Unser Neustart ab Do 22. Oktober


Moscas - Fliegen und andere Gäste
:
In wunderschönen Schwarz-Weiß-Bildern erzählt Fernando Eimbcke ruhig und mit viel Empathie die Geschichte dreier Figuren, die vom Schicksal zusammengeführt werden.


Die andere Seite: 
Was bedeutet es, aus einer Gemeinschaft herausgerissen und ausgegrenzt zu werden?

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Moscas - Fliegen und andere Gäste:
»Der Abstand, der sich zwischen den zwei Hauptfiguren wandelt, ist auch eine ästhetische Kategorie dieses in atmosphärischem Schwarz-Weiß gehaltenen Films, der auf der Berlinale mit dem Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichnet wurde. Es ist schlicht meisterlich, wie Eimbckes Inszenierung zwischen extremen Totalen und bezeichnenden Nahaufnahmen wechselt; auch die Einstellungsgrößen mittendrin beherrscht der Regisseur und Co-Editor großartig. Mit dem genauen Gespür für die Distanz geht eine Sensibilität im Tonfall einher. « (epd-film.de) // »Die größte Qualität von „Moscas - Fliegen und andere Gäste“ liegt in den kleinen Begegnungen zwischen Menschen. Eimbcke inszeniert beiläufige Situationen zwischen einem Kind, das noch nicht von der Härte der Metropole geprägt ist, und den Menschen, die sich schon länger im Großstadtdschungel durchschlagen – seien es Ladenbesitzer, Krankenhausbesucher oder Angestellte in der Wäscherei. Immer wieder geht es um Geld bzw. den Mangel daran: Alles muss bar bezahlt werden, jeder Peso wird umgedreht – eine harsche Realität.« (filmstarts.de) // »„Moscas“ ist die Geschichte einer Annäherung, die trotz ernster Themen wie Abschied und Tod im leichten Tonfall gehalten und überwiegend aus der Kinderperspektive erzählt ist. Dabei kann sich der Film ganz auf den zutraulichen Charme seines jungen Darstellers verlassen, auch wenn die Inszenierung ihn gelegentlich allzu kalkuliert einsetzt. Die interessantere Figur ist der gebaute Raum – vor allem die brutalistische Architektur des Betonklotzes –, der durch die kontrastarmen Schwarz-weiß-Bilder eindrucksvoll zur Geltung kommt.« (filmdienst.de) // »Moscas ist mit seinem größtenteils präzisen Tempo stringenter und fokussierter und bezaubert durch seine Darsteller:innen wie auch seine warmherzige Geschichte, die guttut in wilden Zeiten.« (kino-zeit.de) // »gerade seine leisen Töne, die beiläufige Beobachtung und kleine prägnante Momente, machen das leise Drama zu einem sehenswerten Film« (programmkino.de) //   

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Die andere Seite:
»er Film spiegelt so gegenwärtige gesellschaftliche und politische Themen. Er gewinnt seine Klasse jedoch vor allem durch darstellerische Höhepunkte. Hoss und Petritsch, Hoss und Sanusi im Dialog – das sind intime, anrührende, spannungsvolle Kammerspiele im Kinoformat. Hoss verleiht dem Film mit einer schauspielerischen Tour de Force eine aufwühlende und zugleich anrührende Tiefendimension. Und dann sind da noch ihre steinernen Partner, die Berge.« (epd-film.de) // »Eine beklemmend realistische Dystopie vor archaischer Alpenkulisse! Auch wenn im Plot von „Die andere Seite“ Leerstellen bleiben, packt der Überlebenskampf der Protagonistin vor allem dank einer einmal mehr saustarken Nina Hoss.« (filmstarts.de) // »Strukturiert wird die per se dramatische, aber auf jegliche künstliche Zuspitzung verzichtende Handlung durch lange Aufnahmen, ruhige Kameraeinstellungen und eine reduzierte Tonspur. Die raren Schnitte sind klug gesetzt, immer auf der Spur der mit der aufgezwungenen Isolation emotional kämpfenden Hanna, die ihre gesellschaftliche Ächtung immer weniger ertragen kann, zumal sie in der Alpenwildnis auf Menschen trifft, die ihrer ärztlichen Hilfe bedürfen. Die erhabene Schönheit der Natur schafft in diesem hyperrealistisch inszenierten Parforceritt zwar kurze Verschnaufpausen. Sie werden aber sogleich von bedrohlichen Situationen abgelöst, die Nina Hoss in ihrem ganzen furiosen schauspielerischen Können fordern. Ein kleines Meisterwerk. Man darf auf den nächsten Film von Minoguchi gespannt sein.« (filmdienst.de) // »Ein konzentriertes, ruhiges Survival-Science Fiction-Drama mit vielen erschreckend aktuellen Anspielungen, das seine dystopische Versuchsanordnung auch für Fragen nach Ausgrenzung, Nähe und Vertrauen nutzt.« (programmkino.de) // »« () //   

