Die Linse: Female Gaze – Frauen schreiben Männer
The Rider
So 27. September 2026 • 20:00 Uhr mit einer kurzen Einführung
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Nach einem beinahe tödlichen Rodeo-Unfall muss sich der junge Cowboy Brady mit der Tatsache abfinden, dass er nie wieder reiten kann, und stürzt in eine existentielle Identitätskrise: Immerhin definiert ihn nicht nur seine Umwelt, sondern vor allem auch er selbst sich vornehmlich über seine Arbeit mit Pferden. Schwer wiegen der abschätzige Blick seines Vaters, der Abschied von seinen enttäuschten Fans und das Fehlen des einzigartigen Gefühls der Freiheit, das ihn auf dem Rücken eines Pferdes durchströmt. In atemberaubenden Bildern der Wildnis South Dakotas erzählt THE RIDER von zerbrochenen Träumen und verlorenen Identitäten.
USA 2017 · R: Chloé Zhao · Db: Chloé Zhao · K: Joshua James Richards · Musik: Nathan Halpern • Mit Brady Jandreau, Tim Jandreau, Lilly Jandreau, Cat Clifford, Terri Dawn Pourier, Lane Scott, Tanner Langdeau, James Calhoon, Derrick Janis · ab 12 J. · OmU + dF · 102'
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Kulturheld*in
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Ermäßigt
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Familienkino
6,90 EUR
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6,50 EUR (mit Nachweis)
Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)
Donnerstag ist Studitag
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(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)
Arthouse-Sneak
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(Sneak-Deal 11,00 EUR)
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Female Gaze – Frauen schreiben Männer
Wie wird die Männerwelt aus weiblicher Perspektive dargestellt? In der Reihe „Female Gaze: Frauen schreiben Männer“ zeigt die Linse die Werke von fünf Regisseurinnen: Kathryn Bigelow, Mary Harron, Claire Denis, Charlotte Wells und Chloé Zhao.
In ihren Filmen werden Männer durch Gesten, Routinen, Körper und Fantasien beschrieben. Der Blick richtet sich auf Männerfiguren und männliche Umgebungen, deren innere Konflikte sich nicht offen artikulieren, sondern in Wiederholungen, Körperlichkeit und Brüchen sichtbar werden.
Was die Filme verbindet, ist auch die Frage, wer schaut. Ist die Figur ein guter Vater, weil er seine Schwäche verbirgt, oder ein schlechter, weil er sie nicht teilt? Ist die obsessive Morgenroutine eine vertraute Ästhetik der Selbstoptimierung, oder das Porträt einer inneren Leere? Wie wird aus einer Satirefigur ein misogynes Vorbild? Die fünf Filme sind Porträts von Männlichkeit, distanziert beobachtet, manchmal verstörend und gerade dadurch umso interessanter. Jeder Film wird mit einer kurzen Einführung vor Filmbeginn präsentiert, die dazu einlädt, diese fünf großartigen Filme vielleicht mit einem anderen Blick zu sehen.







