Die Linse: 28. Queerstreifen | Kurzfilme

Best of URSULA 2026

So 8. November 2026 · 17:40 Uhr
Hier Karten kaufen (cineplex.de)

Kurzfilme des 37th Hamburg International Queer Film Festival

Jedes Jahr präsentieren die Queerstreifen eine farbenfrohe Auswahl der besten Kurzfilme des Hamburg International Queer Film Festival. Im Zentrum steht dabei die URSULA, der traditionsreiche Hamburger Kurzfilmpreis. Ursprünglich stand der Name für „Unser reizvollster schwuler und lesbischer Amateurfilm“ – heute ist die URSULA ein fester Begriff für kreative, überraschende und queere Kurzfilme. Gezeigt wird eine Auswahl, kuratiert von Katja Briesemeister.

NEWBIES 
In diesem lyrischen Kurzfilm sinnieren zwei Teenager über ihre Ängste, Hoffnungen und Sehnsüchte, während sie durch das nächtliche New York City streifen. 
USA 2025 · R: Kimiko Matsuda-Lawrence, Megan Trufant Tillman · engl.OmU · 17’ 

Zur Regie: Kimiko Matsuda-Lawrence und Megan Trufant Tillman arbeiten als Filmduo FLYPAPER zusammen. Sie kommen aus Musik und Theater und konzentrieren sich in ihren Filmen auf intime Geschichten von Menschen, die im Kino oft wenig sichtbar sind. NEWBIES ist ihr gemeinsames Regiedebüt und wurde beim SXSW Film Festival ausgezeichnet.

CHAO SOMNOP CHET / GRANDMA NAI WHO PLAYED FAVORITES 
Oma Nai ist eigentlich schon im Jenseits, stattet ihrer Familie aber noch einen Besuch ab, als sie erfährt, dass ihr queerer Enkel kurz davorsteht, sich mit einer Frau zu verloben. 
Kambodscha/Frankreich/USA 2025 · R: Chheangkea · Khmer OmU · 19’

Zur Regie: Chheangkea ist ein kambodschanisch-amerikanischer Filmemacher und Kameramann, dessen Arbeiten sich häufig mit queeren Themen und der kambodschanischen Gesellschaft beschäftigen. Zu GRANDMA NAI inspirierte ihn seine eigene Großmutter, deren erklärter Lieblingsenkel er war. Der Film gewann beim Sundance Film Festival 2025 den Jury Award for International Fiction.

3:00 (3 MINUTEN) 
Eine nichtbinäre Person erzählt vom Heilungsprozess nach einer Mastektomie. Erinnerungsstücke und Geschenke von Freund*innen spiegeln dabei persönliche Erlebnisse und Beziehungen wider. 
Deutschland 2026 · R: Joey Arand · dt.OmeU · 3’

Zur Regie: Joey Arand arbeitet als Künstler*in und Filmemacher*in und übernimmt bei den eigenen Filmen häufig mehrere Aufgaben – von Drehbuch und Regie über Produktion bis zum Schnitt. Viele Arbeiten haben einen autobiografischen Ausgangspunkt und beschäftigen sich mit gesellschaftlichen Tabus, Identität und feministischen Themen. Arand verbindet dabei intensive Recherche mit einer persönlichen visuellen Umsetzung.

HOW TO KILL YOUR FAMILY
Während Monika an Weihnachten den Tisch für die Familie deckt, malt sie sich aus, wie diese wohl auf ihr Coming-out reagieren wird. 
Deutschland 2025 · R: Dominic Wittrin · dt.OmeU · 7’

Zur Regie: Dominic Wittrin führte nicht nur Regie, sondern schrieb gemeinsam mit Hauptdarstellerin Lea Gerstenkorn auch das Drehbuch und verantwortete den Schnitt. HOW TO KILL YOUR FAMILY wurde beim Filmfestival Münster als bester Kurzfilm ausgezeichnet.