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CINEMA FLASHLIGHT


Watching People Watching Birds

Umweltpolitisch brisant, ernsthaft und doch humorvoll begleitet der Dokumentarfilm Menschen, die sich leidenschaftlich für die Vogelbeobachtung interessieren.

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Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Film begleitet den weltberühmten Autor Jonathan Franzen, eine Bäckereiverkäuferin oder ein junges Ornithologenteam. Sie alle eint die Liebe zu einer stark bedrohten Spezies. Durch ihre Augen und Ohren tauchen wir ein in die Welt der Vögel – eine Welt, die zu einer eindrucksvollen Metapher für den Zustand unseres Planeten wird. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.

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Film + Gast

Di 20. Oktober • 18:00 Uhr: Materia Prima - New Energy - Old Powers

Mit Regisseur Jens Schanze // In Kooperation mit Vamos e.V. und Christliche Initiative Romero

Ein Dokumentarfilm über die weltweiten Folgen des Lithiumabbaus im Spannungsfeld globaler Machtinteressen und indigenen Widerstands.

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Das weltweit größte Lithiumvorkommen befindet sich in den bolivianischen Anden. Die Europäer*innen wollen den Rohstoff, um ihre Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer*innen wollen ihn nutzen, um die Armut zu überwinden. Europäische Unternehmer und EU-Diplomaten verhandeln mit der bolivianischen Regierung. Auf dem Land mobilisieren sich zivilgesellschaftliche Gruppen, hauptsächlich von Frauen organisiert. Mit seiner multiperspektivischen Erzählweise und seinem überwiegend beobachtenden, poetischen Stil bietet der Film einen exklusiven Einblick in die strategischen Verhandlungen der Europäer und beleuchtet die unterschiedlichen Haltungen eines Bauern, einer Lamahirtin, einer Minenwächterin, einer Anwältin, eines Bergarbeiters und einer politischen Aktivistin in Bezug auf die geplante Industrialisierung Boliviens durch ausländische Unternehmen. Voice-over-Zitate aus der Chronik von Guamán Poma de Ayala, einem indigenen Zeitzeugen des 16. Jahrhunderts, eröffnen einen Blick aus der Perspektive der damaligen Bevölkerung. Aus der Verbindung von Stimmen der Vergangenheit mit Szenen des 21. Jahrhunderts entsteht die Frage: Sind wir bereit zur Dekolonialisierung?

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Die Linse: Kurzfilmsalon | Mit Moderation

Di 20. Oktober • 20:45 Uhr: Shorts Attack 2026: The Kids are alright

10 Filme in 80 Minuten – mit deutschen Untertiteln. Junge Menschen in Aktion: In Sachen Liebe fliegen die Fetzen, die Erwachsenen werden kritisiert, an der Tanke gibt es Stress, mit Papa geht es zum Motocross und nicht immer sitzt die Frisur. Mit oder ohne Waffe, auch ohne Belehrung geht die Ahnung durch den Magen: Junge Menschen könnten, ja sollten eine eigene Gesellschaft gründen.

