplex.de
Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.






