LOST TOUCH 
Amelia ist die einzige Überlebende auf einem beschädigten Raumschiff. Noch mit ihrer Trauer kämpfend, steht sie vor einer schwierigen Entscheidung. 
Schweiz 2025 · R: Justine Klaiber · ohne Dialog · 13’

Zur Regie: Justine Klaiber, geboren 1989 in St. Gallen, studierte Animation an der Hochschule Luzern und ist dort heute selbst Dozentin. Die Regisseurin, Drehbuchautorin und Animatorin ist Mitbegründerin des Zürcher Team Tumult Creative Collective. Bei LOST TOUCH verantwortete sie neben Regie und Drehbuch auch Schnitt und Animation.

MORFEU E CARONTE / MORPHEUS AND CHARON 
Morpheus und Charon sind die beiden Liebhaber von Zito. Die drei wollen bis ins hohe Alter ein unbeschwertes und sexy Leben miteinander verbringen – doch als Zito an Demenz erkrankt, beginnen Traum, Erinnerung und Wirklichkeit ineinanderzufließen. 
Brasilien 2026 · R: Luiz Ulian, Jocimar Dias Jr. · portug./engl.OmeU · 14’

Zur Regie: Luiz Ulian und Jocimar Dias Jr. verbindet eine besondere Leidenschaft für das Musical und dessen queere Möglichkeiten. Dias Jr. ist Filmemacher, Filmwissenschaftler und Dozent; zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören Körper, Performance, Gender und Sexualität sowie queere Ästhetiken. MORFEU E CARONTE entwickelten und schrieben beide gemeinsam.

D 2026 · Kuratorin: Katja Briesemeister · gesamt 73'

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Die 28. Queerstreifen: Verletzliche Väter und verdrängte Vergangenheiten

Liebe Stars und *chen!

Wir sind zurück – und haben wieder ein vielfältiges Programm gezaubert – mit brandneuen lesbischen, schwulen und queeren Independent-Filmen aus aller Welt.

Einen Schwerpunkt bildet das Thema „Wenn die Eltern älter werden.“ Unsere Filme zeigen, wie unterschiedlich Queers und ihre Familien mit dieser Herausforderung umgehen:

  • So folgt das sensible Drama JONE, SOMETIMES einer 20-Jährigen durch Bilbao. Jone muss zwischen erster lesbischer Liebe, Partynächten und der fortschreitenden Parkinson-Erkrankung ihres Vaters viel zu früh erwachsen werden.
  • Die Tragikomödie JIMPA erzählt von einer Mutter (Oscar-Preisträgerin Olivia Colman), die mit ihrem nicht-binären Sprössling den schwulen Großvater in Amsterdam besucht. Der Alte ist zwar ungebremst lebensfroh, aber auch seine Gesundheit lässt nach …
  • Die lesbische Regisseurin Angelina Maccarone liest aus ihrem autofiktionalen Roman „Wer nicht kotzen muss, wird Astronaut*in“. Der Tod des Vaters spielt dabei eine wichtige Rolle.

Mehrfach präsent in unserem Programm ist auch das immergrüne Thema „queer history“:

  • Das international gefeierte Drama LA BOLA NEGRA blendet zurück in den Spanischen Bürgerkrieg, wo sich zwei junge Männer aus gegnerischen Lagern hoffnungslos ineinander verlieben.
  • Im Zeitstück THE MAN I LOVE erlebt im New York der 1980er ein schwuler Performancekünstler (Oscar-Preisträger Rami Malek) noch einmal erotisches Knistern und künstlerischen Erfolg – trotz Aids-Erkrankung und drohendem Tod.
  • Die bewegende Dokumentation OUTLIERS AND OUTLAWS zeichnet die Geschichte des lesbischen Lebens in der Stadt Eugene (US-Bundesstaat Oregon) nach – von den 1960er- bis in die 1990er-Jahre.

Eine Eröffnung mit der Münsteraner Poetryslammer*in Birte Stolte plus anschließendem Sekt- und Seltersempfang im Café Classique, ein Generationenfrühstück im neben*an sowie das Kurzfilmprogramm aus Hamburg runden die Queerstreifen ab.