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KIDS FOR GUNS 
Es gibt kein Mindestalter für Selbstverteidigung. Sie lieben Ihre Kinder? „Kommen Sie zu uns, bevor es zu spät ist!“ 
Deutschland 2018 · Regie: Simon Ostermann · 1:30 min · Kurzspielfilm

SOMEWHERE TO BE 
An der Tankstelle eines amerikanischen Highway wird einer Mutter und ihrer jungen Tochter das Tanken verweigert. Doch sie brauchen dringend Benzin! 
USA 2025 · Regie: Christy Chan · 9 min · Live Action

I HATE HELEN 
Priya hasst Helen, im Unterricht, in der Kantine, beim Schwimmen. Und am meisten hasst sie, was Helen in ihr auslöst. 
England 2025 · Regie: Martha McGuirk · 6:30 min · Live Action

S THE WOLF 
Urkomisches Nachdenken über Lebensphasen, erzählt durch zu viel und zu wenig Haare. Frisuren sind ziemlich persönlich! 
Frankreich 2025 · Regie: Sameh Alaa · 10:30 min · Animation

FINOW 
Finow ist ein unabhängiger Waldstaat, dessen Bewohner sich hauptsächlich von Bananen ernähren. Es gibt Wahlen, aber keine Polizei. 
Deutschland 2002 · Regie: Susanne Quester · 7 min · Kurzspielfilm

OBEY, OBEY 
Ein Tutorial, wie man die Ästhetik einer gehorsamen japanischen Schülerin perfekt hinbekommt. Genau so soll es sein. 
Deutschland 2024 · Regie: Akira Kawasaki · 4 min · Animation

BEYOND THE FACE
Puppenanimation über das Gefühl, anders zu sein, und die Wahrnehmung der düsteren Erwachsenenwelt durch einen jungen Menschen. 
Slowenien, Kroatien 2024 · Regie: Anja Resman · 10 min · Animation

RAGAMUFFIN 
Die zwölfjährige Motocross-Fahrerin sieht sich im Verlauf der Renntage mit Identität, Taubsein und ihrem Geschlecht konfrontiert. 
USA 2025 · Regie: Kaitlyn Mikayla · 14:30 min · Live Action

THE MEANINGLESS DAYDREAM OF AUGIE & CELESTE 
Zwei beste Freund*innen stürzen sich ins Spiel, der Einsatz ist hoch. Eine unerwartete Wendung stellt dann ihre Freund*innenschaft auf eine harte Probe. 
Australien 2023 · Regie: Pernell Marsden · 7 min · Live Action

LUNCH (Männermontag) 
Ein Mann hat Schwierigkeiten, sein Baguette zu essen. Wie peinlich: Er wird beobachtet und dann kommt da so ein Kid und zeigt es ihm … 
Norwegen 2023 · Regie: Fridtjof Stensæth Josefsen · 3 min · Live Action

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Die Linse: Leinwandbegegnungen


Mi 21. Oktober · 18:00 Uhr:
Felix

Auf der Suche nach seinem Vater – und über die Familie, die wir uns selbst wählen

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Wir sind Leinwandbegegnungen, eine Filmreihe, die Menschen zusammenbringt und Raum für Austausch schafft. Einmal im Monat zeigen wir im Cinema Münster einen Film, der sich mit aktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzt. Dabei legen wir Wert auf Perspektiven und Geschichten, die auf großen Leinwänden oft übersehen werden – von marginalisierten Stimmen bis hin zu Filmen aus weniger repräsentierten Ländern.

Vor und nach dem Film laden wir zum Austausch ein. Uns ist wichtig, Filme als Medium zu nutzen, um Begegnung zu ermöglichen, Themen erfahrbar zu machen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Wir kooperieren gerne mit verschiedenen Initiativen und freuen uns immer über neue Gesichter – sei es im Publikum oder als Teil unseres Teams. Lust, mitzugestalten? Schreib uns, schau vorbei oder melde dich bei der nächsten Vorstellung!

Wann? Meistens am 3. Mittwoch im Monat
Eintritt: 4 €
Folge uns auf Instagram für Updates und Termine!

Komm vorbei, lass dich inspirieren – und erlebe, wie Filme Menschen verbinden können!

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Arthouse Sneak

Mi 21. Oktober · 22:15 Uhr: Arthouse Sneak #302
Immer Anders. Immer Kunsthaus. Aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor Bundesstart. Alle Filme laufen in der Originalsprache mit deutschen Untertiteln!

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Immer Anders. Immer Kunsthaus.

Seit April 2013 lädt wir zweimal monatlich zur Arthouse Sneak . Immer am 1. und 3. Mittwoch des Monats könnt ihr um 22:15 Uhr aktuelle Perlen aus der Welt der Filmfestivals und Programmkinos schon vor dem Bundesstart entdecken. Synchronisiertes hat dabei keine Chance: alle Filme laufen in der Sprache (bei nicht deutschsprachigen Filmen mit deutschen Untertiteln).

Der Eintritt beträgt 5,00 Euro.

Karten kaufen (cineplex.de)

Die kommenden Arthouse Sneak-Termine:
Arthouse Sneak #302

Mi 21. Oktober um 22:15 Uhr


Top Sneakfilme:

1. Capernaum – Stadt der Hoffnung 1,33
2. Tatami 1,56
3. Beautiful Beings 1,57
4. Corpus Christi 1,59
5. Nur wir drei gemeinsam 1,61 + The Father 1,61
6. Kneecap 1,63
7. The Party 1,63
8. Ein Kuchen für den Präsidenten 1,64
9. Souleymans Geschichte 1,65
10. Close 1,7 + Die Göttliche Ordnung 1,7

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Kino Kaffeklatsch – Aktuelle Filme für ein älteres Publikum

Do 22. Oktober · 14:30 Uhr: Lügen über meine Mutter

Der Eintritt für den Film ohne Café- Besuch beträgt 7,00 Euro, für den Film inklusive Heißgetränk und hausgemachtem Kuchen 11,00 Euro. Die Platzanzahl für den Kaffeeklatsch ist begrenzt.

Im Oktober mit Mohn-Butterstreuselkuchen und Erdbeer-Fruchtschnitten im neben*an

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Aktuelle Filme für ein älteres Publikum


Seit 2011 präsentiert das Programmkino Cinema an der Warendorfer Straße in Kooperation mit dem Seniorenbüro Mauritz monatlich einen aktuellen Film und lädt Menschen in den „besten Jahren“ anschließend zum geselligen Beisammensein bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen ein.

Nach zwei Veranstaltungen ohne das beliebte Kaffeetrinken, nun wieder mit Kaffeeklatsch (bei begrenzter Platzzahl). Reservierungen für Senior*innen unter Telefon (0251) 30307.

An der Kasse stehen Senior*innen zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Die Kinokarte ohne Kaffee und Kuchen kostet 7,00 Euro, der Eintritt für Film inklusive Kaffee-Gedeck 11,00 Euro.

Details zum sicheren Miteinander in Corona-Zeiten finden Sie auf der Cinema-Homepage .

Im Kinosaal stehen Rollstuhl-Plätze und eine Hörbehindertenanlage zur Verfügung.

Nach der Begrüßung im Saal wird ein eigens ausgesuchter Spiel- oder Dokumentarfilm präsentiert. Die Geschichten sind dabei ebenso vielfältig wie die Produktionsländer und Stimmungen. Im Anschluss an die Filmvorführung findet im angeschlossenen Veranstaltungsraum neben*an der Kaffeeklatsch statt. Wer möchte, lässt sich dabei das Erlebte durch Kopf und Bauch gehen und kommt mit den anderen Besucher_innen oder mit den Mitarbeiterinnen des Seniorenbüros Mauritz ins Gespräch.

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Mit Ukrainische Sprache & Kultur in Münster e.V.