Wie in den vergangenen Jahren könnt Ihr jeden besuchten Film bewerten. Bitte achtet auf die QR-Codes im Kinofoyer oder die Links auf unserer Website. Unter allen digitalen Voter*innen verlosen wir einen Festivalpass für die Queerstreifen 2027.

Wem es im und rund ums Kino zu trubelig wird: Gegenüber steht das neben*an während der ganzen Festivaldauer als Rückzugsort zur Verfügung.

Last, but not least möchten wir den Unternehmen, Vereinen, Initiativen und Gremien danken, ohne deren finanzielle Unterstützung unser Festival nicht möglich wäre.

Das Queerstreifen-Team wünscht anregende Unterhaltung!


PS: Save the date – die 29. Queerstreifen finden vom 4. bis zum 7. November 2027 statt.

Der Spielplan
Do 5. Nov. Fr 6. Nov. Sa 7. Nov. So 8. Nov.
       
    ab 10:00 Uhr:
Generationenfrühstück
10:45 Uhr:
The Man I Love
    14:00 Uhr:
Outliers and Outlaws
13:00 Uhr:
Skiff
  14:45 Uhr:
Country Queer
15:50 Uhr:
Iván & Hadoum
15:30 Uhr:
Lesung mit Angelina Maccarone
18:30 Uhr:
Eröffnung mit Birte Stolte
16:45 Uhr:
Montreal, My Beautiful
18:10 Uhr:
We‘ll Find Happiness
17:40 Uhr:
Best of URSULA 2026
20:30 Uhr:
Lieblingsmenschen – Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes und Amir
19:20 Uhr:
La bola negra
20:30 Uhr:
Jone, Sometimes
19:45 Uhr:
Jimpa
  22:30 Uhr:
Black Burns Fast
22:30 Uhr:
On the Road – En El Camino
 

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Eine Veranstaltung von:

Unter dem Titel QUEER MONDAY finden regelmäßig Filmveranstaltungen im lesbischen schwulen queeren Kontext statt. 

Öffnet internen Link im aktuellen FensterMehr

Eintrittspreise
  • Vorverkauf bis Mi 4. Nov.: 7,00 €
  • ab Do 5. Nov.: 9,00 €
  • 5er-Karte* (6,50 Euro/Karte): 32,50 €
  • Dauerkarte* (4,50 Euro/Karte): 67,50 €

    *Reservierungen können nur zu dem gerade gültigen Eintrittspreis abgeholt werden

#IchBinArmutsbetroffen kostenloses Ticket für armutsbetroffene Menschen mit Münster-Pass (kann nur persönlich direkt an der Kinokasse abgeholt werden – solange Vorrat reicht)

Hab uns lieb - folge uns bei facebook: :)

Spielplan

Mittwoch, 21. Oktober 2026
18:00
22:15
Freitag, 23. Oktober 2026
17:15
Montag, 26. Oktober 2026
18:00
Dienstag, 27. Oktober 2026
20:00
Mittwoch, 28. Oktober 2026
18:00
20:00
Montag, 2. November 2026
18:00
Dienstag, 3. November 2026
18:00
Mittwoch, 11. November 2026
18:00
Donnerstag, 12. November 2026
Neu!
Samstag, 14. November 2026
Neu!
Montag, 23. November 2026
18:00
Dienstag, 24. November 2026
20:00
Mittwoch, 25. November 2026
18:00
Donnerstag, 26. November 2026
Neu!
Montag, 30. November 2026
18:00
Mittwoch, 2. Dezember 2026
18:00
Samstag, 5. Dezember 2026
Neu!
Montag, 7. Dezember 2026
18:00
Dienstag, 8. Dezember 2026
20:00
Mittwoch, 9. Dezember 2026
18:00
Montag, 14. Dezember 2026
18:00
Donnerstag, 24. Dezember 2026
Neu!
Dienstag, 12. Januar 2027
20:00
Dienstag, 19. Januar 2027
18:00
Dienstag, 9. Februar 2027
18:00