Fr 23. Oktober • 17:15 Uhr: Red Rue Express

Nach „December 31st Express“ und „Der Weihnachtsexpress“ folgt jetzt der Kinostart der dritten Travel-RomCom aus der Ukraine!

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Der erfahrene Eisenbahner Mykola Ivanovych soll den jungen Denys ausbilden – doch der interessiert sich vor allem für die Bloggerin Diana. Währenddessen gerät im peisewagen die langjährige Beziehung zwischen Petrovych und Pavlivna ins Wanken. Am ukrainischen Unabhängigkeitstag führen schließlich alle Wege der unterschiedlichen Reisenden zusammen zu einem festlichen Konzert in den Karpaten. Regisseur Oleksii Yesakov inszeniert mit Red Rue Express eine warmherzige romantische Komödie über neue Begegnungen, verpasste Chancen und Liebe, die sich ergibt, wenn die Weichen richtiggestellt sind. Dabei interpretiert der Film mit „Chervona Ruta“ eines der bekanntesten ukrainischen Kultursymbole modern und lässt das legendäre gleichnamige Lied als Hymne der wahren Liebe neu aufleben.

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Die Linse: Jüdisches Leben


So 25. Oktober · 17:00 Uhr:
Albrecht Weinberg – Es ist immer in meinem Kopf

Ein Lehrstück zur Widerstandsfähigkeit in heutigen Zeiten

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Albrecht Weinberg überlebt den Holocaust. 60 Jahre nach dem Exil in Amerika kehrt er in seine alte Heimat Ostfriesland zurück. Nicht, weil er Deutschland noch einmal sehen will, sondern weil er fast blind ist und auf Hilfe angewiesen ist. In Leer kommt er am vermeintlichen Ende seines Lebens an — und findet dort etwas, womit niemand mehr gerechnet hat: einen Neubeginn an der Seite von Gerda Dänekas, einst seine Pflegerin, nun seine Freundin und Mitbewohnerin. Zusammen sind sie die älteste WG Deutschlands. Und Albrecht beginnt zu erzählen: von seinem Leben, von „Mama“ und „Papa“, von dem, was bleibt, wenn alles verloren ging. Der Zuschauer erlebt, wie Schüler neben dem alten Mann im Rollstuhl hinknien und in Tränen ausbrechen, weil die Wucht seiner Geschichte kaum auszuhalten ist. Er trägt das Grauen in seinem Kopf und im Herzen ein kindliches Vertrauen gegenüber den Menschen, die ihm begegnen. Zugewandt, liebevoll, immer neugierig und offen. Albrecht Weinberg starb im Mai 2026 im Alter von 101 Jahren. Er hinterlässt Hunderte Freunde und Weggefährten sowie seine beste Freundin Gerda, die nun nicht mehr mit Albrecht, aber mit seinem Film durch Deutschland reist – gegen das Vergessen. »Ein meisterhafter Film über eine Rückkehr ins Land der Täter«

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Die Linse: Helden – eine Spurensuche

Mo 26. Oktober • 18:00 Uhr: Sparrows

Mit einer kurzen Einführung und interaktiven Filmgespräch

Integration, Männlichkeit, Liebe, Verlust und Vergebung

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Helden – eine Spurensuche

Und wieder laden wir zur mittlerweile 4. Auflage einer Männerfilmreihe ein. Kaum ein Thema wird so eng mit „Männlichkeit“ verknüpft wie der Heldenmythos. Unzählige Filme zeichnen ein Bild von kampferprobten Kriegshelden oder Weltenrettern, die nicht selten einem übermächtigen Feind trotzen, sich dabei bisweilen heroisch selbst opfern, für das „Gute“ ihr Leben lassen und für die Nachwelt als ikonografische Schatten weiter existieren. In ihrer Überzeichnung werden dabei im- mer wieder männliche Ideale produziert – bis hin zu toxischen Männlichkeitsstereotypen, die es zu hinterfragen gilt.

Jens Schneiderheinze und Sebastian Aperdannier haben sich als Kuratoren der Reihe deshalb auf die Suche nach filmischen Antihelden gemacht, die auf ihre ganz eigene Art und Weise den gängi- gen Heldenmythos unterlaufen.

Wie gewohnt geben sie vor jedem Film einen kurzen Einblick in ihre Auswahlentscheidung und runden den Abend mit einem 10-minütigen interaktiven Filmgespräch ab. Auch diesmal gibt es wie- der eine Kombination aus Literatur und deren Verfilmung.

Die Kuratoren lesen am Freitag, 13. November, aus „Kleine Dinge wie diese“ von Claire Keegan. Die filmische Umsetzung des Buches wird am Montag, 30. November, präsentiert

 

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Politik & Film

Di 27. Oktober · 20:00 Uhr: Winter's Bone

Mit einer Einführung von Matthias Freise // Eine Filmreihe mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft

Verzweifelt sucht die siebzehnjährige Ree ihren Vater, der untergetaucht ist und das Haus der Familie samt Grundstück verpfändet hat. Wenn sie ihn nicht auftreiben kann, wird sie mit ihren kleinen Geschwistern und der kranken Mutter auf der Straße stehen.

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Politik & Film im Wintersemester 2026/27

Eine Filmreihe mit dem Förderverein des Instituts für Politikwissenschaft


Die Termine im Überblick:

Di 27. Oktober 2026 · 20:00 Uhr: Winter's Bone  
Mit einer Einführung von Matthias Freise

Di 10. November 2026 · 20:00 Uhr: To Wong Foo, thanks for Everything, Julie Newmar 
Mit einer Einführung von Sophia Jendrzejewsk

Di 24. November 2026 · 20:00 Uhr: Barbie 
Mit einer Einführung von Antonia Graf

Di 8. Dezember 2026 · 20:00 Uhr: Carol 
Mit einer Einführung von Rieke Schröder

Di 12. Januar 2027 · 20:00 Uhr: Rafiki 
Mit einer Einführung von Nadine Segadlo

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Die Linse: Dokumentarfilm-Club

Mi 28. Oktober · 18:00 Uhr: Berlin Babylon

Mit anschl. Gesprächsmöglichkeit

Nach dem Mauerfall: eine Stadt zwischen Aufbruch, Leere und Erinnerung.

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Dokumentarfilm-Club

Dokumentarfilme unterbreiten uns das schöne Angebot, den Filmemacher*innen in die verschiedensten Winkel unserer Zivilisation zu folgen. Wir gewinnen einen Eindruck von den Lebensräumen unserer Zeit sowie von der Poesie und Logik sich darin entwickelnder Lebensgeschichten. Dadurch erhalten wir auch Anregungen für unseren eigenen Alltag. Der Dokumentarfilm-Club lädt von September bis April in der Regel am 4. Mittwoch des Monats um 18.00 Uhr ein.

Ab Januar 2026 bis zum Dezember werden acht Programme die Stadt Berlin ins Licht rücken. Mehr oder weniger gehen wir dabei chronologisch vor und beginnen mit einem Stummfilm von 1927 und enden im Dezember im Jahr 2023. Somit steht im ersten Halbjahr die geteilte Stadt im Fokus. Udo Wellerdieck und Jens Schneiderheinze

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Mit Gleis 22 + Gast

Mi 28. Oktober · 20:00 Uhr: 40 Years of Fuckin' Up

In Anwesenheit von NOFX-Gitarrist Aaron „El Hefe" Abeyta // In Kooperation mit Destiny Tourbooking

Dokumentarfilm über die kalifornische Punkrock Band NOFX (1983 – 2024)

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Große Klappe, schnelle Songs und keinerlei Ehrfurcht vor sich selbst: NOFX (1983 – 2024) verbanden über vier Jahrzehnte politischen Biss mit pubertärem Blödsinn und einem unverschämten Gespür für Melodien. Die kalifornischen Punkrocker pfiffen auf die Spielregeln der Musikindustrie und machten ihre eigene Unabhängigkeit zum Erfolgsmodell. Bei dem der Erfolg auch mal ausblieb. Dass diese Band zwischen Tourleben, Drogenproblemen und persönlichen Krisen so lange durchhalten konnte, grenzt ohnehin an ein Wunder. In seiner epischen, über zwei Stunden langen Bandbiografie 40 YEARS OF FUCKIN' UP erzählt Regisseur James Buddy Day nun die Geschichte von NOFX bis zum Abschied von derBühne – mit raren Archivaufnahmen, reichlich Konzertmitschnitten und offenen Einblicken inein Bandleben, dessen Exzesse Spuren hinterlassen haben.

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Familienkino

Edmund und Luzie - Winterabenteuer
Empfohlen ab 4 Jahren

Ein Kinoerlebnis nach der KiKA-Serie „Edmund und Luzie“.

(6,50 Euro)

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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

Familienkino

Die kleine Hexe (2017)
Empfohlen ab 6 Jahren

Die kleine Hexe hat ein großes Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um mit den anderen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen.

(6,50 Euro)

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Beim Familienkino im Cinema beträgt der Eintritt 6,50 Euro, und Kinder erhalten am Tag ihres Geburtstages mit einem Elternteil freien Eintritt! Bei größeren Gruppen hat jede zehnte Person freien Eintritt! (nach Voranmeldung)

Die Anfangszeiten können sich nach hinten verschieben. Bitte beachten! Es können auch individuelle Termine vereinbart werden.

Weitere Informationen zum Kinderprogramm gibt es auf der CINEMA-Kino für Kinder-Seite.

 

 

 

Mit der Klasse ins Kino: Schulkino im Cinema!

Für Schülerinnen und Schüler haben wir das ganze Jahr über Angebote. Auch für kleinere Gruppen ab ca. 20 Personen öffnen wir schon am Vormittag und bieten individuelle Vorstellungen unserer aktuellen Filme an. Und in den Nachmittagsvorstellungen haben wir bei Voranmeldung für Schulgruppen ermäßigte Eintrittspreise. Bei Interesse an Schulvorstellungen freuen wir uns über Ihren Anruf im Cinema-Büro 0251.30307 oder eine Mail an schulkino(at)cinema-muenster.de.

Einen Überblick über weitere Filme bieten wir auf der Öffnet internen Link im aktuellen FensterSchulkino-Seite

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Online Karten kaufen
cineplex.de

Öffnungszeiten der Kinokasse
immer 15 Minuten vor der ersten Vorstellung.

Eintrittspreise
Wähle selbst deinen Eintrittspreise, wir verlangen keinen Nachweis.

Kulturheld*in
11,50 EUR
Basis-Ticket
10,00 EUR
Ermäßigt
8,50 EUR

Familienkino
6,90 EUR

Münster-Pass
6,50 EUR (mit Nachweis)

Unter 16 Jahren
6,90 EUR
(bis 18:30 Uhr)

Donnerstag ist Studitag
6,90 EUR
(für alle, die in Ausbildung jeglicher Art sind)

Arthouse-Sneak
6,00 EUR
(Sneak-Deal 11,00 EUR)

Tickets: cineplex.de

Bei Sonder- veranstaltungen gelten mitunter besondere Preise.

Wir sind Mitglied bei

Spielplan

Montag, 2. November 2026
18:00
Dienstag, 3. November 2026
18:00
Mittwoch, 4. November 2026
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Montag, 9. November 2026
20:30
Mittwoch, 11. November 2026
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Samstag, 14. November 2026
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Mittwoch, 2. Dezember 2026
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Samstag, 5. Dezember 2026
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Montag, 7. Dezember 2026
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Dienstag, 8. Dezember 2026
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Mittwoch, 9. Dezember 2026
18:00
Montag, 14. Dezember 2026
18:00
Donnerstag, 24. Dezember 2026
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Dienstag, 12. Januar 2027
20:00
Dienstag, 19. Januar 2027
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Dienstag, 9. Februar 2027
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